• Servus!


    Beim Slitten von 300g Bögen lösen sich am Material Fasern .Gedruckt wird 4/4 farbig+ Disp.Lack auf Magno oder Infinity Material.

    Desweiteren geht am Trennschwert in der Auslage der Druckbogen auf der A-Seite nach oben.

    Nach spätestens 3000 Bogen kommt schon die Greiferbrücke und es kann kein Kontrollbogen gezogen werden.

    Kann wo möglich an der Laufrichtung ( wir drucken in BB) liegen !!!

    Wer von Euch ähnliche Probleme hat der kann sich ja mal melden.



    Danke schon einmal .





    Beste Grüße




    Maik





    Drucker aus Leidenschaft

  • Servus!


    Beim Slitten wird der Druckbogen im Lackwerk in der Bogenlänge mittig halbiert.

    D.h. auf dem GDZ ist mittig im Umfang ein Stahlband aufgespannt und als Gegenstück eine Art großer Pizzaschneider

    ( das Messer).

    Der Druckbogen wird ganz normal über den GDZ geführt und wird auf ganzer Länge angeschnitten.D.h. ,das Messer drückt gegen den Druckbogen,der zu diesem Zeitpunkt über das Stahlband auf dem GDZ geführt wird.

    Anschließend,wird der Bogen ganz normal in die Auslage transportiert und dort letztendlich vom Schwert getrennt.

    Jetzt ist der Bogen mittig halbiert und wird auf zwei Paletten abgelegt.

    Mit einer Art "Zirkusreifen" Nummer werden die zwei Bögen zur Kontrolle gleichzeitig gezogen.


    Wir Slitten nur die Großformat Bögen im Format 1200x1620.Das ist der erste Trennschnitt für die Weiterverarbeitung

    bei uns.




    Beste Grüße,



    Maik




    Drucker aus Leidenschaft

  • Hallo,

    denke das Slitten kommt aus dem engl.

    Slitter bedeutet Längsschnitt. Man spricht beim Querschneiden (auf Format) auch von Slitter und Crosscut.

    Wenn der Schnitt unsauber ist, was rel. schnell passieren kann, dann hat man Faserpartikel.

    mfg

  • Servus!


    Ist eigentlich kein großer Aufwand.

    Liegt nur an der Logistik ,die Weiterverarbeitung ist an einem anderen Standort.

    Dort sind die Hebebühnen für die Anlieferung mit dem LKW auf die Dauer Überlastet.

    Die Faserbildung kommt vom Slittermesser, da es nicht geschnitten sondern nur angecutet wird.

    Ähnlich bei einer Schneidmaschine mit einem stumpfen Messer, da wird auch mehr gequetscht als

    geschnitten.



    Beste Grüße



    Maik





    Drucker aus Leidenschaft

  • Habe an 7b und 8er MAN Roland Maschinen gearbeitet mit Inline Slitter. Geslittert haben wir oft weil die Anlieferung nur auf Europalettengröße möglich war (ein Arbeitsschritt gespart) oder weil die Weiterverarbeitung nicht im Stande war, größere Bogen zu handeln.


    Das mit der Zirkusnummer kann ich bestätigen...zieh mal 10-15 pro Hand, geschnittene 185x130 Bogen (am besten noch 400Gr Karton) per Fußtaster aus der Auslage. Meistens stand der Hilfsarbeiter hinter einem und hat die Bogen hinter dir gefangen.

    Mit 80gr Papier war das nicht immer einfach keinen Stopper zu verursachen.


    Kenne das Problem nur zu gut, dass die Bogen, vorallem am Schwert, sich aufgebäumt haben. Bei 8000er Stapeln 80gr Naturpapier half es nur immer mal wieder anzuhalten und das Papier an den hohen Stellen runterzudrücken. Oder eben kleine Stapel zu fahren.


    Ausschlagebend war meiner Erfahrung meist die Standzeit des Stahlbands. Je älter und tiefer die Kerbe, desto schneller das "Aufbauen".

    Das Messer darf natürlich nicht zu lose am Stahlband aber auch nicht zu fest sein.

    Das erste Schwert sollte exakt mittig sein, nicht zu einer Seite verbogen. Auch nicht anschärfen. Wir hatten ein paar Versuche mit Rasiermesser am Schwert meine Ich...war eher kontraproduktiv.


    Ich erinnere mich auch, dass es unabhängig von der Laufrichtung geschehen ist.


    Hoffe das hilft dir etwas ;)


    Bin paar Jahre aus dem Offsetdruck raus :p