Moin moin,
Leute, Ihr sollt vielleicht mal mehr googeln.
Was ist PSO, bzw das Zertifikat dazu?
PSO heißt genau Prozess Standard Offset und legt ganz genau fest, in welchem Rahmen was Produziert werden muß. Das gilt für die AV genauso wie für Vorstufe, Druck und Verarbeitung.
Dies soll gewährleisten, dass der Kunde bei einem Neudruck die optimale Qualität erhält und diese auch in einem evtl. Nachdruck bekommt. Zudem dient es dazu, bei evtl. Reklamationen genau Festzustellen, wo denn das Malheur passiert ist.
Wie kommt man an PSO?
In normal großen Betrieben kann man für den Zertifizierungsvorgang einen Kollegen wählen, der das nebenbei machen kann, in Großbetrieben ist das der Qualitätsmanager.
Er erstellt im ersten Schritt erst mal den IST-Zustand. Der wird dann ausgewertet und es wird festgestellt, wo und wie man von den PSO-Vorgaben abweicht.
Hierzu gibt es dann die Checklisten, die dann auch immer geführt werden müssen. Im allgemeinen dauert das heranführen an den Standard etwa ein halbes Jahr. In diesem Zeitraum werden Maschinen und Anlagen, sowie das Personal entsprechend geschult (vom Qualitätsmanager) und Schrittweise an den SOLL-Zustand herangeführt. Dies wird vom BDVM bzw. den Landesverbänden unterstützend begleitet.
Wenn dann alles soweit ist, dass man den PSO Richtlinien entsprechend produziert, kann man sich prüfen lassen. Bei erfolgreicher Prüfung bekommt man die Urkunde für 2 Jahre, die mit einer Prüfnummer versehen ist. Danach erfolgt wieder Prüfung und ggf. Erteilung.
Das wärs jetzt mal ganz grob.
Wer das ganz fein wissen will:
So, ich denke, es hatt sich dann erledigt mit irgenwelchen neuen Teilen die man nicht braucht. Denn drucken könnt ihr alle. Ihr müßt nur nach Standard drucken können, das macht Ihr, nicht die Maschine.
Im Unkehrschluss: Ihr druckt ja jetzt auch kein Müll, also warum so Herzrasen? 
Gruß