Hallo Hein,
das Wichtigste habe ich vergessen: Lüften . Die häufigsten Geistereffekte wachsen über die Dampfphase im Stapel. Da hilft Lüften mehr als alles andere, besonders nach dem Druck der zweiten Seite.
Viele Grüße ciao
Inkman
Beiträge von inkman
-
-
Hallo Hein,
Geistererscheinungen waren ein paar Jahre mal mein Hobby. Es gibt viele Wege, auf denen das Bild der „falschen“ Bogenseite als irgendeine Markierung auftreten kann. Beteiligte können Sujet, Lackierung, Maschine, Farbe, einfach alles sein.
Die Huber-Broschüre ist ein guter erster Angang, die Risiken zu verstehen.
Druckerpapst hat für den klassischen Geistereffekt recht. Wenn eine Seite dicht ist, gibt es kaum noch ein Risiko für die Gegenseite. Der klassische Geistereffekt geht davon aus, dass konventionelle Offsetfarben und Offset-Drucklacke verwendet werden. Dann hast du 80 % der Risiken im Griff, wenn du eine Seite fertig druckst und in line lackierst, weil danach die ganze Fläche dicht ist. Dann kann bei Druck und Lackierung der Rückseite keine Ausgasung aus der oxdativen Verfilmung noch Glanz-Matt-Markierungen verursachen.
Ein echter Quantensprung ist hier der Dispersionslack. Er verfilmt physikalisch, ohne Ausgasungen. Damit bleiben kaum noch Risiken. Trotzdem gilt, dass erst eine Seite verschlossen sein muss, und dass jede Seite am besten in line lackiert werden muss. Nachträgliche Lackierungen von Drucken haben jede Menge eigene Risiken.
Bei Interesse können wir uns alle gerne auch mal über Geister unterhalten . Es ist weit mehr berechenbar, als oft suggeriert wird.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Hallo ekkmann,
bin viel unterwegs diese Tage; deshalb die etwas schleppende Antwort .
Dispersionslacke waren Ende der 80 er Jahre eine Sensation. Nur, viele Offsetdruckmaschinen hatten keine Lackierwerke. Was tun? Man hat den Lack in einem freien Werk in das Feuchtwerk gefüllt und sozusagen als Volltonfeuchtung aufgetragen. Es war ein Start, der zu einer Revolution im Bogenoffset führen sollte und längst sogar im Heatset angekommen ist.
Bloß, damals hatte diese Technik Tücken. Das schnelle Antrocknen war der Offsetdrucker nicht gewöhnt. Er musste erst lernen, dass man bei jedem Stopp sofort alles waschen musste, bevor sich Klumpen bildeten. Es waren Höllenritte. Aber eine ganze Reihe experimentierfreudiger Offsetdrucker hat den Stier bezwungen und damit Geld verdient.
Die Vorteile sind heute bekannt. In Wahrheit hat der Dispersionslack dem Bogenoffset das Leben gerettet, wenn man sich die Lage genau anschaut. Erst gab es zustellbare Lackiereinrichtungen als günstige Variante zum Lackierwerk, dann nur noch Lackierwerke. Und heute haben die sich zu eigenen Veredelungskomplexen entwickelt.
Ich nehme an, die Offsetdrucker wissen alle auch, dass sie hier die Flexotechnik benutzen. So viel zu Ausdrücken wie „reiner Offsetbetrieb“.
Und der alte Name „Wasserkastenlack“ ist auch verstehbar.
Es gibt noch ein paar Themen mehr, die unter den Offsetdruckern echte Pioniere und Experimentierer beschreiben. Solche Leute haben mir immer imponiert .
Übrigens sind mir noch zwei weiter Belege dafür eingefallen, dass wir nicht Farbe, sondern Emulsionen verdrucken. Es ist die Tonwertzunahme überhaupt, die in der Literatur dem „Breitquetschen“ zugewiesen wird. Ein Quatsch für jeden, der sich mit dem wasserlosen Offsetdruck beschäftigt hat. Und es gibt noch eine Randerscheinung, den Punktschluss-Effekt. Der hat klar einen Offsetanteil. Und dieser ist ohne Emulsionshypothese Zauberei.
Aber auch hier wären Erklärungen erst mal zu viel Text. Das gibt Stoff für extra Themen .
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Hallo Ekkman,
danke dir für das Lob . Ich habe mir das Druckerquiz übrigens so gedacht, dass auch andere Leute Fragen stellen. Das macht die Sache lebendiger und für einen breiteren Kreis interessant. Danke dir auch dafür .
Deine Frage ist nur auf den ersten Blick einfach zu beantworten.
Je länger (zügiger) eine Farbe ist, desto mehr neigt sie zum Nebeln, weil sich nach dem Spalt auch längere Fäden bilden. Und diese reißen dann nicht nur einmal in der Mitte, sondern mehrfach zu Tröpfchen. Viel Farbbelegung = viel Ärger und „je wärmer, desto nebelt“ sind alt bekannte Sorgen betroffener Drucker. Auch dass kleine Walzendurchmesser und hohe Geschwindigkeiten das Problem verstärken, ist allgemein bekannt.Aber, wenn man näher hinschauen will, hat sie´s in sich.
Das Walzenmaterial (Gummi, Chrom, Kupfer) hat ebenso einen Einfluss wie die Struktur der Walzenoberfläche. Manroland hatte hier hochinteressante Experimente, die vermutlich längst zu Erfolgen in der Praxis geführt haben. Andere sicherlich auch. Es geht immer darum, die Fädchenbildung hinter dem Spalt zu kontrollieren.Die Emulsion des Offset wird sich gerade in dieser Frage immer anders verhalten als eine reine Farbe. Die Wassertröpfchen sind ja vorbereitete Spaltstellen. Es wird also durch sie immer viele mehr und kürzere Fäden geben als unter vergleichbaren Verhältnissen im Buch- oder wasserlosen Offsetdruck. Insofern noch einmal danke für deine Frage, weil sie zu einem der schlagenden Beweise für die Existenz einer Emulsion auf der Farbseite führt (und noch nicht in meiner Liste war!).
Und auch plausibel macht, dass möglichst fein verteiltes Feuchtmittel hier die Verdruckbarkeit einer Farbe verbessert. Und damit sind wieder alle mit im Boot - das Feuchtmittel, die Scherbedingungen im Walzenstuhl, der Bedruckstoff und der Drucker.
Flüssigfarben im Tief- und im Flexodruck haben eine ganz niedrige Zügigkeit (=Tack). Der Fingertest führt hier nie zu einem Schmatzen oder gar zu einem Faden. Damit kennen die Flüssigfarben vielleicht Spritzen oder sonst was, aber nicht unser klassisches Nebeln . Nicht mal der Dispersionslack aus dem Feuchtwerk wie früher kannte das. Wenn der schon mal begonnen hatte, in der Maschine anzuziehen, bekam er offensichtlich auch Tack. Aber das wurden eher makroskopische Tropfen und Placken, die dann wegflogen oder kleben blieben .
Im Anhang sind eine Skizze des Nebelns und Aufnahmen eines alten Fogra-Berichtes, die in unterschiedlichen Momenten in den Spaltauslauf zwischen Gummituch und Bogen hineinschauen.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Hallo zusammen,
das mit der Emulsion im Offset ist eine Arbeitshypothese. Man macht sich ein Gedankenmodell aus allen Beobachtungen und Messungen. Wenn die alle reinpassen, kann man es so lange vorteilhaft benutzen, bis solche auftreten, die nicht mehr passen. Dann muss man die Hypothese anpassen oder eine neue aufbauen.
So arbeitet die Wissenschaft oft, wenn sie die Wahrheit nicht ganz direkt beobachten kann.
Wir nehmen zurzeit an, dass es im Offset zwei Medien gibt. Das eine ist die Farbemulsion, die eine Druckfarbe mit eingearbeiteten Feuchtmittel-Tröpfchen ist. Sie verhält sind in vielem wie eine Farbe, weil sie nach außen ölig wirkt, halbwegs zusammenhält (Klebrigkeit, Zügigkeit) und sich im Fließverhalten einigermaßen wie eine Farbe verhält. Grundsätzlich unterscheidbar vom Wasser. Manche nennen auch das einemulgierte Feuchtmittel „Binnenwasser“ und das Feuchtmittel außerhalb der Emulsion dann Oberflächenwasser.
Das Wasser in der Emulsion stellen wir uns in feinen Tröpfchen verteilt vor. Es dürfen also nur so viele Wassertröpfchen sein, dass sie nicht aneinander stoßen. Sonst geht das ganze Zeug in Unordnung.
Nur muss die Emulsion in der Druckmaschine sich dynamisch verhalten. In jedem Nipp (Walzenspalt) wird sie geschert, also durcheinander gebracht. An einigen Stellen steht der Farbe mehr Wasser gegenüber, an anderen weniger. Sie muss sich immer gut genug anpassen, wenn sie für den Auflagendruck etwas taugen soll. Ihr könnt euch vorstellen, dass die nötige Farbmischung und das Feuchtmittel nicht von vorneherein berechenbar ist. Wir mussten viel durch Probieren lernen und tun das heute noch. Das bedeutet der Satz „Es ist eben Offset!“, den man hin und wieder hört.
Man kann nicht einmal fest sagen, dass eine Farbe viel Wasser aufnehmen können muss oder wenig. Wir stellen uns vor, dass es um die 10 - 30 % sind. Und vermutlich wird ein „großes Wasserfenster“ eher von der Dynamik bestimmt als durch die Menge an Wasser, die aufgenommen werden kann.
Meine Vorschläge für Vorgänge, die nur beim Druck einer Emulsion erklärbar sind:
- Anlaufmakulatur,
- fein strukturierte Farbspaltung nach den Nipps,
- glattes Aufliegen von Farbflächen,
- glattes Aufliegen auch dünnster Farbschichten,
- Schwankungen der Tonwertzunahme über die Auflage,
- Stärkere TWZ bei wenig Farbabnahme (burns635csi),
- Farbannahme nass-in-nass im Skalendruck,
- Delaminieren und Rupfen von Karton bei Langsamfahrt,
- Farbschub nach Stopp und nachfolgend Durchhänger,
- gelegentlich Wasser im Farbkasten,
- Aufbauen von Farbbestandteilen auf Walzen oder Gummituch (z. B. Wachse),
Einzelne Punkte erkläre ich gerne auf Nachfrage. Hier wäre alles zu viel Text. Auch wenn es manchem von euch störend wirkt, weil es nicht in sein altes Bild passt, ist es doch kein nutzloser Theoriekram. So eine Hypothese dient dazu, z. B. Druckstörungen schneller zu verstehen und Gegenstrategien auszuwählen.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Diesmal möchte ich euch um Mithilfe bitten. Es gibt noch immer zu viele Leute, die im konventionellen Offset („Nassoffset“) glauben, mit Farbe zu drucken, noch nicht mit einer Emulsion. Ich möchte Argumente sammeln.
Wer mit mir der Meinung ist, dass wir mit einer Emulsion drucken, möchte mir doch bitte Beobachtungen aus der Praxis mitteilen, die dies unterstützen. burns635csi hat mir hier in Frage 18 bereits einmal geholfen. Ich würde gerne erst unbefangen eure Argumente sammeln, bevor ich meinen Stand zum Besten gebe. Wenn mir etwas neu ist, sage ich das auch ehrlich.
Zur Verdeutlichung das Beispiel:burns635csi schrieb:
Zitatwenn jetzt bei einer stark emulgierter Farbe die Pressung erhöht wird steigt die tonwertzunahme deutlich an.“Wenn aber bei einer wenig emulgierten farbe die Pressung erhöht wird ist ne Zunahme kaum messbar.Dieser Effekt macht sich gerade bei formen bei denen auf einer seite viel und auf der anderen wenig Farbe abgenommen wird bemerkbar.Diese Problematik tritt natürlich nicht beim rüsten auf, sondern erst beim fortdruck wenn man durch zuviel Puder die pressung (pfuschenender weise) erhöht.
Wenn jemand die Emulsionsidee für Quatsch hält, bitte ich ebenfalls um Argumente. Das hilft mir und vielen anderen zu lernen.
Übrigens benutze ich die Wörter Emulsion und Emulgat bedeutungsgleich, mache also keinen Unterschied. Vielleicht hat auch hier jemand eine andere Meinung.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: An Bogenoffsetmaschinen beobachtet man manchmal einen Farbschub nach einigen Minuten Maschinenstillstand. Wie kommt er zustande?
meine Antwort:
Während des Maschinenlaufs befindet sich ein Emulgat von Feuchtmittel in Farbe auf den Walzen. Es ist dramatisch niedriger zügig als eine Farbe ohne Emulgatwasser. Während des Stillstandes kann das einemulgierte Wasser verdunsten und eine praktisch unemulgierte Farbe hinterlassen. Wenn die Maschine wieder gestartet wird, überträgt sich diese Farbe viel besser als das Emulgat, weil ihre Zügigkeit angestiegen ist. Es kommt zu einem Farbschub.
Wenn sich nun nicht schnell genug wieder ein stabiles Emulgier - Gleichgewicht bildet, kommt nach dem Farbschub auch noch ein Durchhänger, bis sich die Walzen wieder mit der normalen Schicht von Farb - Feuchtmittel - Emulgat beladen haben.
Wenn dieser Effekt markant auftritt, ist das ein Indiz für Schwächen im Paar Farbe - Feuchtmittel unter den gegebenen verfahrenstechnischen Bedingungen.
Interessanterweise kenne ich dieses Problem hauptsächlich aus dem Magenta, wie auch manch andere Schwierigkeit im Lithoverhalten von Farben.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Hallo zusammen,
für oxidativ verfilmende Farben, also Bogenoffsetfarben, gibt es grundsätzlich drei Einstellungen.
Unverzögert sind fast nur Spezialitäten wie Folienfarben. Die anderen, die es früher reichlich gab, sind praktisch vom Markt verschwunden.
Leicht in der Verfilmung verzögerte Farben heißen kastenfrisch, -stabil, Anti Skin oder sonst wie. Sie sollen in dicker Schicht, also im Farbkasten und in der Dose, über Nacht unter üblichen Bedingungen keine stabile Haut bilden und so dem Drucker die Arbeit erleichtern. Sie sind für fast alle Fälle heutzutage der Normalfall.
Noch schärfer verzögerte Farben heißen walzenstabil, -frisch, Onernight oder ähnlich. Sie sind so stark verzögert, dass sie auch in dünner Schicht, also auf den Walzen, eine Nacht ohne Bildung einer stabilen Haut bleiben können.
Diese Hautverzögerungen lassen sich nicht mit der Mikrometerschraube einstellen, und im Feinbau können sie leicht schwanken von Fabrikat zu Fabrikat, sogar von Ansatz zu Ansatz. Das liegt in der Natur der Bindemittel. Man kann lediglich das Rezept streng einhalten.
Die Namen sind Markennamen. Es gibt weder Normen noch öffentliche Vorschriften, wie genau kastenfrisch oder walzenfrisch gemessen wird und, wie es aussehen soll.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Hallo burns635csi,
danke für deinen netten Kommentar. Und danke für diese Beobachtungen, die gut in die aktuelle Vorstellung passen.
Ja, eine Farbe muss flexibel etwas mehr oder etwas weniger Wasser aufnehmen – je nach Angebot in der entsprechenden Zone. Hat sie etwas mehr einemulgiert, dann ist ihre Nasszügigkeit noch etwas niedriger als die auf anderen Bildpartien. Und dann lässt sich das Emulgat eben leichter breit quetschen, bringt also eine höhere TWZ.
Leider kann man nicht messen, ob das schon auf der Platte passiert oder in jedem Nip ein bisschen, also auch zwischen Gummi und Bedruckstoff. Deine Beobachtung mit der Pressung spricht für den zweiten Ort. Interessant.
Hallo Ekkmann,
du hast recht damit, dass man Anfängern erst eine simple Version anbietet, damit sie etwas Griffiges haben und sich später vertiefen können. Mir wären allerdings deutsche Ausdrücke wie fettfreundlich und wasserfreundlich lieber, weil man die direkt versteht. Ich habe einmal in Wikipedia drei Modellvorschläge gemacht, wie man je nach Publikum argumentieren könnte. Es steht hier. Ich habe das damals in die Diskussion zum Artikel geschrieben, weil nach einer Überarbeitung des Hauptartikels „Offsetdruck“ dauernd „Fachleute“ wieder den alten Mist hineingeschrieben haben, bis ich die ewigen Umschreibungen leid war und aufgegeben habe.
Mit der Wasserschicht nach oben meine ich eine hauchdünne Schicht von Wassermolekülen, die auf dem Gummiarabikum sitzen. Sie lassen die Oberfläche für jeden Ankömmling als Wasser erkennen. Und wenn Farbemulgat und Feuchtmittel aufgewalzt werden, konkurrieren sie um die Belegung der Plattenflächen. Da das Feuchtmittel selbst eine wässrige Lösung ist, findet sie sofort stabilen Halt auf den Wassermolekülen, die sich am Gummiarabikum festhalten. Man braucht also gar nicht das Hilfsmittel der Oberflächenspannung: die Oberflächen sind Fotopolymer oder Wasser. Das ist ein ja-nein-Fall, gar keine Abstufung nach Messzahlen.
Du hast leider recht mit dem Dreck. Auch z. B. Papierfasern laufen im Feuchtmittel mit und sind voller Wasser. Bleiben sie einmal kleben, haben wir Butzen.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Was passiert eigentlich während des Druckes auf der Offsetplatte?
meine Antwort:
Praktisch unsere gesamte Fachliteratur gibt hier Versionen, die hoffnungslos veraltet sind. Und in vielen Ausbildungsstätten wird noch immer und hartnäckig überkommener Unsinn unterrichtet. Das liegt daran, dass viele Ausbilder, sogar Hochschulprofessoren und Lehrbuchautoren, aus Bequemlichkeit ihre eigenen Kenntnisse nicht aktualisieren.
Abstoßung zweier Medien, fettig und wässrig, hydrophil und oleophil - womöglich sogar hydrophob und oleophob: Alle diese „Fachausdrücke“ werden hier benutzt. Woanders mögen sie auch Fachausdrücke sein. Im Flachdruck sind sie grobe Vereinfachungen, die Fachleute nicht mehr ohne Warnvermerk verwenden sollen.
Wie gilt es nun aktuell?
1. Die Farbe und das Wasser stoßen sich nicht einfach ab. Sie mischen sich zwar nicht, emulgieren aber miteinander. Und die Qualität dieser Emulsion sagt, ob eine Auflage läuft oder nicht. Wir drucken also gar nicht mit Farbe, sondern mit einem Emulgat aus Farbe mit 10 - 30% ein-emulgiertem Feuchtmittel.
2. Die Platten führen überall „Farbe“, wenn sie nicht gefeuchtet werden. Erst durch das Feuchten nehmen die bildfreien Stellen eine Wasserschicht an, und zwar ziemlich fest gebunden.
Ihre Oberflächen bestehen gar nicht aus Aluminium. Die Aluschicht ist vom Plattenhersteller durch Eloxierung (anodische Oxidation) in eine harte, dicke und poröse, aber abriebfeste Oxidschicht verwandelt worden. Und auf dieser Oxidschicht hält sich Gummiarabikum festgekrallt, was es mit seinen vielen polaren Gruppen (Chemie) sehr gut kann. Und auch wegen der vielen polaren Gruppen klebt eine hauchdünne Wasserschicht darauf, sobald auch nur eine Maus darüber hustet.
Während der Auflage zeigen die bildfreien Flächen also eine Wasserschicht nach oben. Und hier darf jeder einmal raten, was am besten auf einer Wasserschicht haftet. Die Messungen der Oberflächenspannung kann man sich heute ersparen, wenn sich die Frage um Tonen und Bildleistungen auf der Platte dreht.
3. Die druckenden Flächen werden übrigens nicht sauber und exakt eingefärbt, sondern in aller Regel drängt die Farbe über die Punktränder nach außen, färbt also ein bisschen zu viel Fläche ein. U. a. deshalb hat der Nassoffset gewöhnlich eine Tonwert-Zunahme. Beim Wasserlosen läuft die Sache anders, und die Zunahme ist winzig oder gar nicht vorhanden.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Was ist im Verpackungsdruck unter Migration zu verstehen?
meine Antwort:
Das Wort kommt aus dem Latein und bedeutet „Wanderung“. Gemeint sind hier Substanzen, die z. B. auf oder in der Packung sitzen und sich an andere Orte bewegen können. Das kann im Stapel durch den Kontakt der Bogenunter- mit den -oberseiten geschehen (Abklatschmigration) oder - ganz tückisch- durch Diffundieren (Kriechen) durch die Packungswände. Hier wird der Begriff „Barrierewirkung“ interessant.
Im Bereich der Lebensmittelverpackungen möchte man die Migration natürlich verhindern oder wenigstens entschieden bremsen, damit Geruch und Geschmack des Füllgutes nicht beeinträchtigt werden oder gar Schadstoffe aufs Lebensmittel gelangen.
Daran arbeiten alle Hersteller von Komponenten der Verpackungen wie Karton, Folie, Druckfarbe, Drucklacke, Hilfsmittel.
Chemisch gesehen, sind kleinere Moleküle eher migrationsfähig als größere. Also muss man die Bindemittel so aufbauen, dass sie keine kleinen, wanderungsfähigen Moleküle enthalten. Das engt die Wahl entschieden ein. Und deshalb muss man bei solchen Offsetfarben Einschränkungen in der Verdruckbarkeit in Kauf nehmen.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Hallo Thomas.Drucker,
Laserdrucker arbeiten nach dem elektrofotografischen Verfahren. Sie benutzen einen „Informationsträger“, der bei jedem Druckvorgang frisch bebildert wird, hier eben durch elektrostatische Aufladung, beeinflusst durch Licht.
Nach der Aufladung wird der Träger dort mit Lichtstrahlen entladen, wo helle Partien sind. Der Rest nimmt dann das schwarze Tonerpuder an und gibt es gleich weiter an den Bedruckstoff. Reste werden geputzt, und der Vorgang beginnt für den nächsten Druck wieder neu. Das steht gut beschrieben im Handbuch der Printmedien von H. Kipphan.
Diese Technik geht auch mit farbigem Tonerpuder, bei Indigo sogar in einer Art Flüssigkeit („Elektroink“, ganz unpolares Mineralöl).
Die Einteilung zu den Non-Impakt-Verfahren ist aus meiner Sicht etwas willkürlich, weil man den Informationsträger auch als Druckform verstehen kann. Vermutlich wollte man eher die Verfahren, die jedes Druckbild neu erschaffen von denen mit mehrfacher Benutzung des gleichen Druckbildes trennen. Die Namensgebung ist mal wieder Neudeutsch und in diesem Falle wenig zielführend gewählt, finde ich . Aber ich gebe zu, „Druckverfahren mit fester Druckform“ gegen „Druckverfahren mit variabler oder ohne Druckform“ zu sagen, ist auch nicht gerade elegant .
Wer die offizielle Version verteidigen will, möchte mir bitte die Einordnung des wasserlosen Offsetdruckes mit Laserbebilderung in der Maschine (Heidelberg GTO DI) zuordnen und erklären.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen danken, die meine Beiträge lobend anerkennen . UND EUCH ALLEN EIN GESUNDES NEUES JAHR WÜNSCHEN .
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Hallo Silent 74,
das ist der allgemeine deutsche Ausdruck für Schablonen- und Siebdruck.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Können Sie für alle vier klassischen Druckverfahren (Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck, Durchdruck) direkt und indirekt arbeitende Varianten nennen?
meine Antwort:
Bei direkt arbeitenden Verfahren wird die Druckfarbe direkt von der Druckform auf den Bedruckstoff übertragen. Bei indirekten wird sie erst auf ein Übergabemedium, z. B. einen Gummituchzylinder, übertragen und erst von dem weiter auf den Bedruckstoff.
Im Hochdruck arbeiten der alte Hochdruck = Buchdruck und der Flexodruck direkt, der Trockenoffset (Letterset) inzwischen hauptsächlich für Verpackungsspezialitäten (Tuben- und Becherdruck, dürfte inzwischen weitgehend zum Flexo gewandert sein) indirekt.
Im Flachdruck ist die indirekte Variante die wichtigste und hat ihrem Verfahren den Namen gegeben: Offsetdruck. Der Dilitho - Druck war eine direkte Variante. Die Lithografie kennt auch beide Techniken. Eine Variante verlangt seitenverkehrte Steinplatten, die andere benutzt die „Umdrucktechnik“.
Der klassische Tiefdruck arbeitet direkt, sein moderner Verwandter für Formkörper, der Tampondruck, setzt den Tampon als Übergabemedium ein.
Beim Siebdruck sind mir keine indirekt arbeitenden Verfahren bekannt.
Der Druck von Wertpapieren benutzt teilweise abenteuerlich anmutende Kombinationen unterschiedlicher Druckverfahren. Hier scheint alles denkbar.
Frohe Weihnachten & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Was bezeichnet man in der Reprotechnik als „autotypische Rasterung“?
meine Antwort:
Wörtlich aus dem Griechischen übersetzt heißt „autotypisch“ selbstabbildend.
Dieser Ausdruck wird als Fachausdruck, also Terminus Technicus, verwendet. Er stammt aus einer Zeit, als fotografisch gerastert wurde. Er unterscheidet die Rastertechnik des Hoch- und Flachdruckes vom Tiefdruck mit geätzter Form, gilt also für rein flächenvariable Rasterungen. Flächenvariabel bedeutet, dass die Farbdichte einer Fläche nicht durch eine dicke oder dünne Farbschicht wiedergegeben wird, sondern durch entsprechend große oder kleine Rasterpunkte, bei denen jeder die gleiche Farbschicht - Dicke besitzt.
Der Begriff autotypisch stammt auch aus einer Zeit, in der Raster immer periodisch waren. Sie lagen an regelmäßig angeordneten Plätzen mit fester Rasterweite, z. B. 60 Linien pro cm. Er wird folglich nur bei AM - Rastern (Amplituden - modulierte) angewendet.
Man unterschied die autotypische Rasterung von der intensitätsvariablen des Tiefdruckes mit geätzten Zylindern. Schon bei der elektromechanischen Gravur werden beide, die Flächen der Punkte und die Näpfchentiefen, variiert. Deshalb heißt diese Technik „halbautotypisch“.
Wie so häufig in der Technik wird der Ausdruck auch gerne schlampig verwendet, z. B. bei der „autotypischen Farbmischung“. Hier ist die Farbmischung aus Skalenfarben gemeint und hat nicht die Einengung auf bestimmte Rastertechniken. Wenn viele etwas verwenden und es als allgemeiner Gebrauch in der Fachsprache gesehen wird, muss man sich damit zufrieden geben. Es gibt noch schlimmere Beispiele für unglücklich oder unlogisch gewählte Fachausdrücke.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Eine Sonderfarbe im Druck auf Karton ist visuell zur Vorlage sehr gut stimmig. Bei der Messung mit einem Spektralfotometer findet sich aber ein Delta E von 3,8. Wo kann der Fehler liegen?
meine Antwort:
Wenn zwei ganz gleich ausschauende Farben unterschiedliche farbmetrische Messwerte aufweisen, ist Metamerie im Spiel, also bedingte (eingeschränkte) Farbtongleichheit. Dann betrachtet man Vorlage und Andruck z. B. am praxisüblichen "Nordfenster". Unter Lichtart A, also Glühlampenlicht, sehen sie aber gar nicht mehr gleich aus. Und unter dem Licht von Leuchtstoffröhren, "Kaufhauslicht" oder "Lichtart TL 84", mögen sie sich deutlich unterscheiden.
Es ist wieder wie immer im Leben: Wenn man versucht, deutlich metamere Drucke für eine Demonstration herzustellen, gibt es große Schwierigkeiten. Wenn man aber mit seinen Andrucken eines bestimmten Graus einem Art Director an einem regnerischen Tag in Köln gegenübersteht, fragt der ironisch, ob er seinen Geschäftsbericht nur im Morgenlicht präsentieren darf, oder ob es auch nachmittags sein darf.
Metamerie gehört - wie Trocknungsprobleme - zu den ganz tückischen Ursachen für Reklamationen.
Heute hat es der Praktiker immerhin leichter als früher: Er kann bei Sonderfarben sein Spektralfotometer befragen. Es gibt ihm einen so genannten Metamerie - Index. Der ist ein gutes Maß für mögliche Abweichungen. Ohne solche Technik geht es heute nicht mehr professionell.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Nehmen wir einen Offsetdruck exakt nach ProzessStandard an. Die Farbzonen zeigen auf dem Farbduktor das Profil, das der Farbverteilung im Sujet entspricht, also dicke und dünne Farbschichten. Wie sieht das Farbschichtprofil auf den Auftragwalzen über die Maschinenbreite aus?
meine Antwort:
Am Duktor in den Farbzonen wird der Farbnachschub so geregelt, dass in Bereichen mit größerer Farbabnahme mehr Farbe läuft als in Bereichen geringerer. Die stärkeren Farbströme sorgen dafür, dass trotz höherer Farbabnahme durch die Platte dort immer wieder die gleiche Farbschichtdicke auf den Auftragwalzen steht. Die Farbverteilung ist im Idealfall also ganz gleichförmig. Allein die Platte entscheidet nun, wo und damit wie viel Farbe abgenommen wird.
Falls das nicht sehr genau klappt, tritt ein bekannter Druckfehler auf, das Schablonieren.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Nehmen wir einen Offsetdruck exakt nach ProzessStandard an. Die Farbzonen zeigen auf dem Farbduktor das Profil, das der Farbverteilung im Sujet entspricht, also dicke und dünne Farbschichten. Wie sieht die Dichteverteilung (DV in den einzelnen Zonen) eines Farbbalkens quer über den Bogen/ die Bahn aus?
meine Antwort:Ein solcher Farbbalken muss idealerweise in allen Zonen die gleiche Dichte im Vollton zeigen. Auf allen druckenden Flächen sollte die Farbschicht gleich dick sein. Dann bestimmt nur die Flächendeckung der Raster die Farbintensitäten. Wir sagen in der Fachsprache, dass der Offsetdruck flächenvariabel arbeitet - wie der Hochdruck und auch der Durchdruck. Lediglich im Tiefdruck mit geätzter Form (und denkbar mit Lasergravur) tritt auch Tiefenvariabilität auf.
Diese Modellvorstellung ist nur bei grober Betrachtung wahr. Aber die technische Anwendung in der Maschine zeigt, dass auch solche groben Modelle manchmal nicht gut, aber gut genug sein können. Farbwerksteuerungen mit Kontrollstreifen bauen hierauf auf. Wozu soll man dann komplizierter rechnen?Abb. 2.1-13 d auf S. 226 im Handbuch der Printmedien enthält hier einen Fehler.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Wieso kann Wasser aus einem Dispersionslack, durch Offsetfarbe hindurch, in den Bedruckstoff wegschlagen?
meine Antwort:
Das vereinfachte Modell einer Farbschicht ist eine planparallele Platte. Die meisten unserer Berechnungen benutzen es. Wenn ein wässriger Lack auf so eine Farbschicht gedruckt würde, könnte er nie hindurchschlagen.
Ein Blick unter das Mikroskop verrät, wo die Lösung liegt: Farbschichten, sogar bei kleinen Rasterpunkten, sind ganz perlig aufgebaut. Sie besitzen dünne und dicke Stellen und sogar Löcher. Damit kann ein Dispersionslack sogar auf einer getrockneten Farbe etwas wegschlagen.
Zudem ist unsere Farbschicht keine rein ölige Masse, sondern ein Emulgat aus Feuchtmittel in Farbe. So bietet sie auch selbst nur eine schwache Sperre für das Wasser.
Interessant wird die Sache noch beim wasserlosen Offsetdruck. Auch hier klappt die in-line-Lackierung tadellos, obwohl nicht einmal ein Wasser-in-Öl-Emulgat helfen kann. Hieran sieht man, dass unsere Vorstellungen vom Offsetdruck stark vereinfachte Modelle sind.
Natürlich trocknet ein Dispersionslack hauptsächlich durch Verdunsten von Wasser. Das Wegschlagen ist ein Teilmechanismus, der die schnellen Maschinengeschwindigkeiten tragen hilft.
Viele Grüße & ciao
Inkman -
Zu eurer Unterhaltung und gegebenenfalls zur Diskussion stelle ich hier hin und wieder einfache Fachfragen. Wer Lust hat, kann sich nach der eigenen Beantwortung meine Lösung anschauen. Wenn jemand erweitern, korrigieren oder widersprechen will - jederzeit gerne.
Frage: Gibt die Probekaschierung eines Bogens die garantierte Sicherheit, dass die gesamte Auflage nachher folienkaschierbar ist?
meine Antwort:
Eine Probekaschierung ist das härteste Prüfungsmittel in der Praxis. Sie gibt auch größere Sicherheit als nur die Kenntnis der Echtheiten. Aber eine Garantie gibt noch nicht einmal sie.
In einem Praxisfall war eine hellblaue Fläche mit einer Sonderfarbe ohne ausreichende Lösemittelechtheit gedruckt worden. Deshalb entschloss man sich zur Probekaschierung am Tage nach Druck. Die Kaschierung mit Lösemittelkleber brachte keine Verfärbung.
Dann wurde die Auflage beiseite gestellt und erst drei Wochen später kaschiert, ebenfalls mit dem Lösemittelkleber. Die hellblaue Fläche verfärbte sich bei der Hauptauflage ganz und wurde streifig grün.
Hier hat der frische Bindemittelfilm des jungen Druckes die Pigmente gut genug umhüllt und vor dem Lösemittelangriff geschützt. Später war der Bindemittelfilm versprödet und konnte sie nicht mehr schützen.
Viele Grüße & ciao
Inkman