Was haltet Ihr davon. Ich würde sagen das funktioniert.
Farbwerkstemperierung/ Inpresskontroll hat ja schon zu fast 90% jede HD, KBA, Man Roland......
Gruß Maik
Drucker aus Leidenschaft
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Neues Benutzerkonto erstellenWas haltet Ihr davon. Ich würde sagen das funktioniert.
Farbwerkstemperierung/ Inpresskontroll hat ja schon zu fast 90% jede HD, KBA, Man Roland......
Gruß Maik
Drucker aus Leidenschaft
Was ist deine Frage?
Lass uns kurz in unsere Glaskugel schauen
Sehr gut ein KBA und ein HD Fachmann.
Was meint ihr, funzt das so?
Du willst also wissen ,ob Trockenoffset mit LED-Farben/Led Trocknung funktioniert?
Ich dachte Toray fristet immer noch sein Nischen dasein.
Müsste eigentlich funktionieren. Sind es schon 10% oder mehr.
Ich versuche jetzt mal mit meiner Glaskugel aus deinen wirren Posts etwas zu beantworten. Ich war 2008 in Louisville, Kentucky zur Instruktion einer KBA Rapida 106. Das war ne online Druckerei die hauptsächlich Visitenkarten und so Foto Alben gemacht haben. Also ab 200g aufwärts. Der Chef der Bude war damals der Präsident vom Trockenoffset Verband USA, keine Ahnung mehr wie der Verein hieß. Zuerst haben wir unser ganz normales Abdruckprogramm gemacht. Fograformen mit Wasser. Dann kamen die Jungs mit ihren toray Platten. Wir hatten damals Farben mit geschickt, war von Huber. Hat funktioniert. Das Problem lag damals da, das der Kunde unbedingt die gleiche Toyo Farbe verwenden wollte, wie in seinen 8 Genius Maschinen. Das war scheiße. Farbe rupfte, Lied dich nicht wieder runter waschen, alles mögliche. Der toyo Vertreter war das ärmste Schwein unter der Sonne. Kam jeden Tag mit ner neuen Charge Farbe. Über Nacht aus Japan eingeflogen, was die da in ihrem Labor gemischt hatten. Rein gemacht, scheiße wieder neu. Jeden Tag Einlauf vom Chef, jeden Tag Pizza für die Drucker. Irgendwann hat der Chef keinen Bock mehr gehabt und wir haben mit der Huber Farbe gearbeitet. Das war OK soweit. Dann kam der Tag, an dem wir mal eine Auflage mit mehr als 2000bg Auflage hatten. Nach ungefähr 3--4000 Bogen ging es an zu tonen. Farbwerk Temperatur runtergenommen. Kurzer Erfolg. Ab 6000 Bogen und 2. Auftrag keine Chance mehr. Alles am tonen. Die ganze Maschine wurde zu warm dafür. Da der Druckzylinder bei einer Rapida nicht gekühlt ist, wird der halt warm mit der Zeit. Die Zylinder der Genius Maschinen waren von Anfang an gekühlt, da die Maschine für trocken Offset konstruiert wurde. Es wurde diskutiert etwas zu konstruieren, aber das war dann nicht mehr meine Baustelle. Das war konventionelle Farbe, bei UV hast du ja eigentlich noch mehr Hitze. Ich würde da eher skeptisch sein. Denke ohne Umbauten wird das nix stabiles.
Vielleicht erzählst du jetzt mal in kompletten Sätzen was du willst?
Danke für deine Geschichte👍
Zu komisch...
Scheinbar stehe nicht nur ich aufm Schlauch, sondern auch der Threadersteller selbst.![]()
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Maik das hast du doch aus nem Heidelberg Prospekt von vor 20 Jahren kopiert. Da fanden die sich diese high Pigment Farben alle so geil, mit erweitertem Farbraum. Keine Ahnung mehr wie das hieß.
Wenn es so geil ist, warum benutzt es so gut wie niemand?
Und was macht der Drucker?? Kaffee trinken und eine rauchen??![]()
![]()
Schwach- und Problemstellen gibt es nicht mehr? Das wäre ja wirklich ein Quantensprung.
Gibt es eine Geschwindigkeitslimitierung ?
18grdrucker was soll der Drucker denn sonst machen? Haben wir doch alle auf der drupa gesehen. Der Auftrag fängt an und der Drucker steht irgendwo im Publikum. 🤣😜
Meine persönliche Erfahrung mit den wasserlosen Toray-Druckplatten geht zurück auf die letzten Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. Wir setzten diese Platten damals ausschliesslich für Copyshop-Druckaufträge ein. "Normale" Druckaufträge liefen bei uns über OHT und OHZ.
Damals waren plüschbezogene Feuchtwerke Standard, morgens bei Arbeitsbeginn oder auch bei schwierigen Druckformen konnte es schon mal dauern, bis der Drucker in die Farbe gefunden hatte. Da schien der wasserlose Offset wie ein Geschenk Gottes zu sein, sich mit den ungeliebten Plüschwalzen nicht mehr rumschlagen zu müssen: keine Wassernasen mehr, kein Emulgieren, kein Tropfen und Schmieren.
Mit den Toray-Druckplatten klappte es damals auch ganz gut, vorausgesetzt, man wollte damit keine grösseren Auflagen drucken. Die alltäglichen Copyshop-Auflagen waren aber in der Regel klein, tonen wegen sich erwärmendem Druckwerk eigentlich kein Problem.
Das Problem mit den Toray-Platten war stets die Erwärmung des Druckwerks. Mit beginnendem Warmwerden der Walzen war das Grundtonen der Platte unvermeidbar. Platte putzen half nichts, im Gegenteil, die Silikon-Beschichtung der Platte war so empfindlich, dass Putzen unvermeidbar zu Kratzern führte.
Ich nehme an, die Toray-Platten von damals sind nicht mehr mit den heutigen weiterentwickelten Toray-Platten zu vergleichen. Die Feuchtwerke von damals sind jedoch auch weiterentwickelt worden. Was damals ein Wasserschwall war, ist heute zu einem feinen Film geworden. Ich sehe den Vorteil des wasserlosen Druckens von damals heute überhaupt nicht mehr. Ohne Wasser wird zwar eine Einflussgrösse beim Drucken eliminiert, dafür muss jedoch die Einflussgrösse der Toray-Platte in Kauf genommen werden.
Ob die Berechenbarkeit der Toray-Platten heute mit Farb- und Druckwerktemperierung gegeben ist, bezweifle ich.
Wie die Toray-Platten heute belichtet und entwickelt werden, weiss ich nicht. Jedoch wird das Handling der Platte kaum einfacher sein als bei den modernen prozesslosen Druckplatten. Von den Plattenkosten ganz zu schweigen.
Es mag heute Anwendungen geben, wo der wasserlose Offset unerlässlich ist. Für den normalen Offsetalltag sehe ich jedoch mit den Toray-Platten mehr ungelöste als gelöste Probleme im Drucksaal.
@Cyperfisch
Danke für deine Ausführung.
Auch Toray entwickelt sich weiter.
Gruss Maik
Drucker aus Leidenschaft
Maik was ist denn jetzt genau deine Frage?
Hat sich doch schon erledigt .
Vielen Dank für deinen Input.
Gruß Maik
Drucker aus Leidenschaft