Beiträge von Boston Presse

    wie ich gerade gesehen habe werden Bei e-Bay sehr preiswert (ab 11,00 Euro) neue Numerierwerke angeboten.Es ist China-Ware. Soweit ich informiert bin,sind diese Werke nicht für den Deutschen Markt gemacht und haben nicht die entsprechende Schrifthöhe, kann mann aber durch unterlegen mit Karton evtl.gebrauchen.

    Unter Maschinensucher.de sind Händler zu finden,die auch Heidelberger Tiegel anbieten.Die sollten auch gute,gebrauchte Werke liefern können.

    Diese Dinger nennt man Plunger

    Das ist so nicht richtig. Plunger ist nur der "Drücker", der das Werk weiterschaltet,die genaue Bezeichnung ist dann: Numerierwek mit Plungerschaltung. Im Gegensatz dazu gibt es noch Werke mit Rotationschaltung oder ,wenn mehrere Werke zugleich geschaltet werden, mit Zentral-Plunger. Wichtig ist jedoch, ob die Werke mit Gußeisernen oder Stahl Zahlen ausgestattet sind. Letztere sind für den Einsatz zur Durchschlagnumerierung von Sätzen bestimmt. Ob Neu oder gebraucht ist eine Sache des Preises. Ich habe etliche Werke gebraucht gekauft,die alle einwandfrei laufen.

    Hallo Bozena-Lilianna,

    die UV-Röhren altern,sie erzeugen wie alle Leuchtstofflampen dann weniger Licht. Ein Transparentpapier mit Laserdrucker bedruckt bringt nicht eine Dichte von log.4-4,5 die für eine Druckvorstufe erforderlich sind. Es gibt Folien für den Tintendrucker, die dann mit einer speziellen Tinte brauchbare Ergebnisse für den Siebdruck erzeugen. Den Film belichte ich mit einer Linotronic, der Testfilm ist hat die nötige Dichte und ist mit einem Motiv bebildert. Der Test grenzt somit Fehler am Gerät, Platten, Film und Verarbeitung ein. Gerne teste ich auch eine deiner Platten.

    Meine Seminare beinhalten Intensiv-Schulung für ein oder 2 Personen und werden auf den jeweiligen Teilnehmer abgestimmt. Sie dauern von 9.00-17.00 Uhr. Feste Termine gibt es nicht, wird dann abgestimmt. Ab 7.Januar 2020 können Termine gemacht werden.

    Für den Adressenaustausch und weitere Informationen bitte an meine e-mail Adresse khr@redecker-hf.de

    Hallo,

    Wenn sich die lichtgeschützten Bereicher der Platte nicht im Wasser lösen lassen, hat immer eine Polymerisation der Schicht stattgefunden. Ob dieses vor der eigentlichen Belichtung im Gerät oder schon vorher geschehen ist, kann ich nicht sagen. Die Schutzfolie der Platten muß immer vor der Belichtung abgezogen werden, da sonst der Streueffekt der Folie zuschlägt,die Platte ist dann nicht brauchbar. Noch einTipp: Das Filmstück bzw.die Folie mit der belichtet werden soll, muß bei Geräten mit Vakuumfole immer etwas kleiner sein als die Platte, damit ein gutes Vakuum erreicht werden kann.

    Hallo, die Platten haben kein Verfallsdatum. Nach deiner Beschreibung haben die Platten zu viel Licht bekommen. Nur die unbelichtete Schicht ist wasserlößlich. Die Bezeichnung der Röhren im Belichter sagt mir nichts, es müssen UV-Röhren sein z.B. Philips TL-44D25/09N. Zu den Problemen habe ich schon mehrfach geschrieben. In fast allen Fällen ist die falsche Dichte der Filmvorlage bzw. des Laser oder Tintenstrahl-Druckers die Ursache. Ich verwende auch Platten mit Stahlrückseite,die MS 94C Miraclon von Kodak. Meie Belichtungszeiten mit Film (keine bedruckte Folie) sind ca. 2-3 min.belichten, 3min. auswaschenbei 30 Grad,10 min. trocknen bei 60 Grad und anschließender Härtung (nachbelichten ohne Folie und Vakuum) 8-10 min. Ein Musterstück meiner Platten und einen passenden Film kann ich dir zu testzwecken schicken. Wenn du tiefer in das Thema Fotopolymer-Platten einsteigen willst, biete ich auch ein Tagesseminar an.

    Hallo Melissa, leider kann ich erst heute antworten.

    Da sind an der Maschine noch einige Arbeiten zu machen. Den Rost sollte mann schon in den Griff bekommen aber wie sieht es mit den Lagerbuchsen,Wellen und Zahnrädern aus? Die Teile auf dem Hubwagen kann ich noch nicht zuordnen, ist denn alles komplett vorhanden?

    Die Maße für Tiegel und Schließrahmen kenne ich auch nicht. Die Diamant Presse wurde etwa ab 1885 bei Hogenforst gebaut und war deren Originalkonstruktion. Der Boston-Tiegel wurde in drei Ausführungen gebaut. Die Bilder zeigen vermutlich die Ausführung C. Gegenüber einem Handanlegetiegel bietet schon der Antrieb, die Druckverstellung und das verstellbare Markenband in der Bogenanlage große Vorteile.

    Da der Tiegel nicht funktionsbereit ist und noch viel Arbeit geleistet weden muß, halte ich den Preis für zu hoch. Ist handeln noch möglich?

    Da es sich um ein Liebhaber-Stück handelt, habe ich keine Preisempfehlung.

    Wie breit ist denn der Durchgang der Tür? Danach richtet sich welche Teile abgebaut werden müssen. Bei mir ist auch die Tür zu eng und ich mußte die komplette An-und Ablage abschrauben, die Pumpe und das Schwungrad abnehmen.

    Welches Baujahr hat denn der Tiegel?

    Wenn das Grundgestell durch falsches schließen der Form verbogen ist, sollte das Nr.-Werk zerlegt werden, Grundgestell gerichtet und danach wieder zusammen gebaut werden. Nur so läßt es sich wieder gangbar machen. Ob der Aufwand gerechtfertigt ist muß jeder selbst entscheiden, gebrauchte Werke gibt es z.Z.schon sehr günstig.

    Ja, der Plunger ist der "Drücker", der trägt ein Sternchen oder ein Nr./No und schaltet das Werk bei jedem Druck weiter. Es gibt auch Werke die über eine externe Welle schalten um z.B. mehrere Werke gleichzeitig mit einem Plunger zu schalten. Nennt sich Zentralplunger.

    Das Zahlenräder sollten sich von sich Hand leicht weiterdrehen lassen un beijeder Zahl einen Klick machen. Auch der Plunger sollt sich durch Daumendruck schalten lassen. Bei vielen Werken ist jedoch das Grundgestell durch falsches schließen verbogen und das Räderwerk klemmt. Läßt sich jedoch das Werk von Hand leicht schalten, auch in der geschlossenen Form, bekommt der Plunger zu wenig druck. Also zunächst Werk in der geschlossenen Form prüfen, dann soviel Druck daß die Zahlen ausdrucken. Wenn dann das Werk nicht schaltet bekommt der Plunger zuwenig Druck. Um das zu beheben gibt es ein dünnes Stahlplättchen, das auf den Aufzug geklebt wird. Es verhindert auch einen tiefen Eindruck im Aufzug. Machmal helfen auch schon 2 Lagen Tesafim oder ein stückchen Karton, um das Werk zum Schalten zu bringen.

    Ich benutze zum Numerieren gesonderte Auftragswalzen, da die Walzen durch den hochstehenden Plunger oft beschädigt werden.

    ich habe gesehen, dass sie interschiedliche Nummerierungen haben: 2× "3", 4x "1"?

    Es handelt sich dabei warscheinlich um Schalträder die bestimmen wie oft das Werk die gleiche Nummer druckt und dann weiterschaltet. So kann das Werk an die verschiedenen Aufgaben angepaßt werden. Das Schaltrad ist immer an der "Einser" Stelle.

    Hallo, die kleine Welle trägt die einzelnen Zahlenräder. Die Welle sollte nur zu Reparaturzwecken entfernt werden.ZU jedem Werk gibt es eine 2.glatte Welle,die von der gegenüberliegenden Seite eingeschobenwerden kann. So können einzelne Zahlenscheiben nicht herausfallen. Um nun die Hauptwelle wieder einzuschieben sollte mit der Hilfswelle, und Fingerspitzen-Gefühl, die Zahlenräder in die richtige Position gebracht werden. Dann kann auch die Hauptwelle wieder zurückgeschoben werden.