Hi,an meiner XL 106 hab ich seit Wochen Probleme mit dem Feuchtwerk.Der Feuchtreiber is komplett farbfreundlich,sprich eingefärbt.Wir drucken ohne Alk,dass klappt nur mit häufigem Wasserwechsel und ständiger Kontrolle.An der Farbe oder Zusatz kann es nicht liegen,da hat sich nix geändert.Dachte eventuell das die Schicht vom Reiber hinüber is,oder das mit der FAW irgendwas nicht stimmt.
Feuchtreiber XL 106 färbt komplett ein
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Der Klassiker: Feuchtreiber mit Fortakleen RC95 oder einem vergleichbaren Plattenreiniger behandeln, mit Wasser nachwischen, trocknen lassen und abschließend mit Agum Z (oder O?
) konservieren.Danach die Sache mal beobachten, ob sich eine Besserung einstellt.
Wieviel hat die 106 denn runter? Unsere hat ca. 280 Mio. Druck gelaufen und noch die ersten Reiber drin. Diei sollten sich eigentlich nicht so schnell auflösen. Druckt ihr konventionell oder UV?
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Hi,mim Plattenreiniger und Gummierung war ich schon dran,hat leider nix gebracht.Maschine hat 285Mio drauf.Wir drucken konventionell.
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Frage zur Eingrenzung des Problems: Besteht das Problem nur in einem Feuchtwerk oder in der gesamten Maschine?
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Hi,nur im 5.Werk.
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Es hat vor nem Monat angefangen,man braucht natürlich deutlich mehr Wasser,funktioniert aber trotzdem.Die Tauchwalze bekommt halt deutlich mehr ab.
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Wenn es nur das Werk ist, würde ich die Walze tauschen. Verstehe nicht warum man solange, mit sowas sich selbst Stress bereitet. Tauschen ist in 1 Stunde erledigt, oder weniger. Häufiges putzen kostet viel mehr Zeit. Außerdem kein stabiler Prozess, Farbeschwankungen, mehr mak und alles
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Ich rede vom Feuchtreiber
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Aus meiner Sicht sind es Ablagerungen, welche den Reiber farbfreundlich machen. Exxon Valdez hat die Problemlösung bereits beschrieben.
Zum Plattentiefreiniger ist zu sagen, dass es nicht irgendwelche Lösungsmittel darin sind, welche den Reiber von den Ablagerungen befreien, sondern Polierstoffe. Den Reiniger mit dem Schwamm locker auftragen und anschliessend wieder abwischen wird bei hartnäckigem Belag darum vielleicht nicht weiterhelfen.
Früher verwendeten wir fürs Lösen von Belägen auf Chromwalzen Wienerkalk. Das ist derselbe Polierstoff wie im Plattentiefreiniger, einfach in reiner Form.
Wienerkalk war früher in jeder Drogerie erhältlich, heute kommt die Gegenfrage vom Verkaufspersonal: "Wiener was???" Aber im Internet ist Wienerkalk immer noch als alternatives Putzmittel zu finden.
Bei hartnäckigen Ablagerungen verwenden wir heute Sigolin, darin ist Wienerkalk auch in konzentrierter Form vorhanden. Anwendung wie auf der Flasche beschrieben, aber anschliessend muss der Reiber gründlich mit Alkohol gereinigt werden, weil die anderen Sigolin-Inhaltsstoffe den Reiber erstmals sehr farbfreundlich werden lassen.
Wienerkalk hat übrigens nichts mit der Stadt Wien zu tun, sondern kommt von der Tätigkeit "wienern". Vor dem teuren Wechseln des Reibers empfehle ich den Einsatz von ebensolcher Muskelkraft.
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Rapidschwärzer(Plattenreiniger funktioniert nur leidlich)ist das Mittel der Wahl, einmal einreiben und ein paar Minuten einwirken ,dann gummieren. Nach Arbeits/Schichtende immer gummieren,daß erspart Kummer und Sorgen .Ätzgummierung(z.b ArgumZ) ist tip-top,wird 1/3 mit Wasser verdünnt und lässt man im Feuchtwerk trocken laufen.