Wir habn weder Luftbefeuchtungsanlage, noch Klimaanlage im Drucksaal.
...und was sagt der Chef dazu...besonders bei Passerproblemen.statischer Aufladung vom Papier usw?
Wie schaut es mit deinem Feuchtwasser aus...entkalkt?
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Neues Benutzerkonto erstellenWir habn weder Luftbefeuchtungsanlage, noch Klimaanlage im Drucksaal.
...und was sagt der Chef dazu...besonders bei Passerproblemen.statischer Aufladung vom Papier usw?
Wie schaut es mit deinem Feuchtwasser aus...entkalkt?
Kollegen,
habe schon mehrmal versucht euch zu "entlocken" wie es bei euch mit den klimatischen Bedingungen ausschaut,sprich Klimaanlage/Luftbefeuchtung/Wasserzubereitung.
Ich meine das sind Grundvorraussetzungen für gute Produkte.
Gerade jetzt im Sommer haben wir schnell mal 35°C an der Maschine-dazu funktioniert im Moment unsere Befeuchtungsanlage nicht.
Wie schaut es da bei euch aus?
Viele Probleme tauchen auf wenn die Voraussetzungen nicht stimmen...bei Vorraussetzungen wie in einer arabischen Garagendruckerei
...noch so ein Witz...
Wer von euch kennt die ersten SM74 wo die Pneumatik ständig ausfiel...?
Dort sammelte sich das Kondenswasser der Luftfeuchtigkeit an...
Heute gibt es Vorrichtungen wo das verhindert wird...na so etwas? Aber HD tönte..."das passiert nur bei euch..."
...oder wo ständig Ölverlust war und jeden Morgen wir das hervorgelaufene Öl aufwischen mußten+nachfüllen...?
Der Chef faxte an HD..."erbitten Sandsäcke"...
...der Monteur flüssterte mir-"...man hat versucht die Lager der Maschinen auf Fettbasis laufen zu lassen-das funktionierte nicht-da hat man Öl reingekippt-aber die Lager waren darauf nicht ausgelegt..."
Solch Bullshit hat man uns angedreht-traurig für einen solchen Hersteller.
Bisher war es ja recht HD geprägt, was ich ja verstehen kannn -
...denke ich auch.
Wobei ich ein "Klassiker" bin und HD gern treu sein möchte-aber der "Riese" ruht sich aus und macht Spielchen mit seinen Käufern.
Früher wurden japanische Autos auch ausgelacht-heute gehören diese zum "guten Ton" in Deutschland.
Nach meinem Empfinden hat der "Riese" es versäumt seinen guten Namen mit Zuverlässigkeit auszubauen-stattdessen mit neuen Baureihen wo sich kaum noch jemand auskennt.
Kollegen,ich drucke auch lieber an einer HD.
Wenn aber der Japaner mir die "gleiche" Maschine für mehr als 400.000 Euro weniger herstellt-aber auch mit Bauteilen aus "Made in China" baut (wie HD usw.)....
....
dann sehe ich auch keine Arbeitsplätze in Deutschland gefährtet sondern nur die frechen ,dicken Bäuche bei HD,Roland usw.
Wir probieren es mal mit einer Ryobi 925+Lack-...schau mo amoi...
Moin moin,
also ich könnte jetzt auch Anhieb jede Menge Schrott z.B. von der Komori, Ryobi oder Mitsubishi erzählen, welcher mir bis jetzt so aufgefallen ist und in der Praxis eben ins Klo gegriffen ist.
Gegenfrage: Wer druckt denn im Moment an den Maschinen?
Ich werde demnächst an einer Ryobi 925 stehen-Neuanschaffung.
Da interessiert es mich was dort an Nachteilen bzw. Kritiken gibt.
Ein Kollege von einem anderen Unternehmen der an der Ryobi 920 schon seit 2 Jahren druckt ist begeistert und weisst auf die Zuverlässigkeit hin.
Jeder, der dieses UNISET Bildbandschwarz noch kennt, weiß, wie der noch Tage danach aussah...
Eugen,ja diesen "Schlamm" kenne ich auch noch.
Jetzt aber stelle dir vor das Zeug im Mund zu haben.
Mein oben erwähnter Lehrling war der absolute Depp,frech dazu.
Ihn habe ich gefoppt beim Farbmischen und erklärt das man herausschmeckt was noch in die Mischung kommt...
Ich,...Zunge angefeuchtet und die abgestrichene Spachtel leicht abgeschleckt( ...Wasser/Fett...) und angemerkt das da noch Magenta rein muß
Er...Zunge nicht angefeuchtet und...
...er war einfach zu flach-und das damals schon/immernoch im 2. Lj.
als ich einige Bogen angehoben habe, hörte ich es schon rascheln, ab 200 Bg. wars dann nur noch ein Block, vielleicht brauchbar zur Verdämmung von Hauswänden,
Klar doch.
HD weiß doch ganz genau wie die Auslage unter Verwendung von Puder nach 10 Stunden ausschaut.
Kollegen,nun ich weiß nicht ob es lustig war...aber heute muß / kann ich wieder darüber lachen.
...es war noch zu DDR-Zeiten-ca. 1986/87.
Wir hatten ein Lehrling,der kam jeden Tag mind. 25 min zu spät und war nicht nur ungeschickt sondern auch ein Dummkopf-so etwas habe ich seitdem nie wieder erlebt.
Nun,
er war mit an meiner uralten 2 Farb-Planeta und nach Feierabend(da er den Tag über 30 min zu spät war) hatte er Garderobendienst-also Staub saugen,wischen,Fenster putzen.
Damit war jeder mal dran von uns.
...der nächste Tag:
6 Uhr Arbeitsbeginn, Th. Horn...der Lehrling wieder zu spät und an meiner Maschine...
Arbeitsvorbereitung,Weiterdruck der Auflage vom Vortag...
...und es tonte,schmierte ohne Ende-Platten auswaschen-wieder das selbe-Chaos-wußte nicht mehr was ich tun sollte-neue Platten(da diese,besonders im Hochsommer,den nächsten Tag nicht mehr zu gebrauchen waren)-gegen 9.30 Uhr mit neuen Platten...das gleiche.
Letzte Möglichkeit-Feuchtwasserwechsel!
Ja hallo-aus dem Zwischentank quoll mir eine "braune Brühe" entgegen-ich Finger rein und absolut fettig die Brühe!
Habe mir den Horn geschnappt weil mir böses ahnte-habe ihn zum Meister geschleppt-ab ins Büro zum Verhör.
Hat der Bursche doch aus "Rache" ,weil ich ihn verdonnert habe nach Feierabend die Garderobe zu putzen, mir doch in den Zwischentank Maschinenöl reingekippt.
Das war in der DDR Sabotage!
Weiß nicht mehr wie er bestraft wurde,Lehre hat er auch nicht geschafft.
Nun-das war"lustiges aus der Druckerei"...
Platten sind von Hand belichtet, aber der Film wenigstens an einem Stück.
...kann es nicht sein das der Film eine Macke weg hat?
Das er nicht richtig archiviert war und durch größere Temperaturunterschiede eine Macke weg hat?
Ich bin mit Laib und Seele Drucker, auch wenn ich Leitungsfunktion (gehabt) habe. Das erste, was ich in einer Druckerei mache, wenn ich reinkomme: Tief einatmen. Dieser Geruch ist einfach unbeschreiblich, aber in jeder Druckerei auf der Welt gleich.
Powerprinter66,
das war ein Satz vom allerfeinsten!
...und du sprichst mir aus der Seele!
Mache nun den Job seit 1983,ab 1985 als Offsetdrucker.
Der Vater in der Kopie,ich im Druck.Ostzeit,uralte Maschinen,Vater hat Bi/Drimetalplatten noch in der Vertikalschleuder beschichtet,mit Ätzkalilauge abgeätzt-da dauerte die Plattenherstellung weit über 1 Stunde.
Man was haben wir uns am Abendbrottisch gefetzt-Mutter ist manchmal rausgerannt,beim Bier haben wir die nächste Stunde wieder gelacht.
Mein Bruder auch Drucker-wenn wir uns besuchen...der erste Gang in die Druckerei von uns,atmen,mit den Kollegen reden-sofort ein Herz,eine Seele,gegenseitig Muster zeigen,Probleme disktuieren.
Wir sind einfach eine Subkultur...aber nur die sind richtige Drucker die dieses Gefühl quasi mit in der Hose tragen...Druckereier haben (sorry,aber was direkteres,treffenderes fiel mir nicht ein).
Ich hab mal über n Jahr um ne Osmose-Anlage gebettelt (Kostenpunkt ca. 6000 Euro), weil uns
die Walzen in der Maschine dermaßen verkalkten,
Danke Silent74 für diese Vorgabe,
dieses wichtige Thema möchte ich mal gern weiter/intensiver besprechen.
Was habt ihr für Anlagen? Stilow oder auch andere?
Was habt ihr damit für Erfahrungen gemacht?
Osmose Anlagen-verbunden mit Luftbefeuchtung...wie schaut es mit dem Raumklima in der Druckerei aus?
Ich bin beauftragt mich darüber bischen schlau zu machen denn bei uns steht da etwas neues an-Anbieter gibt es viele-aber Qualität und Service muß klappen.
Dass die Drucktaster gerne den Geist aufgeben, hat aber nix mit Heidelberg zu tun sondern mit der Erfindung ansich. Die ist nun mal nicht für starke Druckhände geeignet.
...deshalb wechseln wir mal den Hersteller...am Neckar ,scheint mir,baut man Maschinen für Druckerinnen und Samtpfoten.
Aber traurig ist es , gerade wenn alle Kollegen klagen und die deutsche Maschinenbauerelite bauen weiterhin "Sollbruchstellen" ein um ihre Maschinen zu verkufen und teuer warten zu können.
Eine Schande für diese verantwortlichen Leute.
Diese Geschäfttaktik mit unseren Kunden-und wir wären alle arbeitslos.
Bei den anderen Teilen, die gerne auseinander fallen ist das so, dass man damit halt auch gut Geld verdient, besonders wenn das nur ein HD-Techniker einbauen kann.
Also, immer schön vorsichtig die Teile behandeln
Oh ja,besonders...halt gut Geld verdienen.
Witzige Sache sind bei der SM 74 die Bedientastatur direkt an den Druckwerken.Die waren schon bei Zeiten lädiert und man muß jetzt lange darauf herumdrücken bevor sich etwas rührt.
Aussage der "Heidelzwerge"..."da muß die ganze Tastatur gewechselt werden"!
Falsch!
Wir haben einen privaten Monteur an der Hand der lediglich kleine Metalplättchen an der Tastatur wechselt-und fertig.
Was HD macht ist in meinen Augen Betrug und traurig.Sicher machen das auch andere Hersteller.
Interna bekomme ich auch von Monteuren...
Ich muss jetzt euer Weihnachts-/Urlaubsgeld einbehalten, den Tarif werde ich um LÄNGEN nach unten setzen,
den Leistungsdruck schrauben ich weiter hoch, die Liste für Reklamationsfälle beim Mitarbeiter führe ich auch ein....
ABER, denkt daran....wir sind ja eine Firma.
...stimmt damit motiviert man niemand.
Erst recht nicht wenn solche Sachen wie Listen für Reklamationsfälle.So etwas macht unsicher und noch mehr Fehler schleichen sich ein.
Das müßten Chef´s doch auch wissen.
Ebenso müßten sie wissen das man nach Kürzungen nicht kurze Zeit später mit einem neuen Nobelhobel aufkreuzen sollte.
So etwas verstehe ich nicht-sind das Leute ohne Feingefühl und Verstand?
Wir haben einen sehr guten Prokuristen über den wir alles abwickeln und der sowie zum Chef einen guten Draht hat sowie zu uns.
Mein ehem. Umschüler hat bei einigen Firmen in Dresden und Meissen gearbeitet,nach meinem Weggang.
Was er mir über Betriebsklima erzählte ist nicht nur haastreubend sondern menschenverachtend.Gerade im Osten wird regelrecht ausgebeutet.
Da sind die Betriebsleitugen im Westen noch richtig human,zum Teil noch "Edelkapitalisten".
Was aber mitunter in den Osten gekommen ist...das sind menschenverachtende,böse Unternehmer die genau wußten das die Leute im Osten froh waren einen Job zu haben.
Daraus resultiert der noch immerzu dauernde Zwist zwischen Ost und West.
Ich kenne nun beide Seiten sehr gut-bin ein "Wosi"-aber es ist zum weinen.
Ich denke "VW" triffts eher.
...na ich glaube "VW" ist übertrieben.
Es gibt inzwischen so viele interessante,gute Druckmaschinenbauer das alle sehr eng beinander liegen.
Heidelberg muß sich ziemlich strecken.Sie haben viel interessantes heraus gebracht aber ich lege Wert auf Qualität und störunauffälligkeit.
Gerade von Ryobi höre ich viel positives.
Ein Kollege der an einer Ryobi 920 arbeitet ist begeistert und weist auf sehr wenig Reperaturen hin.
...es muß auf der DRUPA 1994 gewesen sein...
War am Heidelbergstand und schaute mir eine SM74 mit Wendung an.
Diese war in Betrieb.
Da ich selber riesen Probleme hatte mit dem Abschmieren des Bogens in der Auslage interessierte mich das Druckprodukt.
Ich redete mit den Druckern dort,lies mir einen frisch bedruckten Bogen geben und schaute gründlich...kein abschmieren...
Die Schrift auf der Rückseite des Bogens war "grau" und ich fragte warum man die Schrift so hell druckt...großer Aufschrei...ich sollte genau hinschauen...
Ich schnappte mir einen Bogen und sagte das ich es mit dem Densi nachmessen werde...da wollte die mir den Bogen weg nehmen-aber einen Eklat konnten die sich nicht leisten...und so ging ich zu dem Ständen mit den Densitometern und lies messen...
Ergebnis-...das Black wurde auf 1.35 gedruckt...daher kein abschmieren.
Wie Heidelberg damals uns regelrecht verarscht hat war eine Schande und ein Armutszeugnis für sie...ca. 1 Jahr später wurde als "kostenloser Nachrüstservice" neue Luftleitbleche eingebaut.
...und es ging auf einmal.
Der Monteur bestätigte mir Augenzwinkernd das die alte Konstruktion Schrott war.
Aber warum liefert man als "Mercedes" der Druckmaschinenbauer so etwas aus-damit beschädigen die doch ihren Ruf?!
Gerade die ersten SM74 waren ein Paradebeispiel von Konstruktionsmängeln.
Liebe Kollegen,
was würdet ihr an eurer Maschine verändern,verbessern oder prinzipiell anders bauen?
Ich habe manchmal den Eindruck das Kostrukteure bei bestimmten Bauteilen geschlafen oder aber bewußt "Mist" gebaut haben.
Ich kenne die SM74 sehr gut und genau und verfolge diese Baureihe seid ihrem erscheinen.
Wir haben eine SM74 Bj. 2001
-grundlegend ist mir aufgefallen das die Auslage mehr als "windig" und unüberlegt gebaut ist.
-die vorderen Bogenanschläge verbiegen sich sehr schnell (warum nicht so eine Auslage wie an derSM102?)
-Ketten der Formateinstellung verkleben sehr schnell durch Fett und Puder,sind ungeschützt
-Farbwerkstemperierung:...die Verbindungsteile (Plastik-T Stücke)der Schläuche sind undicht-müßen oft ersetzt werden
-Feuchtwasserzwischenbehälter (unter Tritt der Bedinungsseite) ist schwer zugänglich
Gab es bei euch auch solch Ausreden wie..." das passiert nur bei euch?"
Ich kenne die ersten SM74 wo jeden Tag Öl nachgefüllt werden mußte und Morgens rings um die Maschine eine Öllache war,wo die Auslage für Wende absolut schrottig war bis die Serviceinstalation der neuen Luftleitbleche kam usw,usw.
Das was ich zum Teil an der SM74 erlebt habe ist eine Schande für Heidelberg.
Was sind eure Kritikpunkte?
Wie sind Eure Erlebnisse oder Erfahrungen - Gibt es sie noch ?!
...doch es gibt sie noch-vereinzelt.
Obwohl auch bei uns der Streß vorherrscht aber wir können "deutsch" mit unseren Vorgesetzten reden.
Oft kommt es auch darauf an wie man Kritik/Anregung rüber bringt.Es soll konstruktiv sein und man muß sich als Teil der Firma einbringen.
Das heißt,man sollte nicht sagen "Firma des Chef´s" sondern "unsere Firma". Klar,schwer ist es so zu denken wenn man bei einem Gauner angestellt ist.
Aber jeder zivilisierte und ordentliche Chef weiss das-die anderen Chef´s das ist menschlicher Schrott die mit diktatorischen Führugsstil selber ihren Untergang einläuten.
Vor 13 Jahren,in meiner alten Firma war es ähnlich.
Hatten mich 1994 abgeworben und es lief dort wie in einer Familie.Der Neubau kam,große Investitionen und der Chef wandelte sich absolut.
Er wurde ungerecht,glaubte einen Kollegen der mich anschwärzte nur weil dieser keine Lust hatte Samstags zu arbeiten...Aussprache...
...habe "deutsch" geredet,ordentlich den Sachverhalt geklärt.Dann gings wieder ne Weile.
Doch es wurde schlimmer...mein Chef schnauzte meine Umschüler an der absolut fleissig war.
Dieser ging selbstbewußt zum Chef und fragte ihn..." wer oder was hat dich zu solch Arschloch gemacht?" Der war baff,lies sich in den Sessel fallen und sagte ..."die Kuden und die Bank".
Nach meinem familiär bedingten Umzug und Kündigung wurde dort alles schlimm, Leute sind nur noch Kreaturen.
Schade um diese Firma und um den Chef der wirklich mal ein super Kerl gewesen ist.
Jetzt in der Firma läuft es menschlich,der Chef ist noch einer von der alten,guten Sorte und der Junior tritt auch in desen Fußstapfen...ein Glücksfall heute.
Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld schon Jahre nicht mehr gesehen. Überstunden kommen auf ein Stundenkonto und werden erst ab einer bestimmten Anzahl darüber regulär bezahlt. Die Stunden kannste zwar für Flexi nehmen, geht aber meistens nicht. Da wir in der Frühschicht u. Nachtschicht eine 50-Stundenwoche, in der Spätschicht 40 Stundenwoche haben, bekommen wir die vierte Woche eine Freischicht. Diese können wir, nachdem jetzt noch eine Maschine zusätzlich angeschafft wurde...auch nicht mehr so richtig nehmen......aber zum Lohn:
...ich frage mich dann immer inwieweit es stimmt was die Chef´s erzählen.
Bei uns wurde bei schlechter Geschäftslage auch schon mal darum gebeten es einzusehen das es kein Urlaubsgelg gibt...ein Jahr später gab es das Geld wieder.
Dies sind Zeichen dem Chef zu vertrauen.
Andererseits wurde bei einem Freund in der Firma Urlaubsgeld u. Weihnachtsgeld gestrichen und Wochen später kam Junior mit einem Nobelhobel angebraust und baute ein Haus.
Liebe Unternehmer,
Das ihr ein gewisses Risiko tragt ist uns allen klar,wir als Arbeitnehmer möchten aber nicht belogen werden-was die Moral und die Freude bei der Arbeit minimiert.
Bei uns in der Firma,glaube ich haben so gut wie alle Vertrauen in die Chef´s.Solch Unternehmen wo Menschlichkeit und Fairness angesagt ist gibt es aber immer weniger-leider.
Es ist ja auch immer die Frage wann man ins Geschäft eingestiegen ist.
Bei meinem Wechsel 2000 wurden hier in Bayern die Drucker mit "Gold
aufgewogen".Einen Arbeitsvertrag hat man mir sogar einen Tag nach
Firmenbesichtigung ungefragt nach Hause geschickt.
Bei Einstellungsgesprächen wurde ich immer nach meiner
Gehaltsvorstellung gefragt...und dieser auch entsprochen.
Nach meinem Wissen arbeiten die wenigsten Drucker in München, deren
Arbeitgeber im Tarifverband sind, nach Traif sondern bedeutend höher.
In Dresden hatte ich 1999 ein Stundenlohn von 22 DM.
Jetzt arbeiten die wenigsten 3b-Drucker in München unter 19 Euro.Also es
gibt Löhne zw. 18-25 Euro.
Arbeitgeber die verlangen unentgeldlich Stunden zu schieben denen muß
das Handwerk gelegt werden-das sind Ausbeuter ohne Moral und
Menschlichkeit...leider gefördert durch die menschenverachtende Politik
dieses Staates.