Über deine Beleidigung werde ich einfach hinwegsehen, ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass du so etwas nötig hast und sehe das als Ausrutscher an.
Wenn du Internata aus anderen Unternehmen hast und diese nicht benennen willst, dann ist das ok. Aber dann würde ich in einem öffentlichen Forum auch nicht geheimnisvolle Andeutungen machen.
Mohndruck hat ein riesiges Portfolio (und einen großen finanziellen Background). Und wenn dort Druckkapazitäten reduziert werden, dann kann ein Außenstehender schwerlich beurteilen, welche unternehmerische Entscheidung dahintersteht. Geht es um einzelne Produktgruppen, die du anscheinend kennst? Oder sollen einfach Maschinen vom Markt genommen werden um die Kapazitäten generell zu reduzieren? Oder will man vielleicht weiter automatisieren und kann auf wenigen Maschinen dann ähnliche Produktionskennziffern erreichen? N.B. Wo bleiben die Gebrauchtmaschinen? Mischen die den Markt im Billigsement so richtig auf? Ich habe keine Ahnung und maße mir auch keine Mutmaßung zu.
Beiträge von Robert Kleist
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Vor ein paar Tagen hat es ppm in Fulda ja entgültig aus dem Rennen genommen.
Rollenoffsetdruckerei ppm Fulda endgültig geschlossenDer Betrieb der ppm Fulda GmbH & Co. KG, die sich auf Rollenoffsetdruck im Kleinformat spezialisiert hatte, wurde am 31. Juli endgültig beendet. Das…www.print.deVorgestern kam die nächste Meldung (der DD ist wahrscheinlich schon im Wochenende) - Dierich Druck in Kassel
Sicherungsmaßnahmen vom 12. August 2026: Zahlreiche Unternehmen aus Bau, Immobilien, Energie, Industrie und Dienstleistungen betroffen - Das VerbraucherschutzforumDie am 12. August 2026 veröffentlichten Insolvenzbekanntmachungen zu Sicherungsmaßnahmen betreffen eine Vielzahl von Unternehmen aus unterschiedlichen…verbraucherschutzforum.berlinUnd es wird noch weiter gehen...
Grüße, Robert
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@ Cyberfisch. Auf den Punkt
ADP.
"In einigen Betrieben sind derzeit hochbezahlte Unternehmensberater unterwegs, die Zukunftsmodelle erarbeiten sollen"
Ich bin jetzt 35 Jahre in der Branche unterwegs. Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, welchem es nachhaltig besser ging, nachdem "Unternehmensberater" zum Einsatz kamen. Gefühlt bei 90% kam es innerhalb der nächsten fünf Jahre danach zur Schließung.
"Nebulöse Andeutungen helfen niemandem weiter"
Verlangst Du mundfertige Internata aus bestehenden Unternehmen in einem öffentlichen Forum? Für jeden der sich etwas mit der Branche - über den Horizont der Auslage seiner Druckmaschine hinaus - beschäftigt, sollte die Antwort klar sein. Für welche Produktgruppen steht denn Bertelsmann in Gütersloh? Und welche werden davon im Bogenoffset gedruckt?!
Grüße, Robert
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@ karsten1077
"Schon krass was so abgeht. Auch bei Bertelsmann selber, bzw. Mohndruck. Vor 10 Jahren standen da noch 10 großformatige Bogenoffset Maschinen. Jetzt sind glaube noch 2 übrig. Rolle ist etwas anders."
Führe doch mal eine richtige Beobachtung weiter. Für welche Produktgruppe haben die Bogenoffsetmaschinen hauptsächlich produziert?! Dann weißt Du wie es in Gütersloh demnächst weiter geht...
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Bei "Taschenbüchern/Paperback" - sprich klebegebundenen, zweifach/vierfach gerillten Broschuren wird es weniger Probleme geben.
Hier ist der technologische Prozess ausgereifter.
Bei Hardcovern, gerade mit rundem Rücken, schwächeln die "Onliner" fast alle noch.
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Für das Sommerloch...
Nimmt ein Unternehmen von Euch daran teil?
Wenn ich mir die "Finalisten" anschaue, scheinen das a) jedes Jahr die gleichen Teilnehmer zu sein und b) wird anscheinend jeder Finalist...
Ganz spannend finde ich immer die Kategorie "Druckereimanager des Jahres" - pikant wenn man mal Person und Unternehmen von 2023 und heute sucht...
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Vergiss die Verbände. Die versuchen seit geraumer Zeit hauptsächlich Kurse ohne schwere Technik zu verkaufen - ist billiger.
Deswegen gibt es überwiegend theoretische Kurse und welche für die Druckvorstufe.
Dazu lernst Du auf einer "Schule" nur bedingt Praxis.
Dem Tip von Karsten1077 schließe ich mich vollumfänglich an. Stelle Dich bei einer Druckerei (gegen Geld) für zwei Wochen neben die Maschine. Da lernst Du mehr wie in allen Kursen zusammen, welche die Verbände anbieten.
Grüße, Robert.
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Mit dem "klassischen System" der Karteikarten meinte ich nicht die digitalen Karten.
Sondern den Stoff abstrahieren und in Kurzform auf klassische Karteikarten schreiben. Da muss das Gehirn gleich zweimal arbeiten und legt damit die Grundlagen für das spätere Abrufen.
"Ich hab Wahlfach Druckweiterverarbeitung. Da sollen wir auch getrennt werden und aber auch zusammen Unterricht haben wo es sich überschneidet"
Genau das haben sie meinem Mitarbeiter auch erzählt... Hauptsache der Teilnehmer hat den Vertrag unterschrieben.
Und dann saß er die ganze Zeit doch bei den Druckern, da sich für die Kammern/Verbände ein extra Dozent erst ab sechs Teilnehmern rechnet. Seid Ihr zu sechst bei der Druckweiterverarbeitung?! Lass Dir doch mal sagen, wie sie sich das genau vorstellen.
Der spezifische Stoff der Druckweiterverarbeitung umfasst nach Rahmenlehrplan 170 Stunden und unterscheidet sich (logischerweise) sehr von Druck und Druckveredelung.
Nicht umsonst gab es "früher" den Industriemeister Druck und den Industriemeister Buchbinderei als getrennte Weiterbildungen.
Grüße, Robert.
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@ Manufaktur
Ich empfehle das klassische System zum Lernen.
Den kompletten Inhalt der Skripte auf Karteikarten zusammenfassen und diese soweit als möglich auswendig zu lernen. So habe ich den Meister und anschließenden Techniker gut bis sehr gut überstanden.
In Teilzeitausbildung hast Du viel weniger Stunden wie die Kollegen in Vollzeit. Die Prüfung ist aber für alle die Gleiche. Das bedeutet, Du solltest sowieso mehr tun.
Belegst Du die Wahlqualifikation Druck/Druckveredelung oder Druckweiterverarbeitung? Die meisten Kurse bieten nur Druck/Druckveredelung an und setzen die Druckweiterverarbeiter einfach mit rein, ohne einen spezifischen Dozenten für die Inhalte vom Rahmenlehrplan zu haben. Bei der Prüfung kommt dann das böse Erwachen - genau das ist einem Mitarbeiter von mir passiert.
Natürlich viel eigenes Verschulden, hätte er merken müssen.
Ich versuche immer, meine Leute welche ich fördere, zur Vollzeitausbildung zu senden. Die Drucker nach Stuttgart und die Buchbinder nach München.
Grüße, Robert.
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Ich kenne Herrn Dieterich noch aus den Nuller Jahren als er bei Prinance im Support war. Aus meiner Sicht der beste Mann, den sie hatten!
Schön, dass er noch aktiv zu sein scheint.
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@ de Tomaso
Wenn Du einen Zylinder in beiden Formatklassen einschließlich kompletter Zurichtung der Form bedienen kannst, würde ich ebenfalls 25,00 € die Stunden ansetzen. Kannst Du zusätzlich noch Heißfolienprägen am Tiegel/Zylinder? Wenn ja, noch einmal ein bis zwei Euro rauf.
Vorausgesetzt natürlich vollständiges, eigenverantwortliches Arbeiten.
Grüße, Robert.
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Ich empfand die Beiträge von Dexter ebenfalls immer als sehr zielführend.
Schade, unter den oben angeführten Aspekten hätte ich mir diese gern noch einmal durchgelesen.
Irritierend ist der Sachverhalt trotzdem. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals eine Firma genannt wurde noch man aus den Beiträgen Rückschlüsse ziehen konnte - oder ich habe etwas überlesen.
Grüße, Robert.
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"Diese Bücher zeigen eine leichte Randwelligkeit, kommen also vermutlich aus dem Heatset"
Hallo Inkman, ich kenne Bibi Bieber nicht. Sind das Bücher oder Hefte? Bücher im Headset? Haben die wirklich eine solch hohe Auflage? Welche Grammatur hat der Inhalt ungefähr?
Grüße, Robert.
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Bei Druck & Medien findet sich diese Meldung auch auf einem Branchenportal.
Ob Print.de diesbezüglich aus dem Tiefschlaf erwacht?
Das wäre doch mal eine Story mit Substanz - Abseits von unkommentierten Firmenmeldungen.
Oder hat man Angst vor dieser klaren Positionierung?!
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Wie immer bei Print.de nur die Pressemeldung ohne Hintergründe...
Je nach Investitionsbedarf und vorhandenen Aufträgen könnte sich eine "Lösung" wie bei Kaufmann in Lahr andeuten.
Signifikante Reduzierung des Personals und Übernahme der laufenden Aufträge. Diese werden auf dem bestehenden Maschinenpark gedruckt bis dieser auseinanderfällt.
Neues Geld, außer das absolut unbedingt notwendige, wird da niemand investieren - so oder nach ähnlichen Muster liefen alle Betriebe weiter falls sich ein Käufer findet.
Wenn nicht, war es das.
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Einstufige Bindereien haben es immer schwerer, da die Tendenz hin zur vollstufigen Druckerei mit Weiterverarbeitung eindeutig ist.
Was bleibt? Letzlich eine Spezialisierung auf "außergewöhnliche Dinge" wie Kleinstfalzungen oder als Backup von vollstufigen Druckereien bei Engpässen. Schwieriges Geschäftsmodell...
Wir suchen immer wieder einen Partner bei Spitzen am Binder. Aber eben Dispersion mit HF.
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@ MasterE8000
Wie groß sind euere Firmen wo ihr arbeitet ? Habt ihr viel Arbeit bzw habt ihr auch immer sehr starke Wellen wo paar Wochen sehr viel Arbeit da ist Überstunden ohne Ende und dann wieder wochen lang gar nichts ?
Wäre schön, wenn Du vielleicht auch liefern würdest, parallel zu Deiner Frage.
Vielleicht seid Ihr ja auch für Betriebe hier im Forum interessant.
Hat Euer Klebebinder eine HF Trocknung?!
Ansonsten zu uns: Vollstufige Druckerei > 130 MA. Wir haben gut zu tun, Schwerpunkt ist das vierte Quartal. Im Sommer und am Jahresanfang weniger. Überstunden gehören dazu - eine Grundauslastung für zwei bis drei Schichten ist aber bei uns immer da.
Grüße, Robert.
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"Wenn ein Betrieb in Konkurs geht, ist das schon tragisch genug. Braucht eigentlich kein Nachtreten hier im Forum"
Na ja, eine Analyse der möglichen Fehler ist doch für alle lehrreich. Die angesprochene Thematik "Drucken für die Onliner" wäre sicher einen extra Strang wert. Morodin hat vielleicht etwas verkürzt, aber aus meiner Sicht nicht nachgetreten.
Zum Thema. Heidenreich hat als klassischer Akzidenzdrucker, aus 70x100 kommend, in das 145/162 Format investiert. Mir fallen auf Knopfdruck gleich drei bzw. vier ähnliche Druckereien ein, welche nach der drupa 2008 auf das gleiche Pferd gesetzt haben - alle gibt es nicht mehr.
Wo lag das Problem?
Es ist ja nicht nur die größere Druckmaschine. Neue Papierformate, mehr Lagerfläche, zweites Plattenformat, neuer, zweiter Belichter. Neue Schneidemaschine. HD hat "damals" die Bogentrennung in der Auslage nicht hinbekommen. Folglich benötigte man auf einmal eine 176 Schneidemaschine mit Peripherie. Platz, Geld usw. Dann musste man auch erst einmal einen Buchbinder finden, der Druckbögen in der Formatklasse auch verarbeiten kann. Alles sehr teuer, was die zusätzliche Produktivität der Maschine wohl nicht ausgleichen konnte.
Verpackungsmarkt ist etwas anders. Aber die Reserven in Bünde wurden wohl im oben genannten Bereich verbrannt - in Kombination mit einem kleiner werdenden Markt.
Das "große" Druckformat im Akzidenzbereich hat nie richtig funktioniert. Weder für HD noch für die Druckereien. Einzig ein paar Onliner haben damals mehrere Maschinen gekauft - und mit ihrer Verhandlungsmasse ordentlich die Preise gedrückt.
Grüße, Robert,
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Imposant ist relativ...
Ein Schatten seiner Selbst im Vergleich zu 2012 und 2016 würde ich sagen.
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Druckhaus Kaufmann ist insolventDas Druckhaus Kaufmann, ein vollstufiges industrielles Rollen- und Bogenoffset-Druckunternehmen mit Weiterverarbeitung in Lahr (Baden-Württemberg), hat am 9.…www.print.deHammer! Wieder ein großer Rollenbetrieb weniger...