Beiträge von Domster

    Hallo,
    wir verwenden zur Zeit S5 Puder von KSL in der 20er Körnung.
    Das wurde allerdings bei der letzten BG-Begehung kritisiert.
    Nach deren Wunsch sollen Puder ab 30er Körnung oder mineralische Produkte eingesetzt werden.
    Sowohl die Kalzium Variante K4plus als 20er Körnung als auch das S5 in 30er Körnung haben wir über die Jahre schon getestet, bzw. im Einsatz gehabt.
    Früher habe ich mir noch die Mühe gemacht bei Karton ab 350 g/m² das 30er zu benutzen, was aber gar nicht notwendig ist.
    Nur bei einem 450 g/m² Chromosulfatkarton mit beidseitiger Vollfläche macht es doch Sinn ;).
    Das K4plus erzeugt auch bei geringer Dosierung Kratzer auf der Rückseite wenn ich den Bogen umschlage,
    das 30er Stärke Puder ist sehr rau und ein Stapel liegt sehr rund.

    Mit dem aktuellen Puder bin ich von der Wirkung her schon zufrieden, auch wenn die Maschine aufgrund des hohen Feinstaubanteils sehr schnell eingestaubt ist.
    Zum Einsatz kommt es an einer 524 (mit Grafix Einrichtung) und einer 520 von Ryobi.

    Welche Erfahung habt ihr mit verschiedenen Pudersorten gemacht und was kommt bei euch zum Einsatz?


    Gruß,
    Domster

    Hallo,
    die Kombination 524GX + Silver DigiPlate ist schonmal sehr gut, so drucken wir nämlich auch ;).
    Die Walzen haben mittlerweile allerdings auch schon 3 Jahre hinter sich und vielen sieht man das auch an.
    Vor dem komplett alkohollosen Druck würde das natürlich alles noch getauscht.
    Aktuell sind es gespindelt ca 3,5 bis 4% IPA.
    Druckbar ist es, allerdings läuft mir jetzt ein oder mehrmals am Tag das Wasser aus dem 4 Feuchtwerk über.
    Ich habe heute nochmal die Filter gereinigt und ein bisschen am Zufluss/Abfluss gedreht, Freitag kommt ein Feuchtwasserwechsel (noch mit IPA) inklusive Reinigung. Mal gucken ob das dann aufhört.
    Welchen Zusatz und wie viel IPA fahrt ihr denn?
    An normalem Zusatz haben wir 3% BöttcherFount S-3010 + 1% OD30 drin.

    Gruß aus Friesland,
    Dominik

    Wir hatten diesen Feuchtwasserzusatz (kann mich an die genaue Bezeichnung leider nicht mehr erinnern) mal in unserem Showroom getestet. Am Anfang sah alles gut aus, der Leitwert blieb irgendwann bei ca. 3'000 stehen und es druckte stabil. Nach 3 Monaten kam dann der Knall und nix ging mehr. Wasser wurde regelmässig gewechselt und die Wasserbedingungen waren stets top. Wir haben ihn dann durch einen anderen Zusatz ersetzt.

    Schon oft dachte ich einen passenden Zusatz gefunden zu haben der funktioniert. Meist kannst du es aber erst nach 3-6 Monaten definitiv sagen ob er wirklich stabil druckt.

    Habt ihr denn auch die Konfiguration Polyesterplatten + IPA-frei? Welchen Zusatz benutzt ihr jetzt?

    Bei uns ist Prisco nach 2 Wochen wieder rausgeflogen.


    Beim 4c ist alles gut gelaufen an unserer SM 74, aber die Probleme fingen immer bei Sonderfarben an.
    Besonders schön, wenn man nach 9 Stunden Farbsatz "schnell" noch nen Briefbogen schwarz + HKS 12 drucken durfte.
    Da ging dann nichts mehr, jedenfalls ohne temperiertes Farbwerk. Am nächsten morgen, mit kühlen Farbwerk hat es dann wieder funktioniert . . .

    Laut Vertreter soll es aber überall super laufen :D

    Das Problem kenn ich auch jetzt schon - trotz IPA.
    Eine Farbwerkstemperierung wünsch ich mir oft. Aber ist ja laut Hersteller in dem Format nicht nötig...

    Wir wollen bei uns demnächst auf IPA-freies Drucken umstellen.
    Maschinen sind 2 Ryobis mit Polyesterplatten, von daher soll als Zusatz nur Prisco Fount infrage kommen.
    Die anderen Themen mit dem Hintergrund alkoholfreies Drucken allgemein hab ich mir schon durchgelesen, mich würde nur dieser Zusatz mal speziell interessieren.
    Hat hier Jemand Erfahrungen damit gesammelt?

    Wir basteln den Unterbau aus diversen Regletten zusammen. Wahrscheinlich sollte man dann einfach beim ersten Versuch mal etwas wegnehmen.
    Ich werd den Gummituchvorschlag mal weiterleiten, bzw ausprobieren (man weiß ja nie, wer sich dran versuchen muss...).
    Danke für den Tipp!

    Bis jetzt konnten wir unsere Präge-Aufträge immer am Tiegel erledigen, da es nie über das A4-Format rausging.
    Jetzt müssen wir allerdings A3 Mappen prägen.
    Motiv ist ein "B" (Logo des Kunden) auf 250 g/m² Karton in Schwarz (Caribic).
    Passend zu den Mappen gab es auch einen A4 Auftrag, der mit einer Kunststoff Patrize geprägt wurde, die mit der Prägeform mitgeliefert wurde.
    Diese kriegt man ja leider aufgrund der Rundung nicht auf den Zylinder.
    Vorhanden sind Prägo Plast, Prägo Hart und Prägo Paste.
    Prägo Plast wäre sicher einfach einzurichten, fällt aber eigentlich weg weil das Prägeergebnis ja ein wesentlich schwächeres als beim dazugehörigen Tiegel Auftrag wäre.
    Mir Prägo Hart war ich bei einem Versuch eines anderen Auftrags am Tiegel nicht unbedingt klargekommen und Prägo Hart wurde diese Woche bestellt um eine weitere Möglichkeit zu haben, aber noch nie getestet.
    Wie prägt ihr solche Aufträge am Zylinder?

    Wenn die Prägo Paste aufgetragen ist, muss sie ja noch beschnitten werden.
    Wann sollte man das machen?
    Im weichen Zustand oder muss es ausgehärtet sein?

    Es geht allgemein um alle Arbeiten, das stanzen sollte hierbei nur ein Beispiel sein.
    Klar braucht man dafür dann auch nur das Stanzblech, aber das ist ja eben das Problem.
    Im Normalfall kommt die angefertigte Stanzform in den Rahmen und mit maximal halber Druckbeistellung hat man dann das gewünschte Ergebnis.
    Alles tausende male gemacht ;).
    Seit einiger Zeit passiert bei dieser Konstellation aber gar nichts mehr, da reicht auch volle Druckbeistellung nicht mehr.
    Um überhaupt an den Bereich zu kommen es leicht "angestanzt" ist, müsste man die Stanzform noch mit den besagten Unterlagebögen unterfüttern.
    Unters Stanzblech kriegt man so viel wahrscheinlich gar nicht drunter ;).
    Und das ist eben bei alle Aufträgen so. Egal ob stanzen, nuten, perforieren oder wasweißich.

    Und das merkwürdige ist ja dann, dass sich nur etwas im hinteren Bereich tut, statt zuerst vorne. Aber das eben auch erst wenn man noch mit der geschummelten Unterlage nachgeholfen hat.

    Hallo,
    bei unserem Tiegel lässt sich der Druck nicht mehr richtig regulieren.
    Bei einfachen Stanzformen wo meistens so die Hälfte Druck gereicht hat bräuchte man jetzt 3 grüne Unterlagebogen + maximalen Druck damit überhaupt etwas zu sehen ist.
    Und dann kommt der Druck erst unten, normalerweise ist ja im oberen Bereich zuerst was zu erkennen.
    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?