Beiträge von Powerprinter66

    Moin moin,


    bei der 46er ist in den Zuführgreifen jeweils ein kleines Löchlein, das dafür sorgt, dass ein Fehlbogen erkannt wird. Da Conquerior ein sehr rauhes Papier ist, kommt dann meißt doch Luft da durch und die Maschine schaltet ab.
    Abhilfe: Mit Klebeband abdecken und dann mit Nadel ganz kleines Loch reinstechen.


    Gruß

    Moin moin,


    Frage: Hat von euch schon mal jemand die Mantelsegmente der verstellbaren Transferzylinder einer XL 105 für Wartung rausgeholt?
    Wenn ja, wie groß ist der Aufwand?
    Oder habt ihr schon mal was klappern hören?
    Haben wir an der XL105-10P, finden aber das Problem nicht... (außer dass es klappert im Druck und ohne Druck, hat also mit Drucken nix zu tun)


    Danke mal


    Gruß

    Moin moin,
    also ich hab das auch mal versucht, mehrere Jahre lang. Kleine und mittlere Druckereien zu pachten oder zu kaufen versucht. Es heißt ja auch die ganze Zeit schon, dass es keine Nachfolger für die Betriebe gibt bzw. die Nachfolge ungewiss ist.
    Ich habe keinen einzigen Inhaber kennengelernt, der irgendwelche Sprüche gemacht hätte, weder über die Jungend noch über Fleiß oder ähnliches. Ganz im Gegenteil, die Hilfe, die da entgegenkam, war unbeschreiblich.
    Unbeschreiblich war auch der Gegenwind, der von den Banken kam. Am Anfang war da die Forderung auf 10% Eigenkapital. Ist o.k., nur wer sinnvoll investiert, kommt zu was. Dann ging´s los: Buchprüfung, Kostenminimierung usw. Der Hammer war dann eine 5-Jahres Prognose, die man abzuliefern hatte und als Maßstab für weitere Prüfungen dienen sollte. Ich hab das alles gemacht, wir waren dann bei der letzten Besprechung vor der Unterschrift, als die Bank dann plötzlich 25% EK haben wollte. Trotz der Mittel aus öffentlicher Förderung (und da gibt es einige) konnte ich das nicht aufbringen. Also war´s das. Der Inhaber musste krankheitsbedingt zumachen und den Betrieb dann abwickeln. Zehn Leute auf der Straße. Ich würde das heute auch noch gerne machen, wenn ich die nötigen Mittel hätte, denn ich bin auch der Meinung, dass man bei entsprechendem Einsatz und Spezialisierung auch im grafischen Gewerbe es zu Wohlstand bringen kann.
    Gruß

    Moin moin,


    ich suche derzeit nach Preisen für MAN-Roland Maschinen der Baureihe 700.
    Dass es für so was keine Preisliste gibt, weiss ich, auch dass man über das www nix findet. Vielleicht habt ihr eine Idee.


    Meine Idee war, dass einige von euch evtl. mal nachfragen könnten, was für eure Maschine so hingeblättert wurde. Aber bitte keine Phantasiepreise oder Schätzpreise.


    Z.B. habe ich hier eine 705 LV bj. 2011 mit einiger Austattung für 1,3 Mio € (Neupreis). In meinen Augen viel zu günstig.


    Könnt Ihr mir helfen?


    Gruß

    Hallo Leute,


    vergangene Woche war ich in einer großen Druckerei in Mittelbaden, welche u.a. auch einen (Industrie-)Buchbinder suchen.
    Erwartungen:
    - Einsatz an Schneidemaschine Polar 115
    - Horizont Klebebinder
    - Sehr gute Kenntnisse am SH MM 270 (kommt ein neuer noch dieses Jahr, auch von MM)
    - Schicht geeignet, belastbar (das übliche Gedöns)


    Es wird angeboten:
    - sicherer Arbeitsplatz in aufstrebendem Unternehmen
    - gute und leistungsgerechte Bezahlung
    - super Betriebsklima


    Wer interessiert ist, bitte Kurzinfo an: powerprinter66@t-online.de oder soulfather@mail.ru


    Gruß

    Hallo Leute,


    ich war vergangene Woche in einer großen Druckerei, die unter anderem dringendst einen neuen Sammelhefter suchen.
    Ausstattung: 8 Einzelanleger oder 4 Doppelanleger, Umschlaganleger mit Rill-/ Einschneidevorrichtung, vier Heftköpfe normal + 4 Ringösen, Trimmer mit Mittelschnitteinrichtung und evtl. Lochstanze, Kreuzleger.


    Baujahr sollte nach 2000 sein.


    Kostenfaktor 100TSD €


    Hört euch doch mal um, was so in euren Betrieben grad zum Austausch steht. Würde mich über jede Info freuen.


    Info bitte an: Powerprinter66@t-online.de oder soulfather@mail.ru




    Gruß

    Moin moin,
    da gibt es zwei Möglichkeiten:
    Entweder ist das Malteserkreuz der Tiegel (das ist das Gelenk, welches die Stange beim Auf- und Zuschwenken dennoch drehen kann) verbogen oder was ich glaube:
    Im Kopf ist ein Getriebe drin (Zahnstange zu Zahnkranz) und der ist um ein Zahn weiter als er nun soll. Damals wurden da keine Sollbruchstellen eingebaut, deshalb kann es sein, dass die Tiegel mit ihrer Kraft das weitergedreht hat. Ich würde zuerst den Kopf zerlegen und nach Spuren suchen (Metallteilchen/Abrieb), dann ggf. neu einstellen.


    Gruß

    Moin moin,
    ja, ich würd mit der Flex drangehen, dann ist der Kratzer zuverlässig weg... :thumbsup:
    Aber im Ernst. das wird nix, weil Du mit allem, womit Du drangehst, vielleicht den Kratzer etwas unsichtbarer machst, dafür aber das Papier verletzt.
    Ich würde empfehlen, nur die Seite/das Blatt neu zu drucken und das bei einem Spezialbuchbinder reparieren zu lassen. Der trennt die verhuntzte Seite raus und klebt die neue so ein, dass nur ein Profi das sieht. Funktioniert auch bei Fadenheftungen. Dazu müsste man dann nur Gegenkalkulieren, was das kostet und was der Kunde weniger bezahlen möchte.


    Gruß

    Moin moin,


    mich wundert nur, dass hier einfach so mal behauptet wird, geht alles.
    Ich möchte euch mal sehen, wenn ihr ein beidseitige Farbbelegung von mehr als 200% habt, wie dann die Auslage aussieht. Da könnt ihr auch 10 Bogenbremsen einbauen und 20 Sternräder...
    Grundsätzlich ist die Frage der Geschwindigkeit in Verbindung mit Bedruckstoff und Farbbelegung zu sehen. Dann kommt auch noch die Frage auf, um welche Auflagen sich das handelt. Was macht das für einen Sinn, wenn ich grad mal 10.000 Bogen habe, die ich mit 13.000 Bg/h laufen lasse und mir der Buchbinder ins Genick springt, da hat man dann nix gespart.
    Aber es geht auch andersrum: Bei meiner letzten Anstellung hatten wir ein Buch zu drucken mit 54gr mattgestr., beidseitig volle Farbbelegung auf eine SM102-8. Fünf Drucker einschl. mir haben das nicht gescheit zum laufen gebracht, so ab 7.000 Bg/h war Schluss, da war dann aber auch alles dabei. Einen Meister hatten wir, der hatte dann in der Nachtschicht dem Hobel gezeigt, wo der Hammer hängt. 10.000Bg/h in TOP-Qualität und super Auslage. Wie er das gemacht hat, hat er bis heute nicht verraten...


    Gruß

    Moin moin,


    es gibt ein Patent hierzu aus dem Jahre 1989 (Verfahren zum regenerieren eines beladenen Druckwaschmittels DE 3902276 A1). Ich habe mir das mal durchgelesen, was man dazu alles braucht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das lohnt.
    Ich habe mal unseren Entsorger gefragt, was mit den Abfällen passiert. Früher wurde das auf See verklappt. Heute werden diese sauren Dispersionen mit basischen Dispersionen vermischt, so dass die neutral werden, danach durch den Filter gejagt und der entstehende Filterkuchen verbrannt.


    Gruß

    Moin moin,


    als ich noch geschichtet hatte, war das im einen Betrieb grundsätzlich 12 Stunden Nacht (18/6) von Sonntag bis Freitag morgens und im anderen Betrieb war das erster Tag Früh, dann Nacht, Nacht, Spät, Frei. Das dann aber immer durch, also nach Frei gleich wieder Früh, egal, welcher Wochentag.
    Bei beiden Betrieben wurde die daraus resultierende Mehrarbeit mit Zulagen alle bezahlt.


    Gesundheitlich hatte mir das weniger ausgemacht, nervig war nur, dass man kaum was planen konnte und die Freundschaften auf der Strecke blieben.


    Gruß

    Moin moin,


    Danke für die Info.
    Wir haben unsere Walze mittels Strahlverfahren von Heidelberg reinigen lassen.


    Die hatten uns damals auch erklärt, dass sich die Näpfchen trotz intensiver Reinigung mit der Zeit zusetzen. Danach strahlen lassen und die Näpfchen sind wieder wie am ersten Tag.


    Gruß

    Moin moin,
    der Beitrag von derFranz ist ganz schön verwirrend und leider Teilweise nicht korrekt.
    So z.B. das Zusammenwirken von doppelt und einfachgroßen Zylindern. Die Druckmaschinenhersteller haben das bisher so entwickelt, dass sich der Doppeltgroße Gegendruckzylinder mit nahezu halber Geschwindigkeit dreht, der einfachgroße Gummituchzylinder und Plattenzylinder mit normaler Geschwindigkeit. Die verschiedenen Umdrehungsgeschwindigkeiten werden mithilfe von verschieden großen Zahnrädern erreicht, die alle bis auf das tausendstel genau sind.
    Aber die Unterschiedlichen Zylindergrößen wirken nur indirekt auf die länge des Druckbildes. Solange der Zylinderunterlagen alle laut Maschinenhersteller sind, kann sich da auch nix verlängern oder verkürzen.
    Nur wenn am Plattenzylinder oder am Gegendruckzylinder im Unterbau was verändert wurde, verändert das die Drucklänge.


    Ich habe schon selbst beim Abdruck einer Zweifarben erlebt, dass sich das Druckbild dennoch verändert hatte, obwohl alles o.k.


    Nach langem ausprobieren kamen wir der Sache auf den Grund: In der Halle war es zu Kalt, ebenso die Maschine und das Papier. Somit hatte die Farbe den Bogen im ersten Werk quasi gestreckt und wir konnten im zweiten Werk keinen halbwegs ordentlichen Passer erwirken.


    Gruß

    Moin moin,


    das mit den Zählwerken von HD ist so ne Sache.
    Im Prinzip könnte man das schon reparieren, denn im Innern verbirgt sich lediglich eine Platine mit wenigen Teilen. Die könnte man auch Auslöten und ersetzen, wenn man denn wüsste, welches der Teile nicht mehr will. Das ist die Schwierigkeit.


    Gruß

    Moin moin,
    ich würde zuerst mal einen Teststreifen ansetzten, um zu sehen, wie weit die Walze zu ist. Ab einem Bestimmten Wert (hängt von der Rasterweite ab) ist das nicht mehr sinnvoll, mit Bürste zu scheuern. Wenn man die Zeit umrechnet, die man benötigt um die Walze halbwegs gangbar zu machen und dann das eingeschränkte Ergebnis sieht, dann sollte man lieber 300€ in die Hand nehmen und Walze (vor Ort) strahlen lassen. Das macht das Teil wie neu und benötigt etwa eine halbe Stunde.


    Es hängt aber grundsätzlich immer damit zusammen, wie man seine Maschine pflegt. Ich war schon in Druckereien, die haben noch nie Probleme mit zugelaufenen Rasterwalzen gehabt, weil dort die Handhabung extrem penibel war.


    Gruß

    Moin moin,
    also an einer CD unter der Platte was rausnehmen ist schon gewagt, ich frag mich nämlich wie. Das ist seit der 3. Generation nix mehr mit Plattenunterlage, da ist nur Metall.... Ähnlich verhält es sich mit dem Gegendruckzylinder.
    Beim Abdruck mit der HD-Testform lässt sich nur bedingt herausfinden, wo es bei einer Maschine hakt, man kann es eingrenzen.
    Eingrenzen kann man das aber auch selber:
    - Papiere mit SB und BB nacheinander drucken, um zu schauen, ob das Bild gleichmäßig bleibt. Bei 4c-Maschinen ist der Streckgang im 1.DW, danach verändert sich der Bogen kaum bis gar nicht (Außer: Karton)
    - Farbe: Ist die aufeinander abgestimmt? Farben von verschiedenen Herstellern benutzen ist nicht immer ratsam.
    - Temperatur der Maschine: Je kälter, desto schlechter
    - Reinigungszustand der Maschine: Je dreckiger, umso schlechter, gilt ganz besonders für Greiferleisten


    Dann 21 Mio Drucke, was soll dass denn...
    Bei meiner letzten Maschine (SM 102-8) waren nach 8 Jahren 172 Mio drauf, dann erst wurden mal ein paar Sachen gewechselt (Walzenstuhl, Teile vom Anleger + Greifer)


    Und die Heidelberger Instruktoren sind auch nicht immer die hellsten Sterne am Firmament.


    Also, erst mal selber alle Faktoren, die noch nicht geprüft sind, egalisieren, dann evtl. mit einem Heidelberger Techniker das ganze nochmal abhandeln. Das dauert etwa 2 volle Tage.
    Wenn das Dein Chef mitmacht, klopf ihm auf die Schulter.


    Gruß

    Moin moin,


    die Speedmaster 52-2 wiegt in etwa 4.800 kg, die 52-2P etwa 5.000 kg.


    Prüfe nochmal Deine Angaben wegen der Bodenbelastung, 1.500 kg auf den Quadratmeter ist fast unwahrscheinlich (außer bei Altbau und Nicht-Industriegebäude)


    Gruß

    Moin moin,


    das Problem ist in vielen Druckereien hinlänglich bekannt: In der kalten Jahreszeit kann man immer schlechter drucken, weil die rel. Luftfeuchte zu stark abnimmt. Folge sind statische Probleme, meist beim Widerdruck.
    Am Effektivsten: Luftbefeuchtungsanlage.
    Die alten Hasen hatten das aber früher nicht und trotzdem haben die perfekt gedruckt. Nur wie???


    Alte Lappen, Bettlaken, Handtücher.
    Alte Lappen tropfnass machen und rund um die Maschine aufhäufen. Ich hab das früher sogar mit alten/gebrauchten Putzlappen gemacht (ist heute nicht mehr erlaubt). Die Bettlaken oder Handtücher nass aufhängen egal wo, nur nicht auf der Heizung. Das bringt langfristig was. Wasser um die Maschine ausleeren ist nicht sinnvoll, da die Oberfläche zu klein ist in Verhältnis zu Lappen und zudem eine Gefahrenquelle darstellt.
    Wenn das jetzt sehr kurzfristig sein muss, dann den Papierstapel mit Metallstreifen mit der Maschine verbinden (Alufolie/Abstreifer). Somit wird ein Teil der statischen Energie an die Maschine abgeführt.


    Gruß