Beiträge von Powerprinter66

    N´abend zusammen,

    also, das mit dem Lohn ist eigentlich überall gleich.

    Wenn Dein Betrieb an den Druckverband angegliedert ist, muß er sich an den Tarif halten, kann aber mehr bezahlen. Wenn der Betrieb nicht dem Verband angehört, ist das tatsächlich Verhandlungssache.

    Hier die Lohntabelle für die Druckindustrie gültig bis März 2009

    1.Ghj. 95% 15,11€ West/13,51€ Ost

    Lg IV 100% 15,90€/14,65€

    Lg V 110% 17,49€/16,11€

    Lg VI 120% 19,08€/17,58€

    Ihr müßt also nur die tarifvertragliche Loherhöhung 2009/2010 dazurechnen und dann habt ihr die Basis.

    Hoffe, ich konnte Dir etwas helfen @ KID A

    N´abend zusammen,


    ja, die technsiche Revolution machts möglich. Heute ist das vielleicht so, dass der Passer schon beim Anlaufen perfekt ist. Kommt immer darauf an, wie hoch der Standard ist.

    Aber mal abgesehen davon war das 1997, also vor 13 Jahren. Da war noch nix mit automatischem Passer bei Platteneinspannen. Da war das Highlight der Heidelberger Preset.


    @ Heini:

    genau meine Meinung,

    Moin moin Heini,

    ja, ich gebe Dir vollkommen recht, wenn man so arbeiten muß wie Du.

    Jeder von uns weiss, dass es vorbildliche Betrieb gibt und eben weniger vorbildliche. Die echten Helden unter uns arbeiten eh im Verborgenen.

    Zum einen möchte ich sagen, dass wenn man eine Maschine verkaufen will, die locker an die 2 Mille kostet, keinen Lehrling vorführen läßt und die Abwicklung logischerweise mehr als optimal ist. Mir ging es allerdings nicht um das drumrum sondern um den Mann an sich.

    Zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass man eine 8 oder 10 Farben mit Kleinauflagen bestückt, d.h. da sollte eigentlich nur Palettenware rein. Und dass dann auch nur in ordentlichen Auflagen

    Ich habs aber auch schon anders gehabt, mehrere Paletten Riesware, weil halt nix anderes da war.

    Halt die Ohren steif

    Moin moin Schichtführer,


    jo, jetzt weiss ich wieder, was das für Hüllen sind. Die Maschine hab ich mal beim Känguruh gesehen, wie die funzt weiss ich allerdings nicht.


    An der HD SM 52-4 hab ich bei solchen Problemen immer die Unterlagebogen ausgeschnitten. Und zwar auf das allernotwendigste Maß. Soll heissen, nur an den Stellen, an denen gedruckt wird, hat das GT mit der Hülle Kontakt. Und je weniger die Farbe zügig ist, umso besser. Würde das an Deiner Maschine auch gehen?

    Moin moin,

    der HD-Plausibilitätstest springt immer dann an, wenn die Maschine einen elektrischen Empfänger verloren hat.

    Wenn Du die Maschine einschaltest, macht diese eine Initialisierung, d.h. die Steuerung sendet an alle elektrischen Empfänger ein Signal, welches zurückkommt. Dieses Ergebnis wird in der Datenbank abgelegt.

    Wenn nun, was ich vermute, irgendwo ein Wackelkontakt besteht, verliert die Maschine eben diesen elektrischen Kontakt. Dieser muß wiederhergestellt werden (über Plausibilitätstest) und neu abgelegt.

    Tipp: Bei CP2000 Center in der Fehlerinfo nachschauen, dort ist der zu prüfende Port verzeichnet. Bei HD anrufen und nachfragen, wo dieser Port endet. Dort ist die Fehlerquelle.

    Bei HD CPC ist das nur durch die Fehlerdiagnose von HD nachprüfbar, also HD-Technik anrücken lassen.

    Moin moin,

    nun, ich weiss nicht wie dass bei euch ist aber ich habe mich schon mehrmals im Ausland (auch in CH,A,I und F) um eben solche Jobs beworben. Vielleicht nicht eine Rapida aber HD und MAN.

    Und jetzt Achtung: Es ist bei allen das gleiche gewesen. Das man drucken kann und die Maschine beherrscht, setzen die voraus. Man erwartet aber höchst Überdurchschnittliche Kenntnisse, weil die für Kunden drucken, die wir nur aus der höchsten Werbeklasse kennen.

    Bsp. Firma in Linz/Österreich: Unterlagen hingeschickt, Gespräch bekommen (ist auch nicht selbstverständlich). Anwesend: Abtltr. Druck, 1. Drucker, Drucker und Personalchef. Übliche Floskeln warum und ob man auch Umziehen würde blabla.

    Dann kamen Fragen, da ziehts Dir die Hosen aus. Was mache ich wenn... und dann passiert das.... Wie lange brauch ich um das und jenes Einzurichten, wie schnell läuft die Maschine wenn.

    Immer bedenken, Du hast die Maschine/Arbeitsplatz nie gesehen und jede Maschine reagiert anders. Also versucht man, das beste daraus zu machen

    Übrigens war das eine 900XXL im Kartondruck, 145cm hochgestellt mit Logistik. Ich kenne die MAN 300,700, bis zur 900 ist nicht weit entfernt. Kartondruck(Verpackungsdruck) hab ich auch schon gemacht.

    Solche Druckereibesitzer suchen die Eierlegende Wollmilchsau.

    Mich würde jetzt interessieren, wer denn so einen Job im Ausland bekommen hat und was er für Voraussetzungen hatte.

    Ich hab meinen 2006 in BIH nur mit Vermittlung bekommen und ich denke, das wird auch in Zukunft sao bleiben. Nur wer anderen einen guten Drucker vorschlagen kann (Headhunter), wird auch einen guten Job bekommen. Die Zeiten der Fairness sind seit Jahren schon vorbei.

    Moin moin,


    wenn man das so liest, könnte man meinen, hier sind nur Profis da. Maschine einschalten und zack, die Bogen flutschen. Wer von euch kann denn 10 Farben perfekt drucken?

    Manchmal ist das Kleinzeug, was ausmacht, an einer Maschine drucken zu können. Platten einspannen, Farbe rein Papierlauf und los gehts. So...

    Und dann kommen die Kratzer. Woher kommen die denn? Welches Farbwerk? Wendung? Bogenaufgang? Ich hab ja 10 Werke, bei denen ich ja schauen kann. Und den Boss juckts nicht, wenn ich halt mal ne Weile suche.

    Angekommen?

    Die Schweizer suchen echte Profis. Leute, die die Maschine beherrschen. Leute, die hören, wenn eine Maschine nicht sauber läuft. Dafür zahlen die dann aber auch. Im DD stehen oft solche Anzeigen drin, für absolute Voll-Profis.

    Beispiel: Vor Jahren war ich in Heidelberg, eine neue Maschine kaufen. Im Democenter lief eine CD 102-6+L. Dem dortigen Drucker hab ich zugeschaut, da er von uns einen Auftrag drinne hatte.

    Der stand also ca. 5 m vom CP2000 entfernt und sah zu, wie ein weiter Drucker einen Bogen zog. Aus dieser Position hat der dem Drucker gesagt, welcher Passer nicht o.k. ist und wie er fahren soll und dass am Anleger noch dies und das einzustellen wäre. Mir also die Kinnlade runter. Fadenzähler geholt und geschaut. Der hatte recht. Und das ging bei jedem Jobwechsel so. Der hat sich eigentlich nur mit den Kunden unterhalten und gleichzeitig den Druck optimiert. :!: Das war ein Profi, wie ihn die Schweizer haben wollen. :!:

    Wenn Ihr so seid, dann bewerbt euch, die nehmen euch mit Handkuss. Ich bins heut noch nicht...

    Moin moin Schichtführer,


    ich denke, Ihr habt im Prinzip die Fehlerquellen schon genannt. Zum einen die Luft in der Hülle und zum anderen die Farbe. Wobei ich mich FRage, warum UV-Farben? Sind das reine Folienhüllen?

    Aber egal. Icxh habe die Erfahrung gemacht, dass Hüllen am besten Laufen, wenn die Farbe weniger zügig ist (weil diese dann die Taschen im Druckwerk quasi öffnen) und das Gummituch relativ neu ist (gleicher Effekt)

    Auch wenn die Hülle möglichst Hochkant anstatt quer einläuft (geht nicht bei SK-Versandtaschen) hilft das manchmal schon.

    Auf welcher Maschine druckt Ihr?

    Moin moin,

    also Ph-Wert ist definitiv zu hoch. Dieser sollte bei ca. 5,2 sein.

    Bei Alkohol ist das etwas anderes. Das hängt von der Maschine ab.

    Beispiel: Printmaster mit Filmfeuchtwerk: HD schreibt 7-8% Alkohol vor, wir hatten die besten Erfahrungen auf einer PM52-4 mit 9-10% bei 2% Wischwasserzusatz gemacht.

    Darüber lacht sich der Kollege an der CD 102-5L kaputt, der hat gar keinen Alkohol weil Alkoholfreier Druck. An der MAN 708 mit Delta wird ca. 5% gefahren, an der SM 102-8 wird 4,5% gefahren.

    Und in meiner Lehrzeit habe ich an der KORD 64 mit Plüschfeuchtwerk satte 15% gefahren. Is aber auch schon ein paar Tage her...

    Um es genau zu sagen: Das mußt Du austesten. Und was passiert, wenn Du zuviel/zuwenig Alkohol fährst, erklär ich beim nächsten Mal. :)

    Moin moin,


    schmieren ist ein Fachbegriff für trocknen? Is mir neu, ich kenn nur wegschlagen und oxidativ.

    Wie fährt man richtig Feuchtung? Ganz einfach: Ist von Maschine zu Maschine unterschiedlich. Zuerst mal: Die neuesten Generationen sind von vorneweg so eingestellt, dass Tonen/schmieren gar nicht erst auftritt, es sei denn, man macht eklatante Fehler (echt zu wenig Feuchtung nachführen z.B.)

    Bei älteren Maschinen kommt es darauf an, welche Farbe ich drin habe, auf das Druckbild, Papier usw. Eine generelle Aussage darüber, wie man das gleich richtig macht, gibts nicht. Deshalb sollte man das ja auch beigebracht bekommen. Oder learning by doing.

    Als Ratschlag: Am Anfang lieber etwas weniger Feuchtung führen, weil Nachführen einfacher ist als emulgierte Farbe wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

    Hallo zusammen,


    ich habe jetzt schon öfter die Erfahrung gemacht, dass die Prüfungskommision am Thema gar nicht interessiert ist. Die wollen wissen, ob man das Erlernte auch verstanden hat und Umzusetzen weiss.

    Von den vielen Prüfungen, die ich bis jetzt mitgemacht hatte, sind ca. 80% vorher beendet worden, weil erkannt worden ist, das der Unterichtsstoff verstanden und angewandt wurde.

    Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob man nervös ist oder Hemmungen hat, vor Publikum zu agieren.

    Wir lachen dann abend´s nach dem Prüfungstag... :thumbup:

    Hallo alle zusammen,

    welche Wellen so manche Äußerungen schlagen können? Ist ja Wahnsinn.

    Nun aber erst mal der Reihe nach:

    Ich will weder jemanden ärgern noch beleidigen, wir sind hier nicht im Kindergarten. Wenn ich mich nicht richtig verhalten habe, tut´s mir leid. Ich geb Spinetti einen aus :D . Und ärgern kannst mich auch nicht, da halt ich schon einiges aus :cursing:

    Andersrum: Vielen Dank für das Lob, hört man heutzutage echt sehr selten. :)

    @EHST: Im Prinzip hast Du recht, aber Du wirst von keiner Agentur offene Daten bekommen, auch wenn diese in InDesign erstellt wurden. Viele Firmen sind halt der Meinung, dass man ein PDF nicht mehr ändern sollte oder wenn schon, dann der, der es erstellt hatte.

    Umgekehrt erlebe ich das nahezu jeden Tag, dass selbst von hochrangigen Agenturen nur fehlerhafte Daten kommen. Bei Rückfragen werden dann die auch noch schnippisch und suchen den Fehler wie immer in der Druckerei.

    Eigentlich will ich nur sagen: Wer seine Arbeit wirklich korrekt macht, braucht sich keine Sorgen zu machen, wie es im Druck aussieht. Nur wenns schiefgeht, will´s keiner gewesen sein.

    Tach auch,

    ja, Westland hat da halt so seine Vorschriften. Ich hätt jetzt gerne gewußt, was die "Lototecbeschichtung" ist und wie stark die aufgebracht wird.

    Ich denke, das ist so ähnlich wie die Farbduktoren von Heidelberg, die Keramikbeschichtet sind und deshalb nur mit Kunststoffspachtel berührt werden dürfen. Dass die Beschichtung aber nur hauchdünn ist und nach einer gewissen Zeit abgeschafft ist, sagt keiner.

    Und wer seine Tauchwalzen mit Aceton oder Letterol reinigt, ist eh nicht mehr zu helfen.

    Anders rum möchte ich aber auch sagen: Wer seine Maschine regelmäßig pflegt, wird auch weniger deartige Probleme haben. :P

    Moin moin,

    für PP-Präsentationen über Overheadfolie eigent sich am besten: Farbenlehre. Aufbau siebenteiliger Farbkreis, additives und substraktives Farbmischen und wenn noch Zeit wäre übereinanderlegen des 4c Offsetdruckes als Darstellung des Farbbildes. Das kann man locker in 15 Min. mit ca. 13 Folien hinbiegen und verquasseln, so dass es jeder versteht. Wenn Hilfe benötigt wird, einfach mailen. :thumbup:

    Mion moin,

    bei den Streifeneinschiessern gibts zwei Varianten: mit Lichtschranke= bei Transparentpapier weniger zu empfehlen, zudem recht schwer korrekt einzustellen, oder per Kabel an die Druckmaschine angeschlossen. Dann kann eigentlich nix schiefgehen. Abschneiden geht nicht? Scherblatt abgelutscht. Alles andere ist eigentlich Einstellungs- bzw. Erfahrungssache.

    Mion moin,


    eine Zulassung zur Prüfung zum Flachdrucker oder Mediengestalter ist möglich. Dafür müssen aber Voraussetzungen seitens des Prüflings und der Firma da sein.

    So muß man z.B. mindestens die Hauptschulabschlußprüfung haben, noch besser wäre Realschulabschluß oder Hauptschulabschluß und abgeschlossene Berufsausbildung. Die Jahre der Praxis hängt vom jeweiligen Bundesland ab, hierzu mußt man bei der IHK oder HK die Zulassungsvoraussetzungen erfragen.

    Von Seiten des Arbeitgebers muß mindestens ein Mitarbeiter die Ausbildereignungsprüfung haben, zusätzlich muß der Betrieb der IHK/HK angehören.

    Man kann das alles aber auch in einem persönlichen Gespräch in der zuständigen Kammer nachfragen bzw. schriftlich einholen.

    Mion mion,

    an der S-Offset ist die unruhige (nicht homogene) Druckfläche kein seltenes Problem. Hauptursache: Zu geringe Walzenoberfläche. Ideal ist da das Verhältnis ón 1:1,7 und größer (Bogengröße:Walzenoberfläche). Es gibt die schwarze und graue S-Offset, bei der grauen wurden für solche Sachen noch eine weitere Tandemwalze mitgeliefert, meist aber nicht eingebaut.

    Abhilfe schafft vielleicht folgendes: Farbe in 2.DW und Duktorhub auf fast maximal und ledoglich mit Farbzonen steuern.

    Maschinenunruhe glaub ich eher nicht, sonst würde das auch in allen anderen Flächen zu sehen sein. Maschinen oder Walzenlagerschaden würde man bei feinen Rasterflächen eher sehen als bei einer Vollfläche. Vielleicht hilft das was, viel Glück

    Moin moin,

    oioioi, fühlt sich da jemand auf den Schlips getreten? :D

    Ich werde meine Randbemerkungen so lange machen, solange der Admin mir das nicht verbietet. Zudem sind die weder beleidigend noch herabsetzend.

    Papierwissen? Wer weiss? Vielleicht stecken da mehr als 25 Jahre Beruferfahrung drin? Vielleicht bin ich aber auch nur ein Lehrling der sich profilieren möchte. Vielleicht hab ich aber auch den schweitzer Degen? Und den noch in Gold? Aber egal, is eh Kindergarten...

    Nochmals zu den druckfertigen und nicht druckfähigen Daten. Du bist selbst Drzcker und Schriftsetzer, Du kennst die Probleme, welche auftreten, wenn man den Job nicht richtig macht oder kann weil die Software fehlt.

    Und noch was: Duldsamkeit und toleranz sind die Grundsätze einer vernünftigen Diskussion. Frei nach Popper. Schau nach, wer das war...

    Hey Leute,

    wir sind jetzt schon so viele aber kaum einer kenn die dazugehörigen Firmen mit den Maschinen und Produkten, die Ihr produziert.

    Ich würde vorschlagen (der Anonymität gegenüber) dass keine Firmennamen genannt werden sollten. Lediglich der Standort der Firma als Postleitzahl. Auch solltet Ihr keine Werbung für eure Kunden machen. Einfach alles schon neutral aber doch informativ.

    Ich mach mal den Anfang: Firma ist in 76437 ansässig, Vollstufig und hat im Drucksaal insgesamt 4 Maschinen stehen (8 Farben, 5 Farben, 4 Farben 2 Farben und die Lehrlingsmaschine: eine einfarben, alles HD) Daneben alles was die Buchbinderei braucht. Wir drucken nahezu alles, Bücher, Broschüren, Plakate Handzettel etc.

    Leider wird die Bogenoffsetabteilung geschlossen, somit ist mein Arbeitslatz dann weg. Najaa, bin guter Hoffnung, dass danach nochwas gutes kommt. ;(