Beiträge von Silent74

    Vor Jahren hatten wir mal äußerst günstiges Zeitungspapier aus Russland. Das stank so extrem

    nach Kloake....schon nach dem auspacken. Wurde reklamiert und nie wieder gekauft. Wir haben

    damals gewitzelt, ob die Papierfabrik wohl ihr Wasser aus dem Einlauf einer Kläranlage

    bezogen hat ;)

    Wenn man (HD-)Profi ist, ist der Hersteller Nebensache. Die Knöpfe haben andere Symbole und der Aufbau ist etwas anders, aber die

    grundlegenden Dinge sind dieselben. Ich empfinde jede neue bzw. andere Maschine als Lernangebot und freue mich immer über

    Abwechslung.

    Hat dein Vorgesetzter den Wechsel begründet? Vielleicht hat er dein Anliegen ja einfach vergessen?

    Vorwärtsläufer nehmen und mit bedruckter Seite nach oben in den Plockmatic und am Ende dann den Stapel von Hand umdrehen

    müsste gehen. Mit 10 Maku-Bogen und nen Kugelschreiber zum Nummerieren kann man diese Theorie ja mal testen :)


    Frohes Neues und allzeit Gut Druck ;)

    Zitat

    Ich zerbreche mir manchmal den Kopf ob eigentlich auch Vorwärtslaufer verwendet werden können

    Zitat

    Vorwärtslaufende Werke bringen keinen Vorteil


    .... ich frage mich auch grade, wieso man etwas ändern sollte, was auch so funktioniert.

    Ob ich von 1-1000 oder von 1000-1 nummeriere ist ein Unterschied, weil ?

    Arbeitsersparnis? Zeitersparnis? Oder nur Neugier, ob's auch anders geht? ^^

    Kann sein, dass ich dich nicht richtig verstanden habe, aber

    würde es nicht gehen, die Stapel in der Plockmatic einfach mit der Oberseite

    nach unten zu legen (Rückseite oben) und nach dem Zusammentragen dann

    den fertigen Block einfach wieder umdrehen?


    Gruß aus 2019 :)

    Bislang kenne ich U-Berater auch nur aus Situationen, wo es schon lichterloh brannte.


    BWL-Grundwissen war vorhanden, aber technische Zusammenhänge erkennen immer

    gleich null. Sie wirkten oft sehr von sich selbst überzeugt und verkauften ihr

    "Jetzt bin ICH da, jetzt gehts wieder bergauf!"......ging es nicht. Jedesmal wurde

    eine Insolvenz draus OHNE Fortführung des Unternehmens.


    Die Gehälter solcher Personen stehen in dem Verhältnis von:

    Je mehr er kostet, umso katastrophaler wird es.


    Ich möchte mal gerne wissen, wo die Firmen immer solche Leute herkriegen?

    Von Messen? Auf Empfehlung der Banken?

    ...und ist Unternehmens-Berater überhaupt ein "Beruf" ? ^^

    Am deutlichsten merkt man die Verkalkung der Farbwalzen. Durch den Kalk werden die Farbwalzen wasserfreundlich und der Farbfilm reißt

    permanent ein und stellenweise nehmen sie keine Farbe mehr an. Die Farbschwankungen sind dann so krass, dass keine Produktion mehr

    möglich ist.

    Ich habe mal in einer Druckerei gearbeitet, wo man die Meinung vertrat, dass eine Osmose-Anlage mit anschließender Aufhärtung auf 12°dH

    Luxus-Klimbim ist, auf dass man auch verzichten kann. Nach ein paar Monaten Inbetriebnahme einer neuen M600-Rotation waren dann ALLE 8

    Farbwerke derart verkalkt, dass selbst das Ausbauen der Walzen und dann von Hand mit Säure schrubben, nichts mehr brachte. Die Oberfläche

    war sauber, aber in den feinen Poren des Bezugs blieb ein kleiner Rest, der ausreichte, damit wir nach kurzer Zeit wieder die Farbführungsprobleme

    wie vorher hatten.


    Ich hatte damals eine recht heftige Auseinandersetzung mit dem Abteilungsleiter. Ich bestand auf eine Osmose-Anlage, er konterte mit kein Geld dafür da und

    bestellte lieber mal alle Farbwalzen neu. Von da an war mir klar, dass ich dort nichts bewirken kann und kündigte etwas später. Ein Jahr später

    war die Firma dann Isolvent.

    Bei große, gleichmäßigen Flächen regeln oftmals die Systeme so, dass eine Zone ganz auf und eine fast ganz zu. Da muss die Software

    einfach angepasst werden - sofern sich denn mal langsam bei den Herstellern und den Programmierern dort das Problem

    rumgesprochen hat.


    Alternativ habe ich das Werk von Hand gestellt oder erst die Automatik regeln lassen, dann auf manuell und korrigiert. Ging auch

    Stressfrei.

    Diese "Anlagestangen" fielen mir auch als erstes auf. Hab ich noch nie gesehen und mein erster Gedanke war

    "...mit den Teilen streifen die vorderen Abstreifer ja noch weniger und begünstigen Doppelbogen".

    Das das für minimalen Greiferrand ist - soweit hab ich gar nicht gedacht ;)

    Vor dem Spoiler-Knopf-klicken dachte ich so "Naja, zu Anfangszeiten des Digitaldrucks mit Sicherheit, aber mittlerweile

    dürften die krass aufgeholt haben".


    Ich bin als Offsetdrucker immernoch ziemlich verwirrt von den ganzen neuen Verfahren mit ihren Stärken und Schwächen.


    Toner, Flüssigtoner, InkJet, Nanographic (Landa).... jeder Hersteller setzt da auf sein eigenes Pferdchen. Gibt es mittlerweile

    sowas wie eine Übersicht, was die Stärken und Schwächen der jeweiligen Verfahren sind? ... oder sowas wie Hauptanwendung,

    da am Besten in dem Bereich?


    Rollenoffset war immer klar im Bereich zwischen Tiefdruck und Bogenoffset. Bei Digital sind es dagegen immer Auflagen

    zwischen Heimdrucker und Bogenoffset, oder? :)

    Ist zwar schon 25 Jahre her, dass ich am Tiegel gearbeitet habe, aber spontan fällt mir bei den Bildern auf,

    dass der Papierstapel nicht mittig auf dem Anlagetisch ist. Die Abstreiffedern an der Vorderkante des Stapels sind verbogen und

    unterschiedlich in der Höhe. Beides ist nicht gerade optimal bei Problemen.


    Dann fehlen links und rechts vorne Abstreifbleche bzw. Abstreiffedern, wie Stolki schon erwähnte. Die sind bei Doppelbogen SEHR

    wichtig und hilfreich. Da reicht irgendein steifer Blechstreifen, der ca. 1 mm dick und 5mm breit ist.


    Falls es mit geraden Saugern ohne Gummi's nicht klappt, kannst du auch angekippte Sauger mit Gummi's probieren.

    Viel Luft in der Anlage ist wichtig, Adastaradei's Tips klingen auch sinnvoll.


    Gut Druck und viel Erfolg!

    Martin

    Stickstoff an Druckmaschinen wäre mir neu. Was bewegt dich zu der Vermutung? Gibt es es ne N-Bezeichnung an der Anlage?

    Normalerweise wird Umluft als Druckluft verwendet, da Stickstoff ein Kostenfaktor wäre und mir nicht klar ist, was der Vorteil von

    Stickstoff wäre (Kosten-Nutzen). Wie können Ausgleichsbehälter kaputt gehen? Bei "undichtheit" ist meist nur ein Dichtring oder

    ein poröser Schlauch zu wechseln.

    Luftventile der Behälter undicht - Druck auf 0,5 bar. Ich verstehe die Schussfolgerungskette nicht o.O


    Was ist mit Luftventilen der Behälter gemeint?

    Das Problem des Wasserverlustes im Reiberkühlsystem ist von Rollenoffset-Maschinen her sehr bekannt. Meist ist der Deublin-Kopf dann

    undicht und es läuft Wasser an der Maschinenwand der B-Seite herunter. Seit vielen Jahren werden deswegen Schläuche an den Köpfen verbaut

    (Festo-Schläuche ca. 5mm Duchmesser), die das auslaufende Wasser in Auffangschalen leiten und bei MAN gibt es dann direkt

    eine Fehlermeldung (Temperiersystem undicht).

    Das ist nortmaler Verschleiß. Die Keramikdichtung schleift permanent an der Graphitdichtung in dem Deubin-Kopf und irgendwann wird

    das System dann undicht. Ein fähiger Schlosser oder Drucker kann mit Reparatursätzen der Herstellerfirma die Dichtungen erneuern, oder

    einschicken zu Deublin.

    Falls die Schläuche "durchwetzen", so mag da vielleicht eine Teflon-Spirale als Ummantelung der Schläuche helfen. An den Rotationsmaschinen

    sind jedenfalls alle Schläuche mit Spiralen ummantelt zum Schutz - schon vom Hersteller.

    Ich bin zwar nur n Drucker und kein Buchbinder, aber ich würds mir so vorstellen.


    * Lichtschranke sieht Papier - Finger raus, damit das Papier in die letzte Tasche laufen.

    * Lichtschranke sieht nix - Finger rein, damit das Produkt nicht wieder in die oberen Walzen läuft sondern durch Falzwalzen links.


    Kann das so hinkommen?