Beiträge von Boston Presse

    Eine preiswertere Möglichkeit gibt es mit dem " Sleeking-Verfahren". Da wird mit einem Laseprinter das Motiv gedruckt undann mit einer Maschine oder für kleine Auflagen, per heißem Bügeleisen die Folie aufgebügelt.

    Die Anleitung zur Maschine umfaßt immer das Modell T und GT in einem Buch. Zur Zusatzeinrichtung Folienprägen sollte es vom betreffenden Hersteller eine Anleitung geben. Unterschiede gibt es lediglich im Format, Farbauftragswalzen, Druckkraft und Bedienung des Druckstellers. Zusätzlich beim GTP die Führung der Folie(n).

    Wie im Forum bekannt, mache ich Einweisungen bzw. Schulungen auf den OHT 26x36, jedoch ohne Heißfolien-Prägung. Teilnehmer hatte ich schon aus den gesamten Bundesgebiet. Mit Berlin kann ich nicht dienen, meine Werkstatt liegt im PLZ. Bereich 32049

    Mit freundlichem Gruß

    Hallo,

    soweit ich weiß gibt es keine besondere Anleitung für den Prägetiegel. Der Papierlauf und Einstellung ist identisch mit dem GT. Heizfundament, Folienführung und Temperaturregelung sind jedoch unterschiedich. Handelt es sich um die Originale Heidelberg Einrichtung oder von einem Fremdanbieter z.B.HAKRO?

    Womit hast du Probleme?

    Unscharf deutet auf Unterstrahlung, falscher Film oder falscher Entwickler hin, evtl.wird nicht Schicht auf Schicht kopiert, bzw schlechtes Vakuum. Da gibt es also mehrere Ursachen. Welcher Filmtyp wird verwendet und welcher Entwickler? Zum umkopieren sollte hart arbeitender Line-Film genommen werden, ebenso hart arbeitender Entwickler. Steht neben dem Kontaktgerät eine Dunkelkammer zur Verfügung und wie bzw. womit wird entwickelt, Schale oder Maschine?

    Hast du schon Erfahrung mit der Arbeit in der Dunkelkammer oder Tageslicht-Filmen?

    Hallo,

    hat Dein Tiegel die Kurbel mit der Geschwindigkeitsanzeige? Wie diese justiert wird weiß ich leider nicht.Da diese Kurbel die Drehzahlen begrenzt, muß sie warscheinlich neu eingestellt werden. Die bei den älteren Maschinen gebräuchliche Kurbel braucht nicht verändert werden, ebenso die gekonterten Muttern zwischen Maschine und Motor, diese begrenzen die Höchstgeschwindigkeit. Um die niedrigste Drehzahl zu nutzen, muß der Motor den größt möglichen Abstand zum Maschinenkörper haben. Es geht alo um das Ende der Kurbelstange unter der Motorwippe. Wenn hier auch zwei Kontermuttern sitzen, müssen diese weiter heruntergedreht werden.

    Viele Grüße

    Hallo Hansjörg, ein Nachtrag:

    Grundsätzlich läßt sich die Drehzahl des 3 Phasen Wechselstrom-Motors auch mit einem Frequenzumrichter verändern, ein elektronisches Bauteil. Soweit die Maschinentechnik.

    Nun zur Drucktechnik: Um zu vermeiden das die Stanzlinge ausbrechen und in der Gegend rum fliegen, werden kleine Unterbrechungen an den Stanzlinien angebracht. Vorsichtig mit einem kleinen Meißel und leichtem Hammerschlag arbeiten. In vielen Fällen reicht eine sehr kleine Unterbrechung an der Greiferseite. So kann auch mit einer guten Geschwindigkeit produziert werden.

    Wenn der Riemen beginnt sich seitlich aufzulösen/auzufransen sollte er gewechselt werden. Die beiden Muttern vor dem Motor bilden den oberen Anschlag, sie brauchen nicht verstellt werden. Unter der Motorwippe sollten als unteren Anschlag auch zwei gekonnterte Muttern sitzen ,die aber oft nicht vorhanden sind. Diese müssen dann links herum gedreht werden damit der Motor weiter herunter gekurbelt werden kann. Wichtig ist,daß der Riemen bis auf der dünnsten Stelle an der Motorwelle läuft. Ich gehe davon aus,daß noch der Original Motor verbaut ist,der macht 1410 Umdr.per Minute. Die Maschine druckt dann mit ca. 1300 Bg./Stunde. Langsamer geht es nicht. In vielen Fällen gehen die Seitenscheiben des Stufenlos-Getriebes nicht ganz zurück, dadurch kann der Riemen nicht weit genug bis auf die Welle zurück. Der Schmiernippel auf der Vorderseite der Welle wird leider oft vergessen.

    die Kurbel neu justieren, damit man weiter als 2.200 runterdrehen kann?

    Ja das ist möglich. Über die Kurbel und die Gewindestange zum Motor wird der Abstand Motor Schwungrad verändert. Der Motortäger wird dabei mehr oder weniger geneigt. Der Hub der Gewindestange wird duch 2 Muttern begrenzt. Außerdem hat der Motorträger lange Schlitze ,daß der Motor auch weiter nach hinten geschoben und festgeschraubt werden kann. Die langsamste Geschwindigkeit ist erreicht wenn der Riemen auf der Welle des Stufenlos-Getriebes aufliegt. Die Höchstgeschwindigkeit kann dann nicht mehr erreicht werden.

    Grundsätzlich sind auch alle konventionellen Druckverfahren als digitale Variante organisierbar,

    Damit bin ich nicht einverstanden. Wenn auch die Druckform (von der in konventionellen Verfahren gedruckt wird) mit digitalen Mitteln erzeugt wird, z.B. Offsetdruck, ist es noch lange kein Digitaldruck. Ebenso verhält es sich beim Buchdruck oder Tiefdruck. Selbst im Siebdruck kann nur die Form, also das Sieb, digital bebildert werden.

    Da ist schon vieles richtig erklährt. Der Monitor erzeugt die Farben aus Rot Grün Blau (kurz RGB) als farbiges Licht nach dem additiven Farbmodell. Somit wird ein größerer Farbraum angezeigt. Soll ein Monitor als Softproof verwendet werden, muß durch kalibrieren der Farbraum auf das verwendete Druckverfahren begrenzt werden.Wird nun gedruckt, erfolgt eine Umsetzung nach 4C (CMYK), in das Subtraktive Farbmodell. Der Schwarzanteil muß also erst (bei digitaler Verarbeitung) zusätzlich aus den vorhandenen drei Farbkanälen berechnet werden. Auch hier für gibt es verschiedene Möglichkeiten Stichwort Grauachse.

    Wer bestimmt also die Farbwerte? Einmal die Softwareentwickler und die Farbenhersteller die uns möglichst reine Farben liefern wollen.