Beiträge von Morodin

    Bei uns (einer kleineren Firma) würde man es einlagern,verpacken oder zum Einrichten nehmen.In größeren Firmen würde man diesen Aufwand wahrscheinlich nicht betreiben.

    Messer nicht richtig fixiert ? Schneidleiste drehen bzw wechseln , Pressdruck zu niedrig ,zuvie!e Bücher übereinander, Schnittgeschwindigkeit? Presswerkzeug nicht richtig fixiert?

    Die Aussrisse sind ja echt heftig , soetwas habe ich auch noch nicht gesehen.Wenn das Messer neu ist und richtig geschliffen(vom Fachmann) ,muss irgendwo Bewegung in Spiel sein. Haben alle Bücher die gleiche Größe nach dem Beschnitt?

    60 g Durchscheibsätze auf der Accurio von Konica Minolta ist auch oft Glück.

    Kann klappen,muss aber nicht und ich habe schon viele Einstellungen getestet.Deshalb nehmen wir CFB und CF auch nur noch in 80gm2 .60 g m2 Offset läuft dafür ohne Probleme.

    Läuft über die Feuchtauftragwalze noch eine Reiterwalze? So haben wir das an der Komori und wenn diese Walze ausgeschlagen(oder falsch justiert) ist und nicht mehr changiert haben wir das gleiche Bild.Es baut sich auf der Feuchtauftragwalze dann etwas auf.

    Feuchtwasserzusatz wird noch richtig dosiert? Oder die Farbcharge ist fehlerhaft.

    Polen und Tschechien,da wandert die meisten Aufträge hin.

    Hier in der Umgebung haben Firmen ihre Rollenoffsetmaschinen schon vor der Coronakrise gegen Bogenwendemaschinen ausgetauscht, weil sie damit angeblich flexibler sind.Zur Zeit sind wieder einige Firmen in Kurzarbeit,diese Karte ist irgendwann auch ausgereizt.Es ist nur noch deprimierend.

    Wenn dir die Kunden wegbrechen , geht deine ganze Finanzierung den Bach runter. So eine große Rollenmaschine muss auch gut ausgelastet sein und rund um die Laufen. Die billige Energie und das günstigste Papier gibt es auch nicht mehr und wenn du dem Kunden das auf die Augen drücken willst ist er weg .

    Eigentlich kommt nur ein Materialfehler in betracht,mangelhaft gehärteter Stahl. evt mangelhaftes Fundament, aber da würde man die Schwingungen mitbekommen.War die Druckqualität denn immer Ok?

    Aufzüge und falsche Plattendicke würde ich auch ausschliessen , da hätte man beim Drucken Megaprobleme und das wäre definitiv aufgefallen.

    1.wichtig Papierstärke messen und nicht schätzen . Ein glänzendes 135gm hat ein andere Stärke als matt oder Offset.

    2. 2mm Unterschied zu euren Berechnungen?(sind eure Berechnungen oder die des Programms richtig?) Da möchte ich gerne die Rechnung sehen. Wenn eine Broschüre mit Rückenheftung 96 Seiten hat sollte die Berechnung so aussehen. 4Seiten Umschlag abziehen , 92Seiten/4*0,13mm =2,99mm Bundzuwachs . Das wäre schon eine echt dicke Rückendrahtheftung .wie kommt ihr dann auf 2mm Unterschied

    Bei den meisten Programmen wird die Papierdicke eingetragen und dann passt es.Die Formel Innenseiten/4 x Papierdicke ist Standardformel,die auch funktioniert.

    Ein Kollege hat beim Feuchtwasser/Walzenkühlaggregat ein Sicherheitsventil überbrückt, damit sich das Teil wegen einer Fehlermeldung nicht abstellt.👎

    Zwar lief das Ding ,aber kurze Zeit später wurde soviel Druck aufgebaut, dass das Wasser in Fontänen durch den Drucksaal geschossen ist ⛲.

    Totalschaden, die Kosten ca 20-25000€.

    da habe ich auch noch einen, die 10-Farben hatte einen Umstellfehler, der Chef und Betriebsleiter fummeln an der Platine unter Strom mit dem Schraubendreher, dann gab es eine große Stichflamme und die ganze Platine war hinüber.

    Dann hat es 6 Wochen gedauert (!) ,wegen fehlenden Ersatzteilen und Inkompetenz einiger Monteure, bis die Maschine wieder einwandfrei lief. Der ganze Spaß mit Ausfallkosten war sehr sehr hoch.

    Quasi Lohndruck, wir haben auch ein paar Kunden die lassen Papier aus ihrem Lager oder direkt vom Händler anliefern, heutzutage kein Problem. Selbst die WV findet dann teilweise auch in anderen Betrieben statt. Zur haben aber diese Kunden oft Probleme selbst Papier zubekommen, weil sie nur C- oder D-Kunde beim Händler sind und müssen auch mehr bezahlen.

    Die Papierpreise sind sehr stark gestiegen, manche Sorten die Anfang 2021 noch 70-80€ pro 100kg gekostet haben, liegen jetzt bei fast 200€.