LED UV Offsetdruck

  • Hallo,
    Das mag schon so sein. Meine Optik auf problemlos ist ja auch die richtige Farbe gerichtet.
    Es gibt da riesen Unterschiede!! Es gibt nur wenige Hersteller die wirklich einwandfrei
    funktionieren.....und die europäischen gehören leider nicht dazu.


    Ob die perfekte Härtung nur im Labor nachweisbar ist oder nicht, ist glaub ich zumindest, gar nicht
    so wichtig.


    grüsse

  • hallo ,
    das ist schon ein Problem beim nachrüsten. Nur allein mit ein paar LED Leuchten und anderen Walzen ist es leider nicht getan.
    Die ordentlichen UV Maschinen haben eine Absaugvorrichtung für den Farbnebel...... nicht nur der Verschmutzung wegen, das Zeugs
    ist auch nicht wirklich geeignet zum einatmen.
    Würde noch einen anderen Farbhersteller testen, vielleicht gibt es ein wenig unterschiede. Ansonsten zitierst du den Umrüstungslieferant
    an die Maschine----- zum Problem beheben oder zur Reinigung.


    Trotzdem viel Spass , es ist ja wenigstens trocken wenn's rauskommt :)


    grüsse

  • He he...Danke Dir...wir verdrucken nur Ink aus Japan,wir bleiben aber am Ball.
    Einfärben des Gegendrucks könnten wir durch angepasste Formate der Unterlagen verhindern,der Aufwand bei Formatwechsel auf einer 4-farben-maschine ist da aber wohl doch zu gross.Unsere Beleuchtung im Drucksaal funktioniert mit Tagesleuchtröhren mit UV-Anteil...das könnte man ändern.
    Absaugvorrichtung gegen Farbnebel?Noch nie gehört.Teuer?
    Danke und liebe Grüsse

  • Hallo,
    Absaugvorrichtung ist vielleicht übertrieben, es sind Ventilatoren die den Nebel in eine Filtermatte "ziehen". Ob das nachrüstbar
    ist weiss ich nicht .An den Heidelbergmaschinen ist es jedenfalls installiert.
    Die unterlagen zu wechseln ist schon ein grosser Aufwand, ich würde zuerst noch mit anderen Platten und Wischwasser Zusätzen
    experimentieren.
    Die Beleuchtung ist schon ein Thema, es ist nun mal so dass die Farbe härtet wenn sie den UV Strahlen ausgesetzt ist.
    Einen Farb Tipp hätte ich auch noch aber den gibt beim nächsten mal 8)


    schöne Grüsse
    Roger

  • HI,


    also an älteren Heidelberg Maschinen gab es übern Farbkasten noch Absaugungen um den Farbnebel abzusaugen
    Hat aber nur geringfügig gehofen. Farbwerk war trotzdem komplett zugenebelt.
    Das Nebeln hängt auch viel mit emulgierter Farbe zusammen. Bei guter Farb/Wasserbalance nebelt es deutlich weniger


    Bist du sicher das die Farbe auf dem Gegendruck Farbnebel ist und nicht aufgebaute Farbe vom Gummituch?
    Da tippe ich ja jetzt eher drauf, weil mit Formatunterlagen verringert sich ja nicht das nebeln


    Gruß
    Holger

  • Diese Farbnebelabzugshauben machen schon Sinn, je nach Auftrag merkt man das an der Druckqualität und für die Gesundheit sollten die eigentlich Pflicht sein :( Nur steckt hier die Tücke im Detail, sind die Ventilatoren zu stark, dann stören Sie den Druck und taugen nichts. Sind Sie zu schwach, dann bringen sie auch nichts. Kosten liegen bei jedem Druckwerk bei ca. 5.000 € für jede Absaugvorrichtung für den Farbnebel. Es gibt viele Druckereien die deswegen etwas im Eigenbau produziert haben, mit teilweise guten und teilweise schlechten Ergebnissen.
    Was bei dem einen funktioniert, das funktioniert bei dem anderen noch lange nicht.

  • Also ich sehe den Farbnebel vor allem optisch...da nebelt es die Walzenschlösser ein,wenn das Zeugs trocken ist,kriegt man es nie mehr weg,da nützt der beste Farblöser nichts.Ja den Gegendruck färbt es über das Gummituch ein,am Rand ausserhalb des Papierformats.Das ust normal,aber es ist extremer seid wir UV-Farben haben.Problematisch wirds beim 3.- und 4. Werk vorallem im Magenta.Da tont es dann plötzlich nach etwa zwei Plattenwechseln.Da muss ich regelmässig den Gegendruck reinigen,das kostet Zeit.

  • Ich bin ja auch später wieder nach etwa einem Jahr wieder auf der Vierfarben im Einsatz...nachdem die Maschine etwa 4 Monate mit LED-trocknung ergänzt wurde.Ich hatte einen riesen Schreck ob dem Zustand der Maschine! Habe sofort damit begonnen,die Verschmutzungen zu dokumentieren und zu fotografieren,die Greiferbrücken sind in einem erbärmlichen Zustand,auch die Plattenzylinder und Übergaben...vor allem im 4.Werk in der Nähe der LED...da kriegt man die Farbe bestimmt nie mehr weg.

  • @ HolgiUV......Das Nebeln hängt auch viel mit emulgierter Farbe zusammen. Bei guter Farb/Wasserbalance nebelt es deutlich weniger..........stimmt nicht ich habe UV im trockenoffset geruckt und war der gleiche schmarren. die farbpigmente loesen sich halt aus der druckfarbe bei hoeren geschwindikeiten, warum auch immer.......

  • Hallo Zusammen,


    wir haben gerade eine neue KBA 6+Lack mit Hybridausstattung aufgestellt und die ersten LED-UV-Jobs gedruckt.


    Aktuell setzen wir Flintfarben ein und sind ganz zufrieden aber erst am Anfang.
    Wir haben auch schon auf Folien, durchgefärbten Materialien, in Kombination UV und LED UV, Deckweiß erste Aufträge produziert und einiges was in den oben stehenden Kommentaren steht kann ich unterschreiben, aber ich glaube das wird die Zukunft im Offsetdruck sein, zumindest werden die Marktanteile stark wachsen, denn de Vorteile überwiegen die Nachteile.


    Gerade auf saugenden Materialien haben wir tolle Ergebnisse erreicht. Zum Beispiel ein Kochbuch auf Munken Rough mit relativ brillianten Bildern in Kombination mit einem neuen Feinraster oder Gold für eine Weihnachtskarte, dass sogar golden geglänzt hat in einem Durchgang.


    Wir werden in den nächsten Wochen noch viel Erfahrung sammeln und dann sehen wir mehr.
    Die Kunden gerade Agenturen sind hellauf begeistert welche neuen Möglichkeiten sich durch die Materialvielfalt ergeben.

  • Ich würde mich ebenfalls über Erfahrungen freuen. Vor allem SX52 und/oder XL75 LE-UV interessieren mich.Zu Heidelberg gab es hier bis jetzt noch nicht viel zu lesen - Kann man ihr System gebrauchen?


    Was mich auch schon einige Zeit beschäftigt: Wie sieht es mit PSO aus? Verhält sich die LE-UV-Farbe in Sachen Zuwachs wie konventionelle Farbe?
    Die Verdruckbarkeit soll zu den konventionellen Farben ähnlich sein, nur in Sachen Farb-Wasser-Balance etwas anspruchsvoller: Muss man im Vergleich zu konventionellen Farben öfter das FW wechseln, oder sind die UV-Farben ähnlich tolerant bei Verschmutzungen?


    Nehmen wir mal an, ich habe eine SX52-5 stehen und soll einen 7-Farbigen Auftrag drucken: Kann ich dann den Bogen direkt vorschlagen und nach dem Farbwechsel die letzten 2 Farben drauf drucken? Wird durch den erneuten Trockenvorgang/Härtungsvorgang die vorab gedruckte Farbe angelöst?


    Unser Drucksaal ist relativ lichtdurchflutet, kann man die Scheiben mit einer Folie bekleben, die UV-Strahlung draußen hält, oder geht man dann immer noch das Risiko ein. dass die Farbe im Kasten reagiert?