Heidelberger Tiegel

  • Hallo,

    wir prägen am Tiegel mit einer gravierten Messingunterlage welche im Rahmen eingespannt wird. Als Gegenstück haben wir Plastikmatrizen.

    Das Problem bei diesen ist das einpassen. Matrize auf Messingunterlage festkleben, andruck damit diese auf dem Gegendruck hält, dann wieder abmachen wenn der Stand nicht stimmt und das gleiche wieder von vorne.

    Habt ihr Ideen wie wir das anders machen können?

    Zudem gehen die Plastik Matrizen zu schnell kaputt, da sie nicht immer genau auf dem Gegendruck aufliegen.

    Gruß Dirk

  • Servus, vielleicht hilft das.

    Ich klebe die Plastikmatritzen mit ein, zwei ganz kleinen doppelseitigen Klebebänder-Stücken auf die Messingunterlage. Auf die Rückseite der Matritze kommt auch ein Doppelseitiges, so dass sie nach dem ersten vorsichtigen Zumachen auf dem Stanzblech kleben bleibt.

    Liebe Grüße

  • Servus, vielleicht hilft das.

    Ich klebe die Plastikmatritzen mit ein, zwei ganz kleinen doppelseitigen Klebebänder-Stücken auf die Messingunterlage. Auf die Rückseite der Matritze kommt auch ein Doppelseitiges, so dass sie nach dem ersten vorsichtigen Zumachen auf dem Stanzblech kleben bleibt.

    Liebe Grüße

    So machen wir das ja auch. Aber umständlich und leider nicht immer passgenau, sodass die Matritze einen wegbekommt

  • Hallo,

    ich mache etwas Farbe auf die Walzen oder auch nur auf den Messingstempel und passe erstmal mit normalem Aufzug ein, bis der Stand stimmt. Dann Walzen abbstellen ( okay , geht nicht bei alten HD Tiegeln; aber am Grafo Press z. Bsp ) Farbe vom Stempel wischen; Aufzug runter , Prägoplast in etwa an die Stelle aufkleben, Andruck,

    Ränder beschneiden, Druck regulieren und fertig.

    stolki

  • So wie stolki mache ich es auch. Auf der Seite von "Prägo" gibt es ein Video als Anleitung. Mit den Kunststoff-

    Patritzen habe ich noch nicht gearbeitet,weiß aber, daß dort mit Paßstiften gearbeitet wird. Diese Gegenform muß ja um die Stärke des zu prägenden Mediums kleiner gefertigt werden,daher ist eine genaue Position auf dem Gegendruck unverzichtbar.

  • Auf die Rückseite der Matritze kommt auch ein Doppelseitiges, so dass sie nach dem ersten vorsichtigen Zumachen auf dem Stanzblech kleben bleibt.

    Wie dick ist denn deine Matritze? Mit Stanzblech 0,8mm + Matritze ( nur Träger ) ca 0,3mm + Doppelseitige Klebefolie 0,2mm und liegt meine Rechnung deulich über 1mm Aufzugstärke beim OHT 26x38cm.


  • Unsere Matritzen sind 7 mm stark (kommen mit den Plastikpatritzen von der Klischeeanstalt Merkur in Wien) und werden auf Unterlagsstege geklebt, sodass alles insgesamt ca 0,5 mm unter der Schrifthöhe ist. Dann geht sich das aus. Das mit den Passstiften kenne ich nicht. Wir schreiben bei der Bestellung der Klischees die Stärke des zu prägenden Materials dazu. Wenn ich dann die Patritze auf die Matritze lege ist da trotzdem kein Spiel zwischen den beiden.

  • Ich muß etwas berichtigen.

    Auf die Rückseite der Matritze kommt auch ein Doppelseitiges, so dass sie nach dem ersten vorsichtigen Zumachen auf dem Stanzblech kleben bleibt.

    Hier hat sich der Fehler eingeschlichen. Du meinst selbstverständlich Patritze, ich habe das nicht sofort gemerkt und meinte in meiner Antwort ebenfalls die Patrize. Die 7mm für den Prägestempel( Matrize) sind Standart.

    Warum bleibst du damit unter der Schrifthöhe? Da hast du doch schon beim Standmachen die ersten Probleme.Die Frage nach der Patritze stelle ich nun noch einmal. Außerdem möchte ich wissen ob das Gegenstück(Patritze) eine Metallrückseite hat oder eine Kunststoff-Folie besitzt.

  • Selbstverständlich meinte ich Patritze (Asche auf mein Haupt). Unsere Patritzen sind 0,75 mm stark, davon Träger 0.25 mm und bestehen zur Gänze aus Kunststoff.

    Zum Standmachen: Ich messe mir den Stand aus, wenn nicht passgenau, dann runter mit der Patritze und noch mal von vorn. Beim 2. Mal passt's dann meistens.

    Warum unter Schrifthöhe: wahrscheinlich, weil unsere Unterlagsstege halt nicht ganz zur Höhe der Matritzen passen, deswegen hat sich das so eingebürgert.

  • Wenn du die Patrize auf ein Stanzblech klebst ist damit die Aufzugstärke zu hoch. Ich gehe davon aus, daß die Aufzugstärke 1mm beträgt. Deine Form hingegen ist zu niedrig. Leg einen entsprechenden Bogen hinter die Form. Patritzen auf Kunststoff Träger können sich verziehen wenn sie mehrmals z.B. zur Standkorrektur abgenommenwerden.

  • Danke für deinen Tipp. Ich werde also beim nächsten Job die Matritze auf Schrifthöhe bringen, einfärben, einpassen, Andruck auf 1mm Aufzugstärke, Walzen abstellen oder raus, Aufzug verringern, Patritze aufkleben, ready, go!

  • Für den Passer verwende ich immer Blaupapier verkehrt herum auf die Gravur geklebt, dann brauche ich nicht einzufärben. Dann ein 250 g/m² Karton auf das Blech geklebt, und schon gibt es wunderbare Abdrücke um den Passer zu machen.

  • Hallo, wir bekommen auch die Klischees mit Passerstifte. Mach hernach noch ein Foto. Zum Stand machen nehme ich auch nur Blaupapier das sieht man wunderbar, und erst wenn alles fertig ist klebe ich die Plastikmatrize. Das Blaupapier kleben wir auf das Papier, fahren einmal drauf.

    Passerstifte und Löcher im Klischee... Und noch was, ich klebe immer noch ein ganz dünnes Backpapier auf die Plastikmatrize (wenns von der Randschärfe klappt) , das schont die Matritze.

    2 Mal editiert, zuletzt von barbwire (15. Februar 2020 um 17:09)

  • Genauso wird das gemacht. Außerdem habe ich vor dem Einrichten noch dafür gesorgt das meine Marken exakt mittig sind. Da hat der Drucker dann nochmal (im ganz eingeschränkten Maße) Korrekturmöglichkeiten. Für besonders fiese Haarpasser .....

  • Die Patrizen kann man, wenn sie passgenau abgeformt sind, mit ein wenig Fett fixieren, oder aber man kann sie mit Passstiften anfertigen lassen.

    Kommt drauf an, wie sie bestellt werden.