Beiträge von Rumo

    ... nur mal ein Beispiel zu Einrichtebogen für eine 4C-Auflage:



    Wir nutzen InpressControl (Inline-Messung), Kurven sind angelernt, CIP-3-Daten in Ordnung. Farbe wird nach Lab-gedruckt. 48 Bogen Makulatur sind da nicht schlecht. Densitometer kommt bei uns nicht mehr zum Einsatz.

    Bei einer XL 106 mit ImpressControl entfällt eigentlich der so genannte erste Abzug.

    Hier wird spektral inline gemessen, das erste Messergebnis mit Farbregelung findet nach 60 Bogen statt, danach wird kontinuierlich alle 8 Bogen gemessen und die Farbschieber nachgeregelt. Damit sollte bei einer Skala (!) nach rund 120 bis spätestens 150 Bogen die Farbe stehen. Die Maschine gibt Lab-Werte aus und gibt ebenfalls die bestmögliche Näherung an den Ziel-Lab-Wert an (BestMatch).

    Voraussetzung ist, dass die Tonwertzunahmekurven passend korrigiert sind und als Kompensationswerte bei der Druckplattenbelichtung berücksichtigt werden. Wichtig ist auch, dass die Farb- und Feuchtwalzen gut justiert sind. Ebenfalls wichtig ist, dass die Farbeinlaufkurven ordentlich angelernt (geteacht) sind, das ist dann schon viel mehr als die Halbe Miete.

    300 Bogen nur für Skala einrichten sind schon recht viel (sofern Ihr mit Standard-Papieren, wie sie bei Akzidenzen üblich sind arbeitet).

    Gedanklich sollte man sich bei modernen Maschinen mit modernen Messgeräten von der densitometrischen Dichte verabschieden.

    Das, was verkauft wird ist die gute Übereinstimmung mit dem Proof. Deshalb ist das Augenmerk größtenteils bei der Tonwertzunahme und einer ordentlichen Graubalance. Natürlich ist die Dichte und Farbschichtdicke wichtig, spielt aber beim Drucken dann eine nicht mehr ganz so wichtige Rolle, sofern die Farbe in den Volltönen die Soll-Lab-Werte nach PSO-Standard erreichen.

    Da hilft ein guter Instruktor von HD sicherlich weiter, kostet aber Geld! (und Zeit)

    Danke, bei Saphira sind wir auch Kunde!

    Ist nur leider mit den Bestellungen so schwierig geworden! Unzählige Leute müssen benachrichtigt weden! Und der es letztlich bestellt, weiß gar nicht was das ist😏

    Was Lob ich mir das gute alte Telefon! Ein Anruf und am nächsten Tag ist alles da! Inclusive netten Schnack mit der Dame am anderen Ende der Leitung….😉

    ... soviel zum guten alten Telefon!

    angesichts der technischen Umstände für die Wiederbelebung des "Kopierrahmens", der damit verbundenen Kosten (neue Lampen?) und der Verfügbarkeit von analogen Druckplatten wäre es sicherlich eine Überlegung wert, CtP-Druckplatten für Deine Maschine bei einem Dienstleister zu bestellen. Hier bietet sich Acusplus in Kriftel an. Die beliefern unzählige Druckereien zu günstigen Preisen und sind auf CtP-Belichtung hochgradig spezialisiert. Anruf lohnt sich:

    http://www.acusplus.de/

    Hallo Maik, welche Firma ist das denn? Antwort ggfs. über pn

    Hallo zusammen,

    hat jemand eine Faustformel zur Hand wenn es um die Berechnung von Reduktionswerten für Lacktücher/Lackplatten geht?

    Abhängig von der Dicke das Lacktuchs (1,15mm / 1,35mm / 1,95mm) der Unterlagebogen und der Einstichtiefe sowie dem Zylinderumfang ergeben sich unterschiedliche Reduktionswerte.

    ggfs. wo finde ich eine passende Dokumentation?


    Danke für Eure Hilfe!

    Hat das irgendwelche taktischen Gründe, das ihr das trocknungsverhalten der Farbe blockiert? Wie du selber sagst wie soll die Farbe oxidativ trocknen, wenn ihr lackiert? Alu bedampft ist das Mittel der Wahl wohl UV Farbe.

    Die Druckmotive sind überwiegend mit einem Gesamtfarbauftrag von mehr als 240% zuzüglich Deckweiß darunter aufgebaut. Hier zu pudern verursacht Staubwolken in den Motiven, die wir dann nicht mehr herausbekommen. Kunde möchte lackiert haben. Hier sind wir in der Zwickmühle aus der wir irgendwie raus kommen müssen.

    Hallo zusammen,

    Drucken auf alubedampftem Papier ist das Thema

    Welche Farben mit welchen Trocknereinstellungen könnt Ihr empfehlen, die nicht ablegen und die man mit Dispersionslack im gleichen Durchgang drucken kann?

    Wir haben ein Trocknungsproblem mit unserer Farb-Lack-Papier-Kombination.


    Wohin soll eine oxidativ trocknende Farbe oxidieren, wenn sie mit einem Dispersionslack überdruckt ist?

    Wie sollen Kratzer auf der Farbe vermieden werden, wenn nicht im gleichen Durchgang Dispersionslack drüber kommt?

    Wie kann Krakulieren verhindert werden, wenn oxidativ trocknende Farbe unter einem Dispersionslack im Trocknungsprozess Temperatur entwickelt?


    Für Hinweise bin ich sehr dankbar und freue mich auf Eure Beiträge!