Beiträge von Morodin

    Das sind ja wirklich heftige Streifen.Sieht ganz stark nach schlechter Walzenkonfiguration aus.Wahrscheinlich Farbverreiber zu den Farbauftragswalzen am besten den ganzen Walzenstuhl justieren.Um selbst die Farbe auszuschließen einfach die Platten tauschen. Als kurzfristige Notlösung (wenn es eilig)den Blauton als Sonderfarbe drucken.

    Die Übergabe von den letzten Gegendruckgreifern zu den Auslagegreifern überprüfen. Wenn man mehr Greiferraum den Vordermarken gibt, müsste es noch schlechter werden und bei weniger besser.ein paar Bogen in die Maschine laufen lassen und bis zur Übergabe tippen genau untersuchen.Das war bei uns der Fall, ich habe die Öffnungskurve der Auslagegreifern verstellt.Der Techniker des Maschinenherstellers war mir absolut keine Hilfe.

    Wenn es eine Wendemaschine ist kann auch so ein defekt in der Wendung auftreten.Zuviel Blasluft bei dünnen Papier oder Greiferunstimmigkeiten bei der Bogenübergabe.

    Glykol wird normalerweise zu einem 1/4 bis 1/3 zugesetzt.wenn man nur immer

    Wasser zuführt, wird es irgendwann nicht mehr ausreichen um die Anlage vor Korrosion zu schützen.euer System müsste e

    müsste auch einen Wasserfilter Richtung DruckMaschine haben. Da solltet ihr die Filtertasse abschrauben, die vorhandene Kühlflüssigkeit aus der Tasse entsorgen und 100% Glykol einfüllen. So könnt ihr auch weiterhin nur Wasser auffüllen ohne eine Mischung anzusetzen. Die andere Möglichkeit ist eine Mischung anzusetzen und diese mit einer Pumpe der Anlage zuführen.(ist ein wenig aufwendiger).

    Unsere Anlage verliert auch immer ein wenig Kühlmittel, bei unter einem Bar gibt es eine Fehlermeldung. Deshalb wird die Anzeige jeden morgen kontrolliert und bei Bedarf (alle 3bis 4 Wochen ) aufgefüllt.

    Zum erstellen der Kennlinie wird ein Farbkeil gedruckt(spezielle Druckform). Dann hat grobe Werte, die man noch später ein wenig nachjustiert . So habe ich das gemacht. Wenn eine Maschine aufgestellt wird , macht das eigentlich der Instruktor.

    Hallo, du kannst unter dem Menüpunkt "KHS" die Duktorhubeinstellungen für drei 3 Papiersorten definieren." L " , "M" und "H" .

    Zusätzlich kannst du noch verschiedene Kennlinien für die Umrechnung der CIP 3 -Daten anlegen.

    eigentlich reicht es aber wenn du mit einer vernünftigen Kennlinie arbeitest und für die unterschiedliche Papiersorten im KHS-Menü dir Voreinstellungen unter L,M und H anlegst.

    Wir benutzen nur L für gestrichene Papiere und H für ungestrichene. Hast du keinen Kollegen an der Maschine der dir das erklären kann?Das wäre auf jeden Fall der einfachste Weg.Arbeitest du in Deutschland?

    mfg Morodin

    Umschläge mit hoher Farbbelegung auf ungestrichenen Papieren werden bei uns manchmal mit Dispersionslack lackiert, wenn die Scheuerfestigkeit zu gering ist.

    Aber nie Nass- in Nass sondern 1- 2 Tage später im extra Durchgang, funktioniert sehr gut.

    Das sind Kalkablagerungen, da hilf nur etwas mit Säure. Wir hatten das Dilemma mal auf unseren Perfect Jackets , das war echt zum Kotzen. Mit Friday A und ein wenig Wasser ging es bei uns weg. Werden bei euch die Walzen regelmässig entkalkt? wenn nicht, ist das vielleicht die Ursache.

    2015 kämpfte ein Farbhersteller mit größeren Problemen die von Metallsplittern verursacht wurden und leider erwischten wir auch eine Lieferung dieser Chargen.
    Die Splitter setzten sich bei uns in den Walzenoberflächen fest(man konnte sie kaum sehen besser fühlen) und das Ergebnis waren Kratzer in Umfangsrichtung auf den Platten(hat immer so 6000- 9000 Bogen gedauert) sowie leicht verkratzte Farb und Feuchtverreiber .Wir mussten X-mal die Walzen ausbauen und diese Splitter entfernen , das war immer eine Mordsgaudi X( .
    Eine große Druckerei bekam Schadenersatz vom Farbhersteller.

    Sind alle Druckwerke betroffen?Wurde alle Druckwerke auf einmal justiert?
    Die einizgen Veränderungen zwischen Zustand" gut" und Zustand " schmieren , waren nur die Walzenjustage und das Entkalken?
    Wie sieht das Schmieren und Tonen aus ? Druckanfang bis Druckende oder fängt es in der Mitte an?
    Feuchtwasser neu ansetzen, evt ist vielleicht Waschmittel ins Feuchtwasser gekommen.
    Wenn euer Zusatz bis jetzt immer Top war, würde ich ihn nicht wechseln. Zuviele Konstanten auf eimal zu ändern, birgt immer hoch Risiken.
    evt Walzenjustage an der warmen Maschine noch einmal überprüfen, zu starke Kontaktstreifen verursachen oft Probleme(so war es bei uns immer, aber jede Maschine ist anders).

    dann weiter viel Glück.Ich hoffe du lässt uns an der Lösung teilhaben

    vorm justieren war alles in Ordnung? Haben alle Werke die gleiche Justage und gleiche Problem?
    Wurde die Maschine im kalten Zustand justiert?
    du scheinst ja auch sehr vom Walzenplan abzuweichen,Justagetoleranz max 0,5 mm(auf jedenfall bei unseren A2 Maschinen).Lieber den Kontaktstreifen ein wenig zu dünner als zu breit.
    Am Wasser selber wird es wohl nicht liegen, mit 10% Alkohol geben dir schon sehr viel Spielraum.Die Walzen selber müssten bei dem Alter und der Laufzeit ja noch top in Ordnung sein.