Beiträge von secaro

    Hallo,

    heute ist mir mal wieder ein Bogen in's Farbwerk gerauscht (GTO52 - ja, das gibt's noch ;-) ).

    Das passiert vielleicht einmal pro Jahr - natürlich ausschließlich unter Zeitdruck.

    Die Konsequenz war eine Stunde putzen inklusive teilweisem Ausbau der Walzen, das ist nur mäßig amüsant||.


    Gibt es Tricks, die Maschine auf einfacherem Weg von der Sch... den Papierresten zu befreien?

    Offenbar geht es um Siebdruck.

    Welche Emulsion benutzt du?

    Wie wurde belichtet mit welcher Lichtquelle und wie lange (Stichwort aktinisches Licht)?

    Gegebenenfalls erstmal eine Stufenbelichtung durchführen.

    Ist die Emulsion überlagert (ca. 6 Wochen, nachdem du den Diazo-Farbstoff eingerührt hast bzw. Datum bei fertigen Emulsionen)?

    Sind die Siebe sauber und entfettet?

    Gottverdammich!

    Nimm es mir bitte nicht übel, aber das ist nicht egal.

    Ich bin, weiß Gott, nicht allzu konservativ. Aber:

    Du verwendest Wortverunstaltungen, bei denen mir das flüssige Lesen schwerfällt.

    Keiner hat etwas gegen Rechtschreib-und Grammatikfehler, das passiert und wird überlesen, aber man sollte einen gewissen Respekt vor dem Lesenden haben.

    Du verlangst, dass andere Menschen sich die Arbeit machen, deine verwaschene Sprache/Schrift entgegen allgemeiner Sprachgewohnheiten zu entschlüsseln und dazu noch adequate Antworten geben...

    Kannst du dir nicht wenigstens ein kleines bisschen Mühe geben, deine Gedanken für das Gegenüber verständlich zu formulieren und am Ende noch einmal drüberzulesen?

    Zumal in deinem Beruf?

    Und, Wurstfinger sind keine Entschuldigung, die hab ich auch.


    Just my 2 cents.

    Ihr könntet die Pantone Farbe als "Foil"-farbe bestellen welche schneller wegschlägt!

    Wegschlagen ist nicht, die Folienfarbe trocknet rein oxidativ...

    Ich hatte auch regelmäßig solche Aufträge (teilweise mehrfarbig mit Weißunterdruck) und bin froh, dass ich sie los bin.

    Abliegen war selten zu vermeiden, zum Glück hat man es auf der Vorderseite (bzw der applizierten Folie)kaum gesehen. Mit dem Feuchtwasser wußte man nicht, wohin (stabilisiert sich aber in Fortdruck, erstmal Papier drucken...)

    Pudern in jeglichem Korngrad war suboptimal, die Folie war an den bedruckten Stellen eher Sandpapiergleich ;-)

    "Halbwegs" gute Ergebnisse habe ich erzielt mit 10% Drucklack in der Farbe und/oder überdrucken mit Lack, aber ein stabiler Prozess war nicht hinzukriegen. Wetter, Weichmachergehalt der Folie, Wasserstand von Hohensaaten-Ost sowie Jupiterkonstellation haben als Faktoren immer mitgespielt.

    Lustig war es immer, wenn die Farbe endlich trocken war und zwei Tage später wieder butterweich auf der Folie schwamm (vermutlich aufgrund der PVC-Weichmacher).

    Und die Moral von der Geschicht':

    PVC-Folie macht im konventionellen Offset nicht glücklich dich;-)

    UV ist vermutlich die Lösung.

    Schönes Spielzeug,erstaunlich was in 3D-Druck möglich ist. Doch der Student hat schlecht recherchiert, das Ding ist eine Druckpresse und wir drucken nicht mit Tinte.

    Es schreibt ein Drucker, der nicht "gepresst" werden will!

    Der Ausdruck "Tinte" könnte durch unser geliebtes "Denglisch" entstanden sein. Im Englischen ist "Ink" allgemein mit "Druckfarbe" synonym.

    Nicht desto trotz ist "Tinte" natürlich falsch und irreführend. Den Fachmann graust es zurecht;).

    Die Erfurter Kollegen sind da recht zugänglich.
    Nachfolger/Parallelfirma ist (war?) DST Druckmaschinen (Polly) in CZ. Die Maschinen waren zum Teil baugleich. Ob es die noch gibt, weiß ich nicht, im Netz hab ich nix mehr gefunden (?!)