Schichtübergabe/anstrengende Kollegen

  • Hi Leute

    Ich wollte mal wissen wie ihr so mit anstrengenden Schichtübergaben und schwierigen Kollegen umgeht.

    Mein aktueller Fall sieht so aus:

    Mein übernehmender Drucker meckert und kritisiert nur an meiner Maschinführung rum. Einige bsp. seiner Kritik: Papier welches ich schneide ist nicht gerade genug aufgestapelt, selbst wenn, man nimmt es sowieso noch gefühlt 3 Mal in die Hand, sein Argument der Chef könnte kommen und das sehen und meckern. Angeblich fehlen ständig Stifte Eddings usw. Oder es wird über Sachen gemeckert über Gegenstände die ich kaputt gemacht haben soll obwohl mir andere Kollegen schon bestätigten das die schon seit Jahren kaputt sind( ich bin fast 1 Jahr dort).

    Es ist einfach keine konstruktive Kritik seinerseits.

    So allmählich schlaucht mich das schon. Hattet ihr schon ähnliche Fälle. Wie würdet ihr damit umgehen. Habt ihr Tipps für mich?

    Der Betriebsleiter interessiert die Situation nicht.


    Als Drucker gehört eine Schichtübergabe mehr oder minder zum Beruf. Daher mein wahrscheinlich ungewöhnliches Thema aber ich hoffe ich habt ein paar wertvolle Tipps für mich.

  • Ich denke einfach das er ein „Opfer“ gefunden hat um sein Minderwertigkeitskomplex zu stärken. Wenn du dich nicht währst weis er das er mit dir alles machen kann. Ich würde ihm mal eine Ansage machen und ihm die Grenzen zeigen. Wenn er dich beschuldigt irgendwelche Sachen geklaut zu haben oder was beschädigt zu haben würde ich ihm mal sagen das was er macht üble Nachrede ist und es Konsequenzen hat. Sag ihm einfach er soll

    dir nicht auf den Sack gehen 😁 und seine Arbeit machen! Macht er das denn nur mit dir ? Oder du drehst den Spieß um und beschuldigst ihn mit Sachen die nicht stimmen um ihm später zu sagen das gleiche machst du auch mit mir. SchichtwcHel geht nicht ?

  • Ich verweise bei solchen Typen immer direkt an den Chef. Wenn man seine Arbeit gut und gewissenhaft ausführt, muss man sich ja auch nichts vorwerfen. Wenn er die Eier hat, den Mist beim Chef weiter zu treiben, kannst du ja alles entkräften. Meiner Erfahrung nach sind das meist Kollegen, die sich in ihrer Position angegriffen fühlen. Nach 1 Jahr machst du vielleicht alles ein bisschen schneller als er und jetzt geht ihm die Düse du würdest ihn verdrängen.


    Solche Schwachmaten wird es immer geben -> Lächeln und winken!;)

  • Ich wurde mal in eine Schicht gesteckt, wo mein 2. Drucker früher jahrelang Maschinenführer war (jetzt schon in Rente) und

    mir dann als neuer Maschinenführer zwei Wochen lang mit "Spitzen" auf den Keks ging. Habe alles etwas anders gemacht.

    Reihenfolge und Prioritäten beim Einfichten entsprachen nicht SEINEM Schema und waren somit völlig falsch.

    Hab immer gelächelt, mir viele "Ratschläge" zu eigen gemacht und dann auf sein System umgestellt (war auch ein

    gutes System).

    Ich vermute, dass der Kollege leicht Autistisch war oder so was. Jedenfalls war von da an alles gut und wir haben

    beide Spaß an der Arbeit gehabt und viel gelacht.


    Leg dir deinen eigenen Edding zu und kennzeichne ihn. Wenn einer fehlt, hast du ihn nicht benutzt und verbummelt -

    ist also nicht deine Sache. Beim Papier vorschneiden hätte ich zwei Ideen. 1.) Schneide nur für dich und das es für

    ca. 30 min. nach Schichtwechsel reicht vor. 2.) Sprich den Chef an, ob das Papier so OK geschnitten ist und sag dem

    Kollegen dann, dass der Chef meint, dass es so geht und abgesprochen ist.


    Wie schon gesagt, kann auch Angst bei dem Kollegen als Motivaation hinter den Bemerkungen stehen. Versuche, ihm

    diese - falls es so ist - zu nehmen. Ist leichter gesagt als getan, aber miteinander arbeiten ist immer besser, als

    gegeneinander ;)