Ebenfalls an alle erholsame Feiertage!
Ein ganz großes "Danke" an dieser Stelle an den "Kopf" des Forums.
Thomas, prima was Du leistest!
Danke für Deine Arbeit.
Beste Grüße, Robert.
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Ein ganz großes "Danke" an dieser Stelle an den "Kopf" des Forums.
Thomas, prima was Du leistest!
Danke für Deine Arbeit.
Beste Grüße, Robert.
@ Genther1961
Geografisch liegen wir in unmittelbarer Nähe zweier großer deutscher Automobilhersteller.
Arbeitslosenquote in der Region nicht signifikant messbar.
Würden wir (für die guten/sehr guten Mitarbeiter) nicht über Tarif bezahlen, würden diese ans Band wechseln...
Das verstehe ich unter dem "Ehernen Marktgesetz" - Angebot und Nachfrage.
Bei diesem Sachverhalt brauche ich weder eine Gewerkschaft noch den anderen Verein aus Berlin...
Beste Grüße, Robert.
Die Frage sei erlaubt, ob Gewerkschaften wie Bundesverband Druck noch in die heutige Zeit passen.
Außer vollkommen sinnfreien Veränderungen von Berufsbezeichnungen bzw. Inhalten (Abschaffung Industriemeister Druck) kann ich mich an nichts erinnern was unsere Branche nach vorn gebracht hätte.
Wir kommen wir als mittelständiger Betrieb prima ohne beide "Institutionen" aus.
Letzlich bestimmt der Markt die Gehälter. Und wenn ich einen guten Drucker haben möchte, dann muss ich als Unternehmen auch entsprechend bezahlen. Zahle ich nicht entsprechend wandern mir die guten Leute ab.
Ehernes Marktgesetz.
Das braucht weder Gewerkschaften noch irgendwelche Anzugträger in Berlin.
Wieder hat ein renommierte Druckerei die Tore schließen müssen.
https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen…id51263631.html
Besonders interessant ist, dass wieder die Astov-Gruppe ihre Hände im Spiel hat. Unter ihrer Führung sind noch mehr Druckereien geschlossen wurden.
https://www.swp.de/suedwesten/sta…n-22801711.html
Mich würde mal interessieren, wie die mit den Insolvenzen Geld verdienen. Weder Kundendaten noch Maschinen (welche meistens nur geleast sind) rechtfertigen doch die im Vorfeld definitiv getätigten Investitionen.
Oder übersehe ich etwas?
Robert
Hallo FuxXXX,
das Geschäftsmodell Deines Unternehmens las sich im ersten Post seltsam. Die regionale Tageszeitung erklärt einiges. Trotzdem sind solche Quersubentionen in unserer Branche nichts von Dauer...
Ich kenne zwar die Inhalte eines Medienfachwirtes nicht (dachte immer das ist eine Weiterbildung für die Vorstufe?), denke aber solltest Du genau wie beim Meister/Techniker die Grundlagen der Kalkulation gelernt haben. Das spezifische Kalkulieren lernst Du in jedem Betrieb neu - schon allein aufgrund der Vielzahl von eingesetzten Softwarevarianten. Also kein größeres Problem wenn Du Dich einfach woanders hin bewirbst!
Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmer kenne ich keine. Du kannst aber die Summe problemlos von der Steuer absetzen.
Was versprichst Du Dir von diesem Lehrgang? "Grafiker" gibt es wie Sand am Meer, welche sich preislich alle unterbieten (bis auf die absoluten Topleute). Versuch doch lieber etwas im Bereich Weiterverarbeitung zu unternehmen. Aus meiner Sicht werden hauptsächlich Verkäufer mit Ahnung von der Materie sowie Spezialisten für Weiterverarbeitung gesucht.
Als reiner Sachbearbeiter, ohne eigene Kundenkontakte, ist es schwer vernünftige Konditionen zu bekommen.
Robert Kleist
@björn
Erst einmal Glückwunsch zu Deinen konstruktiven Gedanken. Das unterscheidet Dich wohltuend zu gewissen Meinungen im parallelen Strang "Geld regiert die Welt".
Wenn Du nicht bis zur Rente an der Maschine stehen möchtest, dann kommst Du in unserer Branche sehr schwierig ohne eine Weiterbildung mit den entsprechenden "Nachweisen" weiter. In DACH sind nun mal schriftliche Nachweise wichtig.
Zum "Industriemeister Printmedien" rate ich ab. Hier hat man aus niederen Beweggründen seitens des Verbandes eine sehr gute Weiterbildung, den alten Industriemeister Druck, geschliffen und pervertiert.
Ein Studium sehe ich in Bezug auf das Verhältnis zwischen eingesetzter Zeit (3-5 Jahre) und den resultierenden Verdienstmöglichkeiten als ungünstig. Wo gibt es denn noch lohnende Jobs für echte Druckingenieure?
Aus meiner Sicht ist der Drucktechniker ein sehr guter Kompromiss zwischen beiden Ausbildungen.
Ob Du die Weiterbildung jetzt beginnst oder noch ein Jahr die zusätzliche Kohle sparst, kannst nur Du selber entscheiden.
Allerdings gilt immer noch das alte Sprichwort: Was Du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen...
Zum Schluss noch zwei Hinweise aus eigener Erfahrung.
Lieber eine Vollzeitmaßnahme als Teilzeit und lieber eine Schule in Süddeutschland als in der Mitte oder im Norden.
Beste Grüße,
Robert.
Diese konsequente Schlechtmachen der Druckbranche betrachte ich als wenig zielführend.
Statt zu jammern ist jeder gefragt, den eigenen Hintern aus der Wohlfühlzone hoch zu bekommen!
Sei es durch Weiterbildung oder Umzug.
Der Markt gibt nun mal keine Stundenlöhne zwischen 15 und 20 € für "spielen" am Tiegel oder an einer Maschine im Viertelformat mehr her. Das ganze nennt man Marktwirtschaft und ist durch den Einzelnen nicht zu ändern.
Bietet für die fähigen und willigen Drucken aber auch viele Chancen.
Zu Österreich. Auch hier gibt es Topfirmen in der Branche. Z.b. Estermann oder Oberndorfer Druckerei.
Beste Grüße, Robert.
Danke für den fundierten und sehr schlüssig klingenden Beitrag!
Einzig die Aussage "Anzahl der Absolventen wird beschränkt" erscheint mir wie Propaganda des Verbandes.
Wenn dem so wäre, würde nicht so lange Zeit bis zum Start des nächsten Kurses verstreichen... Ich denke eher, die große Zeitspanne bis September 2018 ist mehr den mangelnden Anmeldungen geschuldet...
Danke noch einmal für den Bericht und beste Grüße,
Robert.
Wenn sich ein ehemaliger Absolvent melden würde, wäre das natürlich optimal.
Ansonsten finde ich 3.800€ + Fahrtkosten + Hotelkosten + Verdienstausfall schon heftig.
Zudem erscheint mir der Fülle des Stoffumfanges, verteilt auf neun Tage, von denen der erste bzw. letzte Tag erfahrungsgemäß nicht voll gerechnet werden kann, als sehr viel. Das lässt immer nur ein kurzes Anreißen zu.
Wenn man die Anzahl der Absolventen der bisherigen Kurse auf den Bildern durchzählt, stellt man fest, das diese nicht mehr werden...
Aber wie gesagt, das sind Eindrücke von der Betrachtung der Seite. Ein echter Erfahrungsbericht würde mich auch interessieren.
Beste Grüße, Robert.
@ Printgott.
1.) Gehälter werden immer in brutto angegeben.
2.) Zu diesen Konditionen werdet Ihr niemanden (mit brauchbaren Kontakten!) finden
3.) Provision auf den Umsatz oder auf den Erlös?!
Wir zahlen nur auf Erlös - sonst schleppen die Außendienstler jeden Kram an welcher nicht passt
Beste Grüße, Robert.
Die Mitarbeiter tun mir leid.
Wenn ich schon lese:
"Majid Sedai bekanntgegeben, bei Bad Nenndorf mindestens 50 Mio. Euro in ein neues Druckzentrum investieren"
"Ausbleiben des Geldes habe der Unternehmer mit Verzögerungen beim Versuch von Anteilsverkäufen im Iran begründet"
Fallen mir noch noch böse Sachen ein, welche ich lieber nicht ausformuliere...
Die Äußerungen des GF aus dem April sind in Bezug auf die derzeitige Situation schon fragwürdig.
Sehr viel heiße Luft.
Wie kann ich es als GF zulassen, dass EIN Kunde (FA) so groß wird, dass sein Wegbrechen den ganzen Betrieb ruiniert?
Und dass FA eine neue Halle baute (warum wohl) pfiffen die Spatzen von den Dächern.
Ein vorausschauender GF sieht anders aus...
hier der etwas informativere Beitrag aus der entsprechenden Regionalzeitung
@ FrankenBinder
Eigentlich ist das hier ja ein Druckerforum:-) Aber ich versuche anhand der Erfahrungen mit unserer Weiterverarbeitung Dir zu helfen.
"kleiner Hinweis zu den 15€"
15€/h sind doch für das "Dorf" und einen Quereinsteiger nicht schlecht. Bedeutend mehr wirst Du im Bereich Schneiden/Falzen/Heften kaum bekommen. Und ob sich ein Umzug/längere Fahrtstrecke für 2€/h mehr (welche Du erst bekommen musst) lohnt?
Die Ebene Abteilungsleiter/Produktionsleiter ist in der Regel wenn man von außen kommt, ohne Meisterabschluss selten zu erreichen.
Echte Industriemeister Buchbinderei, wie auch fähiges Personal in der WV ist immer gesucht.
Gegen eine Internetdruckerei spricht nichts. Entscheidend ist was unten auf dem Gehaltszettel steht.
"denke keine wirklichen Milestones an Erkenntnissen zu gewinnen"
Ordentliches Selbstbewustein:-) Was ist mit den Bereichen Buchfertigung, Decken, Prägen, Veredeln, Kalkulation, Betriebswirtschaft, Psychologie, Projektmanagement usw?!
Meines Wissens soll die Meisterschule in München ganz gut sein.
Viel Erfolg!
Robert Kleist
Die genaue Quellenangabe interessiert mich auch sehr. Meine Kenntnisse zum Thema entsprechen (noch)den von inkman.
Bei unseren "grünen" Kunden ist UV nicht besonders gefragt. Die entsprechenden Einkäufer mögen "kein Plastik auf Papier". O-Ton des Einkäufers eines sehr großen ökologischen Versandhandels...
Wenn es diesbezüglich neue Erkenntnisse gibt, wäre dies interessant.
...also wir kaufen Papier bei Auflagen von 500.000 Ex. in Preis/Tonne ein ![]()
Die Maschinenstundensätze erscheinen sehr hoch. 260€ für eine Schneidemaschine? 260€ für eine Falzmaschine?
Wo liegt den diese Schule in der so realistisch und branchennah kalkuliert wird??
Schönen Tag noch...
@'Tramiska
Sehr gute Beurteilung der Weiterbildungsmöglichkeiten im Druckbereich.
Leider gibt es den alten Industriemeister Druck mit anspruchsvoller praktischer Prüfung nicht mehr.
Die Nachfolgevariante "Industriemeister Print" hat im Markt keinen Wert. Wer benötigt schon einen reinen Theoretiker mit einer sehr kurzen und oberflächlichen Ausbildungszeit (Stundenanzahl) ohne jegliche Praxis?
Dank an die entsprechenden verwirrten Verbandsfunktionäre, welche damit wunderbar am Bedarf der Branche vorbei entschieden haben.
Angeblich soll ja der Industriemeister Buchbinderei auch noch entsprechend kastriert werden...
Fazit:
Der Drucktechniker ist eine gute Entscheidung als Weiterbildung in der Druckbranche.
Nuten bedeutet Entnahme von Material - oft im Wellpappenbereich zu finden.
Rillen ist das richtige Fachwort für Materialverformung.
inkman: In welchem Fachbuch kann ich den Begriff "Weißbruch" finden?
Danke für Deine bisherigen guten Fragestellungen!
Beste Grüße,
Robert.
Danke für das Einstellen des Beitrages.
Interessant finde ich im Artikel die Konstellation der Druckerei mit Akzidenz und Verpackung.
Alles zusammen mit 80 Mitarbeitern.
In Deutschland herrscht ja mehr Spezialisierung. Entweder Akzidenz oder Verpackung.
Vielleicht liegt hier eine Ursache in den schlechten Zahlen.
Beste Grüße, Robert Kleist
@'bastlwastl
Bedingt natürlich einen zweiten Durchgang am Sammelhefter.
Beim ersten Durchgang Beschnitt vorn, ohne Umschlag, eine Klammer.
Zweiter Durchgang dann Umschlag, zwei Klammern, Beschnitt Kopf/Fuß.
Haben wir einige Male für einen Uhrenhersteller realisiert der da viel Wert darauf gelegt - und es bezahlt hat.
Beste Grüße.