Beiträge von Druckerpapst

    Diese Aussage meinst du doch nicht wirklich ernst oder?

    Also wenn man deiner Theorie Glauben schenken möchte, dann sollten nur mehr Berufe mit
    Gescheitem Lohnniveau ausgebildet werden. ?(

    Dann wird es wohl bald keine Frisöre, Mechaniker, Bäcker, Verkäufer usw. mehr geben.
    Du hast recht wir sollten nur mehr Zahnärzte und Rechtsanwälte ausbilden. ^^

    Naja ich würde heute auch keinem mehr den Rat geben, diesen Beruf zu erlernen.
    Wozu 3 Jahre einen Beruf lernen, um dann den Verdienst eines Helfers zu bekommen?
    Dazu kommt, das die das Arbeitsamt ja heutzutage nur noch in ganz seltenen Ausnahmefällen ne Umschulung finanziert.
    Für eine 2. Ausbildung, die man selber Finanzieren will, bedarf es schon einer erheblichen finanziellen Reserve.
    Du bekommst sozusagen ein Berufsbranding auf Lebenszeit.
    In einem Beruf mit so schlechter perspektive wie dem Druckerberuf, ist das nicht unbedingt vorteilhaft.

    Deine Vergleichsberufe (Friseur, Bäcker, Mechanike, Verkäufer) wird es immer geben. Sie sind vielleicht schlecht bezahlt, aber man findet dort arbeit.
    Als Drucker, der heute lernt, erwartet dich wenig/keine Perspektive, schlechte Bezahlung und kaum bis keine Karrieremöglichkeiten.

    Wie gesagt, raten würde ich es niemandem, aber auch nicht verwehren.

    Ok, überzeugt :(

    ab wann muss ich mich deiner Meinung nach darauf einstellen am Kiosk keine Bild mehr zu bekommen und mir die Frage stellen ob ich mein 600 Euro Ipad mit rum schleppe oder mir lieber doch lieber wieder ne 60ct Papierinfo wünsche die ich dann ohne schlechtes Gewissen in die blaue Tonne haue.


    Ich weiß es nicht.

    Und das Fernsehen oder Radio ist ja schon viele Jahre schneller als Print - also wiso wird dieses Produkt kaputt geredet ?

    Das Produkt wird nicht kaputt geredet, aber man sollte nicht davor die Augen verschliessen, wenn die Zeit eines Produktes vorüber geht.
    Ich kann nicht vorhersagen, was mal wird. Aber die Zahlen sprechen eigentlich eine eindeutige Sprache.
    Egal welches Magazin, welche Zeitung oder Zeitschrift du nimmst. Die Auflagen gehen zurück.

    Das Witzige ist, das ich diese Diskussionen schon in anderen Bereichen hatte.
    Ich war mal Admin in einem Techno Forum. Dort wollte damals keiner Wahrhaben, das das Ende der Vinyl naht.
    Und heute...

    Es geht darum das Information bezahlt wird - ob das dann gedruckt oder e-paper ist. Das ist mir als erstes mal egal.

    Aber nach den Zahlen sind es ja gerade mal 10% die e-paper leser und der Rest ist Papier und wenn Bild.de Geld kostet hat auch Print eine Chance.

    Das die Information bezahlt werden muß ist ja richtig, nur wird das ein nicht so leichtes Unterfangen werden.
    Die Bild App z.B. kostet ja jetzt auch schon. Dann holen sich die Leute die Tagesschau oder Spiegel App, die sind wieder kostenlos.
    Die Print Ausgabe wird davon aber kaum profitieren. Es geht den Leuten eher um Aktualität. Print ist in der heutigen Zeit einfach zu langsam.
    Schlecht für uns, aber es ist halt so.

    @ mac-steve :

    Ok, aber was hat das mit der Print Ausgabe zu tun?
    Die Zahlen sind weiter Rückläufig und werden es auch bleiben.

    Bei Zeitschriften ist es sogar noch fataler.
    Besonders Zeitschriften für junge Leute wie Bravo haben ihre Auflagen mehr als halbiert.

    Gerade gabe ich gelesen das Onlinhändler wieder verstärkt auf Printprodukte in Form von sogenannten Magalogs, einer Mischung aus Magazin und Katalog setzten wollen um ihre hohe Rücklaufquote zu reduzieren. Das ist doch schon mal was und die Branche wächst. s. letzten Absatz in dem Beitrag.

    Na wow, das wird die inzwischen verschwundenen Kataloge wie Quelle und Neckermann ja voll ersetzen. :thumbup:
    Mit Briefbeilagen (kleiner Online-Händler) in die Zukunft :thumbup:

    Als Contra zum Thema "Print lebt" wollte ich mal ein Thema aufmachen, welches sich mit Printartikeln befasst, welche verschwunden sind, seltener geworden sind oder in absehbarer zeit verschwinden werden.

    Ich habe da an eine art Sammlung von Printartikeln gedacht, welche bei euch im Haushalt oder im Alltagsgeschenen nicht mehr vorkommen.

    Logisch das ich mal anfange, damit klar wird, was ich meine :

    Telefonbuch : Ich habe kein gedrucktes Telefonbuch mehr, seit Jahren. Es wurde ersetzt durch das Telefonbuch im Internet.

    Pizza Flyer und andere Lieferservices : Habe ich nicht mehr, brauch ich auch nicht, da es bequemer ist, Online zu bestellen.

    Gebrauchsanweisungen : Habe ich alle sammt als PDF auf nem Stick. Bei neuen Geräten ist meist eh nur noch ne Kurzanleitung dabei mit Link ins Netz

    Fernsehzeitung :Dank meiner EPG im Reciever überflüssig und nicht mehr in meinem Haushalt seit Jahren.

    Mir fallen bestimmt noch mehr ein, aber jetzt erstmal ihr.

    Was muss man eigentlich gelernt haben, um Insolvenz-
    verwalter zu machen? Scheint ja zu boomen, die Branche und Firmen, die Pleite
    gehen, scheints auch immer reichlich zu geben.....

    Die sind ja auch immer weniger gefragt, da viele jetzt das Insolvenzverfahren nach dem ESUG machen, also unter Selbstverwaltung.
    Also würde ich auch hier von einer Karriere in diesen Bereich abraten.

    Ansonsten :

    Zitat

    Eine berufliche Ausbildung zum Insolvenzverwalter gibt es nicht. Jedoch werden regelmäßig Rechtsanwälte mit Schwerpunkt Insolvenzrecht, Betriebswirte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit den Aufgaben des Insolvenzverwalters betraut. Der Zugang zum Amt des Insolvenzverwalters ist nicht klar geregelt.

    ;):D

    Zitat

    Die Talfahrt der europäischen Druckindustrie hat den Traditionsstandort Itzehoe in Schleswig-Holstein erreicht. Die dort angesiedelte Tiefdruckerei des Prinovis-Konzerns mit rund 1100 Beschäftigten wird Mitte 2014 geschlossen. Der Werksleiter Lars Meusburger habe ihn am Vormittag vorab unterrichtet, sagte Itzehoes Bürgermeister Andreas Koeppen am Mittwoch. Koeppen sprach von einem rabenschwarzen Tag für die Stadt und die Region, es sei eine Katastrophe.

    Quelle : dpa, abendblatt.de

    Damit ist es wohl dann Amtlich...

    Zitat

    Einige Beschäftigungsgruppen mussten in den vergangenen acht Jahren Einbußen von 30 bis 40 Prozent hinnehmen. Zuletzt wurde eine Beschäftigungssicherung vereinbart, für die die Mitarbeiter unter anderem auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichtet hatten. Diese sollte eigentlich bis 2015 gelten.

    Quelle : sh:z

    Das ist dann der Gipfel.
    Da verlieren die Mitarbeiter ja gleich doppelt und dreifach.
    Erst Verzicht auf Lohn, dann Verzicht auf´s Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Jobverlust und dann am Ende hat man deswegen auch noch einen wesentlich geringeren Anspruch auf ALG I.
    KLASSE :cursing: