Nyloprintplatten Belichtung

  • kennt sich einer mit der Herstellung von Nyloprint-Belichtung aus?

    Habe oben auf der Anlage die Auswaschanlage - Einstellung Wasser ca. 35 Grad Zeit ca. 400 Takte etwa 8Minuten

    darunter der Belichter von Flint mit Röhren und Vakuum Zeit ca. 380 Takte inclusive vorwärmen

    darunter der Trockner - ziemlich warm bis trocken.

    Meine Frage: Ist mehr Belichtung der richtige Weg um die kleinen "e+a" offen zu halten. Mein Film negativ Schicht auf Schicht für den Buchdruck.. Film ist dicht-schwarz.

    Auch die Nyloprintplatten sind neu. Mehr oder weniger Licht?

  • Mit Nyloprint-Platten habe ich zwar keine Erfahrung, aber die Ermittlung der korrrekten Belichtungszeit wird wohl gleich sein wie bei allen anderen Kontaktbelichtungen, Schicht auf Schicht, negativ.

    Wenn die Punzen der e und a mitdrucken, ist die Belichtungszeit zu lang. Das Licht unterstrahlt den Film und je länger belichtet wird, desto mehr wird die Punze der Lettern mitbelichtet.

    Bei Nyloprint-Platten ist das Unterstrahlen bis zu einem gewissen Grad erwünscht, damit feine Druckelemente einen kegelförmigen Standfuss erhalten. Wenn Punzen mitdrucken, ist jedoch die Belichtung überlang, es entsteht an den Druckelementen ein Zylinderfuss, welcher eben die Punzen einfärben lässt.

    Von Nyloprint kenne ich nur die Regel: Möglichst kurz belichten – nicht übermässig auswaschen – nachbelichten zum Aushärten des Polymers.

  • Danke Cyberfisch; ich probiere weiter. Angefügte Bilder zeigen die Arbeitsgeräte (? nachbelichten zum Aushärten des Polymers ohne Film mit den Belichtungsröhren?)

  • Hallo,

    womit druckst du deinen Film aus?

    Wie Cyberfish schon geschrieben hat, nicht zu lange belichten, da machst du am besten ein paar Tests, zum Beispiel eine Platte mit einigen Reihen der gleichen Buchstaben, die du nach einer bestimmten Zeit immer abdeckst, so wie früher bei der Ermittlung der Belichtungszeit beim selbstentwickeln von Fotos.
    Auswaschen immer so kurz wie möglich, ich finde es beschleunigt das ganze auch, wenn du nach einiger Zeit die Platte im Auswascher etwas versetzt, damit im anderen Winkel ausgebürstet wird. Sonst kann es passieren, dass kleine Details weggewaschen werden.
    Gut durchtrocknen und dann ohne das Negativ offen nachbelichten.

  • Hallo,

    hab das x mal in meinem ersten Lehrjahr gemacht... nix mehr hängen geblieben davon. Ich habe keine Werte mehr im Kopf ... die standen auf einem Zettel zur Dunkelkammer.


    Du kannst auch mal die Suche im Forum benutzen da hab ich das LINK gefunden. Alternativ gibt es auch noch eine Facebookgruppe "Freunde der Schwarzen Kunst"
    auf die öfters verwiesen wurde.

    Viel Erfolg mac-steve

    Die besten Ideen .... sind geklaut.

  • womit druckst du deinen Film aus? Hallo Monster, die Filme laß ich beim BerlinerAnbieter belichten. Ja, es ist schon einmal vorgekommen, daß die Dichte nicht ausreichte, konnte man fast durchsehen-dann geht gar nix mehr. wenn du nach einiger Zeit die Platte im Auswascher etwas versetzt, damit im anderen Winkel ausgebürstet wird. Sonst kann es passieren, dass kleine Details weggewaschen werden. Das ist ein guter Tipp-stimmt!
    Gut durchtrocknen und dann ohne das Negativ offen nachbelichten.


    Hallo NickW69: Bei welchem Zulieferer bestellst Du die Flint-Produkte? Wie Du oben sehen kannst, habe ich den FlintGroupe Belichter.

    K+E Druckfarben, besonders das 195Schwarz schwer zu bekommen.


    Gruß

    Rudolph

  • Bin zurzeit in Asien und komme am Wochenende zurück. Da kann ich dir dann genaueres sagen.
    Ich hab den CW Belichter von BASF, der ist deinem sehr ähnlich. Die Filme hab ich mit einem Epson P5000 mit Filmmaker gemacht, da gabs keinerlei Probleme mit der Dichte.