Jeder Trockner kostet Geld. Dieses Geld muss der Kunde für den Druck bezahlen, wenn nicht dann lohnt sich kein Trockner der Welt. Für mich ist die Frage, wie gut/wirtschaftlich ist ein LED-UV Trockner für eine Ryobi im Vergleich zu einem normalen UV-Trockner, bzw. IR-Trockner?
Welche Produkte kann ich exklusiv mit einem von diesen anbieten, mit den anderen nicht? Wie ist der Markt dafür?
Wie sind die tatsächlichen Kosten in der Praxis für die jeweiligen Trockner?
Wenn ich bei einer XL 106 LE UV der Trockner 60 kWh benötigt, das ist ein Wert wie Massl geschrieben hat, den auch ein IR-Trockner benötigt. Ein vernünftiger UV-Trockner verbraucht ähnlich viel in der Praxis.
Mich würde mal interessieren wie sich die Rechnung für Farben/Lack bei einer Druckerei verändert hat, die von UV auf LED-UV umgestiegen sind.
Da würde mich wirklich mal interessieren, wieviele der "neuen LE-UV Druckereien" diese Rechnung wirklich aufgestellt und rational entschieden haben. Eigentlich kann man sich das heute ja kaum noch anders erlauben. Ich befürchte aber nichtmal 50%, was sicher wieder mit weiteren künftig in "Schieflage" stehenden Druckereien endet. Letztlich muss man sich im Voraus ja auch immer auf die Rechnungen und Rechenbeispiele der Hersteller verlassen. Aber oftmals spielen doch auch typische Vertretersätze wie "Die Farbe wird künftig ähnlich günstig sein, wie die konventionelle" eine Rolle.
Wenn wir in der kürze der Zeit nicht ohne Lack produzieren können, muss der Kunde den Lack mitbezahlen, oder er muss mit Scheuern rechnen. Aber wie auch Butzenfänger schon geschrieben hat. Überall stehen die 5+Lack-Maschinen rum, obwohl 95% darauf 4-farbig läuft. (Der Vorteil des Entstaubens übers 1. Werk ist natürlich dann schon teuer bezahlt ;)).
Bis jetzt habe ich leider wenig fundierte Aussagen erhalten, was denn so ein LE-UV-Trockner an einer XL106 (oder vergleichbar) denn wirklich an Strom nimmt.
Wenn ich aber auch die Rechenbeispiele von Heidelberg sehe, die schon die Farbdeckungsmenge mit in die Kalkulation mit einberechnen, kommt mir das schon so vor, dass es deutlich teurer ist, als konventionell drucken. Die Farbe ist beim konventionellen Offset ja schon das am meisten zu vernachlässigende Verbrauchsmaterial, zumal es bei der Angebotsphase ja nicht mit kalkuliert wird und somit eine Mischkalkulation darstellt.