Beiträge von inkman

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    Hallo Maik,


    na, klar. Die rheologischen Größen haben in verwandten Substanzklassen eng miteinander zu tun. Und die Temperatur spielt klar immer eine wichtige Rolle. Bei allen drei wichtigen rheologischen Grundgrößen - der Viskosität, der Zügigkeit und der Elastizität.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Was bedeutet es bei Flüssigkeiten und Pasten, wenn sie elastische Eigenschaften besitzen?

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    Hallo jotemel,


    danke für die Informationen. Das alles war mir gar nicht so bekannt, weil wir das „geile Zeug“ nur fertig von Lieferanten bezogen haben. Ich stelle mir es aber grenzwertig vor, wenn Drucker auch noch die Arbeit chemischer Industrie machen müssen. Sie haben ihre eigenen, fachspezifischen Aufgaben und sollten nicht auch noch Laborant oder Chemikant sein.


    Wenn man bedenkt, dass der olle Senefelder damals praktisch nur gepanscht hat, wie es in der Chemie noch verbreitet war. Er wollte Gummiarabikum nur als schwache Säure verwenden, um durch Herunterätzen von Kalziumkarbonat eine Hochdruckform zu bauen. Da hätten sich viele einfachere angeboten. Und bis heute haben wir für diese Funktion im modernen Offset keinen neuen, besseren, billigeren Stoff gefunden. Der hatte wirklich einen gewaltigen Dusel. Oder wie man es positiv sieht, war er einer der Erfinder vom Typ Daniel Düsentrieb, natürlich nie ein richtiger Chemiker in unserem modernen Sinne. Aber segensreich für mehrere Generationen moderner Chemiker, die in der Farbenindustrie arbeiten.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Frage 166, Welche Funktion hat das Schutzkolloid Gummiarabikum, und wie wirkt es?


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    Was bedeutet Metamerie, und wo kann man sich dieses Phänomen nützlich machen?

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    Hallo Rockshow4u,


    ich denke da eher an Pantone Hexachrome, weil es damit beworben wurde, 90% aller Fächertöne gut genug zu treffen. Ich kann dir mal morgen heraussuchen, welche Systeme zu deiner Frage passen. Den Deutschen Drucker habe ich nicht mehr abboniert, weil ohne echte Verbindung zur Praxis meist keiner ahnt, was nur Werbung ist und was auch einen fachlichen Kern enthält.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo Schubbeduster,


    ich rate auch schon, welches Sechsfarben-System du meinst.

    Bei alledem muss man noch bedenken, dass diese Skalenfarben preislich Sonderfarben sein müssen, weil sie nie in Masse produziert werden. Also immer brav über den Walzenstuhl. Das kann mit der Sicherheit in der Herstellung und dem Wasserverhalten gestandener Skalenfarben nie konkurrieren.

    Aber es wirbt sich so schön damit.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Hallo Schubbeduster,


    na klar hast du recht. Mal abgesehen von einem glatteren und weißeren Papier kann man auf viele Weisen hier eingreifen.

    Ein feinerer Raster hat mehr Grenzlinie zwischen bedruckten und unbedruckten Partien. Damit führt er zu erhöhtem Lichtfang und ermöglicht damit zusätzliche, reinere Farbtöne. Das kann ein 12Oer anstelle des 80er Rasters sein. Die meisten oder alle FM-Raster sind ebenfalls Feinraster. Damit kommen sicher auch alle Hybridraster (ha ha ha, s. letzte Quizfrage) infrage.


    Verändern wir die Buntfarben im Skalensatz, ergeben sich deutliche Zugewinne. Das kann schon durch stärkere Pigmentierung der drei Skalenbuntfarben sein:

    Nova Space von K&E (jetzt SUN),

    Aniva von Epple,

    hicos von Huber,

    high end von Sun und

    high body von Jännicke & Schneemann.


    Es gibt auch den Zusatz weiterer Buntfarben und zusätzlich Umpigmentierung bei

    Heidelberg,

    Hexachrome von Pantone,

    FMsix von M.Y.PrinTech in NL,

    Opaltone aus USA,

    ederMCS von eder,

    spotless von Kodak,

    MIPP von Pantone zusammen mit Eckart-Werke,

    FMsix,

    ecp von Huber und

    Krysalid von Sicpa.

    Die Liste ist schon ein bisschen alt, und nicht alle werden überlebt haben. Wahrscheinlich gibt es auch noch weitere wie das von Küppers mit 7 Farben, das das UCR-System nutzte. Mit Sicherheit hat sich auch schon Brunner mit so etwas beschäftigt.


    Im Feinbau verbessert ein Farbe-Papier-Kombi ebenfalls, wenn es signifikant niedrigere Tonwertzunahmen bringt. Damit ist u. a. auch der wasserlose Offsetdruck abgesprochen.


    Theoretisch gibt der Tiefdruck mit geätzter Form auch den Farbenraum besser wieder, weil er tiefenvariabel ist und die reineren Farbtöne erreicht, die wir durch unsere Flächenvariabilität schlachten.


    Mal sehen, wem noch etwas einfällt; das Thema kann viel hergeben. Ob es wirtschaftlich etwas bringt, ist oft sicher sehr unsicher. Ich erinnere mich, dass es einmal Mode war, japanische Skalenfarben einzusetzen, weil die die kalten Töne zwischen Cyan und Magenta reiner brachten als unsere europäischen. Das ist verschwunden. In unserem Kulturbereich sind warme Töne um das Rot herum für die Werbung viel wichtiger als Violetts.


    Übrigens profitieren beileibe nicht alle Druckarbeiten von diesen „Hi Fi“ – Systemen. Bei wenig Farbabnahme gibt es eher Emulgiertests als brillante Ergebnisse.


    Viele Grüße & ciao

    Inkman

    Wie verändert sich der wiedergebbare Farbenraum im Skalen-Offsetdruck, wenn wir von einem weißen auf ein graues Papier wechseln?


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    Welche Aufbauerscheinungen auf dem Gummituch kennen wir typischerweise beim Druck auf Karton im Offset?

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    Hallo Stolki,


    in solchen Fällen lohnt sich eine systematische Untersuchung. Was kann es denn sein?


    1. Ja, „schlechter Karton“ ist möglich. Dann schaut das Fasern- oder Siebmuster noch durch den Strich hindurch, weil es für eine vollständige Abdeckung zu grob ist. Das muss sich in allen Farben zeigen und wird wohl bei mittleren bis leichten Rasterpartien besonders empfindlich reagieren. Ich hatte mal euch alle für solche Fälle um Rat befragt und außer einer wohlmeinenden Antwort eher Unverständnis bekommen.

    Ja, man könnte eine ganz niedrig zügige und langsam wegschlagende Farbe nehmen und hoffen, dass es hier ausreicht.


    2. Auf jeden Fall würde ich aber auf Mottling prüfen. Also Folgewerke nach Cyan testweise abschalten.Wird es auffallend besser, ist hier durch Wechsel der Farbenreihenfolge etwas Linderung zu holen.


    3. Wenn es wirklich wolkiger Ausdruck, also ein Farbspaltungsproblem ist, muss es z. B. in der ersten Farbe, die es zeigt, ganz ohne Folgewerke am schlimmsten sein und sich in diesen Flächen dann durch Hinzuschalten von Folgewerken mindestens graduell bessern. Dann ist guter Rat teuer. Evtl. ganz andere Farbrezeptur probieren oder mal am IPA drehen, falls welches verwendet wird.


    Die Vorschläge, einen toleranter verwendbaren Raster zu suchen, finde ich interessant. Die Idee macht neugierig. Leider fehlt mir hier das Fachwissen. Immerhin klingt es plausibel.

    Instruktor: bitte schau mal in Quizfrage 61. Dort sind die Arten der Leimung beschrieben.


    Toi toi toi & ciao

    Inkman

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