Beiträge von inkman

    Was beschreibt der Gammawert eines Films oder einer Druckplatte? Wie sollte er bei einem Bilderfilm sein und wie bei einem Reprofilm?


    Meine Antwort:

    Hallo Blackfranky,

    danke für die Details. Ich hatte deinen Ausdruck „Fläche“ damit interpretiert, dass du eine Sonderfarbe im Vollton druckst.

    Somit hat Heidelbergianer deine Frage erschöpfend beantwortet.

    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo DemisOwen,


    ja, ich habe das auf die allgemeine Lage, nennen wir es Physik, bezogen. Natürlich stimmt diese Aussage nicht innerhalb der Schichtstärken der Druckverfahren. Schon das Beispiel der Aufsicht in der Dose war etwas idealisiert, weil auch noch bei dieser Schicht die graue Innenwand der Dose durchscheint.

    Bei ideal lasierenden Farben bräuchten wir sicher mehr als ein paar Meter.

    Es ging mir darum, das Prinzip zu erklären, damit man die Richtung versteht.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo Blackfranky,


    das Alter einer Verdünnungspaste wird wohl keine Farbwerte ändern, wenn du das koloristisch meinst. Sonst hättest du es an einer Verfärbung der Paste selbst schon gemerkt. Die Farbe wird durch den Zusatz am deutlichsten rheologisch verändert, also flüssiger, weniger zügig und damit eher wasserempfindlicher. Da du keine Raster damit druckst, wäre Tonwertzunahme als Verdächtiger also auszuschließen.

    Was kann sich verändern? Das Aufliegen? Eine sonst glatt ausfliegende Farbe würde bei stark grießigem Ausdruck verschwärzlicht, also schmutziger wirken. Das wirst du wohl hier nicht meinen.

    Wenn die Farbwerte „zu viel Magenta“ waren, kann das heißen, dass die Flächen zu blaustichig waren. Miss doch mal die optischen Dichten von einwandfreien Drucken und den beiden beanstandeten. Dann müssten sie deutlich niedriger geworden sein, um eine Blaudrift zu ermöglichen. Falls du keine Eigendichte der Buntfarbe messen kannst, genügt der Magentafilter.

    Wenn ich ganz auf dem Holzwege bin, erkläre dein Problem bitte näher.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Wenn man eine Druckfarbe von leicht bis schwer in unterschiedlichen Schichtdicken andruckt, ändert sich dann nur die Intensität des Farbeindruckes oder auch der Farbton?

    Meine Antwort:

    Wieso findet sich gelegentlich nach längerem Maschinenlauf Wasser im Farbkasten einer Offset – Druckmaschine?


    Meine Antwort:

    Meine Antwort:

    Meine Antwort:

    Eine ist normal mit Ruß pigmentiert, die andere mit gleichen Anteilen

    der Pigmente für Cyan, Magenta und Gelb. Wie unterscheiden sie sich?


    Meine Antwort:

    Hallo rr--deco,


    mit Plakatfarbe meint Hein eine Skalenserie mit erhöhter Lichtechtheit und mit Alkaliechtheit.


    Begründung: Es gab mindestens früher stark alkalische Plakatkleber. Außerdem muss der Auftraggeber erklären, wie lange die Plakate aushängen sollen. mit aller Ungenauigkeit leben in unseren Breiten bei mittlerem Wetter Plakate aus Standardskala 4 Wochen (Lichtechtheit 5 bei Magenta und Yellow), ohne auszubleichen. Das Risiko geht immer zu noch kürzeren Standzeiten, besonders im Sommer.


    Dann nehmen Profis Magenta und Yellow mit Lichtechtheit 6, in extremen Fällen sogar 7. Jede Stufe rauf verdoppelt die nutzbare Expositionszeit.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo Brandeilig,


    das liegt an ihrem spezifischen Gewicht, also den kg pro Liter. Da das Pigment mineralisch ist, wiegt jeder Krümel deutlich mehr als bei den üblichen organischen Buntpigmenten oder dem Ruß. Auch Metallicfarben sind aus so einem Grund schwerer, obwohl mit Aluminium noch ein Leichtmetall als Pigment verwendet wird. Die Bronzefarben mit echter Bronze sind da noch stärkere Kaliber.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo Boston Presse,


    das alte Deckweiß kann durchaus auf Bleiweiß (basisches Bleicarbonat oder Blei-Carbonat-Hydroxid) aufgebaut gewesen sein. Nach Wikipedia war es mit einfachen Mitteln, also in z. B. einer Druckerei, leichter zu dispergieren als Titandioxid. Auch sind die heutigen Deckweiß-Pigmente oberflächenbehandelt, damit sie leichter dispergierbar sind als im Originalzustand.


    Heute solle kein Drucker mehr pulverförmiges Pigment oder Füllstoffe („Bologneser Kreide“) einreiben. Dafür gibt es ausgereizte Technik beim Farbhersteller.


    Klar, Deckweiß ist beim Druck auf Papier kein großes Thema. Im Flexo- oder Tiefdruck dagegen ist es ein Tonnengeschäft, häufig z. B. im Konterdruck auf transparente Verpackungsfolien.


    Die Neigung zum Vergilben könnte ich mir nur theoretisch plausibel machen. Eine bessere Deckkraft als bei TiO2 (Rutil, nicht Anatas) kenne ich nicht. Leider habe ich über Bleiweiß keinen Brechungsindex gefunden, der uns einen Hinweis geben könnte.

    Aber wegen der Giftigkeit stellt sich die Frage so wie so nicht mehr.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Was ist eigentlich mit Blei in Offset-Druckfarben?

    Meine Antwort:

    Wie dick sind die Farbschichten auf den Walzen und Zylindern einer Offset-Druckmaschine?

    Meine Antwort:

    Welche Materialflüsse treten in einer Offset - Druckmaschine auf?

    Meine Antwort:

    Hallo zusammen,


    es war zwar nicht genau meine Frage, passt aber gut ins Thema. Die Brücke sind Mineralöl-Sprays, die wir den Bogendruckern verkaufen, um die Verhautung mit einer reinen Mineralöl-Schicht aufzuhalten und so Pausen zu erlauben. Es gibt auch solche Sprays zusätzlich mit Inhibitoren. Aber die würde ich bestenfalls im Heatset einsetzen, wo die oxidative Verfilmung eine kleine oder - meistens - gar keine Rolle spielt.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman