Beiträge von Boston Presse

    Wie breit ist denn der Durchgang der Tür? Danach richtet sich welche Teile abgebaut werden müssen. Bei mir ist auch die Tür zu eng und ich mußte die komplette An-und Ablage abschrauben, die Pumpe und das Schwungrad abnehmen.

    Welches Baujahr hat denn der Tiegel?

    Wenn das Grundgestell durch falsches schließen der Form verbogen ist, sollte das Nr.-Werk zerlegt werden, Grundgestell gerichtet und danach wieder zusammen gebaut werden. Nur so läßt es sich wieder gangbar machen. Ob der Aufwand gerechtfertigt ist muß jeder selbst entscheiden, gebrauchte Werke gibt es z.Z.schon sehr günstig.

    Ja, der Plunger ist der "Drücker", der trägt ein Sternchen oder ein Nr./No und schaltet das Werk bei jedem Druck weiter. Es gibt auch Werke die über eine externe Welle schalten um z.B. mehrere Werke gleichzeitig mit einem Plunger zu schalten. Nennt sich Zentralplunger.

    Das Zahlenräder sollten sich von sich Hand leicht weiterdrehen lassen un beijeder Zahl einen Klick machen. Auch der Plunger sollt sich durch Daumendruck schalten lassen. Bei vielen Werken ist jedoch das Grundgestell durch falsches schließen verbogen und das Räderwerk klemmt. Läßt sich jedoch das Werk von Hand leicht schalten, auch in der geschlossenen Form, bekommt der Plunger zu wenig druck. Also zunächst Werk in der geschlossenen Form prüfen, dann soviel Druck daß die Zahlen ausdrucken. Wenn dann das Werk nicht schaltet bekommt der Plunger zuwenig Druck. Um das zu beheben gibt es ein dünnes Stahlplättchen, das auf den Aufzug geklebt wird. Es verhindert auch einen tiefen Eindruck im Aufzug. Machmal helfen auch schon 2 Lagen Tesafim oder ein stückchen Karton, um das Werk zum Schalten zu bringen.

    Ich benutze zum Numerieren gesonderte Auftragswalzen, da die Walzen durch den hochstehenden Plunger oft beschädigt werden.

    ich habe gesehen, dass sie interschiedliche Nummerierungen haben: 2× "3", 4x "1"?

    Es handelt sich dabei warscheinlich um Schalträder die bestimmen wie oft das Werk die gleiche Nummer druckt und dann weiterschaltet. So kann das Werk an die verschiedenen Aufgaben angepaßt werden. Das Schaltrad ist immer an der "Einser" Stelle.

    Dann musst du die Null mit einer Pinzette etwas nach oben ziehen

    Zunächst: Nienals Metallwerkzeug zum Stellen der Ziffern verwenden! Der beschriebene Vorgang bezieht sich nur auf Numerierweke mit SENKNULLEN. Viele Werke sind jedoch nur mit feststehenden Nullen ausgerüstet.

    Hallo, die kleine Welle trägt die einzelnen Zahlenräder. Die Welle sollte nur zu Reparaturzwecken entfernt werden.ZU jedem Werk gibt es eine 2.glatte Welle,die von der gegenüberliegenden Seite eingeschobenwerden kann. So können einzelne Zahlenscheiben nicht herausfallen. Um nun die Hauptwelle wieder einzuschieben sollte mit der Hilfswelle, und Fingerspitzen-Gefühl, die Zahlenräder in die richtige Position gebracht werden. Dann kann auch die Hauptwelle wieder zurückgeschoben werden.

    Hallo, ja das habe ich mir schon gedacht, daß nicht mit Farbe gedruckt wird. Grundsätzlich machst du nichts falsch. Wenn du mit der Pertinaxplatte zurecht kommst ist es gut. Ich habe mit der etwas weicheren Teflonplatte gute Ergebnisse erziehlt und die Pertinaxplatte nur bei Blindprägung benutzt. Wichtiger sind allerdings die beiden dünnen Stangen an der Anlage. Leider wissen viele Drucker nicht wofür die Stangen benutzt werden, daher eine kurze Erklährung: Die Stangen werden nur beim Druck ohne Marken (Register) benutzt um einen 2mm kleineren Greiferrand zu ermöglichen oder mit der Kleinformat-Seitenmarke(ja,die gibt es auch). Da der Bogen dadurch 2mm weniger im Greifer ist, kann nicht ausgeschlossen werden, daß der Bogen nicht bis an die Seitenmarke geschoben wird. So kann es leicht zu Registerfehlern kommen. Bei Drucken mit Farbe und hohem Farbanteil kann der Greifer den Bogen evtl. nicht halten, der Bogen bleibt auf der Form kleben und landet auf den Walzen.

    Wünsche noch ein schönes Wochenende

    Schön,daß es jetzt läuft und wir helfen konnten. In eigener Sache möchte ich doch gerne wissen warum die Stangen an der Anlage angebracht wurden. Einen Sinn dafür kann ich auf den Fotos nicht erkennen. Erfolgt der Druck mit oder ohne Marken (Register)? Auch der Aufzug sieht ein wenig suspekt aus,womit (Form)wird denn gedruckt?

    Da ist schon vieles richtig erklährt, doch warum sind die Stangen an der Anlagezur Greiferrandreduzierung eingebaut? Wird ohne Registereinrichtung gedruckt? Die vorderen Federn haben so nicht die richtige Wirkung. Der Stapel steht zu hoch, die Bogen "springen" nicht an die Sauger. Der Hahn für die Blasluft steht zwar in der Stellung auf aber kommt genug an? Papierstaubsiebe und Pumpe kontrollieren. Die vorderen Bäser durch probieren auf die richtige Höhe bringen. Bei 260 gr. sollte die Saugerstange ausreichen, sonst 3 schwarze Faltenbalgsauger benutzen und die restlichen Sauger abstellen.

    Nein, hat Heidelberg nicht vorgesehen. Der kleine oszilierende Reiber ließe sich evtl. abstellen aber der Antrieb vom großen Farbzylinder ist in einer Schnecke zwangsgeführt und kann daher nicht abgestellt werden.

    Die Frage verstehe ich nicht ganz, warum die Verreibung abstellen? Zum Stanzen und gleichzeitigen numerieren wird eine "flache" Stanze benötigt, da die Auftragswalzen in der Maschine bleiben müssen. Ein abstellen der Verreibung bringt also keinen Vorteil, hat aber auch keinen Nachteil.

    Hallo Melissa,

    die Huber Farbe kenne ich (noch) nicht. Von allen Metallic-Farben ist Gold am schwierigsten zu drucken. Bei Silber habe ich eine Offsetfarbe von Hartmann, um Gold zu drucken gibt es mehrere Möglichkeiten, zunächst kommmt es sehr auf das zu bedruckende Material an. Auf rauem Untergrund gibt es keinen Glanz. Meine Goldfarbe mische ich bislang aus Firnis und Bronzepaste,statt Firnis kann auch Lack eingesetzt werden. Die Ergebnisse werden besser, wenn das Motiv 2x gedruckt wird.Zum ersten mit einer Unterdruckfarbe in Gelb bis Orange, je nach gewünschtem Goldton, und dann mit Bronzefarbe überdrucken. Für Gold benutze ich einen zweiten Walzensatz, da schon die kleinste Verunreinigung dem Gold den Glanz nimmt. Eine edle Variante Ist die Handbronzierung, dabei wird Bronzepuder in die noch frische Farbe des gedruckten Motiv gestreut und mit einem Wattebausch dann von der überschüssigen Bronze befreit. Um all den Problemen aus dem Weg zugehen gibt es noch die Heißfolien-Prägung.