Beiträge von TrocknerSpezi

    Was ist der Grund warum du überlegst zu wechseln? Bist du mit der Qualität bisher zufrieden? Gibt es spezielle Anforderungen die du gerne mehr hättest?

    Geht es um den Preis? Wenn ja, was erwartest du für welchen Aufwand?

    Ich denke beide Walzen sind gut, je nach Anwendung haben die einen Vorteile oder die anderen? Preislich ist es die Frage, wobei etwas Neues auch immer mit Anlaufproblemen zu kämpfen hat wegen der Erfahrung.

    Die jungen Leute sind doch nicht doof. Im Moment gibt es mehr Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze, als es vernünftige Kandidaten gibt. Ein Job in einer Druckerei ist von der Tendenz her dunkel und laut, also unangenehm. Fast alle Druckereien sehen auf dem ersten Eindruck auch so aus wie es tatsächlich um diese gestellt ist. Vieles ist in die Jahre gekommen und wenig modern, nach viel Geld sieht es nicht aus. Der Altersdurchschnitt der Belegschaft ist hoch, die gefühlt wichtigste Frage der meisten ist ob man es noch bis zur Rente im Betrieb schafft. In der Regel ist das Betriebsklima in Druckereien gut und ruhig, meiner Meinung nach fehlen aber die positiven Punkte welche die jüngeren heute ansprechen.

    Neben der mauen Bezahlung wird wenig wert auf flexibles Arbeiten mit Gleitzeiten und Stundenkonten wert gelegt, ganz zu schweigen vom Homeoffice.

    Stolz wird die neue Druckmaschine präsentiert, aber welchen jungen Menschen soll das überzeugen?

    Es ist so wie bei jeder neuen Generation, diese kann immer besser mit den moderneren Mitteln umgehen, dafür fällt der Umgang mit den älteren Geräten schwerer. Wozu sollen heute noch junge Menschen eine Ausbildung an einem "alten Hobel" machen? Wenn diese oft die letzten ihrer Art sind und die speziellen Anwendungskenntnisse nur an dieser Maschine ein Vorteil sind.

    Meine Kritik ist nicht böse gemeint, aber warum der Jugend etwas vorwerfen was man an deren Stelle auch nicht anders machen würde?

    TrocknerSpezi wahrscheinlich weil er nicht die Logistik hat, um das zu transportieren. Sowas packt man ja nicht Mal so eben, zu zweit in den Kofferraum vom Firmen Passat. Deswegen gibt's ja solche Firmen

    Das ist mir schon klar. Auf der anderen Seite gibt es scheinbar keine Firmen mehr für die älteren Maschinen. Die alten Hasen gehen immer mehr in den Ruhestand, da müssen andere Lösungen her. Oft kennen die Firmen viel besser ihre alten Maschinen als die üblichen Transportunternehmen.

    Wieso probierst du den Transport nicht in Eigenregie? Du verfügst über Erfahrung, kennst deine Maschinen und wirst gut mit diesem umgehen. Durch das Alter der Maschinen sehe ich Probleme für dich ein wirtschaftlich vernünftiges Angebot zu bekommen.

    Es ist schaden wenn diese immer weniger werden, weil diese Käseblätter viel über die Politik vor Ort berichten und das fällt dann weg. Genauso, gerade wenn die Preise so steigen, viele auf die Angebote der Supermärkte angewiesen sind. Doch was willst du machen, wenn die wirtschaftlichen Faktoren nicht mehr stimmen?

    GEZ erhöhen und dann vertreiben ARD und Co. die vor Ort?

    Der Mindestlohn ist für mich dabei jetzt das geringste Problem und man kann eher froh sein, wenn diese häufige Notlösung für die Personen verschwindet. Weil dann am Ende es doppelt hart wird, wenn die Nichtrente kommt.

    Das was stinkt ist meistens noch am harmlosesten. Außer bei Allergien oder Vorerkrankungen dürfte es keine so schnellen Reaktionen des Körpers geben, sonst gäbe es weltweit keine Drucker mehr.


    Wie sieht es im Umfeld der Maschine aus? Sauber oder eher Farb- und Puderablagerungen sichtbar? Wenn ihr mit UV fahrt, riechst du dann etwas während du an der Maschine stehst? Haben deine Kollegen auch das Problem?

    Klar, alte Maschinen kosten nur den Unterhalt, bei neuen Maschinen kommen noch die Investitionen dazu. Wird aber gar nichts investiert, ist auch irgendwann Ende im Gelände. Für mich steht der nächste Wandel im Werbe und Verpackungsdruck an. On man will oder nicht, Autos und der Raum dafür wird immer teurer, gleichzeitig wird unsere Gesellschaft älter.

    Dadurch steigt der Vorteil des Einkaufs per Lieferung, wobei die Generation die es dann nutzen werden diese Bestellung digital auswählen. Standardprodukte brauchen dann nicht mehr viel "echtes" Design, weil keine optische Auswahl im Supermarkt mehr getroffen wird. So ein Prozess wird dauern, aber kommen.

    Bei den Neuwagenpreisen jetzt ist es schon günstiger jede Woche zweimal mit dem Taxi zum Supermarkt zu fahren, als nur für Einkäufe ein Auto zu haben.

    Vor Jahren gab es bei den Zustellern für Massedrucksachen einen Streik und da wurde festgestellt, wie enorm die Reichweite der Massedrucksachen ist. Supermarktangebote liest keiner Online. Leider auch ein gutes Beispiel, wie der Print sein eigenes Image nicht verbessert bekommt. Zig aufgeblockte Werbeseiten und Spam E-Mails sind auch nicht "umsonst" in der (Energie) Bilanz.


    Für die Mitarbeiter tun mir die Verluste der Arbeitsplätze leid, oft wurde vorher schon auf viel verzichtet zur Rettung des Betriebs. Auf der anderen Seite, wenn nicht jetzt, wann wäre dann die Zeit besser für einen Jobwechsel in wohl eine neue Branche?

    Oft sind die Löhne in Druckereien in dem Bereich was außerhalb für ungelernte Kräfte bezahlt wird.


    Leider ziehen die Schließungen mittelfristig weitere Probleme nach sich, weil für die Hersteller/Dienstleister auch massiv Kunden wegfallen und somit das Angebot nur schwer aufrechterhalten werden kann in dem Bereich.

    UV-LED Lack reagiert auf den Wellenbereich des Tageslicht. Da darf einfach gar kein Licht rauf, müsst ihr mal sehen ob es besser mit Pappe abgedichtet werden (semioptimal eher) und wie die Beleuchtung ist. Eventuell den Bereich mehr abdunkeln.

    Bei allem Einsatzwillen den du hast und mit dem Problem des Arbeitsplatz, macht das alles noch Sinn? Du wirkst gut qualifiziert und handwerklich begabt, wenn du dich an solche Sachen heran wagst. Wenn schon so ein Motor den Geist aufgibt und dein Chef sagt, die Reparatur ist nicht, wie sieht es sonst mit der Maschine aus? Handelt es sich bei euch um eine "Hobbydruckerei", dann kann ich es verstehen. Soll damit aber in Deutschland Geld verdient werden, sehe ich da keinen Weg.

    Spannende Überlegung, mit der ersten Frage, welchen Vorteil hättet ihr von der neuen Maschine?


    Also könnt ihr mit der neue Aufträge generieren? Oder müsst ihr sonst mehr Personal einstellen? Ist die Produktionssicherheit bei euch wichtig, wie hoch ist die Auslastung der Maschine?



    Aber grob gesagt, es lohnt sich für euch nicht, wenn ihr so an die Sache heran geht. Eine neue Maschine kostet ca. 1 Mio. mndestens, über 7 Jahre sind pro Jahr um die 150.000 € mehr die ihr erwirtschaften müsst. Minus der Summe die euch Reparaturen jetzt kosten, wobei bei den neueren Maschinen auch Wartungen fällig sind, welche in der Regel teurer sind als bei den alten Hobeln.


    Ich würde eher überlegen nochmal ein bisschen Geld in eure jetzige Maschine zu investieren, mit 150.000 € erreicht man da auch schon eine Menge.

    Moin,


    Die klassische Fehleranalyse ist in diesem Fall ein guter Ansatz. Habt ihr in den letzten Tagen davor etwas verändert? Einbau/Umbau/Service an der Maschine? Ist in der Produktion etwas verändert worden an technischen Anlagen? Gab es bauliche Veränderungen am Gebäude die Auswirkungen auf die Elektrik haben?


    Grüße

    Ich verstehe weiter nicht, wie LED Maschinen als die Lösung verkauft werden sollen. LED-UV ist genauso wie UV, es ist die gleiche technische Basis, nur etwas anders. Wenn vorher das Arbeiten mit UV zu Problemen geführt hat, dann stimmte etwas nicht. Was auch immer der Grund dafür war/ist, es gibt genug Möglichkeiten vernünftig mit UV zuarbeiten. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es bestimmte Probleme mit UV gibt. Die jetzt auch nicht mit LED-UV gelöst werden können, oder anders sind.


    Was jetzt daran jetzt die Revolution ist, ich verstehe es nicht. Was nicht bedeutet, dass alles schlecht ist. Nur gibt es diese Technik jetzt auch schon seit mehreren Jahren, dabei wurde am Anfang viel versprochen und die Nachteile verschwiegen. Wenn es so gut wäre, dann müssten jetzt ja alle Druckereien die damit arbeiten super dastehen.

    800h bis 1500h, und/oder wenn die Trocknung nicht mehr ausreicht. Mit der Betriebsdauer lässt die Intensität der UV-Lampen nach, diese liegt bei 1500 h nur noch bei ca.60%. Gleichzeitig steigt im Verhältnis die Infrarotstrahlung an, welches den Trocknungsprozess unterstützt. Daher ist die Trocknung relativ konstant innerhalb dieser Zeit. Bis dieser Maximalpunkt überschritten worden ist, dann nützt nicht mehr viel, weil nicht mehr genug UV herauskommt.


    Oft haben die Systeme genug Reserven, bzw. es wird gar nicht viel an Leistung benötigt. Reden wir nicht über extreme Jahre, ist das Alter einer UV-Lampe egal, nur die Betriebsstunden zählen. Daher können, oft wenn nur selten und langsam gefahren wird, bestimmte Lampen uralt sein und noch funktionieren.

    Steht aber ein schwieriger Auftrag (oder ein längerer) an, sollte man ruhig großzügig tauschen. In der Regel merkt man dieses an der schwächer werdenden Trocknung der gesamten Anlage.


    Reden wir nur über UV, nicht UV-LED, halte ich eine Lebensdauer von 12.000 h für nicht erreichbar. Dann ist es technisch gesehen nur noch eine Infrarotlampe, keine UV-Lampe mehr.

    Leider ist es nicht so leicht festzustellen, ob UV-Farbe/Lacken zu 90% oder 100% ausgehärtet sind, bei vielen Anwendungen reichen 90%.

    Kommt es aber zu Verunreinigungen der Lebensmittel, stehen schnell die letzten Prozente der Aushärtung, Sprichwort Migration, bei UV unter Verdacht.

    Pauschal ausschließen kann man aber UV nicht.

    Dosen werden seit Jahrzehnten erfolgreich mit UV bedruckt, genauso wie in vielen anderen Bereichen. Trotzdem ist es sehr kritisch, wenn man mal eben so mit "UV arbeitet", am besten noch mit Papier und damit in den Lebensmittelbereich geht.