Beiträge von FuxXXX

    Moin moin Kollegen,

    seit ein paar Tagen haben wir des Öfteren folgende Fehlermeldung:

    HA: Der Erregerstrom liegt außerhalb des Sollwertbereichs.


    Sobald man die Maschine bewegen möchte, fährt sie nur ein paar cm und es kommt der Fehler. Es kann aber auch sein, dass es den ganzen Tag läuft 🤔.


    Anscheinend sind alle Monteure und Elektriker ratlos. Wir haben jetzt einen Ersatzmotor eingebaut, selber Fehler.

    Hat von euch jemand eine zündende Idee?


    Grüße aus der Frühschicht

    Andi

    Guten Morgen, ich grätsche hier mal rein und hab' 'ne Frage zu Kurzarbeit. Ist es denn erlaubt, Druckaufträge an wirmachendruck auszulagern, während wir Drucker nur noch 2 Tage/Woche a 7 Stunden arbeiten? Ich find das ne bodenlose Frechheit!


    Grüße aus der Home-Druckerei

    Andi

    Hab' mal gerade in den Mantentarifvertrag geschaut, den hatte ich gestern auf dem Sofa nicht parat :)

    Die tarifliche Jahresleistung ("Weihnachtsgeld") würde Dir bei arbeitnehmerseitiger Kündigung nach über 5 Jahren Betriebszugehörigkeit anteilig zustehen. Das Urlaubsgeld ist im Tarif an die Urlaubstage gekoppelt, also entsprechend auch anteilig.

    Ohne Tarifbindung und einzelvertragliche Regelung könnte der Arbeitgeber das im April evtl. wegfallenlassen bzw. es zumindest versuchen. Aber da muss dann wirklich ein Arbeitsrechtler dran.

    Gibts denn den Manteltarifvertrag irgendwo zum downloaden? Ich find nix ?

    Meinen Recherchen zufolge ist der späteste Stichtag der 31.3. Da ich aber bis mindestens 15.4 angestellt bin, ist das für mich nicht relevant.


    Und meine "neue" Maschine wird wieder eine Roland 700 sein. Wie die letzten 10 Jahre auch schon ?.

    In dem neuen Betrieb arbeite ich zweischichtig. Und da treff' ich alte Kollegen wieder, die in den letzten paar Jahren gegangen sind ?. Ich bin mittlerweile der sechste, der seit 2015 gekündigt hat (oder in Rente ging).


    Ich geh in den nächsten Tagen zu nem Anwalt und lass das mit dem anteiligen Weihnachts- und Urlaubsgeld überprüfen. Anscheinend ist das ja nicht so leicht zu sagen, ob mir das zusteht oder nicht.

    Ich komme aus Bayern. Kündigungsgründe sind die absolut geringe Wertschätzung und offensichtliches Misstrauen mir gegenüber, nicht vorhandene Perspektiven (ich bin Medienfachwirt), ein desaströses Unternehmenskonstrukt (3 Sachbearbeiter auf 2,5 Drucker...), keinerlei Investitionswillen und natürlich der Arbeitsweg.

    Dass ich jetzt von 35h auf 40h aufstocke, ist halt so, einen Tod muss man immer sterben.

    Zitat

    hast du schon Mal ausgerechnet wieviel Tage du im Jahr jetzt mehr arbeiten darfst ??

    Wenn ich die Fahrzeit von 1,5h täglich dazu zähle, komm ich auf mehr, und die werden mir nicht bezahlt!

    Ein Rechenbeispiel:

    Momentaner Stundenlohn 19,67€/Stunde bei 35h/Woche = 2983,28€ + 150€ Fahrtkostenzuschuss = 3133,28€ pro Monat (ich werde momentan nach tatsächlichen Stunden bezahlt).

    Zukünftiger Lohn 3480€ pro Monat (bei 40h/Woche) = 20€/Stunde.


    Das heißt mir "entgehen" auf 3,5 Monate gerechnet (3480€ - 3133€) 1740€ (edit: es sind richtigerweiße nur 1215€) , unabhängig von anteiligen Sonderzahlungen, die ich allerdings bei dem zukünftigen AG auch bekomme. Spritkosten außen vor.


    Der Vorteil für ihn: Er hat 3,5 Monate Zeit, einen Drucker zu finden und diesen anzulernen. Ein Instruktor würde wohl wesentlich mehr kosten. Eingetragener Oster- und Pfingsturlaub der Kollegen könnte problemlos genommen werden, genau so wie eine anstehende Elternzeit eines Druckerkollegen.

    Da ich noch 7,5 Tage Resturlaub habe, müsste ich wenn's hart auf hart kommt, nur noch bis kommenden Freitag (20.3) arbeiten.


    Also aus meiner Sicht, ist mein Angebot an meinen Chef nicht so schlecht oder gar unverschämt. Dass ich ihn damit unter Druck setze ist mir durchaus bewusst und auch so gewollt.

    Guten morgen,

    ich habe natürlich schon was anderes. Mein jetziger AG ist 55km entfernt, der zukünftige 8.

    Tarifbindung herrscht keine.

    Ich habe zu meinem Chef gesagt, dass ich nach 18 Jahren nicht einfach alles stehen und liegen lassen will und ich durchaus kompromissbereit bin. Aber für lau verlängere ich meine Kündigungsfrist nicht von 4 auf 20 Wochen! Zumal ich bei dem zukünftigen AG auch mehr verdiene. Spritkosten spare ich mir natürlich auch.

    Da ich von einer anteiligen Sonderzahlung ausgegangen bin, ist die Differenz von 7/12 zu 12/12 ca. 2000€.

    Wie kann ich denn rausfinden ob mir die anteiligen Sonderzahlungen zustehen? Gewerkschaftsmitglied bin ich nicht.


    Edit:

    Zitat

    Aus Arbeitgebersicht würde ich mich da nicht von Dir erpressen lassen, die kompletten Sonderzahlungen nach 7 Monaten halte ich persönlich für überzogen.

    Ich seh' jetzt da nicht wirklich eine großartige Erpressung, sondern ein Angebot meinerseits, einen geregelten Fortbestand zu ermöglichen. Abhängig davon, ob und wann ein Nachfolger eingestellt wird und von welcher Maschine selbiger kommt.

    Guten Abend allerseits,


    ich hab ne Frage an die Personaler, Chefs, oder sonstigen Rechtsbewanderten.


    Folgende Situation: Ich habe heute meine Kündigung zum 15.04 eingereicht. Da wir in der Druckerei nur noch 2,5 Drucker sind, hab ich meinem Chef das Angebot gemacht, noch bis zum 31.7 zu bleiben, wenn er mir das komplette Weihnachts- und Urlaubsgeld für 2020 bezahlt (ca. 4500€ brutto). Die Sache ist, dass ich der Einzige bin, der die 700er Roland beherrscht und meinen Nachfolger anlernen könnte. Außerdem drucken wir im Juli die Jahresberichte der umliegenden Schulen. Dass meine Kollegen Urlaube und Elternzeit verschieben/absagen müssten, steht auch noch im Raum.

    Deshalb sehe ich mich eigentlich in einer guten Verhandlungsposition.

    Wie seht ihr meine Lage?


    Und noch was. Wie sieht es aus mit einer anteiligen Zahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld? Ich bin seit 18 Jahren im Betrieb und abgesehen von meinem Lehrvertrag hab ich noch nie etwas unterschrieben. Die Sonderzahlunngen wurden immer bezahlt.

    Steht mir eine anteilige Zahlung zu?


    Danke für eure Einschätzung und einen schönen Abend


    Andi

    Hab heute mal alle Pins (in allen Werken) mit der Zahnbürste, Waschmittel und Wasser saubergemacht. Abschließend hab ich noch Kontaktspray drauf gesprüht. Leider vergebens.

    Das Komische ist ja, dass das Problem in allen 5 Werken besteht. Die 1 im Display wird ja erst angezeigt, wenn die Platte erkannt wird. Manchmal schließt die Spannschiene wenn ich die Platte rein drücke bzw. bisschen rumwackel :D .

    Gibts denn bei den Pins/Sensoren bloß "geht" oder "geht nicht"? Oder muss man das System auf die verwendeten Druckplatten einstellen?

    Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit habe ich Probleme mit dem APL (Automatic Plate Load) an meiner R700. Ich muss fast jeden Plattenwechsel manuell durchführen, da die Sensoren die Platte nicht erkennen. Manchmal werden die Platten aber wie von Zauberhand automatisch eingespannt. Der "Fehler" ist nicht reproduzierbar. Manchmal geht's, meistens nicht. Die Sensoren sind sauber! Gibt es denn einen Poti o.ä., mit dem man die Empfindlichkeit regulieren kann?

    Kennt sich damit jemand aus?

    Ja ist normal, gibt es bei uns auch aber leider kein Weihnachtsgeld.....Das es dein Chef noch macht obwohl nicht Tarif ist sehr schön. Wird in der Branche leider viel zu wenig gemacht...Aber ganz einfach steht in deinem Vertrag was vom Weihnachtsgeld und in welcher Höhe? Wenn nein kann er es streichen/aussetzen/kürzen.

    Alles klar. Vertrag gibts keinen. Lehrvertrag 2002 war alles ^^. Dann bin ich mal gespannt. Montag/Dienstag wirds sich raustellen. Danke euch.

    Wenn ein Arbeitgeber bisher immer Weihnachtsgeld bezahlt hat, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um eine freiwillige Leistung handelt, entsteht dadurch nach drei Jahren ein Rechtsanspruch. Nennt sich "betriebliche Übung".

    Durch den Hinweis kann Dein Chef in Zukunft tatsächlich das Weihnachtsgeld streichen oder kürzen. (Es gibt aber im Tarifvertrag auch Kürzungsmöglichkeiten).

    Ist aber aus meiner Sicht kein Grund zu Sorge. Es ist vollkommen üblich, dass die Arbeitgeber sich entsprechend absichern (war auch in der Meisterschule die Empfehlung vom entsprechenden Dozenten). Bei meiner letzten Anstellung musste ich z.B. immer unterschreiben, dass ich die Freiwilligkeit der Zahlung zur Kenntnis genommen habe.

    Genau so hab ich mir das eigentlich auch gedacht.


    Allerdings: https://www.anwalt.de/rechtsti…-oder-kuerzen_022835.html

    Zitat: "Hat ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer jahrelang vorbehaltlos Weihnachtsgeld gezahlt, wird der Anspruch des Arbeitnehmers auf Weihnachtsgeld aus betrieblicher Übung nicht dadurch aufgehoben, dass der Arbeitgeber später bei der Leistung des Weihnachtsgeldes erklärt, die Zahlung des Weihnachtsgeldes sei eine freiwillige Leistung und begründe keinen Rechtsanspruch."


    Da bei uns momentan an allen Ecken und Enden gespart wird, erwarte ich eine Kürzung des Weihnachtsgeldes :rolleyes:.


    Edit: Wir haben nix unterschrieben!

    Mahlzeit werte Kollegen,

    der 1. Advent steht vor der Tür und somit auch das Weihnachtsgeld (oder auch nicht -.-). Diesbezüglich habe ich eine Frage an die Rechtsexperten da draußen. Eines noch vorweg: Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion o.ä. anzetteln, sondern nur eine sachliche Auskunft ;).

    Seit über 10 Jahren bekommen wir mit dem Novemberlohn ein komplettes Gehalt als Weihnachtsgeld/Jahresleistung. Im November 2017 fanden wir folgenden Brief in unserer Abrechnung.

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    Es wurden trotzdem 100% bezahlt!

    Meine Frage: Ist mein Chef somit aus dem Schneider und kann "willkürlich" das Weihnachtsgeld kürzen, streichen etc.?