Beiträge von Mario59

    Ich seh das mit einem Augenzwinkern ;) ...wir verstehen uns untereinander recht gut, obwohl unsere Druckvorstufe etwas Lernresistent scheint. Mal werden bei Doppelnutzen 6mm Zwischenschnitt dann mal 10mm oder gar keiner...ärgerlich wenn es Nachdrucke sind, die auch noch inline nummeriert werden und wir dafür Standvorlagen (für die Nummerierwerke) haben.

    Auch mit der Größe der Meßstreifen nehmen die es nicht so genau: 3mm sind da schon grenzwertig, obwohl eigentlich genug Platz auf dem Druckbogen wäre usw...

    Hallo Kollegen, wir sind heute leider nicht vorangekommen mit unserem Problem. Telefonisch hat uns HD mitgeteilt, dass sie noch nie so ein Problem haben. Mein Kollege hat ein Video gemacht, vielleicht kann uns hier jemand helfen?

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    ...und zwar folgende Situation: wird das 5te Werk zugeschaltet und der Farbkasten hochgeklappt, schalten nun alle Feuchtwerke nacheinander zu und ab, egal ob die Maschine läuft oder steht. Das Bedienpanel des 5ten Werks schaltet sich ganz oder Teilweise ab. Mal hängt der Plattenauswurf, mal lässt sich nicht mehr Tippen und manchmal geht garnichts.

    Dieses "Spektakel" dauert zwischen 5 Minuten und einer Stunde. Dann kann normal gearbeitet werden. Wir schalten oft die Machine aus, warten ca. 5 Minuten und nach erneuen Einschalten funktioniert meist wieder alles.

    Wir vermuten einen Zusammenhang mit dem Antrieb der Duktorwalze...

    Hallo Kollegen,

    ich arbeite derzeit als Aushilfe/Urlaubsvertretung in einer Druckerei an einer SM 52-5 (eigentlich PM 52) und auf der Suche nach der Ersatzteile-Liste. Wie mir die Kollegen dort sagten, ist diese wohl seit dem Umzug verschwunden.

    Es geht hier hauptsächlich um die Artikelnummern der Gummilippen der Waschrakel und die "Ziehharmonika's" für die Ziehmarken an der Anlage.


    Sonnige Grüße aus Würzburg

    Dieter

    "Nach der Reflexbelichtung und Entwicklung gab es ein Postiv." Das ist für mich die entscheidende Information, die erklärt, wie die Flugschriften und Raubdrucke der Studentenbewegung technisch ohne große Investitionen hergestellt werden konnten. Ich arbeite nämlich an einem Buch über die Ästhetik dieser Drucke und fand bisher niemanden, der mir deren Druckvorstufe erklären konnte. Nochmals ganz herzlichen Dank! Und das Rotaprint-Buch habe ich gleich antiquarisch gekauft.

    Eine weitere Möglichkeit war das direkte bebildern mittels xerografischer (also Trockentoner) Kopie auf spezielle Papierfolien von Tecco.

    An den genauen Vorgang kann ich mich nur noch dunkel erinnern, da ich sehr schnell mit Reprokamera und Dunkelkammer gearbeitet habe. Eins ist jedoch sicher, nach der Reflexbelichtung und Entwicklung, gab es ein Positiv. Es kommt also auf den Film an ob ein Positiv oder ein Negativ entsteht. Auch in der Reprokamera wird das Licht von den weißen Stellen reflektiert und schwärzen den Film. Es entsteht aber ein Negativ. Dieses muß dann noch zu einem Positiv "umkontaktet" werden. Beider Sache muß dann noch auf die richtige Schichtseite des Films geachtet werden. Die Ozasol P1 Druckfolien benötigten einen Positv-Film. Ein zusätzliches Bleichbad wie es für fotografische Diapositive verwendet wird, gab es nicht. Es gab auch durchsichtige Montagefolien um verschiedene Filme zu einer Seite zu montieren.

    Zum 50 Jährigen Betriebsjubiläum von Rotaprint erschien 1954 ein Buch von Ernst Jaster mit dem Titel von Gutenberg bis Rotaprint. Ein sehr interessantes Werk, das die Entwicklung und den Werdegang des "Rotaprint-Druckverfahrens"

    anschaulich darstellt.

    Hallo Boston Presse, ich sehe Du bist auch noch einer der "alten Schule"

    Nun ja, die meisten Maschinen stammen von Konrad Triltsch, Ochsenfurt-Hohestadt. Der Produktionsstandort wurde Anfang 2018 zugunsten von Keßler aufgelöst. Egal wie die Sache ausgeht, die Astov-Gruppe, bzw. deren Geschäftsführer haben ihr Geld. Siehe auch Stürtz AG, Würzburg. Auch dort haben die Investoren ihren Reibach gemacht.