Beiträge von inkman

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    Kribbelige Farben nur mit Lab beurteilen.

    Delta E unter 2,5 und alles ist gut.

    Gerade bei unbunten Farben wie oben beschrieben.

    Meinst du, auch bei Hellgrau oder Beige?

    Ich denke, einfache, zahlenmäßige Wege gibt es in den meisten Fällen. Aber einige spezielle brauchen auf beiden Seiten echte Fachleute.

    Nur sollten die Bedingungen schon im Auftrag klar definiert werden.

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    Hallo Rumo,

    ein interessanter Beitrag, besonders zur Herkunft. Ein bisschen zu kategirisch klingt er allerdings: Um bei einer Reklamation gerichtlich relevant zu werden, muss im Vertrag zwischen Kunde und Drucker eine entsprechende Norm vereinbart sein. Sie gilt also nicht automatisch als Rechtsgrundlage.

    Möglicherweise vereinbaren das viele in ihren AGBs, ohne extra darauf hinzuweisen.

    Bei vielen Rechtsstreiten werden Normen von der einen oder anderen Partei als Bezug mitverwendet. Ohne echte Vereinbarung haben sie allerdings nur Informationscharakter, wenn auch einen sehr hilfreichen.

    Viele Grüße & ciao

    Inkman

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    Naturwissenschaften sind interessant - und für manchen auch trocken. Wie bringt man etwas davon unterhaltsam? Z. B. indem man sich eine ungewöhnliche Eigenschaft eines Systems heraussucht und das gut inszeniert. Hier das Beispiel:

    1. Der ernste Teil.

    Die Rheologie ist die Kunde vom Fließen. Eine einfach gebaute Flüssigkeit hat einen charakteristischen Fließwiderstand, die Viskosität. Sie hat bei gegebener Temperatur einen festen Wert. Beispiel sei Wasser. Wenn wir das rühren, braucht der Rührer eine feste Kraft bei fester Rührgeschwindigkeit. Das ist vertraut und wenig amüsant. In der Physik nennen wir das eine "Newtonsche" Flüssigkeit.

    Viele Suspensionen sind da anders: Sie werden immer weicher, je fester wir rühren. Druckfarben z. B., besonders die pastösen des Offsets oder Buchdruckes. Das ist nützlich, weil sie sich dann leicht durch die Walzenspalte transportieren lassen, im Kasten aber einigermaßen dick ruhen und spachtelbar sind. Diese Eigenschaft nennt sich Pseudoplastizität und, wenn auch noch Zeitverzug dazu kommt, Thixotropie.

    Ganz selten gibt es aber Suspensionen, die das Gegenteil machen. Die werden immer dicker und fester, je stärker wir auf sie einwirken. Das ist so selten, dass es verblüfft. Fachlich heißt es Dilatanz und, mit Zeitverzug im Verhalten Rheopexie. Ich habe es mal bei einer Papierstreichfarbe erlebt. Da setzte sich im Cellier-Mischer immer mehr des Inhaltes am Rührer fest. Als der hochgefahren wurde und zur Ruhe kam, tropfte sie wie Speiseeis in der Sonne herunter.

    Wer das probieren will, muss Maizena-Pulver 1:1 in einer Schüssel mit Wasser mischen und darin mit dem Finger rühren. Manchmal ist weniger Wasser besser, also schluckweise vorgehen. Damit habe ich schon halbe Kindergeburtstage beschäftigt. Drauf boxen ist auch lustig. Und wenn die Finger sauber waren, kann man den Brei hinterher auch noch essen - ist ja nur Maisstärke.

    Entsprechende Flüssigkeiten heißen physikalisch "nicht-Newtonsch", auf Englisch "non-newtonian"


    2. Der unterhaltsame Teil.

    Bei Utube findet man nette Darstellungen mit großen Bassins und Leuten, die auf dem Bad springen und laufen - und am Ende stehend untergehen:

    Brei im Fass

    Dilatanz in der Schau

    Stichwort, falls ihr weitere ansehen wollt: "non newtonian fluids" bei Utube eingeben

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    Welche Schwermetalle sind als schädlich bekannt und werden in Druckprodukten kontrolliert?


    Meine Antwort: Allgemein kann man sagen, dass alle Schwermetalle gesundheitsschädlich sind, die bioverfügbar sind. Kupfer kann in Blaupigmenten uns nichts tun, weil die Verbindungen der Phthalocyanin-Gruppe außerordentlich stabil sind unter den Bedingungen, die ein Druckprodukt erlebt. Als Kupfersalz wie z. B. Kupfersulfat ist es wasserlöslich und kann damit vom Körper aufgenommen werden.

    Und da liegt das Problem: Ein Stoff ist harmlos, wenn er nicht im Körper aufgenommen wird, auch wenn er einen sehr giftigen Namen trägt.


    Quecksilber ist ein äußerst gefährliches Element. Solange das Thermometer nicht zerbricht, in dem es steckt, ist es nützlich. Aber wenn es hinunterfällt und Kügelchen des Metalls in den Dielenritzen verschwinden, kann es über die Jahre schlimme Schädigungen an uns Menschen auslösen. Früher wurde es von ignoranten Industriefirmen im Meer verklappt (Stichwort TiO2 -Herstellung). Dann bringt es grässliche Gesundheitsschäden für Fische und Verbraucher. Aber als Quecksilber-Amalgam tragen wir es Jahrzehnte in den Zähnen und haben nur Nutzen, keinen Schaden.


    Der Schlüssel ist die Bioverfügbarkeit. Sie können wir vereinfacht mit Wasserlöslichkeit gleichsetzen.


    Unmengen von Schwermetallen sind in den Bodenschichten unserer Gewässer begraben - als schwerlösliche Verbindungen. Mit den entsorgten Waschmitteln kommen die Enthärter ("Phosphate"), hier Komplexbildner, in unsere Gewässer und lösen auch solche Schwermetalle wieder auf. Sie bringen sie wieder in den Kreislauf. Und damit werden sie wieder verfügbar, also eine Gefahr für uns. Das ist der Grund, dass sie aussortiert werden mussten.


    Als besonders markant werden vier Elemente verfolgt: Blei, Cadmium, Quecksilber und Chrom (VI, also eine bestimmte Oxidationsstufe). Sie werden im internationalen Handel von Gebrauchsgegenständen, also auch Druckprodukten, kontrolliert. Bedingung ist, dass ihre Summe nicht über 100 ppm liegen darf (sog. CONEC Legislation der USA als Orientierung). Das ist sehr niedrig. Aber in einer Massengesellschaft mit Massenprodukten sind manchmal minimale Konzentrationen eines Stoffes höchst gefährlich - eben, weil so viel davon gegessen, weggeworfen, verklappt oder sonst etwas wird.

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    Kartonagen auf Paletten können leicht verrutschen. Dagegen kann man sie mit einem Lack überziehen, der Gleitbewegungen bremst, einem "Anti-Rutsch-Lack" (Scheußliches Deutsch, aber Fachausdruck). Was bringt dem Lack diese Eigenschaften?

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