Beiträge von Boston Presse

    Ja,wieder gut gemacht.

    Und da dieser Schimmer etwas metallisch wirkt, haben unsere Vorväter das „Bronzieren“ genannt, ein Schimmer wie von Bronze

    Damit bin ich jedoch nicht einverstanden. Bei unseren Vorvätern gab es solch "schlechte" Pigmente noch nicht, die einen Farbton in dieser Art veränderten. Bronzieren ist für mich immer noch das Aufbringen von Bronzepulver (manuell

    oder maschinell zur Veredelung von Printprodukten. Dieser Ausduck ist somit schon sehr, sehr lange in unserer Fachsprache besetzt.In meinem Umfeld wurde auch niemals für den Bronzeschleier nach dem Auftrocknen von speziellen Blautönen ( Blaus gibt es in der deutschen Sprache noch nicht) der Ausdruck Bronzieren verwendet.

    Guten Morgen,

    die Idee mit den Eisenstangen ist schon gut, 2 dickwandige Rohre (ca.4-5mm) und ca 45mm Durchmesser sind

    besser geeignet. Die Löcher im Grundgestell haben ca. 48 mm Durchmesser.Leider benötigt mann dafür aber reichlich Platz,der selten vorhanden ist. Eine Europalette eignet sich gutfür den LKW-Transport, nur würde ich die Palette mit einer zusätzlichen 22mm Schichtholzplatte verstärken,verschrauben. Der Tiegel steht dann fester. Sichern mit entsprechenden Spannbändern.Wenn die Bänder über die Farbtrommel gelegt weden unbedingt Polstermaterial unterlegen. Solange der Tigel auf der Palette steht und mit dem Hubwagen bewegt wird ist eine leicht abschüssige Strecke kein Hindernis. Palette immer knapp über den Boden halten,evtl.auch etwas schleifen lassen und eine Hand an der Hydraulik um bei zu schnell werdender Fahrt absenken zu können.

    Wenn der Tiegel für die Tür zu breit ist kann die komplette An-u.Ablage abgebaut werden.Die Pumpe ist leicht zu entfernen,schwierg wird es wenn das Schwungrad und evtl. die Welle ausgebaut werden muß,da benötigt mann

    schon spezielles Werkzeug.

    Hallo Hansjörg,

    ja, die Kabel kommen direkt aus den Heizpatronen, es sind spezielle Drähte und auch die metallene Ummantellung

    muß wieder angebracht werden. Ist schon richtig wenn das ein Elektriker macht.

    Der Schaden ist nicht so hoch, neue Heizpatronen zu beschaffen ist bestimmt schwieriger.


    MfG.

    Inkjetfilm hat seine volle Berechtigung im Siebdruck, Flexodruck, Tampondruck und der Klischeeherstellung.

    Da muß ich wiedersprechen. Bislang habe ich noch keine Folie gefunden die mit Tinte bebildert wird und eine Dichte von log 4.0-4.2 erreicht. Dieses ist für eine gute Klischee Herstellung (Nyloprint/Fotopolymer) sehr wichtig. Außerdem werden feine Strukturen z.B. Engl.Schreibschrift feine Serifen in kleinen Schriftgraden nicht gut abgebildet. Für Offset-und Siebdruck reicht eine Dichte von 3.5 jedoch vollkommen aus. Qualität? Kommt auf das Druckbild an und muß dann jeder Drucker selbst entscheiden.

    Für mich bringt der laserbelichtete (Linotype) Reprofilm immer noch das bessere Ergebnis.

    Hallo viper69, ich hoffe auch dir gelingt die Reparatur. Die Ölpumpe habe ich selbst auch noch nicht ausgebaut.

    Wenn Dieter seinen Tiegel verschrotten muß gibt es sicher die Möglichkeit dessen Pumpe zu bekommen.

    Frag doch einmal nach.

    Hallo Dieter,

    Wenn die Geräusche aus Richtung Farbtrommel kamen, dann kann die Ursache der Antrieb zur seitlichen Verreibung sein. Dieser befindet sich im Innern der Trommel auf der rechten Seite. Für den Ausbau muß das Farbwerk zerlegt werden. Wenn die Farbtrommel inder linken äußeren Position ist kann mann den Schneckenantrieb auf der rechten Seite sehen. Leider wird ein regelmäßiges schmieren an dieser Stelle oft vergessen. Das Anrtriebs-Zahnrad für das Farbwerk sitzt auf der Schwungradseite unter einer Abdeckung. Das Zahnrad und das Lager sollte auf jeden Fall geprüft werden. Auch hier muß das Zahnrad regelmäßig mit Fett versorgt werden.

    Der Tiegel hatte einen Crash,

    Hallo, um helfen zu können benötige ich den Vorgang des Crasches, liegt es wirklich am Farbwerk?

    Der Abbaudes Farbwerkes ist recht einfach. Zunächst alle Gummiwalzen ausbauen, dann die beiden seitlichen Ölleitungen zu den Lagern der Farbtrommel abschrauben. Farbkasten anklappen oder (aus Gewichtsgründen) abschrauben,sind nur die beiden seitlichen Schrauben. Das Abdeckblech vorn am Schließhaken entfernen.Darunter sitzen die beiden Inbusschrauben die das Farbwerk vorn halten. Dann die seitlichen Walzenführungen abschrauben.Dazu die seitlichen Excenterbolzen entfernen. Auf der Pumpenseite muß die Hebelverbindung vom Walzenarm zum Duktorantrieb entfernt werden ebenso die die Stange, die die Heberwalze frei gibt. Die Druckfeder für die Heberwalze muß entspannt werden,dazu erst die Kontermutter und dann die 2. Mutter soweit herunterdrehen bis keine Spannung auf der Feder ist. Die beiden letzten Befestigungsschrauben zum Farbwerk sitzen hintenrechts u. links und werden von unten herausgedreht. Wenn ich nichts vergessen habe sollte das Farbwerk nun abgenommen werden.

    Ich lege dazu ein ca. 1,50 m langes, dickes Qadratrohr quer über das Farbwerk. Das sollte mit Putzlappenoder alten Handtüchern etwas gepolstert werden um Schäden an den Metallwalzen zu vermeiden. Mit zwei Spanngurten binde ich dann das Farbwerk an das Quadratrohr. Mit zwei Mann kann nun das Teil abgehoben werden.

    Achtung: Unter den 4-Befestigungen können dünne Ausgleichbleche liegen, diese dürfen nicht vertauscht werden und müssen an der gleichen Stelle wieder eingebaut werden.

    Allein, aus meiner überprüften Erfahrung ist es eine klare Illusion

    Da habe ich eine andere Erfahrung gemacht. Eimige Jahre habe ich an einer Kleinformatigen Offsetmaschine gearbeitet und den Feuchtmittel-Zusatz mit ,wie ich meine, Erfolg benutzt. Damals habe ich mehrfarbige Abbildungen auf 120-300 Gramm Ikono gedruckt und konnte die Pudermenge bis auf Null rduzieren.

    Alles nur Einbildung?

    Ja, Inkmann hat die Situation wieder gut und übergreifend erklährt. Da bleibt nur noch die Frage wie kann ich

    schablonieren verhindern oder wenigstens minimieren. Die Maschinenhersteller verwenden dazu mehrere Auftragswalzen mit verschiedenem Durchmesser. Manchmal kann es helfen die Form (Platte) um 180 Grad zu drehen. Ein anderer Ansatz ist im Farb-und Feuchtwerk Walzen mit möglichst großem Durchmesser zu verwenden.

    Vorreiter war auch hier wieder der Kleinformat Offsetdruck. Die Abwicklung der Walzen entspricht der maximalen Drucklänge. So kann ein schablonieren fast ausgeschlossen werden.

    Ich denke,die Sache hat nichts mit Auftragswalzen zu tuen. Wenn ich das richtig verstehe wird doch die Härte des Aufbaues auf dem Gummituch gemessen. Durch zu starken Aufbau wird zuerst das Gummituch beschädigt,da es nachgeben kann. Der Ausdruck leidet weil der Anpressdruck geringer werden kann. Wird dann die Druckspannung erhöht geht es auf die Lager der Maschine.

    Die Frage die sich dann stellt: Wie kommt es zum Aufbau und was kann ich dagegen machen.

    Hallo Nordwind,

    das Buch von Bass habe ich auch und es ist besonders für historische Technik gut geeignet. Wann die Bezeichnung Letterset aufgekommen ist, kann ich auch nicht mit Bestimmtheit sagen. Als Heidelberg mit der KOR auf den Markt kam, konnte diese Offsetmaschine auch für Letterset genutzt werden. Es war eine Antwort auf den srärker werdenden Offsetdruck und war besonders für Nachdrucke interessant.Gedruckt wurde damals schon von Nyloprint

    Platten, die dann, dank der geringen Stärke, auf einen besonderen Zylinder gespannt werden konnten. Letterset ist immer noch ein aktuelles Verfahren. CD`s und DVD`s wurden z.B. im Siebdruck und auch Letterset bedruckt.

    Gruß an Nordwind

    prinzipiell wäre es die optimalste Lösung, eine Platte nach Gebrauch zu gummieren

    So sehe ich das auch. In der heutigen Zeit ist es jedoch einfacher eine neue Platte zumachen und nicht mehr zu archivieren.(Kosten/Nutzen) Nach Maschinenstillstand,Pause etc.kann ich nur empfehlen die Platte zureinigen und zu gummieren. Ich würde nie eine nur gereinigte Platte ohne neue Gummierung archivieren.