Verarbeitung der Aufträge

  • Ein Hallo an die Kollegen der schwarzen Kunst.


    Ich habe eine Frage an euch. Kennt jemand ein Programm, in dem man die Aufträge direkt bei der Sachbearbeitung einpflegen kann, sodass der Drucker, in dem falle ich, direkt mit der weiteren Planung beginnen kann.

    Soll heißen, der Auftrag ist fest und ich kann direkt nachschauen ob die Farbe vorhanden ist, das Papier auf Lager und wann der Auftrag terminlich am besten in die Maschine kommt.

    Hat jemand damit Erfahrung? Ich weiß, das ganze ist mit Kommunikation zu schaffen! Aber die Wege die ich dann jeden Tag gehe kosten mich Zeit bei der Bearbeitung der Aufträge in der Maschine.

    Allerdings soll dieses Programm nur für drei Rechner sein, also nix großes.


    Grüße an alle!!!

  • Hallo Loki,

    wenn ich Dich richtig verstehe, möchtest Du ein Programm welches Deine Warenwirtschaft (Papierlager, Druckplatten und Farbe) kontrolliert und Bestellungen im Griff hat.

    Zum anderen willst Du eine Plantafel um eine optimale Maschinenauslastung zu bekommen. Vielleicht habe ich auch Deine Frage einfach falsch verstanden???


    Für Deine Warenwirtschaft hier hilft Dir nur eiserne Disziplin - wer schneidet das Papier bzw. wer entnimmt dem Lager. Hier muss genau die Menge auch mit der Auftragstasche übereinstimmen. Also entweder BDE-Terminal oder manuelle Handeingabe in die Warenbestandspflege. Einfach mal so ein paar Bogen nachschneiden, weil das Papier nicht gelangt geht dann nicht so einfach. Alles dokumentieren, sonst ist Deine Bestandspflege für die Katz.


    Den Belegungsplan der Maschine machst Du am besten selbst (Auftragstasche) unter Beachtung der nachgelagerten Prozesse. Wieviel Produktionszeit benötigt die Weiterverarbeitung, muss etwas noch extern angefertigt werden usw.. Sicher kann man solch Lösung auch softwareseitig kaufen. Immer eine Frage der Betriebsgröße und des Kosten-Nutzen Aspektes.


    Gruß

    Michael

  • Hallo Michael.

    japp, du hast mich richtig verstanden. Das Papierlager ist schon recht gut im Griff. Die Maschinenauslastung ist auch in einem Bereich, wo man im Zeitmanagment bestimmt was findet, wir aber keine stehzeiten haben. ( Wenn es die Auftragslage zulässt)

    Mein großes Problem ist die Sonderfarbe. Da gibt es immer mal wieder schlafende Augen in der Vorstufe. Dann kommt der Auftrag auf meinen Tisch und der Auftrag scheitert am Sonderfarbentag weil die Farbe nicht da ist.

    Das ist das größte Problem bei uns.

    Die Warenbestandspflege läuft hier eher lässig. Kaum Papier da, dann wird bestellt! Wirtschaftlich nicht die beste Lösung.

  • Da gibt es sicherlich diverse Lösungen, bis hin zu vollständig automatisierten Bestellung der Farben, sogar nach Mengenbedarf und Lagerverwaltung. Meiner Meinung nach sollte das eine ordentliche Sachbearbeitung im Griff haben. Wenn ihr so ein unstrukturiertes Bestellsystem habt reicht eigentlich eine Excel-Datei und evtl. diverse Makros. Ein Programm kann auch nur von dem Leben was Menschen damit machen. Funktioniert eure SF-Bestellung nicht, wall einige nicht ihren Job machen oder keine Übersicht haben musst du da ansetzen. Extra Programme würde ich neben den Komplettlösungen wie SAP oder andere allein aus Kostengründen nicht probieren. Je nachdem was Ihr in der Sachbearbeitung für die Erfassung der Jobs verwendet gibt es evtl. diverse Erweiterungen dazu.

    Wäre vielleicht eine nettes Thema für ein Bachler- oder Technikerpraktikum.

  • Wir haben hier zur Zeit eine Umstrukturierung. Der Chef geht in drei Monaten und ein neuer, wie sagte man mir, mit Weisungsbefugniss kommt. Der Herr ist aber nicht in der Lage das alles zu Organiesieren. Und da ein Kollege und ich sonst immer die Urlaubsvertretung vom alten waren, werden wir hier ein paar Sachen in die Hand. Doch wie schon geschrieben, ich kann nicht meine arbeit liegen lassen, um die Sachbearbeitung und die Vorstufe zu kontrollieren! Deswegen habe ich an ein Programm gedacht, die mich benachrichtigt, wenn die Sachbearbeitung den Auftrag schreibt, bzw frei gibt.

  • Wie groß ist denn der Laden, bzw. wie weit sind denn die Wege?

    Vielleicht hilft auch einfach ein Zettel in der Sachbearbeitung "bei Sonderfarbaufträgen bitte sofort Info an Drucksaal".

    Bei meinem früheren Arbeitgeber (ca. 10 Leute) hat es auch enorm gehlofen, dass wir gemeinsam Mittagspause gemacht haben. Da gab's einen guten Austausch zwischen Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung.

  • Hy..


    wir haben B4 Taschen wo ein etikett aus dem kalkulationsprogramm aufgeklebt wird wo alle informationen drauf stehen für die produktion.

    danach wird im büro sortiert daten beigestellt/offsetdruck/digitaldruck/daten im haus + druckdaten änderungen.


    aufträge daten beigestellt kommen sofort in die druckvorstufe um druckplatten zu machen.


    da gibt es wieder 4 kisten für jede druckmaschine eine 74/52/gto/linoprint.

    der drucker holt sich die auftragstaschen und kann drucken was in den kisten liegt nach lieferdatum oder weiterverarbeitung.

    papier ist meisten´s im haus. haben dafür das cirrus programm da wird jeden tag eine papierliste ausgedruckt wo ein minusbestand draufsteht wird bestellt und ist am nächsten morgen um 6 in der firma.

    endverarbeitung ist einfach kann ja nur einen auftrag nach dem anderen fertig machen der gedruckt wurde.

    danach spedition oder dpd oder selbstliefern.


    zusätzlich machen wir immer so kleine besprechnungen am vormittag,ich will diesen auftrag zuerst und danach diesen, wegen format oder postversand usw.. miteinander sprechen kann glaube ich kein computerprogramm ersetzen. wir sind 12 leute.


    lg

  • Also wir sind 16 Mann. Die Wege sind nicht das Problem. Das hinterherlaufen ist es. Deswegegen suche ich einen automatismus. Ob ich der Sachbearbeitung was sage, oder in China ein Sack Reis umfällt! Die zusammenarbeit mit der Vorstufe läuft einwandfrei. An der liegt es nicht!


    Den Print Workflow von HD haben wir leider nicht!

  • Also wir sind 16 Mann. Die Wege sind nicht das Problem. Das hinterherlaufen ist es. Deswegegen suche ich einen automatismus. Ob ich der Sachbearbeitung was sage, oder in China ein Sack Reis umfällt! Die zusammenarbeit mit der Vorstufe läuft einwandfrei. An der liegt es nicht!


    Den Print Workflow von HD haben wir leider nicht!

    Aber wo liegt dann das Problem genau? Von wo willst du wann was nachverfolgen?


    Wir hatten ein ähnliches Problem und haben das über die Person in der Plattenkopie gelöst. Diese hatten einen Mail-Acc und haben bei jedem neu angelegten Druckauftrag eine Mail mit der entsprechenden SF bekommen. Die Menge wurde entweder aus vorhergehenden Aufträgen übernommen oder über den Leiter im Druck ermittelt (Prozentuale Flächendeckung*Auflage=kg). Die haben dann gleich die Sollmenge mit der Istmenge verglichen und geg. eine Bestellung mit der noch benötigten Menge an den Einkauf bzw. an den Lieferanten gemailt. Bei vielen ist ja das mit der Papierlieferung am nächsten Tag auf dem Hof.


    Ihr werdet das vielleicht nicht direkt übernehmen können. Es sollte aber trotzdem als Lösungsansatz reichen. Ob das Jetzt Outlook oder ein Excelsheet im Netzwerk ist, ist dabei vollkommen Wurst. Ihr müsst euch halt im klaren sein welche Abläufe Ihr habt. Automatismen gibt es sicherlich, nur sind diese halt eben teuer und meist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.