• Gerhardt und seine Schwiegermutter haben sich seit Monaten in der Wolle. Sie leben im selben Haus und teilen sich die Küche. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Letzten Samstag kommt Gerhardt vom Rasenmähen in die Küche. Dort steht seine Schwiegermutter mit einem Teller Rindfleischsuppe und möchte diese Gerhardt reichen:
    ’’Was soll das?’’
    ’’Weißt du, Gerhardt, ich kann nicht mehr. Diese ewige Streiterei muss ein Ende haben. Ich habe dir eine leckere Rindfleischsuppe gekocht.’’
    ’’Du? Du kannst doch deinen eigenen Hund nicht leiden,’’
    deutet auf den Rauhaardackel, der unter dem Tisch hervorblinzelt
    ’’und willst mir eine Suppe anbieten? Wahrscheinlich willst du mich vergiften --- Ja, komm, gib her die Suppe!’’
    Er nimmt ihr die Suppe ab und stellt sie dem Hund hin. Der schlabbert dreimal dran und fällt um.
    ’’Ich hab’s gewusst! Du wolltest mich vergiften, du Miststück!’’
    Gerhardt nimmt einen der schweren Küchenstühle und schlägt der Schwiegermutter den Schädel ein.
    In dem Moment, in dem die Schwiegermutter auf den Küchenboden knallt, springt der Hund hoch, geht in Siegerpose und ruft: ’’JAAAAA!’’


    :evil:

  • ich möchte Dir nach einer Woche Ehe kurz schreiben,
    wie das Leben in unserer ersten gemeinsamen Wohnung so ist.


    Die Wohnung ist komfortabel.
    Die Hausarbeit fällt mir nicht schwer.


    Nur mein Mann, also der möchte ständig und immer nur das Eine. Egal wo ich bin, in der Küche, im Bad, im Wohnzimmer, ja selbst im Keller - ständig und immer nur das Eine. So, das muss erst mal reichen, ich hab’ Dich lieb, viele Grüße, Deine Tochter.


    Bitte entschuldige die wackelige Schrift.


    :love:

  • Ein Mafia-Boss findet heraus, dass ihn sein Buchhalter um 10 Mio. Dollar betrogen hat.
    Der Buchhalter ist taubstumm.
    Die ursprüngliche Idee war, dass ein tauber Buchhalter nichts mithören und deshalb vor Gericht keine Aussagen machen könnte.
    Als sich der Boss den Buchmacher vornehmen will, bringt er seinen Anwalt mit, der die Zeichensprache beherrscht.
    Der Boss lässt fragen, wo die 10 Mio. Dollar versteckt sind.
    Der Anwalt stellt die Frage in Zeichensprache und der Buchhalter
    signalisiert zurück: "Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen."
    Der Anwalt antwortet dem Boss: "Er sagt, er weiß nicht, wovon Sie sprechen."
    Nun reicht's dem Boss und er zieht eine 9mm Pistole aus der Tasche, hält sie gegen den Kopf des Buchhalters und sagt: "Frag ihn nochmal!"
    Der Anwalt signalisiert dem Buchhalter: "Er wird Dich umbringen, wenn Du es nicht sagst."
    Signalisiert der Buchhalter zurück: "OK, Sie haben gewonnen. Das Geld ist in einem braunen Koffer, es ist vergraben hinter einem Schuppen von meinem Cousin Enzo drüben in Queens."
    Der Boss fragt: "Nun, was hat er gesagt?"


    Der Anwalt antwortet:
    "Er sagt, Sie haben nicht den Mumm, abzudrücken."
    :cursing:

  • Ein neuer Tierarzt ist im Dorf. Eines Tages erscheint er bei Bauer Bröselmeier auf dem Hof und behauptet doch tatsächlich, mit den Tieren sprechen zu können. Bröselmeier lacht sich darüber kaputt, während sich der Tierarzt schon mit der Kuh unterhält.
    "Na, was hattse denn gesagt?", will der Bauer grinsend wissen.
    "Sie hat gesagt, dass der Melker viel zu raue Hände habe und ihr schon die Zitzen schmerzen."
    Der Bauer sieht sich den Euter an und tatsächlich: die Zitzen sind entzündet. Nun geht der Tierarzt zum Pferd und erkundigt sich nach dessen Wohlbefinden.
    "Na, was sagt der Gaul?" fragt der Bauer - schon etwas verunsichert.
    "Er sagt, sein rechter hinterer Huf schmerze. Wahrscheinlich sei das Hufeisen locker."
    Der Bauer sieht nach und tatsächlich: Das hintere Hufeisen muss dringend erneuert werden. Währenddessen begibt sich der Tierarzt zum Ziegenstall. Als der Bauer das sieht, rennt er an ihm vorbei, springt mit einem gewagten Satz über die Absperrung, hält der Ziege das Maul zu und flüstert ihr aufgeregt ins Ohr: "Halt bloß die Schnauze. Erstens ist es schon fünf Jahre her und zweitens war ich besoffen."
    :whistling:

  • @ Bennson, ich hoffe die anderen gefallen Dir auch :) - und die, die noch kommen ;)


    Ein kleiner Zirkus muss seinen Betrieb einstellen und versucht die Zirkustiere in den umliegenden Gemeinden unterzubringen. Unter anderen ist auch ein Zebra dabei, welches ein Bauer aufgenommen und zu den anderen Tieren in den Stall gestellt hat.
    Das Zebra schaut die Schweine an und fragt nach deren Aufgaben.
    ’’Wir werden gut gefüttert, und wenn wir dick und fett sind, werden wir geschlachtet und der Metzger macht Wurst und Schnitzel aus uns.’’
    Das Zebra fragt die Schafe.
    ’’Wir werden geschoren und die Bäuerin macht aus der Wolle Pullover und Strümpfe.’’
    Das Zebra fragt die Kühe.
    ’’Wir werden gemolken und aus der Milch machen die Menschen Käse und Yoghurt.’’
    Das Zebra fragt die Hühner.
    ’’Wir legen Eier, die essen die Leute zum Frühstück oder nehmen sie zum Kuchenbacken.’’
    Im Stall steht auch ein Hengst, der das Zebra schon die ganze Zeit beobachtet.
    ’’Und du? Welche Aufgabe hast du denn hier auf dem Hof?’’ fragt ihn das Zebra.


    ’’Zieh du erst ’mal deinen Schlafanzug aus, dann zeig’ ich dir auch meine Aufgabe hier auf dem Hof!’’


    :pinch:

  • Zwei Frauen gehen saufen.


    Auf dem Weg nach Hause müssen
    sie mal, aber weit und breit ist kein
    WC zu sehen. Nur ein Friedhof.


    Sie gehen hinter einen Grabstein, haben
    aber nichts zum abwischen dabei.


    Die 1. wischt sich mit ihrem Slip ab und
    wirft ihn weg.


    Die 2. nimmt eine Kranzschleife.


    Tags drauf treffen sich die Ehemänner.
    "So geht's nicht weiter. Meine
    Frau
    kam
    besoffen und ohne Höschen heim!",
    beklagt sich der eine.


    Darauf der andere: "Das ist nichts.


    Meine kam auch besoffen heim und
    zwischen den Arschbacken hatte sie
    ein Band mit der Aufschrift :


    " Wir werden dich nie vergessen, deine
    Freunde von der Feuerwehr!!!"
    :D :D

  • Eine Rentnerin möchte sich ihren lang ersehnten Wunsch erfüllen und einen Papagei kaufen. In der Zoohandlung ist aber nur noch ein Ara aus einem mittlerweile geschlossenen Freudenhaus zu haben. Der Zoohändler sagt, dass er diesen Papagei nicht loswerde, da dieser obszöne Geschichten erzähle. Die Rentnerin meint, dass ihr das nichts ausmache, sie lebe ohnehin allein. Zu ihrem 75sten Geburtstag lädt sie ihre 3 Söhne und die Schwiegertöchter ein. Als diese die Wohnung betreten, krächzt der Papagei: ’’Die Herren sind mir ja bekannt, aber die Nutten sind neu!’’


    :pinch:

  • Erna hat eine Dose Pfirsiche ’’mitgehen lassen’’ und steht vor’m Richter. Die Gerichtsverhandlung läuft.
    Der Richter möchte sie trotz ihres hohen Alters nicht ungestraft davon kommen lassen, und überlegt sich einen kleinen
    Kalauer um sie wenigstens ein bisschen zu erschrecken:
    ’’Wie viel Pfirsiche waren denn in der Dose?’’
    Erna kleinlaut: ’’6 Stück.’’
    ’’So, so, hmm 6 Stück, na sagen wir: 6 Tage Gefängnis!’’
    Auf der Zuschauerebene meldet sich plötzlich ein älterer Herr und schnalzt eifrig mit den Fingern, so wie früher in der Schule.
    Der Richter: ’’Mein Herr, die Verhandlung ist zwar öffentlich, aber Zwischenrufe sind hier nicht erlaubt!’’
    ’’Ich bin der Mann der Frau!’’
    ’’Na gut, ausnahmsweise, was haben Sie auf dem Herzen?’’
    Ernas Mann: ’’Die hat auch ’ne Dose Erbsen geklaut!’’

  • Herr Meyer beim Ohrenarzt. ’’Herr Doktor, in letzter Zeit höre ich so schlecht.’’
    Der Arzt: ’’Da gibt es eine neue Methode, ich setze ihnen links einen Wurm
    ins Ohr und der kommt nach 20 Sekunden aus dem anderen Ohr wieder heraus.
    Dann können sie wieder tadellos hören.’’ Herr Meyer willigt ein. Der HNO setzt den Wurm ans linke Ohr,
    und dieser kommt nach 20 Sekunden am anderen Ohr wieder heraus.
    ’’Und Herr Meyer, wie isses?’’ ’’Super Herr Doktor, ich höre wieder einwandfrei.
    Ich schicke Ihnen morgen meine Frau vorbei, die hört auch kaum noch etwas.’’
    Tagsdrauf sitzt Frau Meyer in der Praxis. Er untersucht sie kurz, fragt sie nach ihrem Einverständnis und
    setzt ihr einen Wurm ans Ohr. Schwupps, der Wurm verschwindet im Ohr, kommt aber
    nicht am anderen wieder heraus. ’’Merkwürdig’’ sagt der Arzt und setzt noch einen
    Wurm an und schwupps wieder verschwindet er und kommt nicht am anderen Ohr heraus.
    ’’Na sowas, sagt er, da mach ich mal ein Röntgenbild.’’ Nach 10 Minuten kommt er
    grinsend mit dem Röntgenbild ins Behandlungszimmer. ’’Tja Frau Meyer, Sie hören nicht nur schlecht,
    Sie haben auch einen Vogel.’’

  • Ein Landwirt gewinnt 1500€ im Lotto und bekommt sie in drei 500€ Scheinen bar ausbezahlt.
    Leider fällt ihm das Geld auf den Boden und seine fette Sau frisst das Geld. Der Geldbote hat einen Ratschlag parat: " Geben Sie der Sau einen Korn zu trinken und treten Sie ihr in den Hintern, dann kotzt sie das Geld wieder aus."
    Da der Bauer gerade keinen Korn im Haus hat, schleppt er die Sau in die nächste Kneipe, bestellt ein Bier und einen Korn. Er trinkt das Bier, gibt der Sau den Korn, tritt ihr in den Hintern und siehe da, sie erbricht einen Schein.
    Der Wirt ist begeistert und fragt, ob er das Tier kaufen könne. "Unverkäuflich", sagt der Bauer, bestellt noch ein Korn, noch ein Bier, tritt der Sau in den Hintern und der zweite Schein kommt zum Vorschein.
    Der Wirt kann es kaum glauben, und der Bauer wiederholt das Spiel zum dritten Mal. Darauf der Wirt: "Ich gebe Ihnen 10.000 € bar für das Tier." Zufrieden willigt der Bauer ein, lässt die Sau in der Kneipe und geht heim.
    Anderntags liest er in der Zeitung die Schlagzeile <Betrunkener Gastwirt tritt Sau tot>

  • Es war einmal ein Mann, der unheimlich gerne gekochte Bohnen aß.


    Er liebte sie, aber leider aber leider hatten sie immer so eine unangenehme und irgendwie "lebendige" Wirkung bei ihm. Eines Tages lernte er ein Mädchen kenn und verliebte sich in sie.
    Als sie dann später heiraten wollten, dachte er sich: "Sie wird mich niemals heiraten, wenn ich nicht damit aufhöre !"
    Also zog er einen Schlußstrich und gab die Liebe zu den Bohnen auf.


    Kurz nach der Hochzeit - es war sein Geburtstag - auf dem Heimweg, ging sein Auto plötzlich kaputt und weil sie weit draußen auf dem Land wohnten, rief er seine Frau an und sagte, daß er später komme, weil er laufen müsste.
    Als er dann so lief, kam er an einem Gasthaus vorbei, aus dem der unwiderstehliche Geruch von heißen Bohnen in seine Nase strömte.
    Weil er ja nun noch einige Meter zu laufen hatte, dachte er sich, daß die Wirkung der Bohnen bis nach Hause nachgelassen haben dürfte.
    Also ging er in das Gasthaus und bestellte sich drei extra große Portionen Bohnen Auf dem Heimweg furzte er ununterbrochen.


    Als er dann schließlich daheim ankam, fühlte er sich bereits von aller Last befreit. Seine Frau erwartete ihn schon und wirkte ziemlich aufgeregt. "Liebling, ich habe für Dich die beste Überraschung zum Abendessen vorbereitet, weil Du ja heute Geburtstag hast!" und band ihm ein Tuch vor die Augen.
    Dann führte sie ihn zu seinem Stuhl im Esszimmer und er musste versprechen, nicht zu schummeln und zu schauen.
    Plötzlich spürte er, wie sich langsam und unaufhaltsam ein gigantischer Furz in seinem Darm bildete. Glücklicherweise klingelte genau in diesem Moment das Telefon und seine Frau bat ihn nicht zu schauen und noch einen Moment zu warten.
    Als sie gegangen war, nützte er die Gelegenheit und verlagerte sein Gewicht auf das linke Bein und ließ es krachen. Es war nicht nur laut, sondern roch auch wie nach verfaulten Eiern. Er konnte kaum noch atmen und so ertastete er sich seine Serviette und fächerte sich damit Luft zu.
    Kaum hatte er sich erholt, als sich eine zweite Katastrophe anbahnte. Wieder hob er sein Bein und "FFFFFFFFFFFFFFFFRRRRRRRRRRRTTTTTTTT!!!!!!" Es hörte sich an, wie ein startender Dieselmotor und stank noch schlimmer.


    Um nicht zu ersticken, fuchtelte er wild mit den Armen, in der Hoffnung, der Gestank würde sich verziehen.
    Als sich wieder alles etwas beruhigt hatte, spürte er auch schon erneut einen Druck. Diesmal hob er sein anderes Bein und ließ den heißen, feuchten Dampf ab. "Dieser Furz hätte einen Orden verdient!" murmelte er halblaut vor sich hin. Die Fenster wackelten, das Geschirr auf dem Tisch klapperte und eine Minute später waren alle Blumen tot.


    Plötzlich hörte er, wie seine Frau den Hörer wieder auflegte (was auch das Ende seiner Freiheit zu Furzen bedeutete). Er legte schnell fein säuberlich die Serviette wieder auf den Tisch und legte seine Hände darauf. So zufrieden lächend, war er ein Sinnbild der Unschuld.


    Seine Frau entschuldigte sich, daß es so lang gedauert hatte und wollte wissen ob er auch ja nicht geschumelt hatte.
    Nachdem er ihr seine Unschuld versichert hatte, entfernte sie die Augenbinde und rief: "ÜBERRASCHUNG!!!!!"
    Zu seinem Entsetzen mußte er feststellen, daß am Tisch noch zwölf weitere Gäste saßen, die ihn entgeistert anstarrten!!!!!!!!

  • Guude,


    isch hab Ihne Ihr Adress vonem Kumpel gekrischt un vielleischt habbe se ja ebbes für misch, so z.B. als Hausmeistä.


    Isch bin de Karl-Heinz Gebbard, die Kumpels nenne misch allerdings "Schobbe".


    Geborn bin isch am 25.10.55 in Hanau. Isch seh zwar älter aus, aber isch
    war auch lang krank. Mei Schulausbildung is 12 Jahr Grundschul Groß-Krotzebosch mit anschließendee Lehr als Feinmeschanikä, Einzelhandelskaufmann un dann Gas-Wasser Installateur. Die erschte zwei warn nix, die dritt hab isch dann 1989 abgeschlosse. Dadenach war isch korz für 5 Jahr net verfügbar (isch will net drübber redde, dumm Sach - vergesse beim Aldi zu bezahle...).


    Isch bin handwecklisch äußest geschickt un dechnisch versiehrt und hätt auch grad Zeit, da mein letzte Chef net mit mir zurechtgekomme is. Dadezu muss isch saache, dass isch hin und widdä gern mal ein zwitscher, aber net uff de Abbeit, höschsten in de Frühstückspaus und de Mittagspaus, unn aach e klaa Kaffeepaus werd ja wohl noch drinn sei. Mer werd ja aach viel ruhischer nach so em klaane Hüütsche, Sie wisse schon, gell. Aber zurück zu dämm Grund vo meim Schreiwe. Isch such Abbeit. Jetz aach net grad so richtisch was Schweres (mer werd ja net jinger, gell), eher sowas mit beuffsichtische von Wohnunge unn Schigganiern von Leut, die wo da drin wohne - des kann isch.


    Des letzte mal war isch aach Hausmeistä innem Hochhaus, unn da hab isch mer da so e paar Fertischkeide angeeischnet, die wo mir bei Ihne helfe könnte.


    Isch kann osch gut:


    - Über de Hof brülle
    - Kinner vom Rase verscheusche
    - Autos uffschreiwe die am falsche Packplatz stehe
    - Fußbäll platt schtesche
    - Türn uffschtemme oddä eitreede
    - Im Keller rummgeistern
    - Putzplän kontrolliern
    - Schmierfinke bei de Polizei abliffern
    - Auslänner strietze
    - un sowas alles


    Außerdem hab isch aach wie gesacht Heizungbauer gelernt. Bei de GWS Koth in Heddernheim. Leidä sinn die Zeuschnisse irschendwie verschlampt worrn, net von mir, da bin isch osch gewissehaft, des muss en annern gewese sei.
    Aber Hand uffs Herz - nur Aanser. Isch dät misch freue, wenn Sie mir Geleschenheid gäwe däte misch emal persehnlisch vorzustelle. (Isch dät auch e klaa Likörsche mitbringe - da babbelt sischs glei leichter, gell).


    Ansonsten verbleib isch


    Ihne Ihrn Karl-Heinz Gebbard


    PS. Vor 11:00 gehts net, da hab isch Frühschobbe


    ;)

  • Es war einmal ein kleines, süsses Mädchen, das
    immer ein Käppchen aus rotem Samt trug. Aufgrund
    dieses Attributes erhielt es ein Assign unter dem
    symbolischen Namen "Rotkäppchen". Eines Tages
    sprach die Mutter: "Rotkäppchen, die Gesundheit
    deiner Großmutter hat einen Interrupt bekommen.
    Wir müssen ein Patchprogramm entwickeln und zur
    Großmutter bringen, um das Problem zu lösen.
    Verirre dich jedoch nicht im Wald der alten
    Sprachen, sondern gehe nur strukturierte Wege.
    Nutze dabei immer eine Hochsprache der 4.
    Generation, dann geht es der Großmutter schnell
    wieder gut. Und achte darauf, daß dein
    Patchprogramm transaktionsorientiert ist, damit
    es die Großmutter nicht noch mehr belastet." Da
    der Weg zum Haus der Großmutter reentrent war,
    traf Rotkäppchen den bösen Wolf. Er tat sehr
    benutzerfreundlich, hatte im Background jedoch
    schon einen Abbruch programmiert. Während
    Rotkäppchen einen GOTO ins Blumenfeld machte,
    ging der Wolf im Directzugriff zur Großmutter und
    vereinnahmte sie unverzüglich durch einen Delete.
    Ohne zu zögern gab er sich den Anschein
    kompatibel zu sein und nahm die logische Sicht
    der Großmutter an. Dann legte er sich in ihren
    Speicherplatz. Kurz danach lokalisierte auch
    Rotkäppchen die Adresse der Großmutter und trat
    in den Speicherraum. Vor Installation des
    Patchprogramms machte Rotkäppchen
    sicherheitshalber einen Verify und fragte: "Ei
    Großmutter, warum hast du so große Augen?" -
    "Weil ich zufriedene Endbenutzer gesehen habe." -
    "Ei Großmutter, warum hast du so große Ohren?" -
    "Damit ich die Wünsche der User besser verstehen
    kann." - "Ei Großmutter, warum hast du so ein
    entsetzlich großes Maul?" - "Damit ich dich
    besser canceln kann!" Sprachs und nahm das arme
    Ding als Input. Nach einem Logoff begab sich der
    Wolf zur Ruhe, schlief ein und begann laut zu
    schnarchen. Als der Jäger auf seinem Loop durch
    den Wald am Haus der Großmutter vorbei kam, sah
    er durch ein Window den Wolf im Speicherplatz
    liegen. "Finde ich dich hier, du alter Hacker",
    sprach er, "ich habe dich lange gesucht!" Als
    Kenner der Szene analysierte er sofort, daß nach
    den Regeln der Booleschen Algebra die Großmutter
    nur im Bauch des Wolfes sein könnte. Er nahm sein
    Parser, teilte den Bauch des Wolfes in mehrere
    Sektoren und machte, welch Freude, Großmutter und
    das Rotkäppchen wieder zu autonomen Modulen. Als
    Input für den leeren Bauch des Wolfes nahmen sie
    viele Kilobyte Steine und beendeten die Operation
    mit einem Close. Als der Wolf erwachte,
    verursachte ihm sein dermassen aufgeblähter
    Hauptspeicher solche Schmerzen, daß er an einer
    Fatal Memory Error jämmerlich zugrunde ging. Da
    waren alle vergnügt. Das Patchprogramm aktivierte
    die Großmutter. Rotkäppchen aber dachte: "Du
    willst dein Lebtag nie wieder einen GOTO machen,
    sondern nur noch strukturierte Wege gehen, wie
    dirs die Mutter geboten hat."


    :thumbsup: