Beiträge von Druckerpapst

    Bei einer R300 könnte das durchaus sein.

    Edit :

    Dadurch das die Platten hinten auf diesen gefederten Stiften eingehängt ist, hast du bei einer anderen Laufrichtung der Platte unterschiedlichen Zug auf den Stiften.
    So kann es dann gut mal sein, wenn man unterschiedliche Laufrichtungen in den Platten hat, das man den Passer der einzelnen Werke erstmal heftig verstellen muß.

    Dazu kommt das Problem bei Breitbahn Platten, das diese immer beim Plattenwechsel gegen den Handschutz knallen und das Programm unterbrechen.
    War zumindest bei uns immer so.

    Wir haben extra Schmalbahn Platten bestellt für die R300.

    Ich habe den Wechslen von Bogen zur Rolle und wieder zurück gemacht.
    Rolle hat mir immer mehr Spaß gemacht, aber leider gab es nicht die entsprechenden Stellen, daher bin ich wieder zurück zum Bogen.
    Vom Verdienst her war (zumindest bei mir) kein Unterschied.
    Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur Anschliessen.

    Für den Lebenslauf macht es sich übrigens auch nicht schlecht, wenn man beides schon gemacht hat.

    Druckerpapst
    Jemanden bei Etiketten im Lebensmittelbereich zu raten, Trockner zu verwenden, halte ich für gefährliches Halbwissen,
    welches eigentlich nur schiefgehen kann. Im Lebensmittelbereich gibt es recht strenge Vorgaben und sofern man diese nicht
    kennt, würde ich mich einfach mal an das Zitat von Dieter Nuhr halten.


    1. Falsches Thema. Wenn du zum Thema Etiketten was zu sagen hast, dann poste es auch da.
    2. Ich habe Etiketten an Rolle und Bogen im Lebensmittelbereich gedruckt über Jahre. Erzähl du mir mal was von Halbwissen.
    3. Wo ist hier jemand persönlich geworden ?

    Ansonsten hast du dich mit deinem Beitrag wieder nur selbst disqualifiziert.

    Sorry, aber hast du eigentlich Minderwertigkeitskomplexen?


    Wieso? Weil ich etwas mit dem Begriff Teamwork anfangen kann, die Fähigkeiten meiner Kollegen schätze und mich selber einbringen kann und will?

    Ich würde eher sagen das es auf gewisse Minderwertigkeitskomplexe hinweist, wenn man versucht alle anderen Kollegen möglichst klein zu halten und alle Kompetenzen an sich reissen will.

    @ andreas :
    Du kannst es einfach nicht sein lassen, unseren Beruf hier in den Dreck zu ziehen, oder? Es ist schlichtweg unfassbar was du hier für Dinger bringst X(

    In gut geführten Unternehmen, arbeiten die Sachbearbeiter und die Drucker auf Augenhöhe und tauschen sich aus.
    Der "normale Drucker" kalkuliert nicht, der "normale Sachbearbeiter" muß hingegen auch kein Drucktechniker sein.
    Denn er kann bei kniffligen Aufträgen und Anfragen die Facharbeiter der einzelnen Abteilungen hinzuziehen.
    Solief es bei mir bisher in jedem Laden.

    Ich weiß, bei dir läuft das nicht so, du arbeitest ja nicht mit gut ausgebildeten Mitarbeitern :whistling:

    Und wie kommst du eigentlich darauf, dass Drucker keine Ahnung von Vorstufe, Weiterverarbeitung, Papieren, Veredelung, usw. haben ? 8|
    ...und du willst gelernter Drucker sein, ja ? :thumbup:

    ok Trockenstoff.

    Zwischen Druck und Etikettierung vergehen mindenstens 36h. Wie würde sich der Trockenstoff auswirken? Ich meine, dass dieser die Trocknung der Farbe beschleunigt.


    36 Stunden sollten reichen.
    Das der Trockenstoff die Trocknung der Farbe beschleunigt ist richtig.
    Aus meiner Erfahrung erhöht sich auch die Scheuerfestigkeit.

    Wenn nun aber wieder ein Lösemittel in Form von Wasser hinzu kommt, verschmiert die Farbe doch auch? Oder wie siehst du das?


    Also zunächst mal ist Wasser keine Lösemittel für Farbe, wenn dann für den Lack.
    Verschmieren kann die Farbe eigentlich nur dann, wenn sie sich nicht richtig mit dem Bedruckstoff verbunden hat.
    Ursache dafür kann sein, das die Farbe nicht genug durchgetrocknet ist. Daher mein Vorschlag mit dem Trockenstoff.
    Ich würde es einfach mal versuchen mit dem Trockenstoff.
    Wenn das nicht funktioniert, würde ich auf Plan B übergehen und Lack versuchen.
    Denk aber dran, den Kunden in diesem Falle zu fragen, ob die Etiketten noch mit einem Verfallsdatum versehen werden.
    Das könnte nämlich sonst Probleme geben.

    Hey Danke für die Info.

    Genau da kommt das nächste Problem. Bisher waren die Etiketten nicht lackiert. Daraufhin kam der Lösungsvorschlag, einen Lack zu verwenden. Das Problem ist nur, dass herkömmliche Dispersionslacke unter diesen Bedienungen dann das kleben anfangen.


    Ich würde sagen, das hängt davon ab, wieviel Lack da drauf ist.
    Wenn du nur eine dünne Schicht Schutz- oder Glanzlack da drauf druckst, kann ich mir nicht vorstellen, dass das kleben würde.

    Alternativ kann man sonst auch Trockenstoff in die Farbe machen (statt Lackieren).
    Das funktioniert aber nur, wenn zwischen Druck und Etikettieren einige Zeit liegt.

    Es gibt nen Zusatz für den Lack, der helfen könnte :

    http://www.vegra.de/Product.php?ProductId=73

    Zitat

    Vernetzungskomponente VP 150 erhöht die Abweisung und Beständigkeit von Dispersionslacken gegenüber Wasser, Alkohol , Fett und Öl.

    Außerdem werden viele Qualitätseigenschaften, wie Scheuerschutz, Blockfestigkeit und Temperaturstabilität durch Zugabe der Vernetzungskomponente VP 150 nachhaltig erhöht.

    Vielleicht hilts ja.

    Wir haben ähnliche Etiketten immer mit normalem Glanzlack bedruckt und hatten auch nicht diese Probleme.
    Habt ihr denn überhaupt Lack da drauf gehabt ?

    Wahrscheinlich ist die Luft zu trocken. Würde mich bei der Kälte nicht wundern.
    Falls kein Luftbefeuchter vorhanden ist, würde ich mal ne Kanne Wasser auf dem Hallenboden verteilen und mit einem feuchten Schwamm (nicht NASS!) an den Seiten des Bockes entlang gehen.
    Das zieht ein wenig die Statik aus dem Bock.

    @ EHST :

    Du willst mir doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, das in Zeiten, wo die Maschinen immer schneller produzieren und Fehler immer schneller erkannt und beseitigt werden müssen, es ausreicht, wenn irgentwo einer rum rennt, der Ahnung hat.
    Wie soll das in der Praxis funktionieren ? Sollen dann die Helfer an den Maschinen anhalten und sich nen Termin bei dem einen Drucker holen ?
    Alles Unsinn...
    Ein guter Drucker zeichnet sich eben dadurch aus, das er Fehler sehr schnell erkennt und beseitigen kann und das weisst du ja auch selber aus deiner täglichen Praxis an den Maschinen.

    Vor 20 Jahren waren die Fähigkeiten des Druckers entscheidend für die Qualität des Endproduktes, heutzutage hängt es hauptsächlich von den verwendeten Maschinen und der Vorstufe ab.


    Was für ein Unsinn...
    Du kannst auch heute den besten Maschinenpark haben, das hilft dir überhaupt nichts, wenn da nur Gurken dran arbeiten.
    Im Umkehrschluss druckt dir aber ein guter Drucker noch Top Qualität mit einer nicht so dollen Maschine.
    ...und du willst selbst Drucker sein ?

    Ich nochmal....

    Kann es sein, das die Farbe nicht ablegt sondern durchschlägt ?
    Das 80g ist ja recht dünn und saugt auch gut Farbe auf. Wenn da dann noch Lack drüber kommt.... Könnte zumindest sein....
    Hast du mal ein paar Bogen ohne Lack laufen lassen ?

    Erstmal willkommen im Forum !

    Kann erstmal viele Ursachen haben.
    Mich macht das ein wenig stutzig, dass das nur am Bogenanfang sein soll.
    Sicher dass das ablegt?
    Oder wird der Bogen zu früh losgelassen und schleift deshalb über den Bock ?