Beiträge von Druckerpapst

    Das man etwas flexibel bei der Standortwahl sein muss, ist nicht nur im Druckbereich sondern eigentlich überall so.
    Ich kenne viele, die in ganz anderen Bereichen arbeiten (Solar, IT etc.) und auch pendeln müssen oder weggezogen sind.

    Naja, ich denke ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht.
    Pendeln : OK kann man bis zu einer gewissen Entfernung machen, irgentwann rechnet sich das nicht mehr, wegen den Fahrkosten (muß man halt rechnen)
    Umzug : Tja, wenn ich in der neuen Firma einen Festvertrag bekomme kann ich umziehen, sofern man sich noch nicht häuslich niedergelassen hat (so wie ich).
    Aber in den meisten Läden gibts erstmal nen befristeten Vertrag. Das bedeutet im normalfall doppelte Haushaltsführung, (auch hier muß man rechnen ob das zu stemmen ist).
    Klar man kann auch auf Risiko gehen und selbst bei einem befristeten Vertrag dann umziehen. Ich denke, das Risiko ist zur Zeit einfach zu groß dafür und die Lage in der Druckbranche zu instabil.

    Muß aber jeder für sich selber wissen. Ich würde wie gesagt nicht mehr umziehen wegen nem Job als Drucker. Naja hab ich ja oben schon geschrieben...

    Ist es die Unsicherheit in der Branche die viele davon abschreckt einen Wohnortwechsel zumal wenn eine Familie dahintersteht, zu vollziehen? Hier sind ja auch viele jüngere Kollegen die einen Arbeitsplatz suchen. Es fällt aber auf das auch diese die hier dann eine Stelle suchen nur im näheren oder mittelbaren Umkreis ihres Wohnortes suchen. Gerade bei jungen Kollegen kann ich dies aber nicht so recht nachvollziehen.

    Ich denke mal das die Verdienstmöglichkeiten als Drucker inzwischen so gering geworden sind, das sich ein Wohnortwechsel nicht mehr lohnt.
    Ich habe selber schon einmal einen Wohnortwechsel wegen einer Firma gemacht, würde ich aber nicht wieder tun.
    Wenn ich inzwischen als gelernter Drucker Stellen für 10-11 Euro/Stunde angeboten bekomme, dann kann ich auch als ungelernter Helfer oder Maschinen- und Anlagenführer in einer anderen Branche anfangen, anstatt meine Freunde und Familie hinter mir zu lassen.
    Je nach Branche kann man als Maschinenführer (selbst als Quereinsteiger in einer anderen Branche) schon ca. 14 Euro oder mehr verdienen.
    Wenn das dann noch eine Branche mit Zukunft ist, würde ich jedem dazu raten, lieber das zu machen, anstatt umzuziehen wegen nem Drucker-Job.

    hab gerade noch einmal das Pudergerät nachgeschaut...

    meiner Meinung läuft der unrund.. mal zischt er lauter mal leiser...einmal klares zischen und zwischendurch ein dumpfes zischen...

    da stimmt doch was nicht!!!!

    Leg´ dir nen Schwarzen Bogen unter die Puderdüsen und dann mach nen Pudertest, dann weisst du, ob da was raus kommt...

    Ein solches Theater brauchen wir aber nicht jeden Monat.
    Aus diesem Grund bekommen alle nicht in Frage kommenden Bewerber ihre Unterlagen mit einem standardisierten Schreiben zurück. Dies Rückgabe der Unterlagen sollte zu den normalen Umgangsformen gehören. Im Begleitbrief lehnen wir die Bewerbung ab, geben keine Gründe an und wünschen für die Zukunft alles Gute. Wer telefonisch nachfragt bekommt mündlich eine Stellungnahme.


    Darauf wollte ich ja hinaus.
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Standardschreiben zurück ist doch wunderbar :!:

    Eine Überfüllung (auch Trapping genannt) ist ein Begriff aus der Druckvorstufe.
    Damit bezeichnet man eine Methode um Blitzer zu minimieren. Die Schriften z.B. werden dabei "aufgebläht" (also etwas grösser gemacht), damit kein Papierweiß an den Kannten durchscheint.
    Auch bei einer Stoß an Stoß Monatge müssen Bilder/Motive eine Überfüllung haben, damit keine weißen Blitzer zwischen den Bildern/Motiven entstehen.

    Praktisches Beispiel :

    Du willst in eine Schwarze Fläche mit negativ Schrift Gold eindrucken.
    Wenn du keine Überfüllung hast, wirst du das Gold niemals (über den ganzen Boden) in die Negativschrift so einpassen können, das kein Papierweiß mehr durchscheint.

    Ich hoffe meine laienhafte Erklärung hilft dir weiter...

    Hintergrund sind die Bewerber-?Kollegen? in allen Branchen, die eine persönlich formulierte Rückantwort sofort zu ihrem Anwalt schleppen und die Rückantwort auf Verstöße gegen Gleichstellungs- und ähnlich Gesetze durchsuchen.


    Ich halte das ja für ein Märchen...
    Würde mich ja echt mal interessieren, wie häufig das z.B. in unserer Branche wirklich vorgekommen ist, das einer zum Anwalt gerannt ist bzw. ein Unternehmer wirklich deswegen verklagt wurde.
    Ich würde sagen, das ist eher die "ich erhalte mir mein Gutes gewissen dadurch" Antwort der Unternehmer zu dem Thema...

    Desweiteren kann man ein Antwortschreiben auch so formulieren, das die nicht anfechtbar wäre (so es denn solche Fälle gäbe...)

    Da ich hier mal ein paar leute habe die ahnung von UV haben habe ich auch mal ne frage? Habe gestern habe gestern Offsetpapier UV-mattlackiert (ich weiß klingt total sinlos ist aber vom kunden so gewünscht) und konnte ungefähr alle 200bg anhalten und das gummi reinigen weil sich papierstaub und puder aufbaute.
    Als ich am ende die Karre sauber machen wollte hatte der mttlack eine total dickflüßige Konsistenz( wie Quark) ich gehe davon aus das der ganze puder/papierstaub über das gummi dann über die Rasterwalze ins Kammerrakel gelangt stimmt ihr mir zu oder jemand ne andere idee?
    Ich habe mal eine pal. entpudert aber da meine Karre nur ein Werk hat glaube ich nicht das das viel gebracht hatt
    danke schon mal im vorraus


    Manche Kunden kommen auf Ideen *kopfschüttelt* :D
    Ich würde aber auch davon ausgehen, das das der ganze Puder und Papierstaub ist, der dir die Kosistenz vom Lack verändert hat.

    Also da war das bei mir bisher eher harmlos.

    Ich selber habe mal die Ziehmarke an der R305 geschrottet. Ich wollte das Ziehmarken Plättchen wechseln, der Lehrling hat die Platten gewechselt.
    Beides zusammen Funktionierte nicht. Als die Maschine sich bewegte, verkeilte sich das Plättchen und dadurch riss die ganze Ziehmarke ab. War eindeutig mein Fehler.
    Die Maschine stand dann einen Tag. Kosten weiß ich nicht.

    Ein Kollege hat an der selben Maschine die Schraube am Gummituch Kanaldeckel nicht richtig fest gezogen.
    Folge : Die Schraube flog in voller Faht raus und hing dann zwischen Gegendruck und Transfer Zylinder.
    Die Schraube war danach sehr flach aber dafür sehr lang.
    Die Maschine stand ne Woche glaub ich.
    Der Gegendruck Zylinder musste getauscht werden, der Transfer Zylinder wurde vom Profi ausgebessert.
    Kosten weiß ich auch hier nicht...
    Der Kollege arbeitet nicht mehr da, ich auch nicht. Hatte aber bei uns beiden andere Gründe.

    Mich würde mal interessieren, was eure schlimmsten Maschinenbrüche waren, die ihr selber oder auch eure Kollegen so gebaut haben.
    Was für eine Maschine war betroffen und was war geschehen?
    Interessant wäre dabei auch, sofern ihr das wisst, wie lange die Maschine deswegen ausgefallen ist, was der Schaden gekostet hat und ob es auch für euch (oder für den Kollegen) irgentwelche Kosequenzen gehabt hat.

    Bin gespannt, was ihr so berichten werdet...

    Schenkst Du, Druckerpapst, diesen Videos deinen vollen Glauben? Das kann ich wiederum kaum glauben. Denn Ansichten hin oder her, aber diese Videos wirken fast wie Satire.


    Ich würde sagen, die Videos vermitteln denkanstöße. Werten kann sie jeder wie er will.
    Ich zweifle gerade ein wenig, ob man von Wahrheit und Lüge / Richtig und Falsch reden kann. Es handelt sich wohl eher um den Begriff "Überzeugung".
    Ich kann und will dir deine Überzeugung nicht ausreden. Das wäre so aussichtslos, wie der Versuch einem gläubigen Katholiken seinen Glauben auszureden.
    Ebenso wirst du mir wohl auch meine Überzeugung nicht ausreden können.
    Ich hoffe diese Antwort stellt dich zufrieden.

    Edit :

    @ Acid Green : Ich kann EHST keine PN´s schicken, werde mich aber jetzt aus dem Thema raushalten, wie gewünscht.

    Hat zufällig jemand ne Anleitung für den ErgoTronic Professional Leitstand der Rapida 106 (vielleicht als .pdf).
    Würde mich gerne mit der KBA ein wenig auseinander setzten, habe aber hier im Umkreis keine Quelle und wüsste jetzt auch nicht wo hier im Umkreis eine steht.
    Die letze KBA die ich kannte war die Planeta.
    Hab im Internet vieles gefunden, aber nichts über den Leitstand und die Leitstand-software und steuerung.

    Ich könnte mir aber auch, wie Du, vorstellen, dass es aus der Zeit der Großgrundbesitzer und der Leibeigenen stammt. Dass das Verhältnis zueinander also schon geklärt ist (Leibeigentum) und die Begriffe nur noch darauf hindeuten, wer in diesem Verhältnis was macht. Dass der Arbeiter seine Arbeitskraft also gar nicht anbietet, sondern diese ihm abgezwungen wird.


    Genau so meinte ich das auch. hmmm...

    Das Forum ist, meines Erachtens, auch für Druckereibesitzer da. Nicht nur für die Drucker.


    Sollte ein kleiner wink sein von mir, ging wohl ins leere.
    Ansonsten sehe ich das auch so und ich sehe da offenbar im Gegensatz zu dir auch keine Problematik im moment.
    Die Unternehmer die ich so kenne, sind auch so einige, würde es durchaus verstehen, das jemand nach einer Kündigung verärgert ist.

    Etymologische Abgründe, welche es zu ergründen gilt. Da mache ich mich mal auf die Suche. Ich vermute aber, dass es sich um Begriffe aus dem vorindustriellem "Zeitalter" handelt. Mal schauen.


    Würde mich wirklich mal interessieren. Ich würde mal auf einen Begriff aus dem Landwirtschaftlichen Bereich tippen.