Beiträge von Schubbeduster

    Es steht ausser Frage das jemand der lange in einem Betrieb arbeitet auch höhere Positionen einnimmt. Das habe ich selber erlebt und kenne das auch von Kollegen. Aber hier ist auch exakt der Grund warum ich eine Weiterbildung gemacht habe. Denn da muss man ganz ehrlich sein. Diese verschafft einen viel tieferen Einblick und eine systematische Herangehensweise an Aufgaben. Das erkenn ich jetzt nachdem ich die Weiterbildung durchlaufen habe. Der "Titel" ist für einen Arbeitgeber eine Richtschnur, dass der Bewerber den Anforderungen zumindest schonmal theoretisch entspricht. Gerade wegen dem hart umkämpften Markt ist es als Arbeitnehmer wichtig sich breiter aufzustellen. Einfach mal ein paar Ausschreibungen zu Projekt oder Qualitätsmanagement googlen. Da geht richtig was und solche Zertifikate (die normalerweise richtig teuer sind) nimmt man da ebenfalls mit.

    Ich bin gerade mit dem Drucktechniker fertig geworden. Es wäre zu umfangreich hier alles zu beschreiben was das mit sich bringt. Es ist zuerst eine persönliche Entscheidung die getroffen wird. Es ist eine hohe Investition und wir haben in unserer Abschlussklasse durchaus welche die ich nicht in höheren Positionen sehe. Ganz einfach weil die Zeugnisse und die persönliche Einstellung es nicht hergeben. Die Arbeit und Verantwortung steigen, aber eben auch die Entlohnung. Ich kann durchaus sagen, dass ich mich während der Weiterbildung oft wieder an die Maschine zurück gewünscht habe. Zusammenfassend war es eine schöne Zeit und sie hat mich nicht nur fachlich sondern auch persönlich weitergebracht. Die Weiterbildung zum Drucktechniker bietet einen breiten Überblick hier nur eine kleine Aufzählung: Qualitätsmanagemant, Projektmanagement, Kalkulation , Betriebliches Management, Druckvorstufe, Weiterverarbeitung, Flexo,Sieb,Digital, Tiefdruck , HTML, SQL, PHP....und noch vieles mehr. Diese breite universelle Ausbildung dient dazu, dass Du Dich dann schnell spezialisieren kannst. Egal welche Nische Du am Ende wählst bekommst Du eine Ausbildung die darauf zielt, dass Du Dich sehr schnell in neue Themengebiete einarbeiten kannt. Hoffe konnte Dir weiterhelfen. Wenn noch mehr Infos benötigt werden melde Dich PN.

    Ich weiss nicht wie bekannt die Tatsache ist, dass man mit denen Deals machen kann und für die druckt. Wie erfolgreich das Geschäftsmodell ist vermag ich nicht zu sagen. Was ich jedoch weiss, dass es jemand in meiner Gegend nicht geschafft hat. Derjenige hat sich eine 3b Achtfarben reingestellt und es kam dann wohl nicht das was versprochen wurde. Das da viel hängen bleibt glaube ich auch nicht wirklich. Also gibt es mehr als zwei Verlierer bei der Nummer.

    Ich kann Dir schreiben wie unsere Projektarbeit ausgesehen hat. Dabei kam es weniger auf Layout an sondern auf das Erarbeiten des Projektes selbst und die Dokumentation. Diese werden von den Lehrern vorgegeben. Vorher hatten wir Projektmanagment ,dort lernt man den Defintion, Planung, Ablauf und Dokumentation eines Projektes. Diese Struktur gibst Du einfach wieder . (Lastenheft,Pflichtenheft,Projektablauf .Projektstrukturplan ..........)

    Die Dokumentation musste in unserem Fall ebenfalls eine gewisse Struktur haben ,die wir auch unterrichtet bekommen haben. Also die sachliche Wortwahl , den Aufbau. Inahltsverzeichnis, Vorwort, u.s.w.

    Mit Photoshop war da nix.

    Außerdem waren wir ja auch in einer Gruppe unterwegs, hatten einen dabei der das gerne gemacht hat.

    Wie immer Klasse Inkman. Ich kann Dir eine Powerpoint zukommen lassen. Das Thema hatten wir als Präsentationsthema. Würde gerne weiter darauf eingehen aber ich bereite mich gerade auf meinen Abschluß vor. Eine kleine Sache am Rande. Die Indigo arbeitet auch mit Bogen. Der Farbfilm den sie übertraägt passt sich der Topologie der Papieroberfläche an , dass heisst das der Punkt nicht verlaufen kann. Des Weiteren kann sie mit Ihren 8 Farben einen großen Gamut abbilden. Schönen Sonntag noch.

    Gestern erst gelesen und ich mag die Defintion aus dem bvdm und zitiere sie hier einmal :

    Unter dem Begriff „Digitaldruck“ wird ein

    Bündel dynamischer Drucktechnologien

    zusammengefasst. Sie unterscheiden sich

    durch ein temporär generiertes und

    wieder löschbares Ladungsprofil auf dem

    Druckformzylinder (z. B. Elektrofotografie)

    oder eine temporäre Adressierung punktuell

    aktivierbarer Elemente anstelle einer

    Druckform (z. B. Tintenstrahl- und Thermosublimationsdruck).

    Darüber hinaus

    unterscheiden sie sich durch direkte oder

    indirekte Druckbildübertragung, Bogen und

    Rollendruck und das Bedrucken flexibler

    und starrer Medien, auch in industriellen

    Anwendungen. Es gibt keine Referenzbedingungen

    für den Digitaldruck.

    Danke für die ausführliche Expertise und die Zeit die Du investiert hast. Sehr aufschlussreich und weit über die theoretischen Zusammenfassungen hinaus die es sonst so zu lesen gibt. Ich finde praktische Erfahrungswerte immer sehr interessant.

    Erwähnte das schonmal irgendwo im Forum. Cyan ist als Körperfarbe die unvollkomenste. Als Lichtfarbe ist die kein Problem. Google mal die Remissionskurven von Cyan ,Magenta und Yellow. Bei Cyan kommt das Licht bestehend aus Rot,Gelb,Blau , trifft aufs Cyan und Rot (Komplementärfarbe) wird absorbiert Blau und Gelb remittiert und löst den Farbreiz Cyan beim Betrachter aus. Ein Blick auf die Kurve und im Vergleich mit den anderen Kurven und Du erkennst, dass dort der höchste Anteil von Verschwärzlichung ist im Vergleich zwischen Soll und Ist ist. Das heisst, dass hier graue Theorie die Praxis bestätigt.

    Nicht zu vergessen der Bedruckstoff der , je nach Färbung, auch nochmal einen Teil des Lichts wegschluckt. Was soll das arme Cyan also machen ?

    Ist von Hause aus schon mit Makel behaftet und soll dann auch noch auf Wellpappe leuchten...... ;-)

    Kommt darauf an in welchem Stadium Ihr bei der Zertifizierung seid. Da wird ja gemeinsam mit dem Auditor alles festgelegt. Prüf und Messmittel sind Elementar beim Qualitätsmanagment. Der Abschnitt hat mich beim Lernen zum Wahnsinn getrieben ......

    ZeroMakeReady

    Habe gerade mal die Erklärung auf Wikipedia gelesen. Absolut korrekt nur ein wenig sperrig. Das ein Cyan eben ein Cyan ist hat was damit zu tun wie der Farbreiz von uns empfindungsmässig wahr genommen wird. Wie die Zapfen in unserem Auge gereizt werden. Diese Impulse werden in unserem Gehirn dann in eine Wahrnehmung umgewandelt. Ich suche noch die richtige Quelle......

    ZeroMakeReady

    Na das ist einfach . Dein Monitor ist sicherlich nicht kalibiriert. Da gibt es Software und ein Gerät für , dein Monitor muss das natürlich auch hergeben. In der Bildbearbeitung ist das fast ein "Must have" , es gibt sowas auch als Softproofvariante für die Druckmaschine. Ich selbst habe das noch nice gesehen, soll aber angeblich den Proof ersetzen. Vorstellen kann ich es mir nicht , lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Weil...Papier remittiert Licht , ein Monitor ist ein Selbtsleuchter.

    Es ist meine volle Absicht in die beliebte Quizecke vom Inkman etwas zu posten. Ich lerne gerade wie wild und bin auf ein (für mich) spannendes Thema gestossen.

    Wer bestimmt eigentlich die Werte von bspw. Cyan? Wie kommt es das wir uns alle darauf geeinigt haben?

    Antworten gibt es sicherlich von Inkman oder von Euch .

    Von mir erst Morgen oder Übermorgen wenn ich wieder felsenfest im Thema stehe. ;-)




    Das liegt an der Unvollkommenheit der realen Farben. Wir mußten an dieser Stelle die remissionskurven der Farben zeichnen Ideal und Real . Dabei kommt heraus das Cyan die am unvollkommenste Farbe ist, dann Magenta und Yellow dem Ideal am ehesten entspricht. Aus dieser unvollkommenheit ergibt sich, dass wenn du alle drei Farben zu gleichen Teilen mischst ein Braun bekommst. Die Farben müssen also entsprechend Ihrer Verschwärzlichung/Verweisslichung angepasst werden um ein neutrales Buntgrau zu erreichen.