Beiträge von Powerprinter66

    Moin moin,

    das Ausbluten kann man nur verhindern, wenn zwischen dem Druck und dem Lackieren gewährleistet ist, dass der Druck auch wirklich durchgetrocknet ist. Es könnte ja sein, dass beim 2. Dg. (P285+Lack) die Skala ausblutet.

    Wenn Du auf Deine Farbdose/Farbgebinde schaust, hast Du 4 Angaben: Nitro, Sprit, Alkali und Licht. Bei den ersten drei sollte sich ein Pluszeichen befinden. Bei Licht eine Zahl zwischen 1 bis 8.

    Während die ersten drei Angeben, ob sich die Farbe bei Berührung mit den Stoffen verändern kann, gibt die Zahl lediglich die Lichtechtheit an. Je höher die Zahl, umso weniger verblasst die Farbe bei direkter Sonneneinstrahlung.

    Mein Tipp:

    Freitags drucken und Montags lackieren.

    Viel Erfolg.

    Gruß

    Moin moin,

    da gibt es zwei Möglichkeiten:

    zum einen kann es sein, dass die statische Aufladung des Zuführtisches zu hoch ist, das würde dann aber auch bei anderen Papieren zu Schwierigkeiten führen.

    Zum anderen kann es sein, dass die Bogenankunftsregelung am Saugbändertisch verstellt ist. Die läuft sich mit den Jahren entsprechend ab und muß neu eingestellt werden. Meißt ist es so, dass die Bogen grundsätzlich Frühbogen sind, seltener Spätbogen. Da spielt es dann keine Rolle, ob nun AS oder BS angezeigt wird. Das kann man einstellen.

    Sollte dies nicht mehr Möglich sein, ist die Spannrolle nachzustellen oder die Führungskette für den Antrieb des Saughebers ist zu weit gedehnt, das muß dann der HD-Techniker wechseln.

    Gruß

    Tach auch,

    habt ihr schon mal einen Chef heulen hören iwe ein Schlosshund, wenn ein Job in die Hose ging? Früher hatt ich so einen. Wir haben da öfters Mist gebaut, aber deshalb käme dem nie in den Sinn, die Leute dafür zahlen zu lassen.

    Auch würd ich nicht wegen jedem Scheiss gleich die Versicherung anrufen, weil sonst die Prämien höher sind als der Auftragswert. Letztendlich ist es so, dass gute Drucker ja auch ganz schön viel Geld in die Kasse sprudeln lassen, da motzt der Chef ja auch nicht

    Also, Chefs, immer schön an "Werner´s Chef" denken, den irgendwann die Russen holen... OOOOOOUUUUU

    Tach auch,

    habe vor vier Jahren im Ausland an einer neuen Spica ein paar Veränderungen durchgeführt, weil es den Druckern echt auf den Keks ging. Die Maschine ist eigentlich echt o.k, sollte wohl zur Konkurrenz auf die SM 74 losgelassen werden. Naa, bis auf das Gedudel, die die Macht, solange man umrüstet, gings ja noch.

    Das mit dem Zylinderputzen im DW 1 stelle ich mir echt lustig vor, zumal man nicht an alle Ecken kommt. Wir hatten Waschanlagen drin.

    Die Bosnier waren ganz stolz auf das niedliche Teilchen, weil echt gute Qualität rauskam, man eigentlich auch wenig falsch machen kann, sonst läuft halt gar nix und seit meiner letzten Reparaturorgie immer ne andere Musik abgespielt wird, wenn das Teil rüstet (vorher wars wie gesagt, nur gedudel...)

    Tach auch,

    also eine chemische Reaktion möchte ich eigentlich ausschliessen, weil der Dispersionlack als Trägerbasisi Wasser hat und ich keine Druckfarbe kenne, die mit Wasser reagiert.

    Auch gehe ich davon aus, dass ich mir echten Farben produziert.

    Für mich werfen sich folgende Fragen auf: Warum habt ihr in zwei Gängen gedruckt/lackiert? Wie hoch ist der gesamte Farbauftragm speziel bei der Pantone? Mehr als 260%?

    Den "Verlauf" den Du beschreibst, würde ich eher als ausbluten bezeichnen und ist das Ergebnis vom Lack, der die Farbe während des Trocknungsprozesses wieder anlöst. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob das Dispolack oder Öllack ist, sondern wie gut die Drucke durchgetrocknet sind, bevor darüber lackiert wird. Solltet ihr also kurz nach dem Druck die Bogen lackiert haben (also nicht nass-in-nass und eigentlich auch nicht nass-auf-trocken), so vermute ich, dass während des Trocknungsprozesses es zu Ausblutungen gekommen ist.

    Gruß

    Moin moin,

    also ich hab mir jetzt mal das ganze hier durchgelesen. Was für ein Kindergarten.

    Weil man ja heute froh sein muß, noch eine Arbeitstelle zu haben, muß man so manche bittre Pille runterwürgen. Aber Bußgeld? Irgenwann kommt das noch, dass man mit dem Hütchen auf´m Kopf inner Ecke stehn muß...

    Ich war ja auch schon auf beiden Seiten tätig. Mir is auch passiert, dass ich mal eine Auflage in Sand gesetzt hatte und deswegen den Hut nehmen durfte, das war inner Probezeit. War halt mein Fehler und dem Boss seine Entscheidung. Andere Fehler, die ich fabriziert hatte, wurden vom m mahnenden Finger bis zur Abmahnung geahndet. Das ist alles o.k. so.

    Aber dass ich dann auch noch für Zahlen soll ist nicht mehr akzeptabel.

    Wir hatten mal einen Fall in einer Kollegendruckerei. Die haben tatsächlich fast ne Million Kataloge falsch zusammengetragen und geleimt am Klebebinder. Der Meister und der Maschinenführer durften gehen. Stellt euch nun vor, die hätten zahlen müssen.

    Gruß

    Moin moin,

    also der Ölwechsel ist auch bei der Druckmaschine Überlebenswichtig, vor allem nach der Neuinstallation. Warum?

    Weil in den ersten paar Betriebsstunden sich erst mal alles Einlaufen muß. Das erzeugt Abrieb an den Berührungspunkten, die das Öl dann abspülen soll. Der Techniker kann anhand des Abriebs feststellen, ob die Maschine gut steht oder nicht. Heidelberg schreibt z.B. vor, dass die Maschine nach Installtion nicht mehr als 1/10mm aus dem Wasser darf. Das sind etwa die Hälfte eines männlichen Haares.

    Wäre das nehr, würden die Zahnräder mehr reiben= mehr Abrieb= mehr Verschleiss.

    Beim Wasser im Öl wirft sich jetzt die Frage auf: Wieviel Wasser denn? Hat sich eine Emulsion gebildet? Und wenn das von überlaufenden Wasserkästen kommt, warum laufen die Über?

    Jetzt sich Gedanken machen, warum unter dem Gummizylinder ein Minitrichter ist, ist mühselig. Ich tippe da auf Fangtrichter der Zentralschmierung. Kannste mal ein Foto machen, das Teil würd mich jetzt echt interessieren.

    Gruß

    Moin moin,

    Arfrika und Unsicher? Naja, wenn man sich als typischer Ausländer outet, kann das sein.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass, wenn man sich anpaßt, überhaupt keine Gefahr droht. Mal abgesehen von den Territorien, vor denen das Auswärtige Amt warnt. Aber selbst da gehts.

    Besserwisser werden nicht gerne gesehen? Kann sein, kommt drauf an, was man auf dem Kasten hat. Die nehmen Tipps, Anregungen und andere Produktionswege gerne an, solange das Ergebnis merklich verbessert wird. Das es hier und da einen gibt, der das nicht will, gibts auch in Deutschland...

    Nun die Frage, warum deutsche Qualis nur wenig Anerkennung finden. Völlig falsch. Je nachdem, wo man higeht, sind die sogar richtig gefragt. Die werden hellhörig, wenn man als Deutscher sich bewirbt. Nachfragen nach speziellen Certifikates sind alltäglich und werden auch anerkannt. Das einzigste, was daran hindert, dann den entsprechenden Job anzunehmen, ist die Entlohnung, die immer ortsüblich ist. Auch ist die Arbeitszeit wesentlich höher las bei uns. Ab 12 Stunden täglich Montags bis Samstags ist normal.

    Wen es mal interessiert:


    http://www.jobstreet.com/
    dort gebt ihr unter Jobsearch Printoperator ein. Dann kommen die Jobs in Afrika und Asien. Um die Beschreibung anzusehen nur auf den Titel klicken. Dann kommen die Details. Wer des englischen nicht mächtig ist, lässt unter übersetzen.

    Was Fehler betrifft: In Deutschland ist das nicht anders als auf dem Rest des Globus: Machst Du Fehler, kannst Du gehen, ob nun sofort oder nach der Kündigungsfrist, ist eigentlich egal.

    Was ich am Ausland beneide: Tatsächlich die öeistungsorientierte Entlohnung. Würde man in Deutschland so bezahlen, müßte so mancher noch Geld der Firma geben. Selbst wenn man 4500 Überstunden hat, wird wegen Bezahlung so lange rumgemacht, bis man rausgeschmissen wird.

    So, das war mal wieder mein Senf.

    Wünsch euch was...

    Moin moin,

    au weia, wer wird denn gleich so pessimistisch sein.

    Ich denke da an die 90er, als das Internet groß kam und es hies, es werden schwere Zeiten auf uns zukommen. Sicherlich war das so und das Netz macht uns viel Konkurrenz. Aber das Printprodukt in seinen vielen Facetten wird es immer geben.

    Natürlich ist es so, dass aufgrund der Automatisierung immer wenigerPersonal von Nöten ist, dafür braucht man dann aber immer mehr Spezialkräfte. Drucken könnte heute nahezu jeder, der die Maschine bedienen kann, denn der Rest erledigen Steuerungsmodule und Programme. Wenn aber mal was nicht funktioniert, dann stehen eben diese Leute da und wissen nicht weiter. Grad bei Vollautomatisierten Maschinen ist das oft der Fall.

    Geht einfach mal in den Laden und schaut mal nach, was es da so alles geducktes gibt.

    Ich finde es halt nur außerst bedenklich, dass ein so altes Gewerbe wie der Druck (und Buchbinderei) so massiv abgebaut wird ohne in die Zukunft zu schauen. Das hat nix mit Politik oder Parteien zu tun, da auch in den 80ern Druckereien zugemacht haben und da die CDU dran war...

    Gruß

    Moin moin,

    Leute, Ihr sollt vielleicht mal mehr googeln.

    Was ist PSO, bzw das Zertifikat dazu?

    PSO heißt genau Prozess Standard Offset und legt ganz genau fest, in welchem Rahmen was Produziert werden muß. Das gilt für die AV genauso wie für Vorstufe, Druck und Verarbeitung.

    Dies soll gewährleisten, dass der Kunde bei einem Neudruck die optimale Qualität erhält und diese auch in einem evtl. Nachdruck bekommt. Zudem dient es dazu, bei evtl. Reklamationen genau Festzustellen, wo denn das Malheur passiert ist.

    Wie kommt man an PSO?

    In normal großen Betrieben kann man für den Zertifizierungsvorgang einen Kollegen wählen, der das nebenbei machen kann, in Großbetrieben ist das der Qualitätsmanager.

    Er erstellt im ersten Schritt erst mal den IST-Zustand. Der wird dann ausgewertet und es wird festgestellt, wo und wie man von den PSO-Vorgaben abweicht.

    Hierzu gibt es dann die Checklisten, die dann auch immer geführt werden müssen. Im allgemeinen dauert das heranführen an den Standard etwa ein halbes Jahr. In diesem Zeitraum werden Maschinen und Anlagen, sowie das Personal entsprechend geschult (vom Qualitätsmanager) und Schrittweise an den SOLL-Zustand herangeführt. Dies wird vom BDVM bzw. den Landesverbänden unterstützend begleitet.

    Wenn dann alles soweit ist, dass man den PSO Richtlinien entsprechend produziert, kann man sich prüfen lassen. Bei erfolgreicher Prüfung bekommt man die Urkunde für 2 Jahre, die mit einer Prüfnummer versehen ist. Danach erfolgt wieder Prüfung und ggf. Erteilung.

    Das wärs jetzt mal ganz grob.

    Wer das ganz fein wissen will:

    So, ich denke, es hatt sich dann erledigt mit irgenwelchen neuen Teilen die man nicht braucht. Denn drucken könnt ihr alle. Ihr müßt nur nach Standard drucken können, das macht Ihr, nicht die Maschine.

    Im Unkehrschluss: Ihr druckt ja jetzt auch kein Müll, also warum so Herzrasen? :D

    Gruß

    Tach auch,

    man kann auch Kartonagen über 0,45 mm auf dem Zylinder durchlassen, aber das braucht sehr viel Erfahrung.

    So was hab ich mal auf einem KBA Präsident gemacht, der vom Ablauf fast wie ein HD Zylinder ist, nur ist die KBA ein zweitouriger Stoppzylinder.

    Ich würds nicht machen, weil wie Du beschrieben hast, die falsche Laufrichtung vorliegt. Das geht so lange gut, bis der Bogen über die Wendestange muß. Spätestens da bricht oder sperrt dieser.

    Besser ist da auf jeden Fall eine Flachbettstanze wie z.B. Bobst oder die neue Heidelberg. Die sind für so was ausgelegt und da spielt die Laufrichtung eine untergeordnete Rolle.

    Tach auch,

    nun, mal ein paar Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung der Druckbranche:

    Im Vergleich zu 2000 hatten wir im Jahre 2009 satte 26% weniger Betriebe und satte 25,6% weniger Beschäftigte (Quelle BA und BVDM).

    Das ist der Hammer schlechthin. 1/4 weniger Beschäftgte innerhalb von 10 Jahren. Wenn das so weitergeht, müßt Ihr euch drei Kollegen suchen, denn einer von euch Vieren würde dann innerhalb der nächsten 10 Jahre seinen Arbeitsplatz/seine Firma ohne Ersatz verlieren.

    So schlecht hatten es nur in dern 80ern die Stahlkocher im Saarland und Bergleute im Ruhrgebiet.

    Es ist erschreckend... :(

    Tach auch,

    das Quietschen, wie Du es beschreibst, rührt von der Bogenführung her. Nicht die Kurvenrollen, sondern die Zahnräder/-welle der Kettenauslage hinten.

    Die waren damals bei unserer QMDI Classic wegen Mangelschmierung defekt und verbogen. Mußten dann getauscherden und weg war das nervige Geräusch.

    Warum allerdings nur auf einer Seiote des Gegendruckzylinders Farbe ist, ist mir auch schleierhaft. Das würde bedeuten das entweder der Aufzug an einer Seite zu hoh wäre oder der Zylinder nicht paralell zum Gummizylinder steht. Letzteres halte ich für nahezu unmöglich und ersteres wirst Du mit Sicherheit nicht falsch gemacht haben.

    Gruß

    Moin moin,

    Wasser im Öl in der 200 Serie?

    Eigentlich unmöglich, weil bei allen Herstellerrn schon seit Jahren der Öl- und Wasserkreislauf extrem getrennt ist.

    Wie Du schon beschrieben hast, ist erst nach entfernen der Seitenwände der Ölkreislauf offen zu sehen. Ansonsten ist die Versorgung der Maschine mit Öl durch Rohre unterhalb der A-Seite zu sehen.

    Der Wasserkreislauf ist auf der A-Seite ganz unten an der Maschine befestigt, so dass die Rohre/Schläuche schon fast auf dem Boden sind, aber alles innerhalb des Ölfangbleches.

    Lediglich der Ölvorratsbehälter ist in letzter Konsequenz näher am Wasser als alles andere. An der 300 und 700 ist der aber verschlossen und dicht.

    Wenn also wirklich Wasser drin ist, darf die Maschine eh nicht mehr laufen, weil wenns in den Kreislauf kommen würde (Öl wird über Saugpumpe in den Kreislauf gebracht, Wasser ist schwerer als Öl, deshalb würde es immer zuerst an der Saugpumpe sein), gehen die Nadellager hinüber und das geht sehr schnell.

    Also: Massiv-grosses Probelm

    Wenn Du weißt, was die Uesache war, wären wir über kurze Info sehr dankbar.

    Gruß

    Moin moin,

    verklumpter Puder?

    Naja, dann war der nicht auf Mineralbasis sondern Stärkebasis. Da reicht schon die Luftfeuchtigkeit, die bei Dispersionslackmaschinen eh höher ist.

    Was mich wundert: Warum haben die Bogen nicht abgelegt, wenn der Puderapparat teilweise oder ganz verstopft ist?

    Übrigens würd mich auch interessieren, wie ihr drauf gekommen seid.

    Gruß

    Moin moin,

    das Problem, dass Du beschreibst, ist mit aller größter Wahrscheinlichkeit ein Viskositätsproblem, welches auch mit der derzeitigen Wetterlage zu tun hat.

    Wir hatten 2006 auch das Problem und kamen nicht drauf, bis dann mal ein kleiner Instruktor von HD uns drauf gebracht hatte.

    Weil das nur an den Äußeren Rändern Antriebsstrang ist und es dort noch wärmer/trockener ist. 2006 hatten wir auch einen Super-Sommer, extrem trockene Luft, so dass die Luftbefeuchtung bis zum Anschlag gefahren wurde, aber nicht ausreichte.

    Eine Lösumg hatten wir damals nicht bekommen, da die Viskosität des Dispersionslackes o.k. war. Nachdem die große Hitze weg war, war auch unser Problem weg.

    Jo, Tach auch,

    ja, uns hats voll erwischt. Wir hatten von Angab an zu kämpfen und es wurde 2009 richtig hart. Anfang 2010 war dann die Luft raus.

    Ich hatte 2007 aus einem sehr sicheren Job heraus die Firma gewechselt, weil eben Probleme in der Produktion da waren. Wir hatten die gebügelt bekommen und der Qualitätsstandard sowie die Quantität hatten sich sehr stark verbessert.

    Nur sind die Preise verfallen bzw. die Produktionskosten (in Form von Papier und Energie) rasant gestiegen. Die Kunden konnten das nicht auffangen. Eine Zeit lang hatten wir dann mal versucht, auf einer grünen Null zu Produzieren. Das ging dann so lange gut bis zwei Großkunden geglaubt hatten, Pleite gehen zu müssen. Die ausstehende Forderung hat uns dann das Genick gebrochen, weil zuerst immer Banken kommen, dann lan lang nix und dann das Handwerk.

    Hier im Südwesten sieht es insgesamt ganz trübe aus. Hier haben innerhalb von 6 Monaten drei Großbetriebe zugemacht, weil entweder Insolvent oder unwirtschaftliche Teile der Firma geschlossen. Das waren dann ca. 500 Leute (NUR Drucker), die entweder in Auffanggesellschaften sind oder auf der Starße. Alle zusammen schätze ich mal ca. 750 Leute aus der Printbranche.

    Dann sieht hier die Jobsuche ganz dunkel aus. Grad wenn man dann wie ich Handwerksmeister ist aber ohne Betriebswirt. Für die Maschine überqualifiziert, für die Verwaltung unterqualifiziert. Dann kommt noch das Alter dazu und fertig ist der Salat.

    Moin moin,

    naja, mit dem Vermeiden ist das so ne Sache.

    Schon mal an einer Einschweissanlage gearbeitet? Da muss nur eine Nase dran arbeiten, der alles egal ist. Wie bei uns damals.

    So eine asbach-uralte Einschweissanlage, die mehr Reparaturen aufweist als das Universum Jahre hat.

    Jedenfalls hat der halt die Maschine gefüttert und sich nicht gewundert, dass hinten nix rauskam. Also immer weiter rein mit dem Zeug.

    Bis das halt gebrannt hatte. Kollege dann auch gleich noch mit dem Pulverlöscher ran und alle Maschinen im Umkreis von 15 Metern versaut.

    Da hats zum Schluss ausgesehen, wahnsinn.

    Ein gutes gab dann aber auch: Neue Einschweissanlage. Mit Meldern und so. Und keiner kann die richtig bedienen, weil zu kompliziert....