Beiträge von Monstermonster
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So sieht das an meiner aus, ist aber auch ein größeres Modell.
Deine hat damals Orginal wahrscheinlich die einfachen Federhaken gehabt.
Eine Schlosserei mit einer Drehbank sollte eigentlich keine Probleme haben, sowas recht schnell herzustellen. Am besten mit einer Walze hin und genau erklären.
Es gibt auch (ich glaube aus England) Walzenlager die aus zwei Scheiben mit einer dicken Gummischicht in der Mitte bestehen. Man kann die Scheiben zusammenschrauben, dadurch wird das Gummi gepresst und ragt dann über die Scheiben hinaus, so kann man individuell den Durchmesser einstellen.
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Was du für den Anfang machen kannst, ist die Lager sauber mit Tesafilm umwickeln, bis sie den gleichen/größeren Durchmesser wie die Gummiwalzen haben. Ist zwar nicht optimal, aber für den Anfang sollte es langen.
An meinem Trettiegel ist eine ähnliche Halterung, da sitzt aber die Schöpfwalze einzeln und die Farbwalzen an einem Arm, der aber deutlich kürzer ist.
Ich denke das wollte der Drucker auch damals so haben, hat dann aber mit den Maßen nicht ganz geklappt.
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Also,
die Walzenhalterung ist eindeutig nicht Orginal und wurde später neugebaut.
Der Tiegel lief auch ursprünglich mit drei Walzen, die saßen aber einzeln an diesen Federstangen mit Haken (heißt wahrscheinlich irgendwie anders) in dem schwarzen Teil, man sieht da ja das dritte Loch.
Weil die neue Halterung zu weit nach unten ragt gibt es das Problem mit dem gegen das Korpus drücken.
Ein Problem sind auch die Laufrollen, eigentlich müssen sie zwingend den gleichen Durchmesser wie die Gummiwalzen haben.
Da sie aber kleiner sind, rollen sie auch etwas langsamer als die Gummiwalzen, dadurch kann dann das Druckbild verschmieren. Nicht viel, aber bei feinen Motiven kann das durchaus ein Problem sein.
Wichtig ist auch die Laufschienen so einzustellen, dass die Gummiwalzen nur ganz leicht über das Druckmotiv rollen, sonst schmiert es auch.
Auch müssen die Lager für die oberste Walze einen größeren Durchmesser haben als die Walze selbst, die ist einzig dafür da, Farbe von der Metallwalze im Farbwerk aufzunehmen und sie auf dem Farbteller zu verteilen.
Da sie jetzt auch auf dem Motiv wendet wirst du an der Stelle immer einen dickeren schmierigen Streifen im Bild haben.
Man kann aber auch ohne das Farbwerk drucken, dann einfach die beiden Laufschienen am Farbwerk so weit hochschrauben, dass die Gummiwalze nicht an die Metallwalze rankommt. Das mache ich auch immer, wenn ich kleine Auflagen drucke, es dauert immer ewig das Farbwerk sauberzumachen.
Dann einfach etwas Farbe (weniger ist mehr, es muss leise zischen und nicht laut schmatzen beim Drucken) auf dem Farbteller verteilen und ein paar mal hin und her rollen.
Die oberste Walze verteilt die Farbe über den Teller und verhindert so auch die unregelmäßige Einfärbung.
Die kleine Presse diente wahrscheinlich zum prägen und stanzen. Wenn in dem oberen Teil runde Löcher sind, konnte man da auch Heizpatronen einsetzen und die Presse dann auch für die Heißfolienprägung benutzen.
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Hast du vielleicht noch alte Zink/Galvanoklischees oder Holzlettern die noch irgendwo verstauben? Drucke noch mit solchen Teilen. Oder eine Andruckpresse?
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Natürlich ist es geil, die geradezu pornografisch ausgestellten Maschinen zu begaffen. Aber Montagmorgen, noch besoffen von den vielen Drupa-Eindrücken, zurückgekehrt in den Druckalltag, die Frage: «Wie kann mit diesem Museum hier überhaupt noch gearbeitet werden», brauche ich definitiv nicht.
Da schiele ich doch mal rüber zu meinem ein hundert Jahre alten Trettiegel und der
Korrex von 1958…
Aber ich backe ja auch nur gaaaaaaanz kleine Brötchen in einer ganz kleinen Nische.
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Dann am einfachsten eine Aluminiumplatte in passender Höhe.
Bei Interesse hätte ich wahrscheinlich was passendes da.
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Ich habe das mit Reststücken die ich noch da hatte ausprobiert, das wird auch mit den Linien sauber, bei der Menge die ich stanzen muss, brauche ich nichts aufwendiges.
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Hallo,
23,6 würde passen.
Ich schreibe dir mal eine Nachricht
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Hallo,
bei einem anstehenden Auftrag muss ich ein kleines Rechteck aus Lp-Covern ausstanzen.
Ich benötige dafür zwei 13cm und zwei 6cm lange Schneidlinien. Könnte mir da jemand, natürlich gegen entsprechende Bezahlung aushelfen?
Ich habe noch keine Möglichkeit die selber sauber zuzuschneiden und eine Stanzform wäre für die benötigte Auflage zu teuer.
Da kann ich auch gerade schnell alles in einem Schließrahmen bauen.
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Das hängt eigentlich hauptsächlich davon ab, was für ein Fundament du hast.
Für ein Magnetfundament nimmst du ein Klischee mit Stahlträger. Der Vorteil ist eben, das du das Klischee schnell wechseln kannst.
Das Klischee mit Aluminiumträger musst du mit einem speziellen doppelseitigen Klebeband auf Alustege kleben.
Da musst du aber auch aufpassen und die passenden haben, oft sind die auf der Rückseite rot oder blau um ihre Höhe anzuzeigen. Du kannst nämlich auch die Klischees aus Magnesium ätzen lassen, wodurch die noch haltbarer im Auflagendruck sind.
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Falls du bei Facebook bist, frag mal in der Gruppe Freunde der schwarzen Kunst an, bin mir sicher, dass da mal jemand solche angeboten hat.
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Da lobe ich mir doch den Siebdruck. Bei 500 drucken vielleicht zehn Makulatur. Aber natürlich auch nicht immer.
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Hallo,
könnte ich vielleicht das Heft über die Viktoria Pressen von dir abkaufen? Ich habe einen Viktoria Kobold, vielleicht steht da was über ihn drin.
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Es ist nicht so wirklich zu erkennen wo die Schweißstelle ist, ist das das Teil das den Aufzug straffhält?
Der gebrochene Bolzen ist einer zum ausrichten der Druckplatte?
Ein guter Schlosser sollte sowas auch nachdrehen können.
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Gib mal bei EBay Maschinenreiniger ein, da findest du was passendes. Ich habe vor ein paar Jahren einen ähnlichen Tiegel komplett auseinandergenommen und damit sauber gekriegt. Der war wirklich komplett verkrustet mit alter Farbe, Fett und Staub.
Hinterher habe ich alles mit Petroleum abgerieben damit nichts rostet.
Hier kannst du ein paar Bilder davon sehen wie ich das Teil restauriert habe.
An meinem anderen Tiegel war auch eine der Papierhalterungen abgebrochen, ich sichere die Stange einfach mit Klebeband am Tiegel.
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Das Schwungrad wird nicht so schwer sein, 30-40 Kilo, mehr nicht denke ich. Habe einen ähnlichen Tiegel und da konnte ich das Schwungrad alleine ab- und wieder dranmontieren. Aber ein Kran schadet nicht.
Du kannst auch das runde Blech einfach abschrauben, dann kannst du das Schwungrad besser anpacken.
Zurre auch die Tiegelplatte mit einem ordentlichen Spanngurt an der Presse fest, sonst saust sie dir runter wenn du die Welle abmachst.
Sehr wahrscheinlich brauchst du einen verstellbaren Maulschlüssel zum auseinanderbauen, da die Schrauben noch im Zollmaß sind.
Sichere auch das Gegengewicht was da oberhalb vom Pedal ist.
Nimm auch die Gummiwalzen raus, es ist nicht so gut wenn die so lange in der Maschine sitzen, wenn du Pech hast, können die sich an den Auflageflächen plattdrücken.
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Ich drucke ja nur kleine Auflagen mit Bleisatz, Holzlettern und Klischees, heutzutage gerne Letterpress genannt. Deswegen ist das Petroleum ganz gut bei den Holzlettern, weil das sie nicht austrocknet.
Zehn Liter wären auch schon viel zu viel für mich, die Korrex hat drei 50cm breite Walzen, der Tiegel drei mit 35cm, da wäre das ein Vorrat für Jahrzehnte.
Ich drucke einfach nur mit Offsetfarbe oder alter Buchdruckfarbe direkt aus der Dose.
Wäre da das Fr 1000 geeignet um die mal gründlich zu reinigen?
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Was für walzen hast du denn da drin? Mit was hast du das bis jetzt gereinigt?
Tja, wenn ich das wüsste. Sind eben normale Gummiwalzen, ich denke bei der Korrex gab es damals keine besonderen Gummisorten.
Meistens nehme ich Petroleum und zwischendurch Walzenpaste, aber mit der kriege ich die nicht so tiefengereinigt, ist ja kein großes Farbwerk was die gut einarbeiten kann.