Beiträge von Guenter1961

    Hallo zusammen, habe hier mit großem Interesse die bisherige Diskussion verfolgt. Ich kenne viele in meinem Bekanntenkreis ob sie es nun wollen oder nicht die kaum eine Möglichkeit haben die Wahl zu treffen, Zeitarbeit/Festanstellung. Die Zeitarbeit ist eindeutig im Vormarsch und wird die Festanstellung verdrängen mit all seinen negativen Folgen. So werden Tarifverträge ausgehölt und das allgemeine Lohnniveau gesenkt. Ich finde es ersckreckend wenn hier von Löhnen wie 10€ und z.T noch weniger gesprochen wird. Wichtig finde ich zu sehen das es vor allem die Großkonzerne waren die die Zeitarbeit vorsiert haben, ja ganze Betriebsteile ausgelagert und in Zeitarbeit übergeführt haben. Sie sprechen von der "atmenden Fabrik" Bei viel Aufträgen werden Beschäftigte "eingeatmet" bei schlechter Auftragslage "ausgeatmet".Wenn hier jetzt die Politik in die Verantwortung genommen wird kann ich nur eines dazu sagen. Die Politik schafft die Rahmenbedingungen vor allem für die Großkonzerne um ihre Wettbewerbsvorteile/Profit zu sichern. Was im Bundestag entschieden wird, wird in Ausschüssen wo Vertreter der Industrie sitzen ausgehandelt bzw. diktiert. Die Leidtragenden dieser ganzen Politik im Interesse der Großkonzerne sind die Beschäftigten und Klein und Mittelständische Betriebe. EHST schreibt das nicht Kapitalismus das Problem ist sondern die Staaten/Regierungen. Also schaut man mal hinter die Kulissen dann wird doch deutlich sichtbar das der Kapitalismus den Staat/Regierung voll unter seiner Kontrolle hat und in seinem Sinne lenkt. Ich denke jemand der etwas kritisch durchs Leben geht und nicht nur auf einfache Leute herabschaut und meint jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, kann sich vor dieser Tatsache nicht verschließen.



    Gruß Günter


    PS: Wünsche mir hier im Forum nicht so langatmige Dialoge!

    hallo praktiker, Danke für deinen interessanten Beitrag. Sicher spielt der Feuchtmittelzusatz eine entscheidende Rolle. Die Werte für Wasser/Zusätze sind bei uns in Ordnung und werden auch regelmäßig kontrolliert. Wir haben Farben von Flint (Novastar® F 908 BIO) und auch den Zusatz(Hydrofast® GH 325) beziehen wir von dort. Techniker von Flint sind regelmäßig im Hause und kontrollieren das FM. Wir drucken hauptsächlich auf Mattgestrichenen Papieren gleicher Sorte. Die Probleme treten aber nicht immer auf aber immer häufiger. Also kann es doch nicht angehen ständig je nach Papierqualität die Zusätze zu wechseln. Ich bin der Meinung das hier die Papierhersteller gefordert sind. Letztendlich sind wir Drucker doch die Dummen bei der Sache und das sollten wir uns nicht gefallen lassen. Werde mal anregen hier ein Thema "Papierbezogene Druckprobleme" einzurichten und den Erfahrungsaustausch anzuregen. Kann natürlich auch ausgedehnt werden auf Farben/Zusätze usw.


    Gruß Günter

    hallo stampatore,
    unsere Einstellungen des Feuchtwassers werden regelmäßig kontrolliert und da stimmt auch alles. In der Regel wird bei uns das Feuchtmittel monatlich gewechselt. Wasserführung bei jedem Auftrag bis Schmiergrenze und dann bis die Platten freilaufen. Also von dieser Seite ist alles ok. Natürlich muss es nicht unbedingt das Papier oder nur das Papier sein. Mann kennt ja auch die Probleme der Farbhersteller bzw. die Methoden das jede Lieferung anders sein kann(Pigmente,Füllstoffe usw). Also für die Farbenhersteller lege ich meine Hand auch nicht ins Feuer. Ich bin aber der Meinung das sich in letzter Zeit (Zeitraum 2 Jahre) die Papierqualität enorm verschlechtert hat und somit auch viele Druckprobleme hervorgerufen werden. Wir hatten neulich LuxoArt Samt in der Maschine. Vor allem im widerdruck hatten wir enorme Butzenprobleme. Anderes Papier rein auch mattgestrichenes und die Butzenbildung war weg. Das kann doch alles nicht mehr sein. Ich vermisse stark eine Zusammenarbeit von Druckereien und Papier/Farbelieferanten um Probleme zu lösen. Jeder schiebt es auf den anderen und keiner lässt sich in die Karten schauen. Die Branche schaufelt sich ihr eigenes Grab wenn Sie so weiter macht.


    Gruß Günter

    hallo Zusammen,
    quick print kann wirklich nicht die Ursache sein. Der Strichaufbau ist ja nicht nur in den Werken nach der Wendung sondern auf allen 8 Gegendruckzylindern immer außerhalb des Bogenformates. Mit Waschmittel egal welcher Sorte und Klasse geht der Strich nicht weg nur mit Wasser. Auf den Perfektjacket baut der Strich mit zunehmender druckzahl immer mehr auf und setzt sich regelrecht in den Poren fest. Dort ist die Reinigung dann am intensivsten. Ich drucke jetzt über 10 Jahre auf der Maschine und Strichaufbau hat es immer gegeben das ist nicht das Problem. Es fällt halt auf das es intensiver wird und vor allem bei höheren Auflagen zum Problem wird wenn man dann beim Formatwechsel lange Reinigungszeiten hat. Ich denke immer noch das es an der Papierqualität liegt. Mein Anliegen war Drucker zu finden die ähnliche Erfahrungen haben um den Papierlieferanten mal etwas auf die Finger zu hauen.


    Gruß
    Günter

    hallo morodin,
    unsere Gegendruckwaschanlage sind zwei gesunde Hände.
    Quick Print gibt es als Paste und auch in flüssiger Form speziell für Perfekt und Transferjacket.Bisher hatten wir auch absolut keine Probleme damit.
    Es wird auch sehr sehr selten eingesetzt. wie geschrieben ich denke das es ein Papierproblem ist. Es trat nur relativ plötzlich auch. So einen extremen strich nicht nur auf den Perfektjacket hate ich noch nie. Wir mussten neulich 4 Stunden putzen bis die klebrige Pampe die nur wasserlöslich ist von den Zylindern runter hatten. Naja dachte halt das eventuell jemand gleiche Erfahrungen hat und was zur Papierproblematik sagen kann.


    Gruß
    Günter

    hallo Phii,
    vielen Dank für Deine Antwort. Die von dir bezeichnete Paste hatten wir tatsächlich schon im Einsatz. Liegt aber schon längere Zeit zurück ohne das in Folge die Probleme mit dem Strichaufbau zu verzeichnen waren. Wir drucken überwiegen mattgestrichene Papiere. Ich denke schon das es einen Zusammenhang mit diesen Papieren gibt. die Frage ist nur warum dies erst in letzter Zeit so massiv auftritt. bisher hatten wir die Probleme nicht. Wie schon geschrieben wurde an Farbe und Zusätzen nichts geändert. Der Strich ausserhalb des Druckbogens ist wie gesagt nur mit Wasser zu entfernen. Eine wirklich schmierige Pampe die da auf den Gegendruckzylindern regelrecht die Poren zusetzt. Ein größeres Format ist ohne gründliche und zeitraubende Reinigung gar zu drucken. Ich denke das wohl das Papier die Hauptursache ist aber dazu gibt/geben dir die Papierlieferanten kaum eine vernünftige Aussage.


    Gruß
    günter

    Hallo kollegen,
    seid einiger Zeit beobachten wir einen starken Strichaufbau im druckfreien Raum auf den Gegendruckzylindern. An den Parametern wie Farbe, Wasser; Zusätze usw. wurde nichts geändert. Der Strich lässt sich nur sehr schlecht vor allem von den Perfektjacket entfernen und geht nur mit Wasser. Vor allem wenn man von kleinerem auf größeres Format wechselt ergeben sich im Schöndruck bei Rasterflächen regelrecht Abstufungen wenn die Bogen über die Gegendruckzylinder nach der Wendung laufen.
    Wer kann was dazu sagen?


    Gruß Günter


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    Hallo Nunes, wir verwenden auch das sl5 22 er Körnung. Haben einen Puderapparat von Grafix und fahren zwischen 5 - 20%. Bei hoher Flächendeckung und wenn Lackiert wird auch mal höher. Aber ich denke das euer ablegen nicht vom Puder kommen kann weil wenn Du soviel immer in der Auslage hast und zusammen kehrst liegt es ja nicht daran das der Puderapparat zu wenig Puder bringt. Stimmt euere Farb/Wasserbalnace?
    Was druckt Ihr denn so? Wie sieht das ablegen aus? Wie gesagt ich denke es liegt nicht am Pudern.


    Gruß Günter

    hallo El printo, leider nicht. aber so wie es aussieht wird es nach dem wegschlagen besser. die glanzstreifen sind nicht mehr so extrem und der kunde akzeptiert es wohl so. Aber allen vielen Dank für die Tips und weiterhin gut Druck.


    Gruß
    Günter

    er meinte nur mit laserdrucker. aber trotzdem, die Hitzeentwicklung wird den Briefbogen wohl zum einrollen bringen. hoffe ich zumindest. ich bin echt unerschrocken und versuche alles was möglich ist aber sowas......ne ne

    Das Papier für den Briefbogen war ebenfalls Chromolux 100g/qm einseitig gestrichen.Zu Schlumpfi. Wenn man auf der ungestrichenen Seite z.B mit einem Kugelschreiber schreibt wirkt das ganze wie Durchlagspapier. Das ganze Projekt war schon etwas extravagant. So was hatte ich noch nie das jemand einen Briefbogen haben will mit Betrucktem Chromlux als Rückseite/Silber. Hatte im vorfeld vorgeschlagen einen Lack zu drucken. Das lehnte der Kunde aber ab weil er nicht wollte das etwas vom metalliceffekt verloren geht. Sehe es auch als Problem an die Drucke nochmals durch die Maschine zu lassen. Schon die hubsauger hinterlassen bestimmt ihre Spuren. Wie seihts denn aus wenn die bogen länger trockenen. Besteht das Problem weiterhin?


    Gruß Günter

    Hallo zusammen,
    wir haben die vergangene Woche für einen Kunden Visitenkarten und Briefbögen mit Silber gedruckt. Bedruckstoff Cromolux einseitig gestrichen. Vollflächig Silber auf der gestrichenen Seite mit Aussparung für Text.Jetzt haben wir das Problem das es bei der Nagelprobe Glanzstreifen gibt bzw. das Silber Karboniert. Auf dem Briefbogen schreibt das Silber regelrecht durch. Wir haben wenig Erfahrung mit Metallicfarben. Wer kann was dazu sagen?


    Gruß
    Günter

    Hallo,
    so aus der Ferne ist es nicht so einfach festzustellen woher die Probleme kommen können. Farbe auf Dosier und Tauchwalze sind jedoch Hinweise auf einen zu starken Farbeintrag ins Feuchtwerk. Entweder stimmt die Justierung nicht oder die Feuchtauftragswalze ist ungeeignet. Ein Problem können auch die Zusätze im Feuchtwasser sein. wir hatten schon das Problem das die Dosierung und Tauchwalze regelrecht verklebt war. Nach mehrmaligem Reinigen mit Phosporsäure und Alkohol konnte das Problem mit dem Farbauftrag auf Tauch und Dosierwalze verbessert werden. Um wirklich aber die Ursache herauszufinden wäre es wohl sinnvoll mal eine Feuchtetestform anzudrucken. (siehe Link)



    Gruß
    Günter

    Moin Moin,


    also wir hatten mal ein Gerät zum Test im Hause. Ich denke wenn man den Umgang damit gewohnt ist sind Sie gar nicht so schlecht. Nicht so einfach ist es die 2 und 3 Auftragswalze zum Verreiber zu messen aber ansonsten gehts. Die gemessenen Werte stimmten bei uns. Kommt halt exakt darauf an die Messzunge richtig zu positionieren. Kosten soll das Gerät DigiNip ca 2000-2500€. Es gibt aber auch billigere von CITO.
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.cito.de/de/DE/printline/offset-artikel/walzenspaltmessgeraet-rni-roller-nip-indicator/">http://www.cito.de/de/DE/printline/offs ... indicator/</a><!-- m -->
    Ist auch etwas billiger. So ca. 1500€
    Aber am liebsten mache ich es nach der altbewährten Methode.


    Gruß
    Günter

    Moin Moin,


    Cordingstreifen in allen Farben deutet auf ein Problem mit dem Zusatz hin. Andererseits wenn es mit anderen Tauchwalzen für kurze Zeit besser ist kann es auch ein anderes Problem der Reinigung/Walzeneinstellung sein.
    Wir hatten diese Probleme auch schon und wie folgt gelöst.
    1)häufigeres Reinigen der Dosierwalze mit Phosphorsäure 75% und danach mit Alkohol.
    2) stärkeres Anstellen der Feuchtauftragswalze zur Platte


    Gruß Guenne


    Ps: Folgenden Artikel fand ich im Netz.


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.print-und-maschinenbau.eu/modules/uploadmanager11/admin/index.php?action=file_download&file_id=14">http://www.print-und-maschinenbau.eu/mo ... file_id=14</a><!-- m -->