Beiträge von Boston Presse

    Hallo inkman, Punt 2 und 3 deines Beitrags kann ich so unterstützen, bei dem 1. habe ich jeoch einige Bedenken.

    Bei Fachausdrücken sollte mann immer beachten wann und wodurch sie entstanden sind. Mein Interesse liegt im Bereich Fachsprache der Buchdrucker.

    Obwohl herkömmlich und konvetionell im Prinzip die gleiche Bedeutung haben, hat sich die Fachwelt für konventionell entschieden. Das ist aber heute kein Thema mehr, denn wer kennt sich heute noch mit Offsetmaschinen mit Wischwalzen aus?

    Viele "Fachausdrücke" werden heute oft von Quereinsteigern ohne entsprechenden Hintergrund kreiert, für mich sind es kreative Fehlleistungen. Z.B. ist "digitaler Buchdruck" so ein Ausdruck.

    Das durchaus interessante Gespräch mit dem Gynäkologen über die weibiche Geschlechtsorgane möchte ich hier nicht weiter vertiefen, da ich den genauen Verlauf des Gespräches nicht kenne. Meine Erfahrung: Lehrer sind oft beratungsresistent.

    Fachsprache und unsere Deutsche Sprache gehen Hand in Hand und daß unser "Kulturgut Sprache" den Bach herunter geht ist doch eine Tatsache und da ist auch unsere Fachsprache betroffen. Da nenne ich nur das Anfügen eines "s"zur Bildung einer Mehrzahl oder die falsche Verwendung der Zeitformen Vergangenheit und Zukunft. Haben denn Alle bei dem Tema in der Schule gefehlt?

    Habe immer mal wieder Farben ( K&E Bio. ) , die an älteren Maschinen fast unverdruckbar sind...

    diese Erfahrung habe ich auch. Auf Rotaprintmaschinen R45 und R37 laufen Bio-Farben schlecht bis gar nicht.Da hift auch kein Zusatz. Anders sieht es beim Tiegel aus, der frißt Alles aber nicht immer so wie es aus der Dose kommt! "Modere" Farben sind (nur?) für moderne Maschinen gemacht. Für ältere Maschinen sind meiner Meinung nach Zusätze unverzichtbar und durchaus sinnvoll, jedoch nicht immer und nicht für alle Produkte.

    Es gibt durchaus Fälle, in denen ein Zusatz mehr als nurpsychologisch hilft.

    Das nur psychologisch stört mich gewaltig. Drucken ist ein Prozess nach Regeln und keine Einbildung.

    Danke für die Antwort, es arbeiten anscheinend nicht viele Kollegen mit Ploymerplatten. Inzwischen habe ich noch die Information bekommen, daß alle Wasser entwickelbaren Polymerplatten, auch nach der Polymerisation mit UV-Licht und ausreichender Nachhärtung, immer noch empfindlich auf Wasser reagieren. Reinigen mit Wasser und Spiritus oder Wasser mit Spühlmittel ist möglich, jedoch muß die Patte dann sofort ca. 10 Minuten bei 50 Grad getrocknet werden.

    Mann lernt eben nie aus - Wasserfarben habe ich zum Drucken noch nie verwedet.

    Das Thema Waschmittel in Verbindung mit wasserentwickelbaren Polymerplatten (Nyloprint) möchte ich noch eimal aufgreifen. Wie bzw. womit reinigt ihr die Platten, die wiederbenutzt werden sollen und wie sind eure Erfahrungen? Aktuell habe ich einen Fall wo die Kundin mit wasserlößlichen Farben arbeitet und die Platten anschließend mit Wasser gereinigt hat. Am folgenden Tag hatte sich das Relief aufgelößt. Selbst arbeite ich nur mit ölbasierenden Farben die ich mit Bötcherin Grün reinige und habe bei mir keinen Fall wo sich eine Platte aufgelößt hat. Die Platten im Archiv sind teilweise 10 Jahre alt und immer noch ok.

    Hallo HuglOO, ein Schließtisch mit Schließplatte wird z.Z. bei eBay angeboten. Für den Anfang reicht evtl. auch ein stabiler Tischfür ein Stegregal und die Schließplatte. Der Heidelberger Tiegel benötigt eine Stellfläche von 1,30 x 1,70m, dazu kommt noch eine Bewegungsfläche von mindestens 60cm hinten und seitlich sowie vorne mindestens 80-100 cm.

    Hallo HuglOO, mit Fotos kann ich im Moment nicht dienen. Bei der Neueinrichtung kommt es sehr auf die vorhandenen Räume und verwendeten Maschinen an und was genau möchtest du fertigen? Tipp: Grundriss von Raum und Maschinen im Maßstab 1:10 aus Pappe ausschneiden und durch hin und her schieben die besten Standorte festlegen. Der abgebildete Schließtisch ist für den Heidelberger Tiegel bestimmt. Soll mit der Maschine auch gearbeitet werden? Soll es aussehen wie im Museum oder wird nach wirtschaftlichen Vorgaben gearbeitet?

    Unsere Buchdruck-Abteilung wird erst neu aufgebaut

    Welche Geräte sind vorhanden, was muß angeschafft werden? Was und wie möchtest du fertigen?

    Das Thema Waschmittel in Verbindung mit wasserentwickelbaren Polymerplatten (Nyloprint) möchte ich noch eimal aufgreifen. Wie bzw. womit reinigt ihr die Platten, die wiederbenutzt werden sollen und wie sind eure Erfahrungen? Aktuell habe ich einen Fall wo die Kundin mit wasserlößlichen Farben arbeitet und die Platten anschließend mit Wasser gereinigt hat. Am folgenden Tag hatte sich das Relief aufgelößt. Selbst arbeite ich nur mit ölbasierenden Farben die ich mit Bötcherin Grün reinige und habe keinen Fall wo sich eine Platte aufgelößt hat. Die Platten im Archiv sind teilweise 10 Jahre alt und immer noch ok.

    Hallo Monstermonster,

    nach dem Tipp mit dem Waschmittel, habe ich 2x 1ltr. vom Hersteller zum Testen bekommen. Die Reinigungskraft ist recht gut. Einsetzen möchte ich das Mittel jedoch nicht, da daß Abrakeln der Farbe am OHT nicht befriedigend abläuft. Ein zweiter noch wichtigerer Punkt ist jedoch, daß meine Polymer-Klischees angegriffen und innerhalb von 8 Stunden aufgelöst wurden. Wer mit diesen Klischees arbeitet sollte so ein Mittel lieber nicht verwenden.

    Hallo Lilaluxembourg,

    das ist etws wenig an Information.Welche Maschine zum Drucken geeignet ist hängt von der Stärke der Holzpape ab, was ich darauf drucken möchte, vom Format und die Auflagenhöhe. Kleine Auflagen fangen für einige Firmen 10 Stück für andere 10.000. Was soll also wie gedruckt werden? Ist es egal in welchem Verfahren gedruckt wird? Für kleine Formate und Stärken von 1-1,2mm ist ein Heidelberge Tiegel, für stärkere Pappen evtl.auch ein historischer Tiegel mit Handanlage geeignet. Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann nach einer passenden Maschine bzw.Druckerei gesucht werden.

    Wenn sich das Lineal leicht bis zum Anschlag bewegen läßt muß die Markenwelle ok sein. Mache folgenden Versuch:

    Laß den Tiegel ca.3/4 zulaufen, dann drück mit der Hand auf die Hebelverbindung zur Kurvenscheibe, gleich unter dem Entkoppelhebel. Läßt sich diese Verbindung leicht oder schwer herunterdrücken? Es muß verhältnismäßig kräftig gedrückt werden um das Rollenlager von der Kurvenscheibe weg und gegen den Federdruck zu bewegen. Evtl. ist die Feder nicht mehr stark genug oder die Führungsstange, die sich im inneren der Feder befindet,ist zu schwergängig, weil die untere Führung und der obere Schmiernippel nicht ausreichend geölt wurde.

    Ferndiagnose ist nicht immer leicht, aber vieleicht war dieses der richtige Tipp.

    Wenn du die Patrize auf ein Stanzblech klebst ist damit die Aufzugstärke zu hoch. Ich gehe davon aus, daß die Aufzugstärke 1mm beträgt. Deine Form hingegen ist zu niedrig. Leg einen entsprechenden Bogen hinter die Form. Patritzen auf Kunststoff Träger können sich verziehen wenn sie mehrmals z.B. zur Standkorrektur abgenommenwerden.

    Ich muß etwas berichtigen.

    Auf die Rückseite der Matritze kommt auch ein Doppelseitiges, so dass sie nach dem ersten vorsichtigen Zumachen auf dem Stanzblech kleben bleibt.

    Hier hat sich der Fehler eingeschlichen. Du meinst selbstverständlich Patritze, ich habe das nicht sofort gemerkt und meinte in meiner Antwort ebenfalls die Patrize. Die 7mm für den Prägestempel( Matrize) sind Standart.

    Warum bleibst du damit unter der Schrifthöhe? Da hast du doch schon beim Standmachen die ersten Probleme.Die Frage nach der Patritze stelle ich nun noch einmal. Außerdem möchte ich wissen ob das Gegenstück(Patritze) eine Metallrückseite hat oder eine Kunststoff-Folie besitzt.

    Auf die Rückseite der Matritze kommt auch ein Doppelseitiges, so dass sie nach dem ersten vorsichtigen Zumachen auf dem Stanzblech kleben bleibt.

    Wie dick ist denn deine Matritze? Mit Stanzblech 0,8mm + Matritze ( nur Träger ) ca 0,3mm + Doppelseitige Klebefolie 0,2mm und liegt meine Rechnung deulich über 1mm Aufzugstärke beim OHT 26x38cm.