Beiträge von Schubbeduster

    Ja so ähnlich und man muss hier immer auch vom theoretischen Farbraum ausgehen.

    Habe in dem Beispiel dem Cyan nur das Licht abgedreht.

    Du kannst demnach jeder Farbe das "Licht" abdrehen.

    Aber schreibe gerne nochmal was zu dem Lab Farbraum.

    L beschreibt das Licht . Dann gibt es noch 2 Achsen.

    Die A Achse (horizontal)geht von - 128 bis +128( soweit ich mich erinnere ,Klausur is wieder ne Weile her )

    Bei a-128 ist ein maximal gesättigtes Grün. Bei a+128 die Komplimentärfarbe maximal gesättigtes Rot.

    Jetzt gibt es vertikal die b achse mit den gleichen Werten bei b-128 gibt es ein maximales Blau bei b+128 ein maximales Gelb.

    Nun kannst Du mit drei Achsen L für Licht (Luminanz) a und b (theoretisch) jeder wahrnehmbaren Farbe eine Koordinate zuschreiben.

    Hier hat der Cielab Farbraum eine Antwort.

    Greife das Beispiel hellblau auf.

    Cyan liegt bei L 55 a -37 b-50 . Geht man jetzt auf der L(uminanz) Achse Richtung 100(maximum) hätten wir bei grob geschätzt L 85 a-37 b-50 ein schönes hellblau.

    Aber nehme ich die Luminanz raus und gehe Richtung 0, wird es am Ende schwarz.

    Gerne was magst haben?

    Lab

    Delta E berechnen . Was sagt Delta E ? Was sagt es nicht?

    Farbtemperatur?

    Ganz heisses Thema wie ich fand wie der Farbreiz im Auge dem Lab Farbraum nachempfunden ist . Alles superspannend und wirklich kein Hexenwerk.

    Inkman ist der Profi. Ich bin nur der Techniker in Ausbildung.

    Aber das Thema hat auch mir als Drucker voll in die Karten gespielt. Die Theorie die hinter Farbe steht ist super spannend. Wenn Interesse besteht kann ich noch Material zur Verfügung stellen.

    Hier kommt der Unterschied von realen und idealen Farben zum tragen. Dafür muss man sich die Remissionskurven der RGB Faben anschauen die bspw. Cyan erzeugen. Diese gilt im Bezug von real/ideal als unvollkommenste Farbe ,heisst hat einen relativ hohen Grad an Verschwärzlichung und ist real zu bläulich. Magenta ist real zu rötlich. Yellow entspricht der ideaen Farbe am ehesten.

    Hier ist auch der Grund zu finden warum man eine Grauwertkorrektur vornehmen muss wenn ein neutrales Grau aus realen Farben gemischt werden soll.

    Dies wird nämlich nicht mit exakt gleichen Anteilen geschafft sondern im Beispiel neutrales Grau 50%

    Cyan ca.50

    Magenta ca. 40

    Yellow ca. 38 %

    Sehe ich anders:


    KompetenzniveauBearbeiten

    Um das erworbene Kompetenzniveau in der Europäischen Union und auch in Deutschland einstufen zu können, wurde am 31. Januar 2012 im Rahmen der Erstellung des Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen EQR / DQR, der Staatlich geprüfte Techniker auf die Stufe 6 eingeordnet. Damit stehen die Abschlüsse Staatlich geprüfter Techniker, Meister und Bachelor auf der gleichen Stufe.


    Heute mal eine Anfrage von mir. Ich bin gerade in einer Weiterbildung zum Drucktechniker und die Sommerferien stehen vor der Tür. Hätte Lust in den letzten beiden Wochen der Ferien (ab ca. 1.8.) ein Praktikum in einem Unternehmen zu machen. Bin dabei für alles offen was die Aufgaben angeht und würde gerne einmal mein bisherigen Ausbildungsstand in der Praxis anwenden. Drucken kann ich natürlich auch ( Buch-, Offset- und Digital ) . Wenn Interesse besteht würde ich mich über eine private Nachricht freuen und bei Bedarf natürlich auch weitere Informationen bereit stellen.

    Grüße Oliver

    Darf ich nochmal fragen was "nicht blau genug" bedeutet? Heißt das der Lab Wert nicht stimmt? Frage weil ich hier stolpere. Ihr verwendet CMYK und druckt Standard . Soweit folge ich, wenn jetzt aber die Tonwerte nicht stimmen(Gesichter zu rot , Graubalance farbstichig) ist das eine Frage der Tonwertzunahme. Also linaerisierte Platten abdrucken , Tonwertzunahme berechnen, Kurve anpassen.

    Es gibt nur wenige Gründe warum ich als Drucker die Farbserie wechseln würde: Trocknung, Scheuerfestigkeit oder Wirtschaftlichkeit. That`s it. Kenn garnicht Eure Anforderungen an die Druckfarbe und denke das Dein Problem so nicht zu lösen ist.

    Habe es eben nochmal in meinen Unterlagen nachgeschlagen die wir für die letzte Klausur bekommen hatten, dort leite ich meine Definition ab für den nichtperiodischen Rasterpunkt. Gute Druckplatten können wohl bis 8µ runter. 20 µ als Grenze wurde gesetzt weil dort die Produktionssicherheit im Vordergrund steht. Die Platte wird mechanisch beansprucht und so kleine Punkte wären wohl möglich wenn der Belichter mitspielt, aber sie würden, salopp gesagt, von der Platte gehobelt weil sie schlicht keine Haftungsfläche mehr haben ( Stichwort:Auflagenbeständigkeit) .

    Bewegen wir uns im theoretischen Modell, sind aber kleinere Punkte machbar.

    Nehmen wir aber mal an das wir die Punkte grösser machen. Meinetwegen für Druckverfahren die eine andere Auflösung benötigen, dürfen wir die Frage der Clusterbildung nicht ausser acht lassen.

    Es wäre interessant zu wissen wie sich das mit grösseren Punkten auswirkt. Ich weiss es wirklich nicht und frage hiermit.

    Zu dem 120l/cm Raster. Sicherlich hat Heidelberg wunderschöne Drucke gezeigt nur schöne gleichmässige Rasterflächen sind damit kaum möglich. Sieht bescheiden aus gelinde gesagt.

    Olli

    Wieder hervorragend geschrieben doch diesmal bin ich ein wenig gestolpert. Darum möchte ich nachharken.

    Jawohl man erhöht die Flächendeckung über die Anzahl der Punkte bei nichtperiodischen FM Raster, doch in dem Fall darf man meiner Meinung nicht die Grösse verändern. Dies auch nur bei FM Raster weil es dann keines mehr ist.

    Dies ist meines Wissens nach durch den Medienstandard Druck auf ein Durchmesser von 20 µ definiert und damit eine Konstante.

    Grüsse Olli

    Bezüglich der Druckreihenfolge, i.d.R wird mit dem Schöndruck begonnen , man muss sich den Herstellungsprozess von Papier vor Augen führen. Dort liegt die Papierbahn ja auf dem Sieb und wird dann geschnitten. Es wird nicht gewendet. Wenn der Drucker sein Ries oder Palette aufschneidet, sollte demzufolge auch die schöne Seite das Papieres oben liegen.

    Geschätzte Kollegen ,

    der Begriff entstammt dem Buchdruck . Dort wurde(wenn möglich), so ausgeschossen das Bilder auf die "schöne" Seite des Papieres gedruckt wurden und Texte auf die Siebseite. Liess sich einfach bester zurichten und sah selbstverständlich besser aus.

    Aus der Praxis hatte ich selbst ein Mal den Fall das ich bei der PSO Rezertifizierung die falsche Seite des Papieres hatte und somit bei Gelb "draussen" war . Papier gewendet und alles war gut.