Beiträge von Butzenfänger

    Wenn man sich 'nen Zehner bei der Palette Papier spart und dafür aber eine Maschinenstunde verdödelt, ist aber auch nichts gewonnen.

    Das Problem ist nur, dass ich kein besseres Papier bekomme, wenn ich für's gleiche mehr bezahle als die anderen.

    Ist das Problempapier denn wirklich Billigramsch oder normale Standardware?

    Dieses Energiemanagement ist meines Wissens aber Voraussetzung für die EEG-Befreiung. Wird also nichts mit Verschwenden.

    Natürlich sind die höheren Energiekosten im internationalen Wettbewerb, den es in dem Segment sicher gibt, ein Nachteil.

    Hauptproblem ist doch aber wieder, wie so oft in der Branche, dass manche Druckereien unter ihren eigenen Kosten verkaufen.

    Ich hatte jetzt fast 4 Jahre eine C700 und habe jetzt gerade auf eine C750 gewechselt (ist jeweils die langsamere Version der C800/C850). Bin mit den Maschinen sehr zufrieden, es lassen sich auch strukturierte Papiere bedrucken, Kuverts laufen gut (außer mit Seidenfutter), dünne Bilderdruckpapiere laufen besser als vorher auf der Konica-Minolta. Farbe passt gut. Servicetechnisch war auch nichts gravierendes. Ich drucke gut 10.000 A3 im Monat, falls das für Deinen Vergleich relevant ist. Ich bin übrigens inzwischen Fan vom PrismaSync-Controller, der optimal mit der Maschine syncronisiert ist. Bei der C700 hatte ich noch die kleine Fiery, da gabs ein paar Reibungsverluste.


    Was habt Ihr denn momentan für eine Maschine? Habt Ihr irgendwelche speziellen Sachen, die Ihr mit der neuen Maschine verbessern wollt?

    Wo ist denn Deine Druckerei? Hier in Bayern hätte ich Kontakt zu einem Fachhändler, der sehr kompetent ist, was Problemlösung mit der Pro-T angeht.

    Blinding war scheinbar bei der Pro T2 ein Problem, ist meines Wissens eigentlich inzwischen ganz gut gelöst.

    Abhilfe schafft z.T. der passende Feuchtwasserzusatz von Fuji (Fountmax Blue 30.40 AF ZP).

    Es gab da auch wohl einen Zusammenhang mit einem bestimmten Bestandteilen mancher Druckfarben.


    Wo hakt's denn genau?

    Zieht's beim Drucken oder beim Umschlagen ab?


    Bei Naturpapieren stelle ich meist den IR-Trockner ein. Karton mit hoher Farbbelegung lasse ich vor'm Widerdruck gerne mal über Nacht stehen. Geht halt nur, wenn die Maschine nur eine Schicht läuft.

    Dem kann ich mich nur anschließen: Euch allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr!


    Und: Nicht zu sehr auf's Christkind verlassen, sondern im neuen Jahr dafür kämpfen, dass man vom Arbeitgeber Tariflohn bekommt. Wegen der steigenden Papierpreise müssen die Verkaufspreise in unserer Branche sowieso rauf, dann kann man die Lohnerhöhung gleich mit einpreisen ;)

    Mein Rat: Such' Dir jetzt eine Stelle in einer anderen Druckerei. Du stehst ja nicht unter Druck, sondern kannst Dir gemütlich verschiedene Stellenangebote anschauen. Mir hat der Wechsel nach der Lehre damals einen höheren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen gebracht. Außerdem bist Du im neuen Betrieb nicht der "ewige Lehrling", sondern Kollege auf Augenhöhe.


    Wenn's gut läuft, findest Du eine Druckerei mit besseren Bedingungen und weniger Leuten, die Dir den Job schlechtreden wollen.

    Falls Du feststellen solltest, dass der Arbeitsmarkt bei Dir in der Gegend nur Mist bietet, kannst Du ja immer noch die Branche wechseln.

    Meine Feuerversicherung habe ich die letzten zehn Jahre auch nicht gebraucht, bezahle aber trotzdem meine Beiträge ;)


    Gewerkschaft und Arbeitgeberverband sind ja nicht nur Tarifvertragsparteien, sondern helfen z. B. auch bei arbeitsrechtlichen Problemen.


    Und dass alles "der Markt" regelt, halte ich auch eher für Wunschdenken. Es hat leider nicht jeder Arbeitnehmer den Mumm, beim Chef regelmäßig nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. Es wechselt leider auch nicht jeder gute Drucker die Stelle, weil er schlecht bezahlt wird. Das macht schon Sinn, bestimmte "Basics" kollektiv zu regeln.

    Hast Du die Chromwalze nach der Behandlung mit Plattenreiniger gummiert?

    Vielleicht mal die Walze mit einem anderen Werk tauschen, dann siehst Du, ob's die Walze oder das Werk ist.


    Habt Ihr sonst was an der Maschine geändert, Feuchtwasserzusatz evtl.?

    Wenn eine Druckerei nach Tarif zahlt, inklusive Urlaubsgeld und Tariflicher Jahresleistung ("Weihnachtsgeld"), dann finde ich das ganz passabel. Da ist es auch zweitrangig, ob jetzt oder in einem halben Jahr ein neuer Tarifabschluss kommt.


    Als Problem sehe ich eher die Betriebe, die sowieso nicht tarifgebunden sind.


    Und mal Hand auf's Herz: Wer von Euch, die gerne einen höheren Tarifabschluss hätten, ist denn eigentlich Gewerkschaftsmitglied?

    Wenn ein Arbeitgeber bisher immer Weihnachtsgeld bezahlt hat, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um eine freiwillige Leistung handelt, entsteht dadurch nach drei Jahren ein Rechtsanspruch. Nennt sich "betriebliche Übung".

    Durch den Hinweis kann Dein Chef in Zukunft tatsächlich das Weihnachtsgeld streichen oder kürzen. (Es gibt aber im Tarifvertrag auch Kürzungsmöglichkeiten).

    Ist aber aus meiner Sicht kein Grund zu Sorge. Es ist vollkommen üblich, dass die Arbeitgeber sich entsprechend absichern (war auch in der Meisterschule die Empfehlung vom entsprechenden Dozenten). Bei meiner letzten Anstellung musste ich z.B. immer unterschreiben, dass ich die Freiwilligkeit der Zahlung zur Kenntnis genommen habe.