Beiträge von Boston Presse

    Buchdruck in der geschilderten Form ist eine künstlerische Form des Buchdruckes und mit Offsetdruckereien nicht zu vergleichen. Nachfolger gibt es kaum, da versäumt wurde in der alten Technik auszubilden. Dadurch stirbt auch der Brauch des Gautschens. Mit welchem Recht sollten die heutigen "Medienverunstalter", die nicht einmal den Unterschied zwischen Schriftgröße und Schrifthöhe kennen, diese Wassertaufe erhalten?

    Die heutigen Offsetmaschinen sind technisch auf excellentem Stand und produzieren Drucke von nie dagewesener Qualität. Die gedruckten Inhalte, die Sprache und die Typographie sind jedoch unter aller Sau. Fachwissen ist für das Gros der Auflagen nicht mehr gefragt,jedes halbwegs intelligente Büromädchen kann einen Farbdrucker bedienen. Es zählt nur die Masse und der Preis des fertigen Produktes.

    Ist es da nicht schön ,daß es immer noch Buchdrucker gibt die mit (inzwischen historischer) Technik besondere anspruchsvolle Produkte herstellen, die sich deutlich von der Masse abheben?

    Die Industrie kann und will dieses nicht leisten.

    Gott grüß die Kunst.

    Was soll ich dazu noch sagen: Elektopfusch! Es wird doch nicht schwer sein das defekte Bauteil ( Endschalter oder Relais) ausfindig zu machen und zu ersetzen. Es muß nicht unbedingt ein Original-Teil sein. Ein guter Elektriker sollte in jeder Stadt zu finden sein. Sicherheit steht an erster Stelle, besonders bei Schneidemaschinen. Nachrüsten lassen sich fast alle Schneidemaschinen mindestens durch Lichtschranke und Abdeckungen.

    Relais überbrückt

    überbrückt klingt nicht gut. Soll nun dieser Fehler beseitigt werden und die Maschine in Originalzustand versetzt werden oder ist jetzt ein neuer Fehler aufgetreten? Die elektrischen Bauteile sind fast alle Standartteile und können von fast jeder Elektriker getauscht werden. Soll auf heutigen Stand nach gerüstet werden? Es ist richtig, die alten Maschinen erfüllen noch nicht die jetzt gültigen Sicherheitsvorschriften und werden vom Werk nicht repariert. Jeder Fachbetrieb der eine Reparatur durchführt ist auch für die Folgen verantwortlich, dieser Betrieb hat die Verantwortung, daß du dir keine Finger abschneidest. Da wird zwischen Firma und Privat kein Unterschied gemacht. Du schreibtst nichts über den Zustand der Maschine und was defekt ist. Ohne eine z.B. funktionsfähige Sicherheitseinrichtung würde ich eine Schneidemaschine nicht benutzen. Ideal ist also nicht immer ideal.

    Eine Lizenz zum Drucken-davon habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Als Selbstständiger mußt du dein Gewebe anmelden. Du bekomst dann vom Finanzamt eine Steuernummer. Wichtig ist was du anmeldest, denn nur diesen Bereich darfst du dann ausüben. Diese Prozedur ist evtl. in den Bundesländern unterschiedlich. Daher sollte dein erster Gang zur Industrie und Handelskammer sein um dich beraten lassen. Solltes du deinen Beruf nicht industriell sondern handwerklich ausüben führt der Weg dann zur Handwerskammer. Dann kannst du das Geschäftsfeld bestimmen, in dem du tätig sein willst. Als nächstes kommt die Beratung beim Steuerberater, mit seiner Hilfe legst du die Geschäftsform fest. Dann kommt die Krankenkasse,die bestimmt ob du weiter dort versichert bist oder ob du dich privat versichen mußt. Wenn du nicht vermögend bist mußt du auch bei einer einer Bank/Sparkasse vorsprechen. Bereite dich mit einem Businesplan entsprechend vor.

    Viel Glück

    Mein Tip: Alle beteiligten Teile auf Bruch und Funktion prüfen. Wenn kein Materialfehler (Bruch oder Verschleiß) vorhanden ist,die Abstellautomatik ausbauen, zerlegen und reinigen. Die einzelnen Bauteile sind dann warscheinlich durch Papierstaub, Öl und Puder verklebt. Wichtig beim ausbauen ist, daß der Exenterbolzen vom Hebel der Saugstangenbewegung markiert wird, da der Bolzen in der gleichen Position wieder eingebaut werden muß.

    Gut erklährt,doch eines macht mich stutzig: Bilderfilm und Reprofilm. Alle Filme sind zunächst einmal Dia-Filme, da mann hindurchsehen kann, daher auch der Name. Unter Reprofime sind alle Fime die zur Reproduktion benötigt werden zusammengefaßt. Es gibt Halbtonfilme, auch Lith-Fim genannt, egal ob farbig oder S/W. Diese Filme tragen eine größtmögliche Bildinformation und haben daher geringen Kontrast. Anders ist es bei den Strich-Filmen (Line-Film). Diese Filme Haben eine sehr steile Gradation, denn sie sollen nur zwischen Schwarz und Weiß (klare Substanz) unterscheiden. Um nun auf den Kopierfilm für eine Offsetdruckpatte zu kommen, dieser muß für die Kopie eine steile Gradation und hohe Dichte (Schwärzung) haben. Die Bilder sind ja schon im Vorwege gerastert, also in Tonwerte zerlegt, es wurden also nur punktuelle Bildinformationen erzeugt die nun übertragen werden sollen.

    Die Gammakurve ist nur eine grafische Darstellung einer mathematischen Funktion. Sie ist wichtiger Richtwert für die Gradationssteurung in Halbtonvorlagen.

    Die Maße lassen sich leicht ermitteln. Die Breite des Aufzuges bestimmt die Zylinderbreite, die Länge die Abwicklung plus ca. 2cm zum Einspannen an der Greiferkante zuzüglichdie Länge zum Spannen mit der hinteren Stange. Die Ausgleichbogen werden nicht gespannt und enden an der hinteren Zylinderkante. Die kalibrierten Unterlagbogen für den Gummituchausgleich für Offsetmaschinen sind eine gute Wahl. Ein Original-Gummituch ist sicher nicht mehr zu bekommen, ein Stück Teichfolie aus dem Baumarkt ist jedoch ein guter Ersatz.

    Versuch es bei dieser Firma:

    marks-3zet GmbH & Co. KG. Lahnstraße 38. D-45478 Mülheim an der Ruhr. Tel.: +49 (0)208 99946-0. Fax: +49 (0)208 99946-29. Email: info@marks-3zet.de.

    Willkommen im Forum. Zum Bedrucken von Textilien kann auf verschiedene Druckverfahren zugegriffen werden, jedoch ein Verfahren "Textildruck" gibt es nicht, entsprechende Möglichkeiten hast du schon genannt. Das passende Druckverfahren hängt von den Ansprüchen, Auflagenhöhe und Preiseinsatz bzw. Kundenwunsch ab. Alle genannten Verfahren haben Vor-u.Nachteile, vergleiche Musterstücke von den verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten (nicht nur den Preis) und entscheide dich dann.

    Da bin ich etwas pingelich. Es handelt sich meiner Meinung nach nur einmal um schwarze Farbe und beim zweiten um eine Zusammendruck der Schwarz simuliert, oder ist eine Farbmischung aus Pigmenten gemeint? Das ergibt kein gutes Schwarz. Macht doch kein Drucker! Schwarze Farben sind nicht alle gleich und lassen sich schon vergleichen. Z.B. ein Tief-Schwarz das Blau geschönt ist gegenüber einem Werkschwarz welches Rotanteile besitzt. Äpfel und Birnen sollte mann nicht miteinander vergleichen.

    Wie Monstermonster schon sagt ist Stahlwolle eine gute Lösung, aber bitte in Verbindung mit Öl oder Petroleum. Wenn der Rost nicht eingefressen ist kann vorher mit Zitronensäure vorbehandelt werden. Zitronensaft Konzentrat aus dem Supermarkt und über Nacht einwirken lassen. Dann abwaschen und mit Stahlwolle nacharbeiten. Gute Erfahrung habe ich auch mit "MZ3-Paste" gemacht. Das ist eine Schleifpaste, die mit einem Lappen aufgetragen wird und durch kräftiges reiben den Rost gut ablöst. Für größere Flächen ist jedoch eine Bohrmaschine mit Poliervorsatz von Vorteil. Sollte der Farbteller durch eigefressenen Rost schon beschädigt sein, kann nur die Schlosserei weiterhelfen.

    Blei ist heute als Pigment aus den Farben verbannt. Welche Verbindungen da genau genutzt wurden weiß ich nicht genau. Ein gutes Deckweiß enthielt immer ein Bleioxid (Bleiweiß) als Pigment. Als reines Deckweiß im Farbwerk hatte die Farbe im Offset keine so große Bedeutung, zum Mischen von Spotfarben wird Deckweiß jedoch immer noch gebraucht. Deckweiß mit "modernen" Pigmenten erreichen aber kaum die Deckkraft einer Farbe nach altem Rezept. Außerdem neigen die neueren Farben zum vergilben.

    war schwarz verpackt in Folie

    Das ist normal aber was bis zum Belichten im Gerät pasiert?

    Ja ist klar, dass die dann nicht hoch kommen. Wie viel höhe kann man eigentlich bei den platten erwarten?

    Das Relief kommt nicht hoch, es entsteht durch auswaschen der nicht polimerisierten Stellen und ist durch die Plattenstärke vorgegeben. Die nachfolgend genannten Plattenstärken sind für den Heidelberger Tiegel geeignet.

    Der Metallträger ist ca. 0,3mm stark die Reliefhöhe ist demnach bei den 0,95mm Platten ca.0,64 mm. Diese Platte ist zum Auflegen auf Magnetstege bestimmt und erreicht dann die Schrifthöhe von 23,56mm. Die 1,75mm Platte ist zum Aufkleben mit 0,20er Folie auf rote Alustege geeignet und hat eine Relieftiefe vo ca.1,4mm. Diese Platten entsprechen damit der Norm für Deutsche Maschinen (Schrifthöhe).

    Noch eine Frage: Sind die verwendeteten Folien klar durchsichtig und als Filmersatz geeignet oder die milchigen für einen Projektor ? Handelt es sich auch um Wasser auswaschbare Platten?

    Wo beziehst du die besagten platten?

    Schau einmal bei e-bay Kleinanzeigen unter Klischee-Rohlinge zum Selbstbelichten.

    Da ist mir noch etwas aufgefallen: Die Auswaschtemperatur sollte ca.30Grad betragen. Dann habe ich mir das Foto von der Platte noch einmal angesehen. Kann es sein, daß die Platte vor dem belichten im Gerät schon einmal Licht bekommen hat? Dann kann es zu solch einer Erscheinung kommen. Die PLatten dürfen nur bei gedämftem Tageslicht

    und gelber Sicherheitsbeleuchtung verarbeitet werden. Die kleinste Sonneneinstrahlung macht die Platte schon unbrauchbar.