Unfähigkeit der Navigator Group oder Geschäftsmodell?!
Zumindest bei Letzterem würde mich interessieren, wie das funktioniert.
Denn zumindest Hofmann Druck war nicht für Almosen zu bekommen.
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Neues Benutzerkonto erstellenUnfähigkeit der Navigator Group oder Geschäftsmodell?!
Zumindest bei Letzterem würde mich interessieren, wie das funktioniert.
Denn zumindest Hofmann Druck war nicht für Almosen zu bekommen.
Hier ist wieder ziemlich viel gefährliches Halbwissen unterwegs.
Das Original von 1975 mit 1.600 Seiten kann nur im Rollenoffsetdruck produziert sein. Leider hat der Ersteller keine Grammatur des Inhaltes angegeben.
Bis acht Zentimeter Rückenbreite lassen sich Bücher industriell fertigen. Die Grenze gibt die Ableimstrasse; Buchstrasse vor.
Im Bereich "Duden"; "Wörterbücher" nicht ungewöhnlich.
Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, solch ein Werk im tonerbasierenden Digitaldruck zu erstellen.
Inkjet von der Rolle mit anschließender Blockbildung ist die Lösung. Dann ist das Auftragen der tonerbasierten Farbe obsolet. Grammatur ab nähmlich ab 50g/m² bis 90g/m² möglich. Damit kann die maximal mögliche Rückenbereite von acht Zentimetern problemlos eingehalten werden. Anschließend ableimen mit Dispersion.
Damit ist weder der Seitenumfang, noch die Dicke, noch ein mögliches "sperren" ein Thema.
Solche Anlagen gibt es ein knappes dutzend Mal auch in Deutschland.
"Preiswert" ist das natürlich nicht. Aber ein Buch mit einem solchem Umfang ist ja auch kein Low Budget Produkt.
Grüße, Robert.
Sicher wäre eine kurze Vorstellung Deiner Person/Firma sehr hilfreich...;-)
"Ich steh da garde auf dem Schlauch, was ist denn beim Hardcover/Druck nicht vegan"
Buchdecke - wird mit Glutinleim gefertigt
Kapitalen/Hinterkleben - wird mit Glutinleim durchgeführt
Anfragen aus dem Verlagsbereich hinsichtlich eines veganen Hardcovers haben wir öfter in letzter Zeit.
Realisiert haben wir kein Projekt.
Bis her war kein Kunde bereit, die echten, zusätzlich entstehenden Kosten auch zu bezahlen.
Der Ablass für das grüne Gewissen war dann doch zu groß...
XL 105/106 mit Impress-Control bei Standarddrucksachen 4c?
Bei maximal 100 Bogen muss die Farbe stehen, sonst sind die Kosten für den ganzen Messkram in der Amortisationszeit nicht zu generieren.
Voraussetzung:
- Maschine ist gut gepflegt...
- Druckkennlinien stimmen, die Anbindung mit der Vorstufe (Farbvoreinstellung) passt (oft ein Problem)
- Farbwerktemperierung ist durchgängig konstant eingestellt...
- Farb- und Feuchtwalzen korrekt (!) justiert...
- Gummitücher einheitlich...
- Drucker an der Maschine ist ein Drucker...
Grüße, Robert.
Eine Maschine mit der Laufleistung und dem Alter in Verbindung mit Halbformat ist nur noch in Afrika oder ähnlich solventen Regionen in Vorderasien zu gebrauchen.
Das einzig positive an der Maschine ist die sechste Farbe.
Abbau, Transport, Aufbau, Inbetriebnahme am anderen Ende der Welt ist mit mindestens 50.000 € (mit Freelancern) zu veranschlagen.
Der Händler möchte auch noch was verdienen...
Also mein Tipp: 50.000 € als maximale Obergrenze sind zu erreichen - eher weniger.
"Anschließend der Bogen auf 50/35 halbiert" - das meinte ich...
Das System mit Cito klappt gut. Eine kritische Stelle sehe ich bei Deinem Job nur beim Trennen von 300g/m² am Planschneider.
Hier musst Du genau aufpassen, dass bei dem dicken Material keine Schneidfehler (Überschnitt/Unterschnitt) auftreten. Ansonsten bekommst Du Probleme mit der Anlage an der SM 52 und dem Stand der Stanzlinien. Also die Pakete lieber etwas weniger und den Planschneider nicht bis oben hin vollknallen.
Grüße, Robert
@ Karsten 1077
Scheich muss nicht sein - Immobilienmakler in Abu Dhabi reicht ![]()
Der Kunde möchte ein ca. A5 großes Klischee in eine Hardcoverdecke geprägt haben. Bist Du sicher, ob ein Nylonklischee bzw. Zinkätzung das aushält?!
Deine Anfrage ist hier im Forum eigentlich falsch - Du möchtest ja nichts gedruckt haben...;-) Da wäre ein Buchbinderforum besser gewesen.
Zum konkretem Sachverhalt: Möglich ist alles - nur eine Frage des Preises.
Für die Runde: Wir haben schon Visitenkarten auf Büttenkarton im Hochdruck (4x SF) mit abgerundeten Ecken und umlaufendem Goldschnitt produziert. Kostenpunkt ca. acht EUR pro Karte. Der Kunde (aus dem arabischen Raum) hat es lächelnd bezahlt.
@ KDM
Ein Handwerksbuchbinder kann Dir zumindest aus dem Inhalt ein Hardcover binden. Schätze mal mit mindestens 50 EUR (Tendenz aufwärts) bist Du pro Stück dabei - ohne Prägung.
Die Prägung mit einem Klischee, wird jeweils pro Stück mindestens 500 EUR kosten (Messingklischee in der Größe+Prägung).
Deutlich günstiger wäre der Einsatz einer Scodix. ("Digitales Prägen"). Hier würde ich ungefähr mit der Hälfte rechnen, da ja trotzdem jeweils eine vernünftige Vorlage erstellt werden muss.
Da solltest Du Dir einen Buchbinder in Verbindung mit Digitaldruck suchen.
Fazit: Für Geld geht (fast) alles.
Grüße, Robert.
@ Acid Green - volle Zustimmung.
@ Silent74 - ich habe den Strang im letzten Jahr gestartet um Corona mit unseren Erlebnissen und fachlichen Herausforderungen in den Unternehmen zu kombinieren.
Also bitte hier nicht vermüllen.
Vielleicht lässt sich der Admin erweichen die individuellen Sichtweisen unter Off Topic zu diskutieren - falls da Bedarf besteht. Aber nicht hier.
Gehe mal davon aus, dass die Gebäude längst verkauft (und zurück gemietet) sind und die Maschinen entweder Leasing oder der Bank gehören.
Was meinst Du denn, warum die Drei alle am Anfang/Mitte des Jahres sich abgeseilt haben?!
Alle drei, welche das Unternehmen übernommen hatten und die letzten Jahre Geschäftsführer spielten haben sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht...
Wir haben zwei im Einsatz.
Früher hieß es immer, die rechnen sich weil das Papier in der Rolle preiswerter ist als im Bogen. Hat bei uns nie geklappt. Dazu kommt natürlich eine gewisse Einschränkung in der Materialvielfalt.
Allerdings verdrucken wir mit dem Cut Star die Reste von der Rolle welche nicht mehr abgewickelt werden und sonst entsorgt werden müssen. Das in Kombination mit dem ersten Punkt passt.
@ Rumo.
Wir hatten in der Vergangenheit auch öfter solche Jobs. Die Erfahrungen mit der Trockenpaste waren durchwachsen. Mit viel Probieren haben wir den jeweiligen Job dann hinbekommen.
Sobald sich aber die Farbbelegung/Farbaufbau ändert, ging alles von Vorn wieder los...
@ Inkman: Mit Folienfarben hat es auch nicht viel besser.
Letzlich hat es sich nicht gelohnt, pro Job ein bis zwei Stunden zu experimentieren. Das hat der Kunde nicht gezahlt. Und vollbefriedigend waren die Ergbnisse nie. Die Reklamation hat immer über einem geschwebt...
Wir lassen seitdem die Aufträge bei einem Kollegen in LED-UV drucken. Klar, kostet das etwas mehr, aber alle sind zufrieden.
Grüße, Robert
Liest sich nach idealen Voraussetzungen für eine Weiterbildung zum Drucktechniker.
Alter, Berufserfahrung...
Besser geht es nicht.
Ich habe teilweise Bewerbungen von Drucktechnikern mit gerade einmal einem Jahr "Berufserfahrung" auf dem Tisch, die dann gleich im hohen fünfstelligem Bereich verdienen wollen...
Grüße, Robert
@ Knetmaensche.
Ihr habt eine Hörauf und eine DA 270? Das ist selten.
Für die DA 270 einfach bei Kolbus anrufen...:-) Wo ist denn da das Problem?!
Grüße, Robert
Im Detail kenne ich mich nicht aus, bin ja kein Buchbinder. Ich habe aber unsere DA 270 gekauft.
Die Option für die abgerundeten Ecken war ein Mehrpreis im unteren fünfstelligem Segment - und das habt ihr euch selber gebaut?!
Für die sternförmigen Ausstanzungen bei den Bezügen gibt es passende Stanzwerkzeuge beim Hersteller der Deckenmachmaschine. Die müssen immer individuell an die Pappenstärke angepasst werden.
@ Thomas Drucker
Schau dir beim nächsten Besuch im Schreibwarenhandel mal einen Kalender von Leuchtturm (die abgerundeten Ecken) genau an. Dann siehst Du eine weitere Möglichkeit...
Sei gegrüßt,
es gibt drei verschiedene Arten abgerundete Ecken an eine Buchdecke anzubringen. Das hängt entscheidend von der Deckenmachmaschine und der entsprechenden Einzugstechnologie ab. Welche habt ihr?
Ansonsten gibt es in Deutschland noch ein knappes halbes Dutzend Lohnfertiger im Deckenbereich, welche das können.
Grüße, Robert.