Beiträge von VonDerRolle

    adihurra

    ja das kann ich verstehen, aber mit Chef meine ich ja nun nicht unbedingt den "CEO" sondern auch den direkten Vorgesetzten, Schicht,- Abteilungs,- oder Betriebsleiter.


    Silent74

    Das es ungerecht ist, will ich gar nicht in Frage stellen, aber damit muss man einfach leben.

    Mir ist hier die Work-Live-Balance viel wichtiger ;)

    Dexter

    dieser Meinung bin ich grundsätzlich auch.

    Was ich jedoch etwas anders sehe ist, jede Mehrleistung eines AN sichert die Zukunft eines AG, damit sicherst du dir selbst deine Zukunft in einem Betrieb in dem dir die Arbeit Spaß macht, nette Kollegen hast, ...

    Das es ein gewisses Lohngefüge geben muss ist klar, aber Unterschiede wird es fast überall geben und da ist jeder seines eigenen Glückes Schmied.

    Zum Thema Motivation kann ich nur sagen, das ein persönliches Lob vom Chef länger anhält als 1€ mehr im Geldbeutel.

    Hallo Dexter


    Ja die werden bei uns eingebrannt, das funktioniert durch eine spezielle Lösung und einem Überddimensionalen Backofen.

    Ohne Einbrennen ist die Schicht der Platten nach etwa 70.000 Abrollungen hinüber.

    Bei unseren Rollenoffset-Machinen ist der Winkel fix bei 45°, alles andere macht auf dem dem Weg zum Trichterfalz wenig Sinn.

    Abschmieren unterbinden wir durch einen Silikon-Wasser-Auftrag und Luftdüsen in den Wendestangen.


    MfG

    Um der Frage mal wieder neuen Schwung zu geben ;)


    Erstmal ist die Frage was und womit du druckst.


    Ein Rollen,- Zeitungsdrucker wird immer mehr verdienen als ein Bogen,- Sieb,- Tampondrucker.

    Aber nach mehr als 10 Jahren an der Rolle, kann ich sagen, nicht jede/r die/der Drucker lernt ist auch ein Drucker.

    Du musst dafür geboren sein, auch mal dreckig zu sein, eine gewaltige Maschine bedienen, Qualität und Quantität unter einen Hut zu bekommen, Schichtarbeit, Wochenenden, ...

    Wenn du das kannst und jeden Tag bereit bist neues dazu zu lernen, dich anzupassen dann wirst du ein guter Drucker und kannst gutes Geld verdienen.

    Die Spanne ist jedoch sehr groß, zwischen 10€ - 25€ je nach Qualifikation und Branche.



    MfG

    Hallo Zusammen,


    welche Standzeiten haben eure Druckplatten?


    Gerade bei Zeitungspapieren und SC-B Papieren würde mich das mal interessieren.


    Bei uns ist leider bei 400.000 Abschnitten schon Ende im Gelände :(


    MfG

    Grundlegend muss man sich doch erstmal damit Auseinander setzen was für eine Dosierwalze ich verbaut habe, es gibt nämlich Gerade und Konkave.


    Eine Gerade hat auf der kompletten Bahnbreite und einer Verschränkung von 50% auf die komplette Breite einen gleichmäßigen Wasserfilm, jetzt kann ich bei Tonen auf A-Seite oder B-Seite mit Verschränkung meinen Wasserfilm zu jeder Richtung lenken.

    Habe ich auf beiden Seiten ein Tonen am Rand kann ich mit meinen Wasseruhren reagieren (meist reicht eine viertel Umdrehung) denn genau dafür sind die nämlich da.

    Konkave (in der Mitte abfallend) haben den Vorteil, das wenn ich vorwiegend Teilbreite Bahnen drucke, weniger an den Wasseruhren stellen muss, da ich in der Mitte der Dosierwalze immer eine höhere Wasserführung habe als am Rand.

    Nachteil ist, wenn man volle Bahnbreite druckt, man in der Mitte kurz vorm emulgieren ist und am Rand immer noch Tonen hat.

    Egal wie, Voraussetzung ist natürlich ein optimal eingestelltes Feuchtwerk, dann spielt es keine Rolle ob Drucker "Eins" lieber am Pult die Feuchtduktorgeschwindigkeit erhöht (vllt. weil er sich zu fein oder faul ist in DW zu gehen) oder Drucker "Zwei" der an der Verschränkung spielt oder Drucker "Drei" der die Wasseruhren verstellt.

    Solange bei der Justage der Dosierwalze alle Einstellungen von allen 3 Druckern gleich gemacht werden und die Einstelluhren im DW auf einen einheitlichen Wert gestellt werden (Madenschraube an den Einstelluhren) gibt es kein richtig und falsch.


    Das Problem mit den Randzonen (die Farbe durchlassen) haben wir auch, hier hilft meist nur der Griff unter den Farbkasten und die Zone an der Rändelschraube manuell zu schließen :)


    MfG

    Silent74


    Ich würde auf Leimaufbau im Falz tippen.

    Habt ja sicher einen Bänder-Falz also ohne Punkturen!?

    Meistens hast du dieses Phänomen im Bereich der Speedsektion (Speedbänder) das sich dort Leim auf den Spindeln absetzt und aufbaut, dies führt dann oft zu dem von Dir beschriebenen Problem.


    MfG

    An unseren "kleinen" S2000 (Goss) fahren wir bei der Fortdruckwäsche auf etwa 30.000 EX./H einfach um die Membrane der Waschanlage (Baldwin) zu schonen, wir helfen mit einer Sprühflasche immer etwas nach, dann ist nach etwa 8-10 Takten das Sleeve sauber (je nach Papier natürlich) gewaschen wird ohne Druck an!

    Die "großen" S4000 mit Eletra Waschanlagen waschen mit voller Produktionsgeschwindigkeit und Druck an.

    Es kommt sicher immer auf die Maschine, die Waschanlage und auch auf das verwendete Waschmittel und Waschtuch an, wir haben schon einige getestet und es gibt gewaltige Unterschiede.

    Aber gerade bei Zeitungspapieren helfen wir bei der Wäsche auch gern mal mit einem Lappen nach.


    Das Problem mit dem Stillstand und dem entfernen der Bahn aus der Maschine (Waschtuch oben) haben wir auch, jedoch kann sich der findige Drucker der gerade eine Teilbreite Bahn druckt so helfen:

    Spannung vom Rollenträger nehmen Bahn leicht nachziehen, dann kann man das Obere Waschtuch ohne die Bahn zu trennen wechseln ;)


    MfG

    Silent74


    zwar schon etwas länger her, aber zu dem Thema die Passermarken in die Mitte zu verschieben, kann ich nur abraten.

    Grund ist folgender, viele Rotationen fahren das Diagonalregister auf der B-Seite.

    Je näher du deine Passermarken in Richtung Mitte bzw. B-Seite verschiebst umso höher ist der unerwünschte Effekt das du beim Stellen des Diagonalregister deinen Passer auf der kompletten Bahnbreite "versaust".

    Passer auf der A-Seite steht ja durch die Steuer, - und Regelung so kannst du ohne den Passer auf der A-Seite zu beeinflussen dein Diagonalregister stellen.


    MfG

    Habe schon einige Zeit nicht mehr mit Pantone oder HKS gearbeitet, aber soweit ich mich errinnere ist P300 ein rötliches Blau, da sieht man 1% mehr oder weniger auf jeden Fall.
    Nicht ohne Grund ist die "Haltbarkeit" eines Farbfächers begrenzt.


    Genaues mischen und austupfen bleibt also nicht erspart wenn man dem Kunden eine Vernüftige Qualität anbieten möchte.




    MfG

    Also ich sehe das auch nicht als Problem, die im Yellow würde ich auch mal justieren.


    Die "Perforierung" sieht Interessant aus, könnte aber z.B. vom Druckbild kommen, z.B. wenn deine 8000 Bogen eine Aufzählung haben mit Punkten oder Strichen.


    Das Phänomen tritt auch bei Streifen im Umfang auf und kann sich dann bei einem nicht optimal justierten DW auf der Tauchwalze widerspiegeln.


    Allerdings kann ich nur von der Rolle reden, Bogen liegt bei mir schon einige Zeit zurück :)


    MfG

    Bei uns gibt es für die verschiedenen Papiere und Bahnbreiten sowie die Maschine (4 oder 6 Druckwerke) entsprechende Belichtungslayout.
    Es ist denoch immer nötig mit den Bildreglern zu arbeiten weil wie schon angesprochen das Papier von Rolle zu Rolle unterschiedlich arbeitet (ist eben ein nicht berechenbares Naturprodukt),
    weiter muss man auch den Aufbau auf Gummi/Sleeve mit einbeziehen sowie auch den Zustand der Gummi´s/Sleeve´s.


    Also der Weg ins Druckwerk bleibt uns nicht erspart und das ist auch gut so!!!!


    MfG

    Hallo,


    also die Goss Sunday 4000 gibt es einmal als als stehende und einmal als liegende Maschine!!


    Wir haben zwei 4000er bei uns liegendes Format


    Einzeln produzieren diese 48 Seiten A4


    Im Duplex-Betrieb logischerweise 96 Seiten A4


    Die Sunday 2000 als stehende Maschine druckt 24 Seiten A4 mit einer Rollenbreite 127,5 cm auf eine Abschnittlänge 62 cm


    maximale Bahnbreite ist 144cm das reicht für z.B. 2x16 Seiten A4 im Unterformat


    hoffe konnte etwas Licht ins Dunkel bringen