Die Bogen werden flächig verklebt indem eine Seite mit Leim bestrichen wird und anschließend die Laminate in einer Presse getrocknet werden. Meta-Papier hat auch einen Karton im Angebot der vorbeschichtet ist.Die Klebeverbindung wird dann durch den Pressdruck der Schneidemaschine aktiviert.
Beiträge von Boston Presse
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Das ist ja schon einiges größer als die Fläche beim HOBO mit 18x26cm.
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Den Ausdruck Thixotropie bzw. thixotrope Druchfarben, ist mir Anfang der 1960er Jahre erstmalig begegnet.Also ein alter Hut. Danach habe ich von den Farbenfabriken nichts mehr über diese Eigenschaft gehöhrt. Damals haben wir Drucker von der "Neuen Eigenschaft" der Farbe nicht viel gemerkt, die Buchdruckmaschinen liefen ja auch nur 3-6000 Bogen die Stunde und auch die "normale" Druckfarbe veränderte ihr Verhalten durch Reibung und Wärme. Das dürfte jedem Drucker bekannt sein. Ein "warmes" Farbwerk fördert weniger Farbe als ein kaltes nach Start der Maschine. Für die heutigen Maschinen die 3x so schnell laufen kann ich keine objektive Aussage treffen, dazu bin ich zu lange nur noch Zuschauer.
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A6 bekomme ich auf dem A4-Handtiegel geprägt, solange das Motiv nicht allzu groß und vor allem nicht zu dicht ist.
Genau das meinte ich. Die Regel bezieht sich auf normalen Text nicht auf volle Fläche.
Das genaue Tiegelmaß in cm. zu kennen ist schon wichtig, die Druckfläche wurde damals nicht nach Din-Formaten berechnet. Bei 26x38 cm vom OHT kann ich gut ein Überformat A4 bedrucken. Ältere Tiegel haben oft nur 20x30cm Druckfläche,das ist kein A4.
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Ja,das ist ein Problem. Viele "kreative" haben noch nicht begriffen, daß guter Letterpress (Prägedruck) nur einseitig gelingt. Es ist eben kein Offset und folgt anderen Regeln. Prägen ist eine Verformung von Karton. eine Faustregel besagt,daß ich ca. 50% der Materialstärke zusammendrücken, also verdichten kann - aber nur von einer Seite! Der 710gr. Karton hat eine Stärke von 1mm, den kann ich auf max.0,5mm verdichten ohne daß ich den Text auf der Rückseite lesen kann. Bei 2-seitigem Druck kann ich also nur 0,25mm pro Seite prägen.
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Leider kann ich erst heute antworten. So eine Messingplatte hatte ich auch noch nicht, meine Vermutung ist, die Platte liegt unter dem Werk um damit deutsche Schrifthöhe zu erreichen. Um die Räderwelle herauszudrücken brauche ich bei meinen Werken die seiliche Platte nicht abschrauben. Wenn das Gewinde von der Achse und der Hilfswelle passig ist,gehöhrt die Welle auch zu dem entsprechenden Numerierwerk und sollte dafür verwendet werden.
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Richtig, das mit dem 2.Filtersieb seht nicht im Ersatzteilbuch, ist aber das wichtigere Sieb, da die Sauger den Papierstaub direkt in die Abstellautomatik befördert.
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Mit 5 Min. für einen Farbwechsel auf dem HOBO bist Du schon schnell, aber die Zeit schaffst Du nicht von schwarz auf gelb,rot oder gar orange. Mit dem HOBO schaffst Du ca.300 Karten in der Stunde. Mit dem Phönix und Motor werden es bestimmt 800 sein, es kommt auf Deine Fingerfertigkeit an. Welche Tiegelmaße hat denn der Phönix? es gibt ja mehrere Ausführungen. Eine Faustregel sagt, daß bei normalem drucken (nicht Prägen oder Stanzen) die mit Handsatz bedruckte Fläche ca. 50 % der Tiegelfläche betragen darf, bei dem heute beliebten Prägedruck muß mann die Fläche mindestens noch eimal halbieren. Den Preis würde ich verhandeln, für mich ist die obere Grenze schon überschritten.
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Die Zahlenräder lassen sich untereinander tauschen wenn es sich um das gleiche Fabrikat handelt. Die Alu-Welle wird benutzt um einzelne oder mehrere Zahlenräder zu wechseln. Numerierweke mit Gewinde in der Welle kenne ich nicht, daher beschreibe ich wie das mit meinen Leibinger Werken funktioniert. Die Welle wird seitlich angesetzt und durchdrücken,evtl. auch leichtes klopfen mit einem kleinen Hammer, die Stahlwelle bis zur Reparaturstelle herausgedrückt. Achtung,die Stahlwelle kann nur nach einer Seite herausgedrückt werden. Die andere Seite ist durch einen kleinen querliegenden Stift gegen verdrehen gesichert. Zieht mann nun die Aluwelle ein kleines Stück zurück, kann das defekte Rad herausgenommen werden ohne das alle Räder herausfallen. Das ganze ist etwas Fummelarbeit.
Ewas schwieriger ist es mit en kleinen Haken und Feden. Dazu muß evtl.die seitliche Platte abgeschraubt werden. Dann kann mit einem entsprechend dünnem Dorn die Welle herausgedrückt werden und die Haken und Federn ausgetauscht werden.
Reparieren lohnt nur wenn die passenden Ersatzteile vorhanden sind, sonst bei e..y gebrauchte kaufen.Werden oft günstig angeboten.
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Den Phönix Tiegel gab es in mehreren Ausführungen, auch als Trettiegel. Das Pedal wurde aber oft ausgebaut und die Maschine mit Motor betrieben. Selbst habe ich damit noch nicht gearbeitet es handelt sich jedoch um einen hochwertigen Gally-Tiegel. Da die Maschine noch nicht über eine Waschanlage verfügt ist die Reinigung der Farbwalzen schon mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und bestimmt doppelt so lang im Vergleich zum Hohner Bosten mit Tellerfarbwerk. Über den Preis würde ich auf jeden Fall verhandeln.
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Es gibt 2 Siebe die regelmäßig gereinigt werden müssen, einmal oben auf der Abstellautomatic und einmal seitlich am Saugstutzen. Der Saugschlauch muß dazu abgezogen, der Saugstutzen herausgeschraubt werden um das Sieb zu reinigen. Dieses Sieb fehlt jedoch oft und der Papierstaub hat freien Eingang auf den Kolben der Vorrichtung. Der Lehrlaufknopf muß sich leicht bewegen lassen,evtl. benötigt er vorne und hinten einen Tropfen Öl. Alle Schläuche sollten,ab Pumpe, auf Dichtigkeit geprüft werden, damit ein ausreichendes Vakuum aufgebaut werden kann. Die Leistung der Pumpe sollte ebenfalls geprüft werden.
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Imgrafischen Fach steht der Ausdruck „Lack“ für eineunpigmentierte Druckfarbe. Logisch wäre eher „Drucklack“.
Genau das habe ich auch gelernt. Das Wort Lack halte ich nicht für einen Ausdruck unserer Fachsprache wie z.B. Butzen, ausschießen oder Ries und Bogen. Unter Lack bzw. lackieren kann sich jeder Kunde, auch der Laie, etwas vorstellen. Ob Lack nur eine unpigmentierte Druckfarbe ist möchte ich nicht beurteilen, es ist aber bestimmt mehr als nur Bindemittel. Selbstverständlich ist ein heutiges Lackwerk ein Flexowerk, auch wenn es sich an einer Offsetmaschine befindet. Das solch ein Werk nicht nur lackieren kann sollte sich schon rumgesprochen haben.
In früheren Zeiten gab es neben Lack der über das Farbwerk lief auch dünnflüssigen "Wasserkasten-Lack" der über das Feuchtwerk verdruckt wurde. Egal wie,es handelte sich immer um ein Hochdruckverfahren, auch der Flexodruck gehöhrt dazu. Noch vor einigen Jahren wurde Lack nur zum Schutz einer Drucksache eingesetzt, heute wird Lack, mit all seinen Varianten, als "Veredelung" eingesetzt.
Flexo ist wohl für viele von uns noch immer Kartoffeldruck.
Traurig, wenn es denn so ist. Für mich ist Flexo eines der atraktivsten Druckverfahren, das in den letzten 30 Jahren
eine enorme Entwicklung durchgemacht hat. Flexodruck habe ich schon kennengelernt als er noch Anilindruck genannt wurde. Drucken ohne Zonenschrauben und zurichten,herrlich!
Übrigens:
Kartoffeldruck ist auch ein Hochdruckverfahren, nur ist er aus der Kategorie "Künstlerische Verfahren/Handdruck.
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Der Meinung bin ich auch. Niemals für den Preis kaufen! Da will sich einer "gesundstoßen". Ich habe in meiner Lehrzeit 1 Jahr an solch einer Maschine gearbeitet, da gibt es nicht viel einzuweisen. Du hast doch schon Erfahrung mit dem HOBO. Bei ebay wird schon seit langer Zeit eine MONOPOL Johne Tiegeldruckmaschine angeboten.
Der Preis 2380,- Euro. Das ist auch ein Gallytiegel und ich denke der hat sogar A3 Format. Über den Zustand kann ich jedoch nichts sagen. Auch von mir viel Erfolg bei der Maschine aus Holland.
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ich baue bürsten an
Das sind Bürsten an der Bogenanlage, die werden das Problem warscheinlich nicht lösen. Ich meine die Zylinderbürste,die sich nach den Farbwalzen auf der Bedienerseite befindet und in mehreren Stufen angestellt werden kann.
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Alles wieder gut erklährt. Tiefenvarieabel nur im Tiefdruck möglich, über die Qualität im industriellen Druck entscheidet dann die Näpfchengröße, nicht die Tiefe. Die FM (Frequenzmodulation) und AM (Amplitudenmodulation) sind Worte aus der Funk-bzw. Elektrotechnik und werden noch nicht sehr lange benutzt. UKW-Sender sind FM die alten Mittelwenllen-Sender arbeiteten z.B. mit AM. Ob diese Ausdrücke aus drucktechnischer Sicht sinnvoll sind möchte ich nicht näher ausführen. Flächendrucke können im Offset schon ein Problem sein, ich denke Platten und deren Herstellung, Papier und auch das Gummituch bestimmen die Qualität. Anders sieht es bei bildlichen Darstellungen aus. Ein FM-Raster soll hier das Runzelkorn des Lichtdruckes bzw. die Qualität einer Aquatinta simulieren.
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Wo und wie sind die Bogen vorgedruckt? Messen ob die Differenzen erst beim Prägen kommen oder schon in den vorgedruckten Bogen liegen. Wenn der Bogen durch die Auslagegreifer nicht richtig übernommen wird kann ebenfalls ein Verschieben eintreten, da der Bogen schon vor Druckende übernommen wird. Die Zylinderbürste hält dann den Bogen und drückt ihn gegen den Druckzylinder. Also Bürste anstellenund regelmäßig reinigen und auch auf Verschleiß überprüfen.
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Die Aussagen von Monstermonster kann ich nur bestätigen.
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Nachtrag: Die Maschine leistet deutlich mehr als der HOBO. Wenn ich jedoch die Stellfläche, den Transport und momentanen Preise zu Grunde lege, fällt meine Wahl immer wieder auf den Heidelberger Tiegel. Der hat zwar auch Nachteile aber das universelle Einsatzgebiet und die 40 Tonnen Druckkraft überzeugen.
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Hallo Melissa,
der Hohner Rapid ist ein Gally-Tiegel. Da der Tiegel mit Motorkraft betrieben wird, ist die Druckkraft natürlich stärker als bei einer Handhebelmaschine. Der Vorteil bei einem Gally-System ist, daß Tiegel und Fundament in Druckstellung, immer paralell stehen. Auch das Zylinderfarbwerk ist bedeutend besser als das Tellerfarbwerk vom HOBO, ebenfalls von Vorteil ist der seperate Drucksteller mit dem der Druck ein und ab geschaltet und die Druckstärke eingestellt wird.
Als Handanlege- Tiegel finde ich die Maschine gut.
Zum Preis kann ich nicht viel sagen,so um die 1500 Euro schätze ich aber vom Händler?
Zur Zeit wird in Holland ein gleicher(?) Tiegel für 500 Euro angeboten. Die Adresse: https://drukwerkindemarge.org/vraag-aanbod/h…elpers-te-koop/
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Schönes Spielzeug,erstaunlich was in 3D-Druck möglich ist. Doch der Student hat schlecht recherchiert, das Ding ist eine Druckpresse und wir drucken nicht mit Tinte.
Es schreibt ein Drucker, der nicht "gepresst" werden will!