Beiträge von Boston Presse

    Gut erklährt,doch eines macht mich stutzig: Bilderfilm und Reprofilm. Alle Filme sind zunächst einmal Dia-Filme, da mann hindurchsehen kann, daher auch der Name. Unter Reprofime sind alle Fime die zur Reproduktion benötigt werden zusammengefaßt. Es gibt Halbtonfilme, auch Lith-Fim genannt, egal ob farbig oder S/W. Diese Filme tragen eine größtmögliche Bildinformation und haben daher geringen Kontrast. Anders ist es bei den Strich-Filmen (Line-Film). Diese Filme Haben eine sehr steile Gradation, denn sie sollen nur zwischen Schwarz und Weiß (klare Substanz) unterscheiden. Um nun auf den Kopierfilm für eine Offsetdruckpatte zu kommen, dieser muß für die Kopie eine steile Gradation und hohe Dichte (Schwärzung) haben. Die Bilder sind ja schon im Vorwege gerastert, also in Tonwerte zerlegt, es wurden also nur punktuelle Bildinformationen erzeugt die nun übertragen werden sollen.

    Die Gammakurve ist nur eine grafische Darstellung einer mathematischen Funktion. Sie ist wichtiger Richtwert für die Gradationssteurung in Halbtonvorlagen.

    derkolb hat es schon richtig gesagt. Mein Lehrmeister sagte damals schon: Wenig Farbe in den Kasten und regelmäßig frische Farbe nachfüllen und nach der Auflage die restliche Farbe aus dem Kasten niemals in die Dose zurück.

    Die Maße lassen sich leicht ermitteln. Die Breite des Aufzuges bestimmt die Zylinderbreite, die Länge die Abwicklung plus ca. 2cm zum Einspannen an der Greiferkante zuzüglichdie Länge zum Spannen mit der hinteren Stange. Die Ausgleichbogen werden nicht gespannt und enden an der hinteren Zylinderkante. Die kalibrierten Unterlagbogen für den Gummituchausgleich für Offsetmaschinen sind eine gute Wahl. Ein Original-Gummituch ist sicher nicht mehr zu bekommen, ein Stück Teichfolie aus dem Baumarkt ist jedoch ein guter Ersatz.


    Versuch es bei dieser Firma:

    marks-3zet GmbH & Co. KG. Lahnstraße 38. D-45478 Mülheim an der Ruhr. Tel.: +49 (0)208 99946-0. Fax: +49 (0)208 99946-29. Email: info@marks-3zet.de.

    Willkommen im Forum. Zum Bedrucken von Textilien kann auf verschiedene Druckverfahren zugegriffen werden, jedoch ein Verfahren "Textildruck" gibt es nicht, entsprechende Möglichkeiten hast du schon genannt. Das passende Druckverfahren hängt von den Ansprüchen, Auflagenhöhe und Preiseinsatz bzw. Kundenwunsch ab. Alle genannten Verfahren haben Vor-u.Nachteile, vergleiche Musterstücke von den verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten (nicht nur den Preis) und entscheide dich dann.

    Da bin ich etwas pingelich. Es handelt sich meiner Meinung nach nur einmal um schwarze Farbe und beim zweiten um eine Zusammendruck der Schwarz simuliert, oder ist eine Farbmischung aus Pigmenten gemeint? Das ergibt kein gutes Schwarz. Macht doch kein Drucker! Schwarze Farben sind nicht alle gleich und lassen sich schon vergleichen. Z.B. ein Tief-Schwarz das Blau geschönt ist gegenüber einem Werkschwarz welches Rotanteile besitzt. Äpfel und Birnen sollte mann nicht miteinander vergleichen.

    Wie Monstermonster schon sagt ist Stahlwolle eine gute Lösung, aber bitte in Verbindung mit Öl oder Petroleum. Wenn der Rost nicht eingefressen ist kann vorher mit Zitronensäure vorbehandelt werden. Zitronensaft Konzentrat aus dem Supermarkt und über Nacht einwirken lassen. Dann abwaschen und mit Stahlwolle nacharbeiten. Gute Erfahrung habe ich auch mit "MZ3-Paste" gemacht. Das ist eine Schleifpaste, die mit einem Lappen aufgetragen wird und durch kräftiges reiben den Rost gut ablöst. Für größere Flächen ist jedoch eine Bohrmaschine mit Poliervorsatz von Vorteil. Sollte der Farbteller durch eigefressenen Rost schon beschädigt sein, kann nur die Schlosserei weiterhelfen.

    Blei ist heute als Pigment aus den Farben verbannt. Welche Verbindungen da genau genutzt wurden weiß ich nicht genau. Ein gutes Deckweiß enthielt immer ein Bleioxid (Bleiweiß) als Pigment. Als reines Deckweiß im Farbwerk hatte die Farbe im Offset keine so große Bedeutung, zum Mischen von Spotfarben wird Deckweiß jedoch immer noch gebraucht. Deckweiß mit "modernen" Pigmenten erreichen aber kaum die Deckkraft einer Farbe nach altem Rezept. Außerdem neigen die neueren Farben zum vergilben.

    war schwarz verpackt in Folie

    Das ist normal aber was bis zum Belichten im Gerät pasiert?

    Ja ist klar, dass die dann nicht hoch kommen. Wie viel höhe kann man eigentlich bei den platten erwarten?

    Das Relief kommt nicht hoch, es entsteht durch auswaschen der nicht polimerisierten Stellen und ist durch die Plattenstärke vorgegeben. Die nachfolgend genannten Plattenstärken sind für den Heidelberger Tiegel geeignet.

    Der Metallträger ist ca. 0,3mm stark die Reliefhöhe ist demnach bei den 0,95mm Platten ca.0,64 mm. Diese Platte ist zum Auflegen auf Magnetstege bestimmt und erreicht dann die Schrifthöhe von 23,56mm. Die 1,75mm Platte ist zum Aufkleben mit 0,20er Folie auf rote Alustege geeignet und hat eine Relieftiefe vo ca.1,4mm. Diese Platten entsprechen damit der Norm für Deutsche Maschinen (Schrifthöhe).

    Noch eine Frage: Sind die verwendeteten Folien klar durchsichtig und als Filmersatz geeignet oder die milchigen für einen Projektor ? Handelt es sich auch um Wasser auswaschbare Platten?

    Wo beziehst du die besagten platten?

    Schau einmal bei e-bay Kleinanzeigen unter Klischee-Rohlinge zum Selbstbelichten.


    Da ist mir noch etwas aufgefallen: Die Auswaschtemperatur sollte ca.30Grad betragen. Dann habe ich mir das Foto von der Platte noch einmal angesehen. Kann es sein, daß die Platte vor dem belichten im Gerät schon einmal Licht bekommen hat? Dann kann es zu solch einer Erscheinung kommen. Die PLatten dürfen nur bei gedämftem Tageslicht

    und gelber Sicherheitsbeleuchtung verarbeitet werden. Die kleinste Sonneneinstrahlung macht die Platte schon unbrauchbar.

    Am Gerät dürfte es nicht liegen, eher an der benutzten Folie. Das Klischee wird nur so gut wie der verwendete Film. Wie schon gesagt von bedruckter Folie halte ich nichts. Frage diesbezüglich bei eimen Lieferanten für Siebdruck-Material an. Die Folien sollen mit speziellen Tinten gute Ergebnisse liefern. Kommt halt auf Deine Ansprüche an. Laserausdrucke sind nicht geeignet. Ich benutze nur lichtempfindlichen Film der im Laser-Recorder (Lino 330) bebildert wird. Die erforderliche Dichte wird kontolliert. Nun zu Deinen Arbeitsschritten: Ist die Vakuumpumpe und die Deckfolie ok. damit ein gutes Vakuum erzeugt werden kann und keine Hohlkopie entsteht? Hat Dein Foliendruck die nötige Schwärzung (Dichte min. log.4.2) und ist der Druck auch seitenverkehrt, damit Schicht auf Schicht kopiert werden kann? Die Belichtungs- und Auswaschzeiten sind an das verwendete Material gebunden. Bei meinen für Letterpress geeigneten "Miraclon" Platten, ist die Belichtungszeit bei den 0,95mm Platten 2-3 min. und bei 1,75mm sind es 3,5 bis 5 min. Die Auswaschzeiten sind dann 3 bzw. 6min. Trocknen und nachbelichten sind bei mir auch so wie Du es machst. Die verwendeten Platten haben einen undurchsichtigen Stahlträger, Platten mit transparenten Folienträger werden evtl. anders belichtet, sind evtl. für den Prägedruck auch zu weich. Mit der Belichtungszeit kann auch der Flankenwinkel des Reliefs gsteuert werden.

    Für den gesamten Testzyklus empfehle ich mit einem den Vorgaben entsprechenden Negativ anzufangen.

    Dann nenne einmal den gesamten Ablauf mit den Zeiten.Wie lange hast Du ausgewaschen? Der Gesamte Prozess aus Gerät, Platten,Folie oder Film, Belichtung, auswaschen und härten muß eingetestet werden. Materialwechsel gleich andere Zeiten. Von bedruckten Folie halte ich nichts, da gibt es schon die ersten Schwierigkeiten mit den Folien oder den Tinten. Die billigsten Platten sind nicht immer die Besten. Such Dir einen seriösen Händler in Deutschland,der hilft auch bei Problemen.

    Löste auch die Druckfarbe schlecht von den Walzen

    Welche Farben benuzt Du denn? Gerade bei Reinigen von Hand und Lappen der Gummiwalzen / Gummituch besitzt das Mittel eine hervorragende Reinigungskraft. Zum abrakeln der Farbe am OHT benutze ich weiterhin Böttcherin Blau, dann die Gummiwalzen mit etwas Cleantec auf dem Lappen nachwaschen. Die Walzen werden so sauber, daß sogar ein schneller Farbwechsel von Schwarz nach Rot möglich wird. Bei Metallwalzen muß mit einem anderen Waschmittel nachgewaschen werden, sonst entsteht der störende Belag.

    Cleantec bekam meinem Tiegel überhaupt nicht

    Seit einiger Zeit habe ich das Waschmittel im Test für Tiegel und Offsetmaschinen. Direkt zum Walzenwaschen über Rakel nicht geeignet aber zum Nachwaschen mit Hand und als Farblöser bei angetrockneten Farben gut zu gebrauchen. Endlich ein gutes Reinigungsmittel das nicht stinkt. Vorsicht bei Polymer-Klischees, das Mittel greift die Kunststoffschicht an, sofort mit reichlich Wasser nachwaschen.

    Da stellt sich auch die Frage in wie weit ist es Sinnvoll, die Trocknung zu verzögern. Die angesprochenen Farben werden doch vom Hersteller entsprechend eingestellt (kastenfrisch), der Drucker hat da wenig Einfluß. Um die Anfangs gestellte Frage zu beantworten: Indem ich einen Verzögerer der Farbe zusetze. Diese Möglichkeit ist mir aus dem Siebdruck bekannt.

    Das Teil nennt sich Formeinpassvorrichtung und soll dem Buchdrucker das Formenschließen/Standmachen außerhalb der Maschine ermöglichen. Gesehen habe ich das Teil auch schon, ob damit wirklich eine Erleichterung geschaffen wird ? ich habe da meine Zweifel. Macht nur Sinn, wenn der Drucker fertig geschlossene Formen erhält. In den letzten 50 Jahren habe ich so etwas nicht gebraucht. Frag einmal bei den Maschinenhändlern, da taucht die selten benutzte Vorrichtung schon mal auf.

    Die beiden Maschinen sind schlecht zu vergleichen. Die Baier Presse ist eine Handmaschine und für kleine Auflagen mit kleiner Prägefläche geeignet, da jeder Bogen muß von Hand eingelegt und geprägt werden muß. Diese Prägepressen wurden oft in Buchbindereien eingesetzt. Der Heidelberger Tiegel (mit Heißfolien-Einrichtung) ist ein Druck-Automat, der für vielseitige Aufgaben eingesetzt werden kann z.B Drucken,Stanzen oder Prägen. Den OHT gab es ab Werk mit einer zusätzlichen Folien-Einrichtung als Modell TP, jedoch lassen sich die "normalen" Tiegel mit einer Anlage von Fremdanbietern nachrüsten. Ob dein Budget da ausreicht kann ich nicht sagen, denke aber es ist eher knapp bemessen. Bei den Maschinenhändlern werden ausreichend Tiegel mit Heißfolieneinrichtung angeboten.
    Es ist nicht nur die Maschine die bezahlt werden muß, auch der Transport, Aufstellen, evtl. ein el. Anschluß und ein Arbeitsplatz zum Formenschließen mit entsprechendem Material.

    Kann ich mit einer Heidelberger Tiegel, goldene Heissfolienprägung machen obwohl ich bisher garkeine Erfahrung mitbringe? Könnte man es im Nachhinein lernen?

    Für die Folienprägung steht eine breite Palette an Farben zur Verfügung, nicht nur die Metallic-Gold und Silber.

    Lernen kann man Alles, man muß nur wollen und etwas Maschinenverständnis mitbringen.