Beiträge von Boston Presse

    Die Aussage trifft doch nur bei Druck auf Klarfolie zu oder fotografischen Filmen, da wird die Dichte im Durchlicht gemessen . Bei Druck auf undurchsichtigem Material (z.B. Papier/Karton) erhöht sich zwangsläufig der Farbton. Wir drucken ja bekanntlich mit lasierenden Farben und da wird im Reflex gemessen. Ausnahme: Deckende Farbe, Siebdruck. Um eine "sehr dicke" Farbschicht zu sehen kann ich in eine geöffnete Farbdose blicken und sehe betimmt nicht "Schwarz".

    Ein Gegenstand ohne Farbe gibt es gar nicht bei uns

    Solange es um Farbe geht die gedruckt wird. Warum sollte es für "farblos" einen Fachausdruck geben,sagt das Wort doch eine unmißverständliche Eigenschaft aus. Eine Blind-Prägung wird z.B. ohne Farbe erzeugt.Der Bedruckstoff (z.B. Papier) kann dann Weiß, Schwarz oder farbig (bunt ? - Buntpapier?) sein. Für uns Drucker kann das Leben bunt sein, von Buntdrucken habe ich noch nicht gehört, nur von Farbdrucken. Genannt wird dann die Anzahl der zu druckenden Farben. Anders ist es in der Farbenlehre, hier sprechen wir von u.a. von bunten und unbunten Farbtönen.

    Die Nylonprintplatten die ich hier in meiner Werkstatt mache sind im vollen Format

    Die Information hatte ich bislang nicht, dann kann natürlich das Magnetfundament auch die gesamte Größe haben. Es ist evtl. schwierig diese Größe zu einem guten Preis zu bekommen, aber über Geld reden wir ja nicht. Auf einer Handpresse (Zylinder) treten andere Kräfte auf als an einem Zylinder-Automaten, wie dem Heidelberger KSB, der bis zu 5000 Bogen in der Stunde drucken kann. Ich habe nur meine eigenen Erfahrungen weitergegeben.

    Hallo,

    warum wäre ein Magnet Fundament für die ganze Fläche nicht sinnvoll ?

    je größer das Klischee um so schwieriger ein genaues auflegen. Die dünnen 0,95mm Platten verbiegen dabei sehr leicht. Bei z.B. 2 getrennten A4 Seiten habe ich außerdem die Möglichkeit über Blindmaterial den Stand zu verändern. Bei nicht ausgenutzter Fläche habe ich eine leichtere Form.

    Das sollte jeder Anwender selbst entscheiden,wie er arbeiten möchte. Noch etwas: Auf Zylinder-Pressen verhalten sich die Platten anders als im Tiegel. Durch die hin und her Bewegung des Fundamentes, rutschen die Platten von der Anlage weg. Auch eine noch so starke Magnetkraft hält die Platten nicht in Position. Also,bei passgenauen Arbeiten beachten. Abhilfe schafft eine scharfe Abkantung von ca.1,5cm an der vorderen Anlage die dann mit geschlossen wird. Die Auftragswalzen müssen sehr " spitz" justiert werden, da sie nach der Erwärmung beim Fortdruck dicker werden und dann evtl. etwas einfärben was keine Farbe erhalten soll.

    Einen Hersteller kenne ich auch nicht. Eine Neuanfertigung ist bestimmt sehr teuer. In der Metallverarbeitung werden auch Magnetunterlagen an Fräsen benutzt. Eine Magnetunterlage in der ganzen Größe für das Nylospeed-System ist bestimmt nicht sinnvoll. Die Standartmaße für die A4 Magnetplatte sind 31x21,7 cm. um auf das gesamte Schließramenmaß zu kommen gibt es noch schmale Ergänzungen. Die Gebrauchtmaschinen-Händler haben bestimmt etwas passendes auf Lager.

    Um genaues zu sagen sind die Angabenüber das Lokale Blatt zu ungenau. So fehlen z.B. Info zum Umfang und der Farbigkeit.

    Zudem fehlt Dir - und da möchte ich Dir nicht zu nahe treten - jegliches Fachwissen. Das kann nur schief gehen.

    So sehe ich das auch, eine entsprechend aufgestellte Druckerei ist mit Sicherheit günstiger als selbermachen.

    Arbeite dich in die Druckvorstufe ein, da läßt sich Geld einsparen, am Druck nicht.

    Schubbeduster hat Recht mit seiner Aussage. Wir schweifen zwar etwas vom Tema ab aber ich will etwas dazu sagen. Eine V-Karte sollte mehr sein als nur die Weitergabe einer Adresse.

    Im Geschäftsleben ist sie der kleine Türöffner,wenn sie in Erinnerung des Empfängers bleibt hat sie ihren Zweck erfüllt. Der Preis für das gute Stück ist immer relativ zu der Frage: Was will ich damit erreichen bzw.was ist mir ein Neuer Kontakt wert. Da kostet eine Karte schon mal bis 10,00 Euro-bei einer Auflage von 100-200 Stück.

    Leider ist die Geschäftskarte in Deutschland immer noch Stiefkind,daß Ausland ist da schon weiter.

    Eine preiswertere Möglichkeit gibt es mit dem " Sleeking-Verfahren". Da wird mit einem Laseprinter das Motiv gedruckt undann mit einer Maschine oder für kleine Auflagen, per heißem Bügeleisen die Folie aufgebügelt.

    Die Anleitung zur Maschine umfaßt immer das Modell T und GT in einem Buch. Zur Zusatzeinrichtung Folienprägen sollte es vom betreffenden Hersteller eine Anleitung geben. Unterschiede gibt es lediglich im Format, Farbauftragswalzen, Druckkraft und Bedienung des Druckstellers. Zusätzlich beim GTP die Führung der Folie(n).


    Wie im Forum bekannt, mache ich Einweisungen bzw. Schulungen auf den OHT 26x36, jedoch ohne Heißfolien-Prägung. Teilnehmer hatte ich schon aus den gesamten Bundesgebiet. Mit Berlin kann ich nicht dienen, meine Werkstatt liegt im PLZ. Bereich 32049

    Mit freundlichem Gruß

    Hallo,

    soweit ich weiß gibt es keine besondere Anleitung für den Prägetiegel. Der Papierlauf und Einstellung ist identisch mit dem GT. Heizfundament, Folienführung und Temperaturregelung sind jedoch unterschiedich. Handelt es sich um die Originale Heidelberg Einrichtung oder von einem Fremdanbieter z.B.HAKRO?

    Womit hast du Probleme?