Beiträge von Boston Presse

    Leider weden diese Tiegel sehr hoch gehandelt, obwohl die Maschinen unter 25x35 cm kaum genügend Druckkraft aufbringen um Letterpress-Prägedruck zu ermöglichen. Es sind halt ca.100 Jahre alte Buchdruckmaschinen und keine Prägepressen. Das ist es aber nicht alleine, Stege, Werkzeuge, Farbe, passende Möbel etc. müssen beschafft werden. Ob Motor- oder Fuß-betrieben ist kein großer Unterschied, beide haben ein Schwungrad was sich dreht und müssen über Kupplung und Bremse angehalten werden. Alles Andere ist der gleiche Arbeitsaufwand.

    Um Anfängerfehler zu vermeiden empfehle ich einen Workshop, um mit der Materie vertraut zu werden und erst danach die passende Maschine zu beschaffen.

    Den Bildern nach zu urteilen handelt es sich um einen Bosten Trettiegel. Nach 20 Jahren sind die Walzen nicht mehr in Ordnung, auch wenn sie schön aussehen. Ob es sich um ein Deutsches Fabrikat handelt, kann ich nicht erkennen. In der Zeit um 1900 gab es einige Maschinenfabriken, die solche Tiegel gebaut haben. Ob nun Boston, Gally oder ein anderes System, wichtig ist mit welcher Schrifthöhe der Tiegel arbeitet und ob ihr arbeiten wollt. In Deutschland ist die genormte Schrifthöhe ab 1907 23,56 mm. Ausländische Maschinen arbeiten mit anderen Schrifthöhen, einige lassen sich nicht umstellen. Alle Materialien wie Schrift, Blindmatererial, Stege, Schließzeuge etc. sind auf die Schrifthöhe abgestimmt. Wenn die Maschine nicht auf Deutsche Höhe eingestellt werden kann, bleibt alles eine Insellösung.

    Hallo Mona,

    Die Aussage Bosten-Tiegel ist ein weiter Begriff und nennt nur Funktionsweise der Maschine. Zuerst sollte bestimmt werden um welche Maschine ( Hersteller/ Modell ) es sich handelt.

    Wenn die Walzenspindeln noch vorhanden sind können die Walzen neu bezogen werden, sonst müssen vorher die Spindeln angefertigt werden. Firmen wie Westland, Böttcher oder Sauer sind eine gute Adresse. Hilfreich ist es, wenn die seitlichen Führungsräder noch vorhanden sind, daraus läßt sich der Walzendurchmesser ableiten. Ersatzteile gibt es z.B. für den Heidelberger Tiegel, bei den historischen handbetriebenen Bostenpressen eher nicht. Um genauers sagen zu können, sollte die Maschine zuerst eindeutig identifiziert werden. Fotos sind da sehr hilfreich.

    Um helfen zu können melde dich bitte nochmal mit neuen Informationen und Fotos.

    Die „Reflektion gibt es nicht im Deutschen

    dieser physikalische Effekt exestiert auch in Deutschland, nur wird er Reflexion geschrieben und ist lat. Ursprungs und bedeutet zurück (werfen).

    Glauben ist so eine Sache, dafür ist die Kirche zuständig aber in den meisten Fällen kann mann davon ausgehen,daß kompetentes Wissen weitergegeben wird. Das Fachbücher Fehler enthalten ist bekannt, also viel lesen, vergleichen und dann eine eigene Meinung bilden. Oft ist es der Standpunkt, von dem aus eine Sache betrachtet wird und es gibt neue Erkenntnisse, Bezeichnungen sowie Schreibweisen für alte Funktionen.

    Es ist gut, daß es das Druckerquitz gibt, plötzlich erinnere ich mich an vergessene Dinge. Jedoch finde ich, daß ein Drucker an der Maschine von vielen Dingen nach denen gefragt wird, noch nie etwas gehöhrt hat und für die tägliche Arbeit auch nicht benötigt.

    Schaut doch einmal ins Internet unter dem Stichwort "Letterpress". So wird der künstlerisch benutzte Buchdruck in Deutschland und Weltweit genannt. Es gab in den letzten Jahren viele Neueinsteiger die sich mit der historischen Technik auseinandersetzen, leider ist Deutschland das Schlußlicht.

    Buchdruck in der geschilderten Form ist eine künstlerische Form des Buchdruckes und mit Offsetdruckereien nicht zu vergleichen. Nachfolger gibt es kaum, da versäumt wurde in der alten Technik auszubilden. Dadurch stirbt auch der Brauch des Gautschens. Mit welchem Recht sollten die heutigen "Medienverunstalter", die nicht einmal den Unterschied zwischen Schriftgröße und Schrifthöhe kennen, diese Wassertaufe erhalten?

    Die heutigen Offsetmaschinen sind technisch auf excellentem Stand und produzieren Drucke von nie dagewesener Qualität. Die gedruckten Inhalte, die Sprache und die Typographie sind jedoch unter aller Sau. Fachwissen ist für das Gros der Auflagen nicht mehr gefragt,jedes halbwegs intelligente Büromädchen kann einen Farbdrucker bedienen. Es zählt nur die Masse und der Preis des fertigen Produktes.

    Ist es da nicht schön ,daß es immer noch Buchdrucker gibt die mit (inzwischen historischer) Technik besondere anspruchsvolle Produkte herstellen, die sich deutlich von der Masse abheben?

    Die Industrie kann und will dieses nicht leisten.

    Gott grüß die Kunst.

    Was soll ich dazu noch sagen: Elektopfusch! Es wird doch nicht schwer sein das defekte Bauteil ( Endschalter oder Relais) ausfindig zu machen und zu ersetzen. Es muß nicht unbedingt ein Original-Teil sein. Ein guter Elektriker sollte in jeder Stadt zu finden sein. Sicherheit steht an erster Stelle, besonders bei Schneidemaschinen. Nachrüsten lassen sich fast alle Schneidemaschinen mindestens durch Lichtschranke und Abdeckungen.

    Relais überbrückt

    überbrückt klingt nicht gut. Soll nun dieser Fehler beseitigt werden und die Maschine in Originalzustand versetzt werden oder ist jetzt ein neuer Fehler aufgetreten? Die elektrischen Bauteile sind fast alle Standartteile und können von fast jeder Elektriker getauscht werden. Soll auf heutigen Stand nach gerüstet werden? Es ist richtig, die alten Maschinen erfüllen noch nicht die jetzt gültigen Sicherheitsvorschriften und werden vom Werk nicht repariert. Jeder Fachbetrieb der eine Reparatur durchführt ist auch für die Folgen verantwortlich, dieser Betrieb hat die Verantwortung, daß du dir keine Finger abschneidest. Da wird zwischen Firma und Privat kein Unterschied gemacht. Du schreibtst nichts über den Zustand der Maschine und was defekt ist. Ohne eine z.B. funktionsfähige Sicherheitseinrichtung würde ich eine Schneidemaschine nicht benutzen. Ideal ist also nicht immer ideal.

    Hallo,

    ein wichtiges Thema was inkmann da angesrochen hat. Da gibt es nicht mehr viel zu sagen. Neben dem Aufbauen auf dem Gummituch nervt den Drucker auch das Aufbauen von diversen Stoffen auf dem Gegendruckzylinder.

    Eine Lizenz zum Drucken-davon habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Als Selbstständiger mußt du dein Gewebe anmelden. Du bekomst dann vom Finanzamt eine Steuernummer. Wichtig ist was du anmeldest, denn nur diesen Bereich darfst du dann ausüben. Diese Prozedur ist evtl. in den Bundesländern unterschiedlich. Daher sollte dein erster Gang zur Industrie und Handelskammer sein um dich beraten lassen. Solltes du deinen Beruf nicht industriell sondern handwerklich ausüben führt der Weg dann zur Handwerskammer. Dann kannst du das Geschäftsfeld bestimmen, in dem du tätig sein willst. Als nächstes kommt die Beratung beim Steuerberater, mit seiner Hilfe legst du die Geschäftsform fest. Dann kommt die Krankenkasse,die bestimmt ob du weiter dort versichert bist oder ob du dich privat versichen mußt. Wenn du nicht vermögend bist mußt du auch bei einer einer Bank/Sparkasse vorsprechen. Bereite dich mit einem Businesplan entsprechend vor.

    Viel Glück

    Mein Tip: Alle beteiligten Teile auf Bruch und Funktion prüfen. Wenn kein Materialfehler (Bruch oder Verschleiß) vorhanden ist,die Abstellautomatik ausbauen, zerlegen und reinigen. Die einzelnen Bauteile sind dann warscheinlich durch Papierstaub, Öl und Puder verklebt. Wichtig beim ausbauen ist, daß der Exenterbolzen vom Hebel der Saugstangenbewegung markiert wird, da der Bolzen in der gleichen Position wieder eingebaut werden muß.

    Hallo, ich habe einige Jahre an einer Flexo mit Wendung gearbeitet. Die Stangen waren in einem Winkel von 45 Grad fest montiert. Eine Luftunterstützung war an der Maschine nicht vorhanden.

    Gut erklährt,doch eines macht mich stutzig: Bilderfilm und Reprofilm. Alle Filme sind zunächst einmal Dia-Filme, da mann hindurchsehen kann, daher auch der Name. Unter Reprofime sind alle Fime die zur Reproduktion benötigt werden zusammengefaßt. Es gibt Halbtonfilme, auch Lith-Fim genannt, egal ob farbig oder S/W. Diese Filme tragen eine größtmögliche Bildinformation und haben daher geringen Kontrast. Anders ist es bei den Strich-Filmen (Line-Film). Diese Filme Haben eine sehr steile Gradation, denn sie sollen nur zwischen Schwarz und Weiß (klare Substanz) unterscheiden. Um nun auf den Kopierfilm für eine Offsetdruckpatte zu kommen, dieser muß für die Kopie eine steile Gradation und hohe Dichte (Schwärzung) haben. Die Bilder sind ja schon im Vorwege gerastert, also in Tonwerte zerlegt, es wurden also nur punktuelle Bildinformationen erzeugt die nun übertragen werden sollen.

    Die Gammakurve ist nur eine grafische Darstellung einer mathematischen Funktion. Sie ist wichtiger Richtwert für die Gradationssteurung in Halbtonvorlagen.

    derkolb hat es schon richtig gesagt. Mein Lehrmeister sagte damals schon: Wenig Farbe in den Kasten und regelmäßig frische Farbe nachfüllen und nach der Auflage die restliche Farbe aus dem Kasten niemals in die Dose zurück.

    Die Maße lassen sich leicht ermitteln. Die Breite des Aufzuges bestimmt die Zylinderbreite, die Länge die Abwicklung plus ca. 2cm zum Einspannen an der Greiferkante zuzüglichdie Länge zum Spannen mit der hinteren Stange. Die Ausgleichbogen werden nicht gespannt und enden an der hinteren Zylinderkante. Die kalibrierten Unterlagbogen für den Gummituchausgleich für Offsetmaschinen sind eine gute Wahl. Ein Original-Gummituch ist sicher nicht mehr zu bekommen, ein Stück Teichfolie aus dem Baumarkt ist jedoch ein guter Ersatz.


    Versuch es bei dieser Firma:

    marks-3zet GmbH & Co. KG. Lahnstraße 38. D-45478 Mülheim an der Ruhr. Tel.: +49 (0)208 99946-0. Fax: +49 (0)208 99946-29. Email: info@marks-3zet.de.

    Willkommen im Forum. Zum Bedrucken von Textilien kann auf verschiedene Druckverfahren zugegriffen werden, jedoch ein Verfahren "Textildruck" gibt es nicht, entsprechende Möglichkeiten hast du schon genannt. Das passende Druckverfahren hängt von den Ansprüchen, Auflagenhöhe und Preiseinsatz bzw. Kundenwunsch ab. Alle genannten Verfahren haben Vor-u.Nachteile, vergleiche Musterstücke von den verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten (nicht nur den Preis) und entscheide dich dann.