Beiträge von FuxXXX

    Hab heute mal alle Pins (in allen Werken) mit der Zahnbürste, Waschmittel und Wasser saubergemacht. Abschließend hab ich noch Kontaktspray drauf gesprüht. Leider vergebens.

    Das Komische ist ja, dass das Problem in allen 5 Werken besteht. Die 1 im Display wird ja erst angezeigt, wenn die Platte erkannt wird. Manchmal schließt die Spannschiene wenn ich die Platte rein drücke bzw. bisschen rumwackel :D .

    Gibts denn bei den Pins/Sensoren bloß "geht" oder "geht nicht"? Oder muss man das System auf die verwendeten Druckplatten einstellen?

    Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit habe ich Probleme mit dem APL (Automatic Plate Load) an meiner R700. Ich muss fast jeden Plattenwechsel manuell durchführen, da die Sensoren die Platte nicht erkennen. Manchmal werden die Platten aber wie von Zauberhand automatisch eingespannt. Der "Fehler" ist nicht reproduzierbar. Manchmal geht's, meistens nicht. Die Sensoren sind sauber! Gibt es denn einen Poti o.ä., mit dem man die Empfindlichkeit regulieren kann?

    Kennt sich damit jemand aus?

    Ja ist normal, gibt es bei uns auch aber leider kein Weihnachtsgeld.....Das es dein Chef noch macht obwohl nicht Tarif ist sehr schön. Wird in der Branche leider viel zu wenig gemacht...Aber ganz einfach steht in deinem Vertrag was vom Weihnachtsgeld und in welcher Höhe? Wenn nein kann er es streichen/aussetzen/kürzen.

    Alles klar. Vertrag gibts keinen. Lehrvertrag 2002 war alles ^^. Dann bin ich mal gespannt. Montag/Dienstag wirds sich raustellen. Danke euch.

    Wenn ein Arbeitgeber bisher immer Weihnachtsgeld bezahlt hat, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um eine freiwillige Leistung handelt, entsteht dadurch nach drei Jahren ein Rechtsanspruch. Nennt sich "betriebliche Übung".

    Durch den Hinweis kann Dein Chef in Zukunft tatsächlich das Weihnachtsgeld streichen oder kürzen. (Es gibt aber im Tarifvertrag auch Kürzungsmöglichkeiten).

    Ist aber aus meiner Sicht kein Grund zu Sorge. Es ist vollkommen üblich, dass die Arbeitgeber sich entsprechend absichern (war auch in der Meisterschule die Empfehlung vom entsprechenden Dozenten). Bei meiner letzten Anstellung musste ich z.B. immer unterschreiben, dass ich die Freiwilligkeit der Zahlung zur Kenntnis genommen habe.

    Genau so hab ich mir das eigentlich auch gedacht.


    Allerdings: https://www.anwalt.de/rechtsti…-oder-kuerzen_022835.html

    Zitat: "Hat ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer jahrelang vorbehaltlos Weihnachtsgeld gezahlt, wird der Anspruch des Arbeitnehmers auf Weihnachtsgeld aus betrieblicher Übung nicht dadurch aufgehoben, dass der Arbeitgeber später bei der Leistung des Weihnachtsgeldes erklärt, die Zahlung des Weihnachtsgeldes sei eine freiwillige Leistung und begründe keinen Rechtsanspruch."


    Da bei uns momentan an allen Ecken und Enden gespart wird, erwarte ich eine Kürzung des Weihnachtsgeldes :rolleyes:.


    Edit: Wir haben nix unterschrieben!

    Mahlzeit werte Kollegen,

    der 1. Advent steht vor der Tür und somit auch das Weihnachtsgeld (oder auch nicht -.-). Diesbezüglich habe ich eine Frage an die Rechtsexperten da draußen. Eines noch vorweg: Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion o.ä. anzetteln, sondern nur eine sachliche Auskunft ;).

    Seit über 10 Jahren bekommen wir mit dem Novemberlohn ein komplettes Gehalt als Weihnachtsgeld/Jahresleistung. Im November 2017 fanden wir folgenden Brief in unserer Abrechnung.

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    Es wurden trotzdem 100% bezahlt!

    Meine Frage: Ist mein Chef somit aus dem Schneider und kann "willkürlich" das Weihnachtsgeld kürzen, streichen etc.?

    Fett-Puder-Batzen aus der Auslage? Hab mir letztens 3 Gummitücher zertrümmert, weil so ein "Klumpen" im Stapel war. Vielleicht mal die Auslage durchsaugen und die Ketten sauber machen.

    Zitat

    Kauf dir ein Laptop wenn du noch keinen hast. Dann ein großen Bildschirm mit Tastatur und Maus. Dann gehst auf Ebay und kaufst dir eine Adobe CS6 Master Collection Vollversion, hab eben mal geschaut gibts für 400,00 Euro.

    Is ja nicht so, dass ich das Zeug nicht hätte ;)

    Neben dem Medienfachwirt hab ich noch VHS-Kurs "Buchführung für Existenzgründer" und bei der IHK "Gründen im Nebenerwerb" gemacht.

    Bücher hab ich schon unzählige gelesen:

    Für Dummies:

    - Existenzgründung...

    - Marketing...

    -Kundenservice...


    Rheinwerk Verlag:

    - Follow me (social media)

    - Das Design-Buch für Nicht-Designer

    - Printdesign

    - Logo, Visitenkarten, Flyer & Co.

    - Selbstständig als Designer


    - Konzeptionspraxis

    - Wege zum Kunden


    Hörbuch (Stefan Merath):

    - Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer

    - Die Kunst, seine Kunden zu lieben


    Zitat

    Du hast doch Zeit, also geh in die Vorstufe und lass dir den Arbeitsablauf erklären und erstelle deine Platten selber.

    Das hab' ich ehrlich gesagt noch nie gefragt... Aber da seh' ich auch schwarz ;(. Mein Chef ist der Meinung, dass er seinen Leuten nur was "neues" beibringt, wenn es für die Firma notwendig ist. Hat er zumindest gesagt, als es um das Thema Kalkulieren ging...

    Bundesland Bayern 😊. Es ist halt sehr zermürbend wenn man nix zu tun und keine Perspektive hat. Davon abgesehn gibt es bei uns keine Kalkulationssoftware 😂, sondern Block und Bleistift.

    Der Medienfachwirt ist zu 95% deckungsgleich mit dem Industriemeister. Prüfung und Facharbeit sind die selben. Der einzige Unterschied war, dass beim Medienfachwirt Druckvorstufe und beim Meister Weiterverarbeitung behandelt wurde.

    Ich möchte den Kurs aus zwei Gründen machen. Weil es mich erstens interessiert, und zweitens, weil ich letztens eine Stellenausschreibung als Produktioner gesehen habe. Dafür wurde aber sowohl "grafisches und typografisches Gespür" als auch Kenntnisse in den Adobe Programme gefordert. Auch suchen immer wieder (druckereiferne) Unternehmen Grafiker/Mefiengestalter.

    Zitat

    Frage , sind es nur deine Chefs die kalkulieren?

    Ja.


    Zitat


    Da dauert es nicht mehr lange bis die Firma ganz kaputt ist .

    Da wir noch eine regionale Tageszeitung drucken, scheint das alles nicht so schlimm. Ich warte bestimmt schon 10 Jahre darauf, dass die Pforten schließen...

    Moin werte Kollegen,

    vorweg, ich wusste nicht recht in welches Unterforum ich dieses Thema schreiben soll ^^.


    "Kurz" zu mir. Ich bin seit mittlerweile 16 Jahren (inkl. Ausbildung) Offset-Drucker in ein und der selben Druckerei. Seit 2016 bin ich Medienfachwirt Print, allerdings nicht als Meister o.ä. angestellt bzw. bezahlt. Mein Hauptarbeitsgebiet ist eine 700er manroland 5 Farben. Ich beherrsche aber auch noch GTO, Tiegel und Zylinder. Meine Arbeitsauslastung übers Jahr gesehen ist maximal bei 50%! Das heißt dass ich z.B. nach Neujahr bis in den März (oder das berühmte Sommerloch) kaum Arbeit habe und teilweise eine Woche keinen einzigen Auftrag drucke! Natürlich kümmere ich mich dann um meine Maschine, aber das kann man auch nicht über mehrere Wochen rausziehen. Im Allgemeinen haben wir relativ wenig Arbeit. Stellenabbau geht ganz von alleine, weil regelmäßig jemand aufhört und niemand eingestellt wird. Wir werden aber tariflich bezahlt (inkl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld, plus 150€ Fahrtkostenzuschuß, mein Fahrtweg beträgt einfach 55 km). Ich habe insgesamt 3 direkte Vorgesetzte (2 davon Meister, der Jüngste 55 Jahre), die sich aber auch nur langweilen und über die bösen Internet-Druckereien schimpfen. So das mal als kurzer Überblick.


    Im März diesen Jahres hab ich an einem sonnigen Freitag Mittag einen meiner Chefs gefragt, da ich ja seit 2 Jahren Meister wäre, ob es denn möglich ist, mal eine Woche in die Sachbearbeitung/Kalkulation etc. reinzuschnuppern, was er auch zu meiner Überraschung, bejaht hat. Am Montag dann die Ernüchterung: "Herr FuxXXX, ich muss mein Angebot leider zurücknehmen. Würde ich Sie kalkulieren lassen müsste ich meine Preise offen legen und dann wollen anderen auch das Kalkulieren lernen. Außerdem frage ich mich, wieso Sie das überhaupt "lernen" wollen." Meine Antwort war dann, dass ich den Fachwirt ja nicht zum Spaß gemacht habe. "Ach, das was man auf der Meisterschule lernt, kann man in der freien Wirtschaft sowieso nicht anwenden. Und Sie werden in diesem Betrieb niemals eine Stelle kriegen, wo Sie kalkulieren." Am Rande bemerkt, ich bin der einzige Meister/Fachwirt neben den Chefs. Über einen Dritten habe ich noch erfahren, dass meine Vorgesetzten untereinander dann über mich geredet haben, dass ich das Kalkulieren nur lernen möchte, um bei einer Bewerbung zu sagen, dass ich das schon kann. :cursing:


    So, aber jetzt zum eigentlichen Thema ;). Da ich mich in meiner Freizeit schon länger mit Printdesign beschäftige, würde ich gerne den folgenden Online-Kurs belegen:

    https://ofg-studium.de/grafik-design


    Auf Nachfrage bei der IHK München Oberbayern gibt es keine Fördermöglichkeiten. Auch das Arbeitsamt kann mich nicht unterstützen, da ich weder arbeitslos noch von selbiger bedroht bin. Gibt es denn noch irgendwelche andere Fördermöglichkeiten, oder irgendwelche "Tricks" um einen Bildungsgutschein oder so etwas zu bekommen? Vielleicht hat jemand von euch darin Erfahrung :).


    Ich bedanke mich vorerst mal fürs lesen und hoffe auf ein paar hilfreiche Antworten :S:S:S


    Grüße Andi

    Ich kann nur von meiner Situation sprechen und bei uns ist es definitiv so, das nicht der Markt das Problem ist, sondern der AG -.- Geld wie Heu, aber keine Lust auch nur einen müden Cent zu investieren. Den ganzen Tag im "Büro" sitzen und einfach NIX tun aber dann schimpfen, dass keine Kunden kommen.
    Ich bekomme 19.67€ in der Stunde und 13,5 Gehälter (bei 35h pro Woche), alles ganz toll, aber wirklich erfüllend ist das trotzdem nicht. Nebenbei erwähnt bin ich auch Meister, was mir aber absolut null bringt, im Gegenteil... Fazit: Ich bin der Meinung dass man auch heutzutage noch eine Druckerei gut und erfolgreich führen kann, wenn man denn will!