Beiträge von Morodin

    Wenn man das Buch mit einer dicke unter 5cm plant, dürfte es von der Produktion kein Problem sein.

    Die Druckdaten sind wahrscheinlich die größte Herausforderung.

    In welcher Umgebung suchst du eine Druckerei? Vielleicht können wir dir eine gute Anlaufstelle nennen.Soetwas kann man zwar auch Online regeln, aber wenn man jemanden in der Nähe hat,ist das Risiko eines schlechten Endprodukts geringer.

    Digitaldruck,Softcover mit PUR ist wahrscheinlich die günstigste Variante,da gehe ich auch mal von ca 60-100€ ( ist auch nur geschätzt)pro Buch aus.

    Als erstes den Sensor überprüfen und ggf einstellen. Evt passt auch die Bogenankunft nicht, einmal überprüfen ob die Gradzahlen in der Toleranz Bereich liegen oder Bogen zu früh ankommt oder spät ankommt. Ich aber zwar an einer Komori aber bei KBA wird es wahrscheinlich ähnlich sein .

    Mit Pantone-Farben und davon eine Fläche, das klingt aber wirklich sehr abenteuerlich, aber nichts ist unmöglich.Qualität definiert auch jeder anders.

    Bei uns (einer kleineren Firma) würde man es einlagern,verpacken oder zum Einrichten nehmen.In größeren Firmen würde man diesen Aufwand wahrscheinlich nicht betreiben.

    Messer nicht richtig fixiert ? Schneidleiste drehen bzw wechseln , Pressdruck zu niedrig ,zuvie!e Bücher übereinander, Schnittgeschwindigkeit? Presswerkzeug nicht richtig fixiert?

    Die Aussrisse sind ja echt heftig , soetwas habe ich auch noch nicht gesehen.Wenn das Messer neu ist und richtig geschliffen(vom Fachmann) ,muss irgendwo Bewegung in Spiel sein. Haben alle Bücher die gleiche Größe nach dem Beschnitt?

    60 g Durchscheibsätze auf der Accurio von Konica Minolta ist auch oft Glück.

    Kann klappen,muss aber nicht und ich habe schon viele Einstellungen getestet.Deshalb nehmen wir CFB und CF auch nur noch in 80gm2 .60 g m2 Offset läuft dafür ohne Probleme.

    Läuft über die Feuchtauftragwalze noch eine Reiterwalze? So haben wir das an der Komori und wenn diese Walze ausgeschlagen(oder falsch justiert) ist und nicht mehr changiert haben wir das gleiche Bild.Es baut sich auf der Feuchtauftragwalze dann etwas auf.

    Feuchtwasserzusatz wird noch richtig dosiert? Oder die Farbcharge ist fehlerhaft.

    Polen und Tschechien,da wandert die meisten Aufträge hin.

    Hier in der Umgebung haben Firmen ihre Rollenoffsetmaschinen schon vor der Coronakrise gegen Bogenwendemaschinen ausgetauscht, weil sie damit angeblich flexibler sind.Zur Zeit sind wieder einige Firmen in Kurzarbeit,diese Karte ist irgendwann auch ausgereizt.Es ist nur noch deprimierend.

    Wenn dir die Kunden wegbrechen , geht deine ganze Finanzierung den Bach runter. So eine große Rollenmaschine muss auch gut ausgelastet sein und rund um die Laufen. Die billige Energie und das günstigste Papier gibt es auch nicht mehr und wenn du dem Kunden das auf die Augen drücken willst ist er weg .

    Eigentlich kommt nur ein Materialfehler in betracht,mangelhaft gehärteter Stahl. evt mangelhaftes Fundament, aber da würde man die Schwingungen mitbekommen.War die Druckqualität denn immer Ok?

    Aufzüge und falsche Plattendicke würde ich auch ausschliessen , da hätte man beim Drucken Megaprobleme und das wäre definitiv aufgefallen.

    1.wichtig Papierstärke messen und nicht schätzen . Ein glänzendes 135gm hat ein andere Stärke als matt oder Offset.

    2. 2mm Unterschied zu euren Berechnungen?(sind eure Berechnungen oder die des Programms richtig?) Da möchte ich gerne die Rechnung sehen. Wenn eine Broschüre mit Rückenheftung 96 Seiten hat sollte die Berechnung so aussehen. 4Seiten Umschlag abziehen , 92Seiten/4*0,13mm =2,99mm Bundzuwachs . Das wäre schon eine echt dicke Rückendrahtheftung .wie kommt ihr dann auf 2mm Unterschied

    Bei den meisten Programmen wird die Papierdicke eingetragen und dann passt es.Die Formel Innenseiten/4 x Papierdicke ist Standardformel,die auch funktioniert.