Beiträge von TrocknerSpezi

    Richtige, aber harte Entscheidung. Wer wirklich etwas kaufen will und kann, zu dem kommen die Verkäufer direkt ins Haus, bzw. im Democenter oder auf anderen Wegen wird das Produkt gezeigt. Auf der Drupa sind ein Großteil Inder, die sich die Trends ansehen, es genießen mal rauszukommen, aber nie kaufen (können).

    Einige "Digitale" protzen noch, aber auch die Frage ob hier die Kosten im Verhältnis zum Ertrag stehen. Hier ist das große Problem, es kostet einfach vieles auf der Drupa unverhältnismäßig viel.

    Durch den Rückzug der Heidelberger, Bobst und Xerox sehe ich die Drupa am Ende. Wer fährt da jetzt noch hin?

    Wenn solche Daten hier stehen, da kann jeder sie per google leicht finden und auch übersetzen. Schneller als du denkst, landet dann so eine Beschreibung mit einem anderen Namen irgendwo auf Chinesisch oder Indisch "Irgendwo".

    Wir können eine Debatte über Gutenberg und Urheberrechte führen, aber dieses gehört hier nicht her. Daher zitiere ich:

    "

    © Copyright by MAN Roland Druckmaschinen AG 2005
    Alle Teile dieser Dokumentation sind urheberrechtlich geschützt.
    Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne schriftliche Genehmigung von MAN ROLAND nicht erlaubt.
    Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Verbreitung und Übersetzung dieser Dokumentation oder Teilen davon sowie für die
    Speicherung und Verarbeitung der Inhalte mit elektronischen Datenverarbeitungssystemen."


    Wenn hier Anleitungen und Know-How hoch geladen wird von Maschinen die nicht mehr im kommerziellen Betrieb sind, oder wo es keine Möglichkeit gibt von dem Hersteller an diese Daten zu kommen. Auch wenn dieses nicht unbedingt der Gesetzeslage entspricht.


    Schreib doch einfach die Hersteller an, wenn die ihr okay geben ist alles in Ordnung. Wenn nicht, oder bis dahin, gehören diese Texte hier nicht hin. Auch wenn es gut gemeint ist, aber jede Firma, ob Druckerei oder Hersteller, sollte selbst entscheiden was mit den eigenen Daten passiert.

    Die Druckbranche wird mir immer ein Rätsel bleiben. Keine Ahnung was jetzt bei Uhl die Gründe sind, aber die haben sich ja in den letzten Jahren sogar ein paar neue Maschinen angeschafft.

    Zeitungen und Zeitschriften sind weniger geworden, Preisdruck durch das Internet, klar. Auch so manche Werbung ist ins Internet abgewandert. Doch kommt diese ja sogar zum Teil schon wieder zurück. Gleichzeitig ist das Volumen im Druck doch nicht weniger geworden im Verpackungsbereich in den letzten Jahren.

    Aber auch nach 10 Jahren Krise kann kaum einer davon so richtig leben. Vielen verbliebenen Druckereien geht es weiterhin schlecht, den Herstellern auch nicht viel besser.

    Mac-Steve hat auch Recht, es hängt ja auch etwas an den Druckereien dran. Bestimmte Regionen kann es locker wegstecken wenn es ein paar Druckereinen weniger gibt, aber oft sind diese gerade auf der "grünen Wiese" wo sonst nicht viel ist.

    Verstehe gar nicht warum dein Chef gegen deinen Willen eine Druckmaschine von einem anderen Hersteller installiert hat. Macht er so etwas häufiger? Oder noch schlimmer, verhält er sich beim Personal ähnlich? Oder werden sogar Dienstpläne erstellt die nicht deinen Vorstellungen entsprechen?

    Glaube du solltest ihn entlassen, denke am Markt gibt es genug Chefs und Vorgesetzte die vernünftig nach deinen Vorstellungen arbeiten.


    Also echt, einfach eine neue Maschine ohne die ausdrückliche Zustimmung von dir anzuschaffen...Dreister wäre nur den Currywursttag in der Kantine zu verschieben.

    Hallo, du stellst mit einer Frage zwei Fragen. :) Meinst du den Strombedarf für den Anschluss/Aufstellung der Maschine? Der lässt sich relativ leicht nach der Größe/Ausstattung selbst ausrechnen.

    Der Verbrauch richtet sich dann nach der Auslastung/Geschwindigkeit der Maschine. Diesen sinnvoll und vergleichbar zu messen ist schwerer als man denkt. Logischerweise liegen hier Maschinen die einfach nie benutzt werden ganz weit vorne :)


    Oft verbirgt sich hinter dem Stromverbrauch die Frage nach den Kosten. Hier hilft am besten, wenn man Daten von einer Druckerei bekommt die eine ähnliche Maschine und Produktion wie man selber haben will hat. Doch auch dieser Wert hilft einem nicht viel weiter, weil diese einen in der Regel nur die gesamten Stromkosten nennen können.

    Da es kaum identische Aufträge auf den gleichen Maschinentyp gibt, ist ein aussagekräftiger Vergleich schwer.


    Denke als das HDM bei dieser im ersten Moment simpel erscheinenden Frage gar nicht "mauert", sondern diese gar nicht verbindlich beantworten kann ohne alle Details zu kennen.

    Ist das dein Ernst? Du überlegst einen UV bzw. UV-LED Trockner im Eigenbau herzustellen? Ich kenne deinen fachlichen Hintergrund nicht, aber nach deiner Beschreibung oben klingt es ohne Übertreibung nach Selbstmord.

    Hast du dich überhaupt schon mal im Ansatz mit dem Thema UV/LED Strahlung in der Stärke/Druckbereich auseinander gesetzt?


    Mich beruhigt das es einen gewissen Sachverstand in dem Bereich voraus setzt einen Strahler überhaupt anzubekommen und hoffe stark das diese Hürde zu hoch ist.

    Eigentlich müssten mal alle Druckereien ihre Preise verdoppeln, weil wenn der Kunde etwas haben will, braucht er es auch und bezahlt entsprechend dafür. Aber wenn dieses nur wenige Druckereien machen, können die gleich dicht machen. In harten wirtschaftlichen Zeiten dem Kunden zu sagen, du musst jetzt das Doppelte bezahlen ist riskant.

    Ist aber Wunschdenken, also schieben sich alle mit dem Preisdruck den schwarzen Peter zu. Was Qualität ist und wie man diese herstellt weiß jeder, aber diese zu bezahlen wenn man es selbst nicht entsprechend wird, hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Wenn das hauptsächlich ein Lieferant ist, warum bestellt ihr nicht einfach einem anderen Lieferanten ?

    Weil die anderen bestimmt teurer wären... Papierprobleme sind extrem ärgerlich, aber wenn man nicht entsprechende Preise zahlen kann/will, muss sich nicht über Qualitätsprobleme wundern.

    Der Bericht ist nett, aber sollte auch die Realität nicht zu sehr verschönern. Vielleicht können 5, oder auch ein paar mehr Menschen von diesem Beruf/Technik leben, höchstens. Tiegel bekommt man weiterhin hinterher geworfen, in Städten wie Berlin wo es noch einen Markt gibt/geben könnte, sind die Mieten viel zu hoch.


    Der Job ist ähnlich zukunftsfähig wie Reparatur von Videogeräten. Irgendwo wird es auch dafür noch einen Bedarf geben.

    Wenn ich aber in Großbetrieben meinen Chef nur 3 mal im Jahr sehe motiviert mich persönlich der Euro mehr im Geldbeutel als ein Lob vom Chef.

    Aber ich muss sagen bin eh etwas abgestumpft was die Motivation angeht. Ich bin jetzt mittlerweile seit 16 Jahren Drucker und hab schon 6 Firmen und 5 Insolvenzen hinter mir. Jedes mal mit Betriebsschließung. Da stumpft man etwas ab.

    Aber ich mach meinen Beruf so gerne das ich mit meinen 33 Jahren trotzdem nicht bereit bin in eine andere Branche zu wechseln.


    Gruß

    Respekt, aber wie hast du das ganze finanziell überstanden? Vorher so gut verdient oder kaum Ausgaben?

    Es ist ein Problem, bzw. wirst du dieses mit den Rentenversicherungen und Co. bekommen. Die erste Frage ist, in welcher Rechtsform bist du selbstständig? Eine "Selbstständigkeit" alleine gibt es nicht in dem Sinne.

    In welchen Namen stellst du deine Rechnungen aus? Mit oder ohne Umsatz/Mehrwertsteuer? Wie bist du und deine Arbeit beim Kunden versichert? Also wenn du einen Schaden verursachst? Wie bist du Krankenversichert? Gibt es bei dir einen Bescheid, dass du nicht sozialversicherungspflichtig bist?


    Hast du für deine Selbstständigkeit von Beginn an ein separates Konto geführt/eröffnet bei der Bank? Wer ist das als Inhaber eingetragen?


    Du hast keine Angestellten, richtig? Und "nur" bis zu 6 verschiedene Kunden, im Monat maximal 2-3? Da wirst du sehr genau geprüft und solltest dich von jemand mit Fachkunde beraten lassen, welche rechtlichen Anforderungen auf dich zu kommen.


    Alleine die Klärung wie du kranken versichert bist und welche Summe du bezahlen musst (Hast du eine Frau/Kinder?), ist eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten/Verpflichtung.

    Die Frage ist was ist mit "Seewasserfest und Öl-Dieselkraftstoffbeständig" gemeint? Das ein Maschinist auf einem Schiff das Booklet auch an Deck lesen kann bei einer frischen Brise?


    Bevor du dir so viele Gedanken machst, würde ich den Kunden Fragen welche Preisvorstellung er im Kopf hat und wie lange es halten soll? Wir reden hier über Seewasser und Diesel, es gibt kein Material was darunter nicht extrem leidet/angegriffen wird.

    Eine Lösung hier mit drucken hinzubekommen ist extrem teuer.

    Wenn der Kunde bezahlt, ist er König. Doch praktisch braucht kein Booklet eine höhere Beständigkeit als Seekarten. Alles was sonst mit Seewasser in Kontakt kommt und so leicht ist, geht in der Praxis sofort durch den Wind über Bord.

    Hart, wie viele Druckereien, Zulieferer und Hersteller immer wieder vom Markt verschwinden. Da immer die Übersicht zu behalten ist schwer, bei vielen sieht es ja auch nicht viel besser aus als bei den die ganz verschwinden.

    Wenn kein Geld da ist, kann man auch nicht groß investieren oder einstellen. Dadurch veralten aber die Maschinen und die Belegschaft im gleichen Maße. Eigentlich müssten sich durch die Insolvenzen (und Schließungen) ja langsam der Markt bereinigen, aber bisher ist davon nur wenig zu spüren. Leider.

    Hier werden aber wieder Themen gemischt, die nicht identisch sind. UV-LED/LE Druck ist recht neu und etwas anderes, als der konventionelle UV-Druck. Wobei beide unterschiedlich ausgeprägt die Vor- und Nachteile sind. Daher die Frage auf was bezieht sich die "Schräglage mit dem UV"?


    Ich finde schon, dass klassischer UV ein Bereicherung ist und wüsste nicht, wie man es in vielen Bereichen sinnvoll ersetzen könnte.

    Ob jetzt gerade ein Hersteller bei dem Thema objektiv informiert? ;) Bei bisherigen Veranstaltungen dieser Art wurden die negativen Aspekte von LE/LED UV oft abgetan und der Praxis nicht gerecht.

    Neben dem Problem Deinking wurden die tatsächlichen Kosten und Aushärtung bei verschiedensten Anwendungen nicht beachtet. Knapp daneben ist in diesem Fall weit vorbei.