• Sehr schade😢

    Habe mehr als mein halbes Leben mit den Maschinen verbracht! Favorit, Parva, Rekord, Ultra und 300 ( war ne Miller) !

    Es werden nicht die letzten sein, die schließen werden……! Der Tag naht mit großen Schritten, da werde auch ich gehen…!🚶‍♂️

  • Schade um jede Firma die geht.

    Aber gefühlt hustest die Printindustrie seit 20 Jahren und in den letzten 10 ist noch Fieber dazu gekommen.

    Handfeste zahlen wären schön. Aber gewühlt ist der Markt gefüllt. Hinzu kommt der riesige Gebrauchtmarkt.

    Wenn die Angaben stimmen sollen 70% der Druckerein 5 oder weniger Mitarbeiter haben. Bei den Bubis wirds vermutlich auch nicht besser sein.

    Da fragt man sich schon warum sollte man kaufen?


    Alles nicht schön alles nicht einfach Müller Martini hat ja auch seine Ventura Serie eingestellt. Eventuell ein Zeichen das Hybrid oder Digitale Heftmaschinen eher wenn überhaupt vom Markt verlangt werden.

  • Sehr schade:(

    1988 während die Ausbildung auf Grafivak (Messe) in Amsterdam; Roland 202 stillgelegt worden vom Werk aus wegen schablonierproblem.

    Mussten danach die vorher bedruckte Bogen über die Wendung kehren so ob wäre es live gedruckt. Aber ohne Farbe im Kasten.;(:thumbdown::evil:

  • War doch absehbar, fragt sich jetzt nur , was passiert mit den ganzen Kisten am Markt? Wenn du ne 16 Jahre alte 700 hast, oder noch älter OK. Aber wenn du vor 2-3 Jahren ne Revolution gekauft hast, was dann? Gibt es weiter Hersteller Service, Fernwartung, Teile Versorgung? Wer macht die Wartung? Werden das jetzt alles Freelancer?

  • War doch absehbar, fragt sich jetzt nur , was passiert mit den ganzen Kisten am Markt? Wenn du ne 16 Jahre alte 700 hast, oder noch älter OK. Aber wenn du vor 2-3 Jahren ne Revolution gekauft hast, was dann? Gibt es weiter Hersteller Service, Fernwartung, Teile Versorgung? Wer macht die Wartung? Werden das jetzt alles Freelancer?

    Keine schöne Meldung. Der Markt konsolidiert weiter!
    Ich hätte unruhige Nächte mit einer Manroland. Da haben die am Markt befindlichen Maschinen mit dem heutigen Tage eine Unsumme an Wert verloren. Wer kauft schon eine gebrauchte Maschine eines insolventen Herstellers ohne garantierte Ersatzteilversorgung?!

  • Lange hat das Geschäftsmodell eigentlich aller Offsetmaschinenhersteller sehr gut funktioniert, immer leistungsfähigere Maschinen auf den Markt zu bringen: Immer breiter, immer länger, immer automatisierter war die Losung. Wer als Druckerei wettbewerbsfähig bleiben wollte, musste auf diesen Zug aufspringen, um mit erodierenden Erträgen auf dem Markt bestehen zu können.

    Dieses Geschäftsmodell ist heute jedoch endgültig zum Seitern verurteilt. Im kleinen Format kommen mehr und mehr smarte Drucklösungen auf den Markt, welche keine Anschaffung von Tonnen von Stahl benötigen. Im grossen Format sind es die fallenden Auflagen beziehungsweise, dass vieles gar nicht mehr gedruckt wird. Die Nachfrage nach neuen grossen, langen Maschinen ist überschaubar geworden, zumal die versprochenen Einspareffekte mit neuen Maschinengenerationen in der Praxis oftmals nicht erzielt werden.

    Wie bei Brandeilig, da naht auch bei mir der Tag mit grossen Schritten, an dem ich den Farbspachtel endgültig beiseite legen werde. Und weil ich mein gesamtes Berufsleben in der Druckerei zugebracht habe, kenne ich noch die hohe Druckerzeit in den 80er Jahres des vorigen Jahrhunderts. Ich erinnere mich an einen Betrieb, da standen neben vielen anderen Druckmaschinen 8 OHZ, welche im Batterieverbund 4-farbige Drucke produzierten. Zwanzig Jahre später waren dort noch 4 Offsetmaschinen, 2 kleinformatige und 2 grossformatige, total 11 Druckwerke und zehn Jahre später noch 2 Maschinen mit total 12 Druckwerken. Heute steht dort kein Druckwerk mehr.

    Und genau das ist das Dilemma aller Druckmaschinenhersteller. Die zu gross gewordene Leistungsfähigkeit ihrer Maschinen frisst nicht mehr nur die Druckereien auf.