Beiträge von Silent74

    Moin!


    Ich "tippe" auf Zusatz. 5.2 PH ist schon eher Obergrenze. Man kann runter bis 4.7.......auch finde ich das Feuchtmittel n bissl zu warm.... da könnte man auch etwas runter auf 12°C.

    Speziell die Schaumbildung spricht dafür, dass etwas in der Chemie nicht ok ist. Aber dasist ne elende Fummelei, das herauszufinden, da es quasi alles sein kann.

    Farbe und Feuchtmittelzusatz verträgt sich dann meist nicht. Hattet ihr evtl. vor kurzem den Zusatz gewechselt? Hersteller / Sorte meine ich? Oder ne andere Farbserie?


    Einfach mal überlegen, was sich geändert haben könnte, als die Probleme anfingen. Kann auch zB ne neue "schlechte" Plattencharge sein.....


    Entschäumer halte ich persönlich für Flickschusterei. Schäumt zwar nicht mehr, aber die Ursache des Problems ist so nicht behoben ;)

    Ich hatte das Problem auch an einer M600. Die Ursache konnte nie ermittelt werden. Ging über Monate. Besonders bei Papieren unter 90g/m2.

    Man konnte die Fangvorrichtung direkt ausschalten, das sparte dann das ankleben der Bahn. Man hat dann aber immer das Risiko eines Wicklers im

    Gelb.

    Moin!


    Wir Drucker sind immer an vorderster Front, wenn es um Medien und deren Verbreitung geht.

    Was ist aktuell los?


    Hier ist nix publiziert.Schweigen im Walde. Ich verstehe es nicht. Ist da die Angst vor Diffamierung präsent

    oder die Ignoranz der Masse? Jeder Drucker seit Gutenberg und Vervielfältigung der Bibel weiß. wie Medien

    (damals Bibeln) zur Befreiung der Massen beigetragen haben.


    Was ist los mit uns? Sind wir alle Handpuppen der Politik? Es wäre schön, mal etwas neutrales zum Virus und

    der globalen Politik zu hören! Danke an alle Kollegen!

    Hmm....hab das letzte mal an ner TOK in der Lehre "gedruckt"....is über 20 Jahre her. Hab an den speziell markierten Schrauben

    im Bild nie drehen müssen. Soweit ich mich erinnere wird der Feuchtfilm erzeugt indem Wasser zwischen zwei Walzen läuft die sich

    zueinander bewegen. Die unmarkierten Schrauben sind - glaube ich - für die Spalt dieser zwei Walzen.

    Wenn selbst im Handbuch nix steht könnte das ein Fingerzeig sein ala "Nix für schraubfreudige Drucker" ;)

    Ich wäre mit einer Kündigung generell sehr vorsichtig bei der Lage der Druckindustrie

    in den letzten Jahrzehnten. 18 Jahre Betriebszugehörigkeit würde ich nur "wegwerfen",

    wenn das Aus der Firma unabwendbar abzusehen ist.

    Davon mal ab - Urlaubs- und Weihnachtsgeld zahlen nur noch wenige Firmen. Selbst bei

    den Schichtzuschlägen machen viele Abzüge. In so einer wirtschaftlich schlechten Lage

    mit zusätzlichem Corona-Background wird sich der Chef nur Notgedrungen auf deine

    Forderung einlassen.

    ...ansonsten kann ich mich nur Butzenfänger anschließen.

    Vor Jahren hatten wir mal äußerst günstiges Zeitungspapier aus Russland. Das stank so extrem

    nach Kloake....schon nach dem auspacken. Wurde reklamiert und nie wieder gekauft. Wir haben

    damals gewitzelt, ob die Papierfabrik wohl ihr Wasser aus dem Einlauf einer Kläranlage

    bezogen hat ;)

    Wenn man (HD-)Profi ist, ist der Hersteller Nebensache. Die Knöpfe haben andere Symbole und der Aufbau ist etwas anders, aber die

    grundlegenden Dinge sind dieselben. Ich empfinde jede neue bzw. andere Maschine als Lernangebot und freue mich immer über

    Abwechslung.

    Hat dein Vorgesetzter den Wechsel begründet? Vielleicht hat er dein Anliegen ja einfach vergessen?

    Vorwärtsläufer nehmen und mit bedruckter Seite nach oben in den Plockmatic und am Ende dann den Stapel von Hand umdrehen

    müsste gehen. Mit 10 Maku-Bogen und nen Kugelschreiber zum Nummerieren kann man diese Theorie ja mal testen :)


    Frohes Neues und allzeit Gut Druck ;)

    Zitat

    Ich zerbreche mir manchmal den Kopf ob eigentlich auch Vorwärtslaufer verwendet werden können

    Zitat

    Vorwärtslaufende Werke bringen keinen Vorteil


    .... ich frage mich auch grade, wieso man etwas ändern sollte, was auch so funktioniert.

    Ob ich von 1-1000 oder von 1000-1 nummeriere ist ein Unterschied, weil ?

    Arbeitsersparnis? Zeitersparnis? Oder nur Neugier, ob's auch anders geht? ^^

    Kann sein, dass ich dich nicht richtig verstanden habe, aber

    würde es nicht gehen, die Stapel in der Plockmatic einfach mit der Oberseite

    nach unten zu legen (Rückseite oben) und nach dem Zusammentragen dann

    den fertigen Block einfach wieder umdrehen?


    Gruß aus 2019 :)

    Bislang kenne ich U-Berater auch nur aus Situationen, wo es schon lichterloh brannte.


    BWL-Grundwissen war vorhanden, aber technische Zusammenhänge erkennen immer

    gleich null. Sie wirkten oft sehr von sich selbst überzeugt und verkauften ihr

    "Jetzt bin ICH da, jetzt gehts wieder bergauf!"......ging es nicht. Jedesmal wurde

    eine Insolvenz draus OHNE Fortführung des Unternehmens.


    Die Gehälter solcher Personen stehen in dem Verhältnis von:

    Je mehr er kostet, umso katastrophaler wird es.


    Ich möchte mal gerne wissen, wo die Firmen immer solche Leute herkriegen?

    Von Messen? Auf Empfehlung der Banken?

    ...und ist Unternehmens-Berater überhaupt ein "Beruf" ? ^^

    Am deutlichsten merkt man die Verkalkung der Farbwalzen. Durch den Kalk werden die Farbwalzen wasserfreundlich und der Farbfilm reißt

    permanent ein und stellenweise nehmen sie keine Farbe mehr an. Die Farbschwankungen sind dann so krass, dass keine Produktion mehr

    möglich ist.

    Ich habe mal in einer Druckerei gearbeitet, wo man die Meinung vertrat, dass eine Osmose-Anlage mit anschließender Aufhärtung auf 12°dH

    Luxus-Klimbim ist, auf dass man auch verzichten kann. Nach ein paar Monaten Inbetriebnahme einer neuen M600-Rotation waren dann ALLE 8

    Farbwerke derart verkalkt, dass selbst das Ausbauen der Walzen und dann von Hand mit Säure schrubben, nichts mehr brachte. Die Oberfläche

    war sauber, aber in den feinen Poren des Bezugs blieb ein kleiner Rest, der ausreichte, damit wir nach kurzer Zeit wieder die Farbführungsprobleme

    wie vorher hatten.


    Ich hatte damals eine recht heftige Auseinandersetzung mit dem Abteilungsleiter. Ich bestand auf eine Osmose-Anlage, er konterte mit kein Geld dafür da und

    bestellte lieber mal alle Farbwalzen neu. Von da an war mir klar, dass ich dort nichts bewirken kann und kündigte etwas später. Ein Jahr später

    war die Firma dann Isolvent.

    Bei große, gleichmäßigen Flächen regeln oftmals die Systeme so, dass eine Zone ganz auf und eine fast ganz zu. Da muss die Software

    einfach angepasst werden - sofern sich denn mal langsam bei den Herstellern und den Programmierern dort das Problem

    rumgesprochen hat.


    Alternativ habe ich das Werk von Hand gestellt oder erst die Automatik regeln lassen, dann auf manuell und korrigiert. Ging auch

    Stressfrei.

    Diese "Anlagestangen" fielen mir auch als erstes auf. Hab ich noch nie gesehen und mein erster Gedanke war

    "...mit den Teilen streifen die vorderen Abstreifer ja noch weniger und begünstigen Doppelbogen".

    Das das für minimalen Greiferrand ist - soweit hab ich gar nicht gedacht ;)

    Vor dem Spoiler-Knopf-klicken dachte ich so "Naja, zu Anfangszeiten des Digitaldrucks mit Sicherheit, aber mittlerweile

    dürften die krass aufgeholt haben".


    Ich bin als Offsetdrucker immernoch ziemlich verwirrt von den ganzen neuen Verfahren mit ihren Stärken und Schwächen.


    Toner, Flüssigtoner, InkJet, Nanographic (Landa).... jeder Hersteller setzt da auf sein eigenes Pferdchen. Gibt es mittlerweile

    sowas wie eine Übersicht, was die Stärken und Schwächen der jeweiligen Verfahren sind? ... oder sowas wie Hauptanwendung,

    da am Besten in dem Bereich?


    Rollenoffset war immer klar im Bereich zwischen Tiefdruck und Bogenoffset. Bei Digital sind es dagegen immer Auflagen

    zwischen Heimdrucker und Bogenoffset, oder? :)

    Ist zwar schon 25 Jahre her, dass ich am Tiegel gearbeitet habe, aber spontan fällt mir bei den Bildern auf,

    dass der Papierstapel nicht mittig auf dem Anlagetisch ist. Die Abstreiffedern an der Vorderkante des Stapels sind verbogen und

    unterschiedlich in der Höhe. Beides ist nicht gerade optimal bei Problemen.


    Dann fehlen links und rechts vorne Abstreifbleche bzw. Abstreiffedern, wie Stolki schon erwähnte. Die sind bei Doppelbogen SEHR

    wichtig und hilfreich. Da reicht irgendein steifer Blechstreifen, der ca. 1 mm dick und 5mm breit ist.


    Falls es mit geraden Saugern ohne Gummi's nicht klappt, kannst du auch angekippte Sauger mit Gummi's probieren.

    Viel Luft in der Anlage ist wichtig, Adastaradei's Tips klingen auch sinnvoll.


    Gut Druck und viel Erfolg!

    Martin