Beiträge von Cyberfisch

    Ich nähme ein Thema, welches für den "Azubi" interessant und überraschend wäre. Zum Beispiel Normlicht.


    Bräuchte ein wenig mehr Vorbereitung, zum Beispiel eine Warm- und eine Kaltlichtquelle und dazu eine LED-Lampe ohne UV-Anteil am Arbeitsplatz einzustecken, der Vergleich der Lichtquellen mit der Normlichtleuchte dürfte aber jeden altgedienten "Azubi" einigermassen überraschen und sich in einer entsprechenden Honorierung niederschlagen.


    Laufrichtung ist bestimmt auch gut, kennt aber jeder Experte aus dem ff - und wehe, du weichst in der Erklärung von dem ab, was der Experte für wichtig und richtig hält.

    Stimmt, genau so ist es geschrieben.


    Das habe ich völlig falsch interpretiert. Mein Fehler. Sorry.


    Da scheint bei mir über die jahre einiges verkalkt zu sein.

    (...). War mir nicht klar, das sich manche Leute wegen destilliertem Wasser auf die Füße getreten fühlen… mei oh mei…

    Wer fühlt sich hier wegen destilliertem Wasser auf die Füsse getreten?


    Eher fühle ich mich an der Nase rumgeführt, denn eigentlich hast du die Lösung für dein Problem schon selbst gefunden. Die Blöcke sind defekt, sie sind in die am wenigsten störenden Werke getauscht worden und jetzt müssen sie nur noch ersetzt werden.


    Du hast es mit Entkalken probiert, jetzt steht das Öffnen an. Warum schreibst du das nicht so in den Titel? "Wer weiss, wie man die Blöcke öffnet?"


    Ehrlich, so macht das Schreiben hier im Forum wirklich keinen Spass.

    In Massls Situation würde ich klar meine Grenze erkennen, dass ich mit meinem Druckerwissen nicht weiter komme. Wir haben das schon in einem anderen Thread diskutiert, dass ohne Kenntnisse des technischen Hintergrunds eine Maschine auch kaputt repariert werden kann. Erster Fehler von Massl war, dass er die vermeintlich defekten Blocks stundenlang in Entkalker eingelegt hat. Das sagt dir jeder gute Haushaltmaschinen-Servicetechniker, dass man mit zu langer Entkalkung jede Dichtung hinkriegt.


    Bei einer drohnenden 7500 Euro Reparatur würde mich das Geld für den KBA-Techniker nicht reuen. Wenn einer die Teile noch retten kann, ist es nicht der Drucker an der Maschine und auch nicht ein Schreiber hier im Forum, sondern jemand, welcher das Problem kennt und weiss, ob bzw. wie man den Block zerlegen kann.

    die ungewünschten mineralien sind dann aber nicht mehr vorhanden. da werden auch gerne begriffe durcheinander gebracht. destilliertes wasser sollte man definitiv nicht verwenden. das habe ich bisher noch nicht gehört.


    aber geht mit sicherheit auch lange zeit gut…

    Es geht seeeeehr lange gut mit dem demineralisierten Wasser, offenbar sehr deutlich länger als vier Jahre mit aufgehärtetem Wasser und bis jetzt ohne Schadensumme von 7500 Euro.


    Massl, wenn kein Kalk im aufgehärteten Wasser ist, warum hast du denn die Ventile für mehrere Stunden in Entkalker gelegt?


    Aber ich weiss schon, demineralisiertes Wasser ist Teufelszeug. Zersetzt Messing, Reste müssen als Sondermüll entsorgt werden und Heerscharen von Hausfrauen wissen gar nicht, in welcher Gefahr sie schweben, wenn sie solches Wasser fürs Dampfbügeln verwenden. Demineralisiertes Wasser wirkt so aggressiv wie Bachblütentropfen: Nichts ist drin, aber die "Information", welche auf die Wassermoleküle übertragen wird, lässt sogar Bügeleisen zerfallen.


    Nun ist die Esotherik also auch im Drucksaal angekommen. Passt irgendwie in die heutige Zeit.

    sagt der hersteller was anderes. baldwin wie auch kba schreiben dh10. destilliert soll es nicht sein wegen korossion. wegen dem thema habe ich damals mehrmals mit baldwin telefoniert.

    Das verstehe ich nicht. warum Baldwin und KBA mittelhartes Wasser empfehlen. In der Gebrauchsanweisung auf Seite 11 steht, 4 bis 10 Grad dH. Das ergibt einen Bereich von weichem bis mittelhartem Wasser. Von Heidelberg-Instruktoren und Zulieferern kenne ich nur, dass diese für den Waschapparat demineralisiertes Wasser empfehlen. Wir verwenden dieses seit Jahren, auch in der Digitaldruckmaschine, da hat noch nie was korrodiert. Als Zusatz verwenden wir Silbertabletten, damit kein Bioschlamm in den Leitungen entsteht.ich weiss nicht, wie das bei der Rapida funktioniert, mit 10 Grad dH würden zumindest bei der SM52 die Enden der Spritzrohre in kurzer Zeit verkalken.

    Rapida kenne ich nicht, das Waschsystem wird aber ähnlich aufgebaut sein wie bei HD, nehme ich mal an.


    Wir hatten bei unserer SM dieses Problem auch schon, dass mehrere Pumpen nicht mehr "funktionierten".


    Defekt waren aber nicht die Pumpen, sondern ein nicht mehr schliessendes Rücklaufventil in der gemeinsamen Zuleitung zu den einzelnen Pumpstationen. Dadurch konnten die Pumpen kein Vakuum in der Zulaufleitung aufbauen und das Wasser vom am Boden stehenden Tank zu den Waschapparaten nicht mehr hochziehen.


    Versuch doch mal in einem ersten Diagnoseschritt, den Wassertank über dem Niveau der Waschapparate anzuschliessen. So siehst du, ob bzw. wie die Pumpen fördern.

    Wer Google hat, der findet die im Titel erwähnte Maschine. Und ich verstehe die Ausführungen von Drukkk so, dass er den Fehler gefunden hat in einer ausgeschlagenen Perforierhalterung und mit einem abgeschnittenen Streifen einer Offsetplatte das Lagerspiel ausgeglichen hat. Morgen will er die Perforierzähne schleifen.


    Super, wer sich so zu helfen weiss. Obwohl das Schleifen von gehärteten Perforierzähnen nicht einfach sein dürfte.

    Für ein Endlosformular ist die Verformung schon extrem. Der Kunde wird damit Mühe haben, das Formular durch den Traktor seines Printers zu führen.


    Wie bereits von meinen Vorschreibern erwähnt, etwas Verformung ist normal. Dieses starke Auftragen ist meiner Meinung nach aber auf ein stumpfes Perforierwerkzeug zurückzuführen oder das Perforieren in einer "Nut" oder auf einem "Grat".

    Meine Sicht der Dinge habe ich hier dargelegt, Dirk hat genügend Entscheidungshilfen hier im Forum erhalten, den für ihn richtigen Weg in dieser Angelegenheit zu finden.


    Dass die Diskussion um die Verbindlichkeit von "Proofs" nicht neu ist, zeigt die folgende Anekdote.


    Ein mir gut bekannter, aber längst verstorbener Buchdrucker, notabene mein Grossvater, hat für Nutzendrucke oder grosse Auflagen jeweils Klischees vom Satz herstellen lassen. Und wie es so ist, war auch in der guten alten Zeit nicht alles besser, manchmal waren die Nutzenklischees von der Klischeeanstalt zu spitz kopiert.


    Was tun, wenn das Druckresultat dadurch deutlich merkbar vom genehmigten Gut zum Druck abweicht? Neue Klischees herstellen? - "Kommt nicht in Frage, viel zu teuer. Viel Druck geben und satt Farbe führen, dann passt das schon", war Grossvaters Lösung.


    Die Legende meint, er habe so aus einer normalen Schrift problemlos eine halbfette machen können - und irgendwie dünkt mich, die Diskussion hier dreht sich genau um dieses Kunststück...

    @Karsten, ich glaube, du hast die Sache mit dem Proof nicht richtig verstanden.


    Ein Proof ist die Vorschau der ausführenden Druckerei an den Kunden, wie seine Drucksache schlussendlich aussieht. Ein Proof hat der Kunde zu akzeptieren oder eben nicht. Wenn er den Proof nicht akzeptiert, sind in der Druckvorstufe Änderungen an der Datei zu machen und nicht an der Druckmaschine irgendwelche Werte ausserhalb der Regeltoleranz hinzumurksen, damit der Druck wie die Vorgabe des Kunden aussieht.


    Und das ist das Problem von Dirk, der nicht nachvollziehen kann, warum die selbe Datei in einer anderen Druckerei offenbar krass anders druckt.


    Wenn Dirks Problemlösung und Karstens Proof-Verständnis Schule macht, verabschieden wir uns vom modernen Drucken und haben den Kunden wieder an der Druckmaschine stehen. Ich jedenfalls will das aber nicht mehr.

    Entscheidung war jetzt unseren proof zum Kunden und den dann zu der anderen druckerei zu schicken. Wenn im PDF kein cyan oder schwarz in den Feldern ist,kann ja auch nichts mit in den Druck davon sein. Also müsste der Druck mit unserem proof übereinstimmen.

    Ein möglicher Weg, aber ein sehr ungewisser. Es kann alles klappen, der Kunde sieht im Endresultat keinen Unterschied zu deinem Proof und ist zufrieden.


    Ich habe aber die Gründe dargelegt, warum die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Unterschiede unvermeidlich sichtbar werden. Im Reklamationsfall beruft sich der Kunde dann auf das gesehene (falsche) Proof von dir, die ausführende Druckerei auf das dir abgegebene Proof sowie die erhaltene Druckdatei, welche fehlerfrei wiedergegeben ist, und das Einhalten der allgemeingültigen Drucktoleranzen... und du... stehst in der Mitte und badest alsdann im Kakao.


    Das offene Gespräch mit dem Kunden über das Entstehen möglicher Differenzen sehe ich hier als unumgänglich. Meine Erfahrung diesbezüglich ist, dass die meisten Kunden gegenüber Toleranzen tolerant sind und Differenzen, welche wir Fachleute als gross ansehen, vom Kunden erst wahrgenommen werden, wenn wir sie darauf hinweisen.

    Das verstehe ich jetzt nicht.


    Unser Sack hatte keine Vorbrennphase. Beim Belichten schaltete der Brenner mit einem "Päng" auf volle Leistung und nach der Belichtung wieder aus. Da konnte durch lange Brenndauer nichts heiss werden und es gab beim Einlegen der Platten auch keinen Sonnenbrand.


    So wie ich verstehe, brennt dein Strahler auch zwischen den Belichtungen. Wenn es ein mir unbekannter Sack ist, bei welchem der Brenner eine Vorbrennphase braucht, müsste auch bei diesem der Brenner zwischen den Belichtungen die Leistung drosseln, vielleicht auf 500 bis 1000 W. Durchgehend mit 5000 W leuchten, das geht ins Geld und buchstäblich unter die Haut. Wobei, sind 5000 W wirklich richtig, das scheint mir sehr viel zu sein und ist vielleicht der Fehler, weil es der falsche Brenner ist.


    Sofern der Fehler nicht in absehbarer Zeit behoben werden kann, empfehle ich dir die Ausserbetriebnahme des Geräts. Das Gesundheitsrisiko durch Strahlung und geplatzten Brenner (Quecksilber) ist einfach zu gross.


    Es gibt genügend Gebrauchtmaschinen auf dem Markt, etwas Passendes zu finden ist auch für kleines Geld möglich.

    Aaaaah, jetzt lichtes sich der Nebel langsam.


    Das Problem ist wahrscheinlich nicht beim RIP zu suchen, sondern beim Proof-Ausgabegerät.


    Unsere Digitaldruckmaschine gibt auch keine reinen CMYK-Farben aus, unabhängig, davon wie die Daten eingegeben werden. Das liegt in der Linearisierung der Maschine und kann vom Anwender nicht geändert werden.

    Ich habe auch noch etwas zu bemäkeln - auf dem PC.


    Nach dem Verfassen eines Beitrags funktioniert die "Vorschau" nicht richtig. Diese ist nach rechts verschoben und nur der linke Teil der Beitrags ist in der Vorschau sichtbar. Das Fenster rechts erweitern nützt nichts.


    Vielen Dank für die Problemlösung.

    So wie ich das Problem verstehe, entsteht das Problem durch die Verwendung unterschiedlicher RIPs oder RIP-Einstellungen in den beiden Druckereien.


    Wer schon einmal in ein modernes RIP "reingeschaut" hat, wird unzählige Einstellmöglichkeiten finden, zum Teil bezeichnet mit Fachausdrücken, welche ein Druckvorstufenprofi nur nach eingehender Recherche versteht. Zumindest in unserem Betrieb gilt, es wird nichts an den RIP-Einstellungen geschraubt – und wenn doch unumgänglich, wird jeder Schritt protokolliert und das RIP anschliessend wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Beim Schrauben am RIP braucht es nicht viel, dass spezielle Einstellungen vergessen werden und Folgeaufträge von diesen ungünstig beeinflusst werden.


    Druck-PDFs sind heute zwar normiert und sollten eigentlich in unterschiedlichen Betrieben gleiche Ergebnisse liefern. Das ist aber nicht so, weil unterschiedliche RIPs die Daten unterschiedlich interpretieren. Unser vorderes in die Jahre gekommenes RIP hat beispielsweise Überfüllungswerte aus PDFs übernommen, unser jetziges RIP ignoriert diese und setzt einen eigenen Trappingwert bzw. ein eigenes Überdrucken oder Aussparen ein. (Das wird das Problem des Fragestellers sein.)


    Hier bei uns ist in der Druckvorstufe tägliches Brot, bei Wiederholaufträgen die Daten so anzupassen, dass sie trotz neuer RIP-Interpretation der früher gedruckten Auflage wieder entsprechen. Nicht immer einfach, und dem Kunden sind diese Arbeiten nur schwer zu verrechnen. Bei erhaltenen Daten sind solche Anpassungen kaum möglich, höchstens über die RIP-Einstellungen. Wenn der Kunde aber die Druckvorstufe lieber ausserhalb unserer Druckerei vergibt, sehen wir keine Veranlassung, zeitaufwändig und gratis nach besseren Einstellmöglichkeiten zu suchen. Es gilt das Gut zum Druck, die Verantwortung für die gewünschte Druckwiedergabe der Daten liegt beim Hersteller der Druckdaten.


    Mit geschlossenen Daten ein 10-jähriges Druckmuster in einem anderen Betrieb 100-prozentig deckungsgleich wiederzugeben, erachte ich als nicht möglich.


    PS: Die RIP-Profis in den Druckereien sind schon lange durch Algorhythmen ersetzt worden. Wie sollen diese jedoch wissen, was jetzt für den Kunden und den Drucker an der Maschine (!!!!!) richtig ist. Dem letzten RIP-Profi, den ich gekannt habe, ist gekündigt worden - nein, er hat im Betrieb eine neue Anstellung erhalten als Hauswart, halbtags...

    Sack gibt es nicht mehr, aber eine Servicfirma für die Sack-Belichter, jedenfalls war das vor ca. 4 Jahren noch so.


    Wir haben diese Servicefirma damals bei Google gefunden und dort einen passenden Brenner für unseren Sack bestellt. Wahrscheinlich war unser Belichter das gleiche Modell wie dasjenige des Fragestellers.


    Was mir auffällt, ist die lange Belichtungszeit von 7 bis 8 Minuten. Bei unserem Sack war die Belichtung mit und ohne Streufolie unter einer Minute für konventionelle Druckplatten. Maxlas, was belichtet ihr denn?


    Mehr kann ich dazu nicht schreiben, vor zwei Jahren haben wir unseren Sack endgültig in die ewigen Belichtergründe entlassen.

    Wir hatten vor noch nicht allzulanger Zeit das gleiche Problem mit unserer SM 52: Kompressor läuft, kann aber bei laufender Maschine die Temperatur nicht mehr tief halten.


    Kältetechniker telefonisch kontaktiert. Dieser meint, ob wir die Kühlrippen sauber halten. Selbstverständlich, diese werden durch uns regelmässig mit einer speziellen Bürste gereinigt.


    Also kommt der Kältetechniker, diagnostiziert einen Wartungsfehler und stellt Rechnung über viele Euro.


    Es genügt nicht, die Kälterippen abzubürsten. Hinter den vermeintlich sauberen Lamellen hat sich viel Staub im Kühler angesammelt, welcher die Wärmeableitung verhindert. Eine Pressluftreinigung von vorne und hinten hat geholfen.