Beiträge von inkman

    Hallo Ralf76,


    Transparentweiß ist eine Farbe, bei der das Pigment farblos und hoch lasierend ist. Es ist ein Mittel, mit dem du eine Farbe farbschwächer machen kannst, praktisch ohne sie rheologisch zu verändern und ohne die Deckkraft zu erhöhen. Das Pigment ist pyrogene Kieselsäure, ein puderfeines Pulver.


    In Fällen, bei denen die Deckkraft weniger wichtig ist, verwendet man Mischweiß, das nur leicht deckend ist, dafür aber deutlich billiger. Hier ist billiges Kalziumkarbonat oder Magnesiumkarbonat als Pigment drin.


    Um eine Farbe richtig aufzuweißen, setzt man Deckweiß ein, eine mit Titandioxid pigmentierte Farbe.


    Wenn man aus einer Farbe das Pigment herauslässt, erhält man einen Drucklack. Der ist dann niedrig viskos und verflüssigt so die Farbe nach dem Einmischen.


    Ich hoffe, das hilft dir.

    Viele Grüße & ciao

    Inkman

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    Im Prinzip ja. Es ist ja alles so gemeint. Und die Dinge, die ich aus eigener Praxis kenne, dürften ziemlich gründlich überprüft sein.


    Wie bei jeder Veröffentlichung sollte jedoch der kritische Fachverstand des Lesers immer als Filter davor geschaltet sein. So eine Darstellung im Internet macht sich leicht. Und wer gibt sich hier schon die Mühe, vor dem Hochladen seinen Text erst durch andere Fachleute prüfen zu lassen? Diese Quizfragen schreibe ich spontan.

    Meine Skripte an der Uni habe ich früher mehreren Fachleuten gegeben, die Interesse geäußert hatten. Sehr viele Antworten bekam ich leider nicht...


    Wenn man sich ein so gründlich und mit viel Fachverstand geschaffenes Werk anschaut wie das Handbuch der Printmedien von Kipphan et al, dann muss man doch staunen, dass trotzdem auch darin einige falsche Beschreibungen stehen.


    Deshalb bin ich jedem dankbar, der mich auf Fehler in meinen Publikationen hinweist.

    Gerade erst bin ich selbst auf einen sehr alten gestoßen: Ich hatte den Begriff Remission für veraltet gehalten, und gemeint, alle sollten jetzt auch „diffuse Reflexion“ sagen: Die Physiker benutzen „Remission“ nicht, sondern nur „gerichtete“ und „diffuse Reflexion“. Ich habe jetzt gemerkt, dass unter Technikern die „Remission“ durchaus gebräuchlich ist und durch einen sehr feinen Unterschied in der Definition nicht einfach abgelöst werden kann.

    Dabei habe ich gleich weiter kontrolliert und gemerkt, dass es einen Transparenzgrad überhaupt nicht gibt. Es gibt nur den Transmissionsgrad. Von der Transparenz wird kein solcher Begriff abgeleitet.

    Übrigens: Die „Reflektion gibt es nicht im Deutschen. Sie ist ein Missverständnis, das sich vermutlich aus dem Englischen „reflection“ ableitet.

    Hallo betzebub,


    das ist kein ungewöhnlicher Fall. Das Risiko eines schwachen Verbundes ist immer größer, je dicker die Farbschicht ist, weil Offsetfarbe und UV-Lack sich in ihrer Benetzbarkeit stark unterscheiden.

    Dort wird auch am wenigsten Lack angenommen, besonders bei in-line-Lackierungen.

    Aus meiner Erfahrung hilft hier am besten, nochmal mit Dispersionsprimer zu lackieren. Wenn der nicht allzu hart durchgetrocknet wird, sollte er den Verbund zum UV-Lack erleichtern.

    Unter den UV-Lacken gibt es durchaus auch solche, die sich hier gutmütiger oder schwieriger verhalten.


    Viel Erfolg & ciao

    Inkman

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    Was für Aufbauerscheinungen treten im Bogenoffset auf?


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    Was beschreibt der Gammawert eines Films oder einer Druckplatte? Wie sollte er bei einem Bilderfilm sein und wie bei einem Reprofilm?


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    Hallo Blackfranky,

    danke für die Details. Ich hatte deinen Ausdruck „Fläche“ damit interpretiert, dass du eine Sonderfarbe im Vollton druckst.

    Somit hat Heidelbergianer deine Frage erschöpfend beantwortet.

    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo DemisOwen,


    ja, ich habe das auf die allgemeine Lage, nennen wir es Physik, bezogen. Natürlich stimmt diese Aussage nicht innerhalb der Schichtstärken der Druckverfahren. Schon das Beispiel der Aufsicht in der Dose war etwas idealisiert, weil auch noch bei dieser Schicht die graue Innenwand der Dose durchscheint.

    Bei ideal lasierenden Farben bräuchten wir sicher mehr als ein paar Meter.

    Es ging mir darum, das Prinzip zu erklären, damit man die Richtung versteht.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo Blackfranky,


    das Alter einer Verdünnungspaste wird wohl keine Farbwerte ändern, wenn du das koloristisch meinst. Sonst hättest du es an einer Verfärbung der Paste selbst schon gemerkt. Die Farbe wird durch den Zusatz am deutlichsten rheologisch verändert, also flüssiger, weniger zügig und damit eher wasserempfindlicher. Da du keine Raster damit druckst, wäre Tonwertzunahme als Verdächtiger also auszuschließen.

    Was kann sich verändern? Das Aufliegen? Eine sonst glatt ausfliegende Farbe würde bei stark grießigem Ausdruck verschwärzlicht, also schmutziger wirken. Das wirst du wohl hier nicht meinen.

    Wenn die Farbwerte „zu viel Magenta“ waren, kann das heißen, dass die Flächen zu blaustichig waren. Miss doch mal die optischen Dichten von einwandfreien Drucken und den beiden beanstandeten. Dann müssten sie deutlich niedriger geworden sein, um eine Blaudrift zu ermöglichen. Falls du keine Eigendichte der Buntfarbe messen kannst, genügt der Magentafilter.

    Wenn ich ganz auf dem Holzwege bin, erkläre dein Problem bitte näher.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Wenn man eine Druckfarbe von leicht bis schwer in unterschiedlichen Schichtdicken andruckt, ändert sich dann nur die Intensität des Farbeindruckes oder auch der Farbton?

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    Wieso findet sich gelegentlich nach längerem Maschinenlauf Wasser im Farbkasten einer Offset – Druckmaschine?


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