Beiträge von TrocknerSpezi

    Spannende Überlegung, mit der ersten Frage, welchen Vorteil hättet ihr von der neuen Maschine?


    Also könnt ihr mit der neue Aufträge generieren? Oder müsst ihr sonst mehr Personal einstellen? Ist die Produktionssicherheit bei euch wichtig, wie hoch ist die Auslastung der Maschine?



    Aber grob gesagt, es lohnt sich für euch nicht, wenn ihr so an die Sache heran geht. Eine neue Maschine kostet ca. 1 Mio. mndestens, über 7 Jahre sind pro Jahr um die 150.000 € mehr die ihr erwirtschaften müsst. Minus der Summe die euch Reparaturen jetzt kosten, wobei bei den neueren Maschinen auch Wartungen fällig sind, welche in der Regel teurer sind als bei den alten Hobeln.


    Ich würde eher überlegen nochmal ein bisschen Geld in eure jetzige Maschine zu investieren, mit 150.000 € erreicht man da auch schon eine Menge.

    Moin,


    Die klassische Fehleranalyse ist in diesem Fall ein guter Ansatz. Habt ihr in den letzten Tagen davor etwas verändert? Einbau/Umbau/Service an der Maschine? Ist in der Produktion etwas verändert worden an technischen Anlagen? Gab es bauliche Veränderungen am Gebäude die Auswirkungen auf die Elektrik haben?


    Grüße

    Ich verstehe weiter nicht, wie LED Maschinen als die Lösung verkauft werden sollen. LED-UV ist genauso wie UV, es ist die gleiche technische Basis, nur etwas anders. Wenn vorher das Arbeiten mit UV zu Problemen geführt hat, dann stimmte etwas nicht. Was auch immer der Grund dafür war/ist, es gibt genug Möglichkeiten vernünftig mit UV zuarbeiten. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es bestimmte Probleme mit UV gibt. Die jetzt auch nicht mit LED-UV gelöst werden können, oder anders sind.


    Was jetzt daran jetzt die Revolution ist, ich verstehe es nicht. Was nicht bedeutet, dass alles schlecht ist. Nur gibt es diese Technik jetzt auch schon seit mehreren Jahren, dabei wurde am Anfang viel versprochen und die Nachteile verschwiegen. Wenn es so gut wäre, dann müssten jetzt ja alle Druckereien die damit arbeiten super dastehen.

    800h bis 1500h, und/oder wenn die Trocknung nicht mehr ausreicht. Mit der Betriebsdauer lässt die Intensität der UV-Lampen nach, diese liegt bei 1500 h nur noch bei ca.60%. Gleichzeitig steigt im Verhältnis die Infrarotstrahlung an, welches den Trocknungsprozess unterstützt. Daher ist die Trocknung relativ konstant innerhalb dieser Zeit. Bis dieser Maximalpunkt überschritten worden ist, dann nützt nicht mehr viel, weil nicht mehr genug UV herauskommt.


    Oft haben die Systeme genug Reserven, bzw. es wird gar nicht viel an Leistung benötigt. Reden wir nicht über extreme Jahre, ist das Alter einer UV-Lampe egal, nur die Betriebsstunden zählen. Daher können, oft wenn nur selten und langsam gefahren wird, bestimmte Lampen uralt sein und noch funktionieren.

    Steht aber ein schwieriger Auftrag (oder ein längerer) an, sollte man ruhig großzügig tauschen. In der Regel merkt man dieses an der schwächer werdenden Trocknung der gesamten Anlage.


    Reden wir nur über UV, nicht UV-LED, halte ich eine Lebensdauer von 12.000 h für nicht erreichbar. Dann ist es technisch gesehen nur noch eine Infrarotlampe, keine UV-Lampe mehr.

    Leider ist es nicht so leicht festzustellen, ob UV-Farbe/Lacken zu 90% oder 100% ausgehärtet sind, bei vielen Anwendungen reichen 90%.

    Kommt es aber zu Verunreinigungen der Lebensmittel, stehen schnell die letzten Prozente der Aushärtung, Sprichwort Migration, bei UV unter Verdacht.

    Pauschal ausschließen kann man aber UV nicht.

    Dosen werden seit Jahrzehnten erfolgreich mit UV bedruckt, genauso wie in vielen anderen Bereichen. Trotzdem ist es sehr kritisch, wenn man mal eben so mit "UV arbeitet", am besten noch mit Papier und damit in den Lebensmittelbereich geht.

    Richtige, aber harte Entscheidung. Wer wirklich etwas kaufen will und kann, zu dem kommen die Verkäufer direkt ins Haus, bzw. im Democenter oder auf anderen Wegen wird das Produkt gezeigt. Auf der Drupa sind ein Großteil Inder, die sich die Trends ansehen, es genießen mal rauszukommen, aber nie kaufen (können).

    Einige "Digitale" protzen noch, aber auch die Frage ob hier die Kosten im Verhältnis zum Ertrag stehen. Hier ist das große Problem, es kostet einfach vieles auf der Drupa unverhältnismäßig viel.

    Durch den Rückzug der Heidelberger, Bobst und Xerox sehe ich die Drupa am Ende. Wer fährt da jetzt noch hin?

    Wenn solche Daten hier stehen, da kann jeder sie per google leicht finden und auch übersetzen. Schneller als du denkst, landet dann so eine Beschreibung mit einem anderen Namen irgendwo auf Chinesisch oder Indisch "Irgendwo".

    Wir können eine Debatte über Gutenberg und Urheberrechte führen, aber dieses gehört hier nicht her. Daher zitiere ich:

    "

    © Copyright by MAN Roland Druckmaschinen AG 2005
    Alle Teile dieser Dokumentation sind urheberrechtlich geschützt.
    Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne schriftliche Genehmigung von MAN ROLAND nicht erlaubt.
    Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Verbreitung und Übersetzung dieser Dokumentation oder Teilen davon sowie für die
    Speicherung und Verarbeitung der Inhalte mit elektronischen Datenverarbeitungssystemen."


    Wenn hier Anleitungen und Know-How hoch geladen wird von Maschinen die nicht mehr im kommerziellen Betrieb sind, oder wo es keine Möglichkeit gibt von dem Hersteller an diese Daten zu kommen. Auch wenn dieses nicht unbedingt der Gesetzeslage entspricht.


    Schreib doch einfach die Hersteller an, wenn die ihr okay geben ist alles in Ordnung. Wenn nicht, oder bis dahin, gehören diese Texte hier nicht hin. Auch wenn es gut gemeint ist, aber jede Firma, ob Druckerei oder Hersteller, sollte selbst entscheiden was mit den eigenen Daten passiert.

    Die Druckbranche wird mir immer ein Rätsel bleiben. Keine Ahnung was jetzt bei Uhl die Gründe sind, aber die haben sich ja in den letzten Jahren sogar ein paar neue Maschinen angeschafft.

    Zeitungen und Zeitschriften sind weniger geworden, Preisdruck durch das Internet, klar. Auch so manche Werbung ist ins Internet abgewandert. Doch kommt diese ja sogar zum Teil schon wieder zurück. Gleichzeitig ist das Volumen im Druck doch nicht weniger geworden im Verpackungsbereich in den letzten Jahren.

    Aber auch nach 10 Jahren Krise kann kaum einer davon so richtig leben. Vielen verbliebenen Druckereien geht es weiterhin schlecht, den Herstellern auch nicht viel besser.

    Mac-Steve hat auch Recht, es hängt ja auch etwas an den Druckereien dran. Bestimmte Regionen kann es locker wegstecken wenn es ein paar Druckereinen weniger gibt, aber oft sind diese gerade auf der "grünen Wiese" wo sonst nicht viel ist.

    Verstehe gar nicht warum dein Chef gegen deinen Willen eine Druckmaschine von einem anderen Hersteller installiert hat. Macht er so etwas häufiger? Oder noch schlimmer, verhält er sich beim Personal ähnlich? Oder werden sogar Dienstpläne erstellt die nicht deinen Vorstellungen entsprechen?

    Glaube du solltest ihn entlassen, denke am Markt gibt es genug Chefs und Vorgesetzte die vernünftig nach deinen Vorstellungen arbeiten.


    Also echt, einfach eine neue Maschine ohne die ausdrückliche Zustimmung von dir anzuschaffen...Dreister wäre nur den Currywursttag in der Kantine zu verschieben.

    Hallo, du stellst mit einer Frage zwei Fragen. :) Meinst du den Strombedarf für den Anschluss/Aufstellung der Maschine? Der lässt sich relativ leicht nach der Größe/Ausstattung selbst ausrechnen.

    Der Verbrauch richtet sich dann nach der Auslastung/Geschwindigkeit der Maschine. Diesen sinnvoll und vergleichbar zu messen ist schwerer als man denkt. Logischerweise liegen hier Maschinen die einfach nie benutzt werden ganz weit vorne :)


    Oft verbirgt sich hinter dem Stromverbrauch die Frage nach den Kosten. Hier hilft am besten, wenn man Daten von einer Druckerei bekommt die eine ähnliche Maschine und Produktion wie man selber haben will hat. Doch auch dieser Wert hilft einem nicht viel weiter, weil diese einen in der Regel nur die gesamten Stromkosten nennen können.

    Da es kaum identische Aufträge auf den gleichen Maschinentyp gibt, ist ein aussagekräftiger Vergleich schwer.


    Denke als das HDM bei dieser im ersten Moment simpel erscheinenden Frage gar nicht "mauert", sondern diese gar nicht verbindlich beantworten kann ohne alle Details zu kennen.

    Ist das dein Ernst? Du überlegst einen UV bzw. UV-LED Trockner im Eigenbau herzustellen? Ich kenne deinen fachlichen Hintergrund nicht, aber nach deiner Beschreibung oben klingt es ohne Übertreibung nach Selbstmord.

    Hast du dich überhaupt schon mal im Ansatz mit dem Thema UV/LED Strahlung in der Stärke/Druckbereich auseinander gesetzt?


    Mich beruhigt das es einen gewissen Sachverstand in dem Bereich voraus setzt einen Strahler überhaupt anzubekommen und hoffe stark das diese Hürde zu hoch ist.

    Eigentlich müssten mal alle Druckereien ihre Preise verdoppeln, weil wenn der Kunde etwas haben will, braucht er es auch und bezahlt entsprechend dafür. Aber wenn dieses nur wenige Druckereien machen, können die gleich dicht machen. In harten wirtschaftlichen Zeiten dem Kunden zu sagen, du musst jetzt das Doppelte bezahlen ist riskant.

    Ist aber Wunschdenken, also schieben sich alle mit dem Preisdruck den schwarzen Peter zu. Was Qualität ist und wie man diese herstellt weiß jeder, aber diese zu bezahlen wenn man es selbst nicht entsprechend wird, hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Wenn das hauptsächlich ein Lieferant ist, warum bestellt ihr nicht einfach einem anderen Lieferanten ?

    Weil die anderen bestimmt teurer wären... Papierprobleme sind extrem ärgerlich, aber wenn man nicht entsprechende Preise zahlen kann/will, muss sich nicht über Qualitätsprobleme wundern.