Beiträge von Domster

    Da solltest du dich evtl fragen ob dein Beruf Dir denn überhaupt Spaß macht wenn du lieber in der WTV arbeitest..


    Ich habe meine Ausbildung 2003 begonnen und arbeite immer noch im selben Betrieb.

    Angefangen mit allen möglichen Aufgaben, nach ein paar Wochen an der Druckmaschine dann als erster Drucker.

    Seitdem kann man den Aufstieg der Firma prozentual nur schwer errechnen ;).

    Würde ich nicht machen wenn ich keinen Spaß daran hätte...

    Gerade weil man quasi jeden Tag dieselben Arbeiten erledigt und doch jeder Tag anders abläuft.

    Von lieber Weiterverarbeiten als Drucken war von meiner Seite aus nie die Rede.

    wenn ich auch noch bei Stellenausschreibungen sehe arbeiten in der WTV „sollte keine Probleme darstellen“.. da kriege ich nen Hals!! Dann wundern sich Firmen warum keine Drucker sich bewerben.. bei allen Ausschreibungen würde ich mich niemals bewerben !


    Warum das nicht?

    In meiner Ausbildung hab ich von Plattenerstellung, Druck bis Weiterverarbeitung alle Stationen durchlaufen und da wir keinen "Buchbinder" in der Firma haben ist es klar, dass die Broschüren, Bücher, etc sich nicht von selbst weiterverarbeiten.

    Find ich auch wesentlch spannender als den ganzen Tag nur an der Druckmaschine rumzustehen.

    Sorry, ich habe eine Null zuviel getippt. Der Druck liegt also zwischen 800 und 1000 kg. Die ca. 7cm breiten Magnetstreifen mit Schaumstoff kenne ich auch.

    Ok, hätte ja sein können ^^. Wir sind nur im Kleinformat tätig, da ist man bei größeren Maschinen öfter mal überrascht ;).

    8000 kg? Was ist das denn für eine Schneidemaschine?

    Unsere Polar geht nur bis 3000 kg, SD-Sätze würde ich um die 1000 kg schneiden, Stapel nicht zu hoch.

    Die Schaumstoffmatten haben wir auch, sie kommen aber nicht zum Einsatz.

    Wäre ein Messstreifen bei manueller Messung dann nicht auch vorne besser aufgehoben?

    Ist mir auch aufgefallen, dass man bei Flächen im Druckbild einen anderen Messwerte erhält als im Messbalken, der bei uns an der Hinterkante ist.

    Alles klar, fand ich da halt einen witzigen Zufall, der bei uns in dem Farbbereich am auffälligsten ist.

    War auch damals bei gekaufter Farbe so.

    42K war eventuell noch ein Problemkandidat, da das nach dem trocknen noch einen leichten Rotstich bekommt, der bei frischer Farbe noch nicht zu erkennen ist.

    Ansonsten würde ich mich deinem Text auch komplett anschließen.

    War das Beispiel mit HKS 17 zufällig gewählt?

    Wenn ich mir HKS 17 oder 18 nach dem Fächer anmische, kann man eigentlich ziemlich sicher sein, dass man den Farbton mit Sicherheit nicht erhält ^^.

    Im Bordeauxbereich haben wir uns mehrere Töne nach eigenem Rezept gemischt, die wie für diverse Kunden verwenden.

    In welchem Formatbereich muss die denn arbeiten?

    Wir haben seit einem Jahr eine Multigraf TOUCHLINE CP375 DUO & TCF375 im Einsatz.

    Rillen oder Längs/Querperforation inklusive falzen in einem Durchgang.

    Wir haben viele Folder im Bereich 170/200/250 g/m², für die sie hauptsächlich eingesetzt wird.

    Aber auch im 400 g/m² mit Vollfläche läuft alles ohne Markierung o.Ä.

    Vorher mussten wir die Rillarbeiten über Tiegel und Zylinder ausführen, was natürlich ordentlich Zeit gekostet hat.

    Für die Farbwalzen einen Walzenreiniger z.B.Böttcherin Blau

    Ist das immer noch verbreitet?

    Uns wurde vor längerer Zeit der Wechsel zu Solano empfohlen, was wir seitdem nutzen.



    Zur Grundausstattung empfehle ich: Ein Gutes Schwarz, die drei Grundfarben aus dem Farbsatz, Mischweiß

    und Deckweiß.

    Benutzt man das Deckweiß im Buchdruck zum unterdrucken oder hat das dort einen anderen Verwendungszweck?

    Im Offset hab ich das in 15 Jahren nur 2x gebraucht - da mit sehr mäßigem Erfolg.

    Ich kenne ebenfalls nur die Hochdruckvariante.

    Wie hat man sich eine manuelle Reinigung genau vorzustellen?

    Kommt der Reiniger auf eine komplett montierte Plüschwalze und wird dann wieder abgewaschen?

    Neues Jahr, vielleicht mal eine Woche mit etwas weniger Stress verglichen mit der (Vor)weihnachtszeit, also durfte die Azubine heute mal an der Vierfarben üben.

    Ich hab das im letzten jahr abgelassene Feuchtwasser aufgefüllt, sie durfte den Rest erledigen.

    Die Farbe bei den ersten Schmuckfarbenaufträgen stand nach <100-200 Bogen, nach dem Waschen auf 4c ebenfalls.

    Nach manchen Wochenenden hatte ich da schon mehr Probleme.

    Raumtemperatur anfangs ca 17-18 Grad, Heizung gibt es nicht. An der arbeitet der Drucker... Genau kann ich das zur Zeit nicht sagen, da das Thermometer aktuell bei den Mädels im Büro liegt, da die auch bei 25 Grad noch frieren ;).

    Wie lief der erste Arbeitstag bei euch?


    Wie ist das z. Bsp. bei dem Totalzähler. Da steht z, Bsp. 194500 x 10? Ein Händler meint, das ist so bei der Ryobi - also Zählerstand mal 10 oder 100?
    Der Andere Händler sagt, bei den Japanern würden die Zylinderumdrehungen - nicht die Anzahl der Drucke gezählt???
    Kenne ich von sakurai nicht.

    Während meiner Ausbildung hab ich an einer Einfarben und an einer Zweifarben Ryobi (hxx) gearbeitet. Die Zweifarben wurde 2007 von einer 524GX abgelöst. Dort werden die Drucke und die Zylinderumdrehungen getrennt im Monitor angezeigt.
    Bei der Einfarben werden auf dem LCD-Display nur die Zylinderumdrehungen (x10) gezeigt. Wird bei der Zweifarben dann bestimmt auch so gewesen sein.


    Wascheinrichtung hatten wir nicht, war dann wohl nur Option.
    Wenn ich mir bei Google Bilder von beiden Maschinen ansehe fallen mir zuerst die Unterschiede bei den Farbzonen auf.
    Ich kenne nur die normalen Farbzonen der hxx. Die "Schieberegler" bei der he sagen mir gar nichts.