Beiträge von Olaf W.

    Moin Kaladze! Heidelbergianer hat völlig recht mit seiner Aussage. Alternativ gab es damals von HD eine Service und Reparaturanleitung für Greifer mit Einlaufschräge. Auf Wunsch konnte man bei den kritischen Bogenformaten die äußeren beiden Deckmarken und Zufügrgreifer gegen solche mit Einlaufschräge austauschen, damit der gezogene Bogen nicht staucht und dadurch Falten wirft.LG Olaf.

    Moin allerseits! Wer es richtig machen will, druckt sowohl den relativen Druckkontrast als auch die Tonwertzuwächse auf den Papieren ab und erstellt danach entsprechende CTP-Profile. Das kostet natürlich Zeit und Papier, ist meiner Meinung nach aber eine langfristig rentable Lösung. Dennoch war, ist und bleibt das Thema Color Management offenbar ein Fass ohne Boden.LG Olaf.

    Guten Morgen Kollege Curry!Ich finde die ganzen Diskussionen zum Thema UV, auch hier im Board, etwas müßig und bisweilen auch ermüdend. Während meiner Zeit als tätiger Bogenoffset-Akzidenzdrucker und später danach auch als HD-Instrukteur bin ich immer mal wieder bei konventionellen Bogenoffset UV-Anwendern zu Gast gewesen und konnte eigentlich immer von den gestandenen Bedienern etwas lernen. Ich kenne bis heute keinen einzigen Fall einer ernsthaften Erkrankung eines UV-Anwenders durch diese Technologie.Daher gebe ich mittlerweile auch nicht mehr allzu viel auf diese regelmäßige Panikmache seitens der Liederanten bezüglich angeblich schädlicher Inhaltsstoffe oder vagabundierenden Erreger hieraus. Ich hätte weder Bedenken noch sonstige Sorgen, wenn meine schwangere Frau einen UV Drucker für Heimanwendungen auf dem Schreibtisch hätte. Meiner Meinung nach versagen eher viele der Gremien, die uns vor wirklichen Gefahren schützen sollten. Denn trotz der weltweiten Internet- Spionage durch die Amerikaner, Engländer, Kanadier und nicht auch zuletzt unter Beteiligung des deutschen BND landen 2 Flugzeuge im World Trade Center, sprengt ein irrer Norweger das Regierungsviertel und wird ein französischer Verlag zum Anschlagsziel. Wer hat versagt???! LG Olaf.

    Hallo Heidelbergianer! Falls D magst, nimm doch mal Kontakt zu Beisner Druck in Buchholz-Nordheide auf. Das sind echte Vollprofis und haben unter anderem eine 8-Farben 106 unter LE-UV am laufen. Oder meinen Bekannten Christian Habier vom Maschinenmeisterverein Hamburger Drucker e. V. Der ist Kundenberater und Anwendungstechniker bei IST Metz Strahlungstechnik in Nürtingen.Du erreichst ihn unter der Nummer 0172800775.Falls ich eine Druckerei besäße, würde 100 %ig eine LED UV Maschine im Drucksaal stehen!! Besten Gruß, Olaf.

    Moin Rock! Streifen sind echt so ein Thema für sich, abhängig von Walzenjustage, Beschaffenheit der Aufzüge, Bedruckstoff etc. Zusätzlich gäbe es bei HD ein Streifenprogramm namens M-Data.Nach Eingabe der Maschine, Greiferrand, Druckanfang, Bogenformat, Grammatur und Streifenposition ab Bogenanfang kann das Programm sowohl die Walze als auch die Anzahl der Abrollung ziemlich gut orakeln.Das alles ändert natürlich nichts an der Tatsache, daß der gewissenhafte Bediener regelmäßig seine Farb- und Feuchtwerke überprüft.Besten Gruß, Olaf.

    Guten Morgen Hugl!Eine brauchbare Kombimaschine kann ich leider auch nicht benennen, jedoch haben wir in meiner alten Firma einen bestehenden Stahlfolder auf der Messerwelle mit einem Tri-Creaser gepimpt, um inline rillen und danach falzen zu können. Beste Grüße aus Hamburg, Olaf.

    Guten Morgen Kollege Nachfrager! Leider kann auch ich nicht viel zum Thema Rollenoffset beitragen. Jedoch finde ich, daß Du in deinem Post relativ hart mit dir ins Gericht gehst. 1)Nach meiner Meinung nimmt sich ein guter Ausbilder immer die nötige Zeit, Arbeitsschritte und Vorgänge an der Maschine zu zeigen und zu erklären.2)Bisher wurde noch nie ein Meister einfach so geboren und keiner erwartet von Dir, daßDu nach der ersten Erklärung sofort alles kannst und völlig autonom an einer komplexen Rollenanlage arbeitest. 3) Es gibt keine zu langsamen Hauptschüler sondern die Option, dich zu einem qualifizierten Kollegen und Fachmann auszubilden.Ich denke, Du wirst deinen Weg schon gehen und wünsche dir zukünftig viel Erfolg, Spaß am Beruf und hilfsbereite Kollegen an deiner Seite!!Viele Grüße aus Hamburg, Olaf.

    Guten Morgen Kollege DomRom95! Ich hoffe, deine Prüfung ist gefühlt gut gelaufen und Du hast ein gutes Empfinden bei der Sache. Ich war damals auch keine große Leuchte während der Ausbildung. Ich hatte aber das große Glück einen Chef zu haben,der mir auch als Mensch ein Vorbild war und heute immer noch ist. Letztendlich musst Du nachher im Tagesgeschäft beweisen, daß Du an der Maschine etwas taugst - unabhängig deiner Noten in der Prüfung. Anyway - ich drücke dir ganz fest die Daumen und lass doch mal lesen, wie es gelaufen ist. Beste Grüße aus Hamburg, Olaf.

    O-Ton eines Druckgotts aus Wiesloch:Unsere Maschine dublieren alle. Man muss halt nur mache, daß manns ned sieht. Soweit ich weiß, hat mein damaliger Chef daraufhin einen cholerischen Anfall bekommen und den HDler direkt wieder nach Hause geschickt.

    Hallo Franky! Der Begriff Vario (HD) oder Delta (Man Roland) bezeichnen die Fähigkeit einer Druckmaschine, die Feuchtauftragwalze mit einer entsprechenden Schaltung im Verhältnis langsamer als die Druckplattenoberfläche laufen zu lassen. Durch die so entstehende Differenzgeschwindigkeit sollen Popel, Butzen o.ä. vermieden werden. Bei HD wird die Feuchtauftragwalze über den Feuchtreiber leicht abgebremst und soll die Störstellen quasi von der Druckplatte wischen.Daher wird an dieser Stelle bei Variomaschinen etwas stärker justiert, bei betriebswarmen Walzen auf ca. 5-6mm.Ich hoffe, die Antwort konnte helfen - beste Grüße aus Hamburg! Olaf.

    Hallo, herzlichen Dank für die Glückwünsche. Hoffe ja demnächst wieder öfters ins Forum zu kommen. Schönes Wochenende und dann einen schönen 1.Mai. Hey, Olaf. Hab deine Handy-Nummer nicht mehr. Wir sollten mal wieder telefonieren. Grüßle Günter @ Günter: 0174 329 22 18.Schick mir doch bitte mal eine sms - ich würde mir deine Nummer ebenfalls gerne abspeichern. VLG Olaf.

    Lieber Kollege,Forumsmitglied und Schwarzkünstler Günter!

    Mein Kalender sagt mir, Daß Du heute Geburtstag hast. Falls dem so ist, gratuliere ich Dir auf diesem Wege sehr herzlich, wünsche Dir weiterhin alles Gute, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, Gesundheit und immer eine Handbreit Papier im Anleger!! Viele liebe und herzliche Grüße aus Hamburg, Olaf. :D

    Guten Morgen Franky! Kollege Hein hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht.Zur Not von Hand nachreinigen. Außerdem hat eine SM 74 keinen Waschtuchzylinder, sondern lediglich einen Tuchwaschbalken. Bei den ersten Maschinen wurde die Gummimembrane selbst mit Druckluft beaufschlagt, um das Waschvlies an den Zylinder zu drücken. Diese Gummimembranen gingen aber schnell kaputt und wurden später durch robustere Vollgummimembranen ersetzt, die durch 2 Kolben an den zu reinigenden Zylinder angeschossen wewrden.Falls eine Veränderung des Waschprogramms an sich keine Verbesserung bringt hättest Du dann die Möglichkeit, ggf. Formatbogen unter den Gummitüchern einzusetzen, um den Kantenaufbau zu vermeiden? Beste Grüße und eine erfolgreiche Woche! Olaf.

    Moini Rockshow! Oftmals wird fälschlicherweise angenommen, daß Tagesleuchtfarben mit überhöhter Farbführung über 1 Druckwerk appliziert werden sollen. Dsiese Annahme ist jedoch falsch. Wenn sich Farbe auf deiner Dosierwalze aufbaut rate ich mal zu einer Kontrolle bzw. Überprüfung der Feuchtwerkjustage in den betroffenen Werken. Mit deiner Aussage Tandemwalze kann ich leider nicht viel anfangen, mein Schwerpunkt liegt eher bei HD. Hättest Du die Möglichkeit, die Leuchtfarbe über 2 Werke mit geringerer Farbschichtdicke zu verdrucken? Beste Grüße, Olaf.

    Salve Olaf habe gerade geschaut und schaut leicht nach Silber aus.

    Salve Franky! Das klingt erstmal gut.Folgendes sollte gegeben sein: bei eingefärbten Walzen und im Leerlauf der Druckmaschine färben sich die Feuchtreiber komplett ein, so ist das normal. Jetzt kommt der entscheidende Punkt: während der Vorfeuchtphase und während des Fortdrucks müssen die Feuchtreiber selbstständig freilaufen und im Fortdruck völlig frei bleiben!. Solltest Du erkennen, daß dies in einem oder mehreren Werken nicht gegeben ist, wird eine Konditionierung der betroffenen Feuchtreiber mit Plattenreiniger und Gummierung notwendig. Dazu entnimmst Du in den betroffenen Werken die Dosier- und Feuchtauftragwalze, reibst die Feuchtreiber mit Plattenreiniger schön sauber und nach dem Trocknen kommt schön fett Gummierung drauf. Danach bieten deine Feuchtreiber hoffentlich wieder das volle Feuchtmittelfenster und Du hast wieder Spaß am Fortdruck:love:Auf bald in diesem Forum, Olaf.