smut Ja für uns Klein- und Halbformatler langt das locker. (Briefmarken-Format) ![]()
Aber für die abgehobenen Großformat-Kollegen reicht das vermutlich nicht.
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Aber für die abgehobenen Großformat-Kollegen reicht das vermutlich nicht.
Hallo Moselprinter,
zum Thema Kontrast, hier hat die Agfa Azura TE klar die Nase vorn.
Falls Du noch eine Glunz & Jensen C85 Auswascheinheit haben möchtest, wir haben hier ein super gepflegtes Gerät stehen.
Diese Einheit wurde bei uns nicht eingesetzt, da wir von Beginn an auf chemiefreie Druckplatte gesetzt haben. Der Auswascher hat keine 5.000 Platten produziert und stammt aus einem Democenter.
Wenn Du Bilder benötigst, so kann ich Dir gerne welche zu kommen lassen. Nachricht bitte per PN oder kannst mich gerne auch telefonisch kontaktieren 01728895559.
Gruß Michael
Hallo Moselprinter,
warum kommt die AGFA Azura TE bei Euch nicht in Frage. Habt Ihr schlechte Erfahrungen mit der TS gehabt.
Wir drucken jetzt seit knapp 2 Jahren mit der TE und haben dies noch keinen Tag bereut. Kratzer empfindlich sind diese Platten alle. Also die Grobmotoriker unter den Druckern müssen sich halt mal ein bisschen zusammen reißen.
Ne Spaß beiseite, ich denke egal für welche der dreien Du Dich nachher entscheidest da machste nichts verkehrt.
LG
Michael
@ Butzenfänger
@ Ryobifan
Bekunde auch schon mal Interesse sofern der Termin passt.
Sonnige Grüße Michael
so diese Woche haben auch wir das Schreiben bekommen, Originaltext von Felix Böttcher:
Ausgelöst wurde die Situation zunächst durch einen ungeplanten Produktionsstillstand in einem Produktionswerk für IPA in Deutschland. Binnen kurzer Zeit verschärfte sich die Lage noch zweimal. Hintergrund sind wohl die hohen Abnahmemengen und entsprechende Preise in den USA und in Asien, so dass eine Verknappung der Verfügbarkeit in Europa entstanden ist, da die sonst möglichen Zuflüsse von Material aus Nordamerika ausbleiben und die Produzenten ihre Ware lieber zu höheren Preisen in die anderen Märkte schicken. Hinzu kommt der hohe Preis für Aceton, der dazu führt geführt hat, das ein Hersteller von IPA auf Acetonbasis diesen Raffinierungsschritt weglässt und lieber das Aceton als Endprodukt direkt in den Markt bringt.
Nun ist alles geklärt, jeder weiß Bescheid. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Ich kann den Hersteller von IPA auf Acetonbasis voll und ganz verstehen. Am Ende des Tages muss der schließlich Geldverdienen und wenn er mit einem anderen Produkt und weniger Aufwand mehr Geld machen kann. Denke das würde jeder hier im Forum genau so machen. Da die Firmen alles keine Staatsbetriebe bzw.gemeinnützige Vereine sind, ist dies ein völlig normaler Schritt.
Gruß Michael
Stimme da meinem Vorredner einfach nur zu.
Leider laufen viel zu viele Theoretiker durch die Betriebe. Bunte Bildchen malen aber keine Ahnung von der Realität.
Hallo Stolki,
zu Deiner Frage Erfahrung RYOBI im B3 Format.
Wir haben bei uns eine RYOBI 524 GXP im Einsatz. Was soll ich sagen, das Ding läuft den ganzen Tag. Egal ob 60g/m² SD-Papier, 80g/m² PrePrint, 135g/m² Bilderdruck oder 400g/m² Chromosulfat, wenn Du dich mit den Eigenheiten des Anlegers angefreundet hast dann geht das auch. Sicher kannst Du den Anleger von der Einfachheit und Übersichtlichkeit nicht mit dem einer SM 52 vergleichen. Für mich ist der Anleger der HD SM-52 schlechthin die Referenz für das B3 Format. Aber wenn Du dann mal große Flächen auf steiferen Materialien drucken musst und vielleicht noch mit Breitbahn Material spätestens da freust Du Dich über die doppelt großen Gegendruckzylinder der Ryobi und musst nicht mit Tesa-Moll irgendwelche Abstandshalter einkleben. OK du hast mit der RYOBI eine Fünfzylindermaschine und einige Teile sehen in der Tat aus als seien Sie direkt aus dem Auenland. Viel mehr Platz hast Du allerdings auch an einer SM 52 nicht. Es sind halt B3 Maschinen. Du musst abwägen wieviel willst und kannst Du in die Maschine investieren, wie lange soll das gute Teil bei Dir Geldverdienen. Hast Du Drucker die mit RYOBI Erfahrung haben? Kannst Du Deine Kollegen für Ryobi begeistern? Ich weiß aus meinen Erfahrungen das längst nicht alle Drucker mit einer RYOBI Druckmaschine klar kommen. Ohne Eigeninitiative geht es halt heutzutage nicht mehr. Aber das ist ein anderes Thema.
Gruß Michael
Hallo Toasti3,
ich denke User Hein kann Dir an dieser Stelle bestimmt Info's geben.
Soweit ich mich erinnern kann, hat an einer Ryobi 920 gearbeitet.
Beste Grüße
Michael
Servus Domster,
wir hatten in der letzten Woche auch Besuch von der BG. Woher stammt Deine Info das DAI 95 ab 2017 verboten sein sollte. Hast Du das irgendwie schriftlich von denen bekommen?
Wir setzen das Zeug ebenfalls ein, keiner hat moniert geschweige denn erwähnt das es verboten werden soll.
Gruß Michael
Hallo Operator,
nein auf dem Gummituch klebt da nichts. Richtig justiertes Feucht- und Farbwerk voraus gesetzt.
Du stellst Deine Feuchtauftragswalze auf die Platte und feuchtest vor, anschließend kommen die Farbauftragswalzen drauf und färben ein.
Somit wird die Platte ausgewaschen.
Feuchtmittelzusatz haben wir Substifix von Huber im Einsatz. Böttcher Fount S3020 hat bei uns auch funktioniert.
Gruß Michael
Hallo,
wir haben bei uns im Haus die Agfa Azura TE im Einsatz. Die Platten werden belichtet auf einem Suprasetter 74 ATL
Gedruckt wird im Plattenformat 510x400 Ryobi GX und 745x605 Heidelberg SM 74.
Ich war am Anfang auch etwas skeptisch was die Verschleppung der entwickelten Schicht angeht.
Das ganze läuft bei uns jetzt ein halbes Jahr, einen höheren Reinigungsaufwand der Feuchtmittelkühlung konnten wir nicht feststellen.
Wichtig ist, das der Bogenlauf beim ersten Freilaufen der Platte passt. Nach 5-10 gedruckten Bogen ist alles passiert.
Wir haben fast 15 Jahre mit Polyesterplatten gedruckt, da war man ganz anderes gewohnt.
Gruß
Michael
Hallo Jan,
meine Zeit der Handentwicklung liegt nun auch schon eine Ewigkeit zurück. Ich denke es liegt sehr wohl daran dass Du einfach zu wenig Platten machst. Warum entwickelst Du die Platten nicht von Hand in einem Auswaschbecken? In die Küvette gehen wieviel Liter Entwickler? Wieviel Platten kannst Du damit entwickeln.
Der Entwickler in der Küvette reagiert halt mit dem Sauerstoff.
Gruß Michael
Servus Hein,
die PM ist quasi eine SM light. Geschwindigkeit PM 13.000 BG. SM 15.000 BG.
Die ganze nützlichen Helferlein an einer SM wie Autoplate, Autom. Farbwerkwaschanlage, Autom. Gummituchwaschanlage kannst Du theoretisch auch für eine PM dazukaufen aber dann schwindet der preisliche Vorteil doch wieder sehr schnell. Aber es geht ja um eine gebrauchte Maschine, da müsste die PM schon ein gutes Stück günstiger sein als eine SM. Hochstapelauslage ist nur für SM 52. Die Frage ist auch wie wichtig ist ein mögliches Eindruckwerk mit Nummeration etc. Brauchst Du eine Wendung? Was willst Du hauptsächlich mit der Maschine drucken? Ist Inlinefinishing (Rillen, Schlitzen, Stanzen) mit Cito oder anderen Herstellern für Dich wichtig.
Viele Grüße
Michael
Servus liebe Kollegen,
wir sehen uns im Moment nach einem neuen/gebrauchten CTP-Plattenbelichter für das 50x70 Format um.
Unser jetziger Belichter ist in die Jahre gekommen und wir planen diesen auszutauschen. Zur Zeit belichten wir mit einer DPX 4 von Mitsubishi auf Polyester. 2 Rollen in direktem Zugriff für Plattenmaterial B3 und B2 Format. Ist ein Vollautomat auf kleinstem Raum.
Technikereinsätze in jetzt 11 Jahre keine 8mal.
Jetzt soll aber wieder auf Aluminiumplatten belichtet werden. Nach Möglichkeit mit integrierter Stanze 425 mm und Autoloader, Belichter mit Auswascheinheit und Plattenstapler.
Da wir hier Neuland betreten, möchte ich mal in die Runde fragen wie so die Erfahrungen mit den Maschinen draußen im Produktionsalltag sind. Was sind wichtige Punkte die man gerne mal in den Überlegungen vergisst? Wie sieht es mit Maschinenpflege und Wartung durch den Bediener aus?
Wie gut sind Geräte von Heidelberg (Suprasetter A75), oder Kodak Achieve T400 und Fuji Luxel T-6300 wirklich. Klar kann ich den jeweiligen Vertriebler fragen, aber was wird der mir wohl erzählen.
Logisch "unser Belichter ist toll, kann fliegen und Kuchen backen kann er auch noch."
Deshalb meine direkte Frage an die Kolleginnen und Kollegen die jeden Tag mit diesen Belichtern arbeiten. Vielen Dank für Euer Feedback.
Viele Grüße Michael
Hallo Frank,
wir sind auch gerade dabei uns von Preps zu verabschieden. Deren Preisvorstellungen sind nicht von dieser Welt. Aber die haben bestimmt noch massig Kunden zum melken
Schau Dir mal JoUp Acrobat von Joachim Lauterbach an. Hier kannst Du mittels HotFolder auch entsprechend automatisieren. Für unsere Zwecke Bogenformat 50x70 und 35x50 eine sehr gute Alternative.
Viele Grüße
Michael
Kurze Frage bzgl. der SORMZ: Kann man damit schön- und widerdruck machen ?
Danke
hallo kuateric,
zu Deiner Frage, die SORMZ ist eine reine Schöndruckmaschine. Das das von Dir angestrebte Schön- und Widerdruck mit Wendung in einem Durchgang ist so nicht machbar.
Hallo Stolki, auf der Druck& Form wirst Du nicht fündig werden. Die Messe ist mittlerweile sehr stark Digitaldruck orientiert in all seinen reichhaltigen Facetten. Kein Wunder ist ja ein boomender Markt. Heavy Metal im A3 Sektor gab es zuletzt vor 2-3 Jahren. Da hatte KBA eine Maschine mit UV-Trockner am Start. Heidelberg hat offensichtlich sein eh schon geringes Interesse an Messeauftritten bei der Druck & Form komplett eingestellt. Für die WTV gibt es auch immer sehr gute Ideen und Lösungen während der Messe zu sehen. Ich werde auf jeden Fall nach Sinsheim fahren, habe in der Vergangenheit immer etwas Neues gesehen was sich direkt oder indirekt auch in unserer Produktion wieder gespiegelt hat.
Viele Grüße
Michael
Hallo Beluga,
So richtig schlau werde ich aus denen auch nicht. Wie lange werden Prinance und Lector Druck noch leben dürfen. Logisch das EFI erstmal sagt die Software wird weiter gepflegt, morgen ist ja schließlich schon Weihnachten... . Das kennen wir doch schon
Leider stelle ich heute fest schon wieder mächtig viel Geld verbrannt, früher waren wir Alphagraph Kunde und haben uns dann nach der Drupa für Lector entschieden, da wir den Amis nicht über den Weg trauen. Jetzt kommt die ganze Sch...e wieder. :wacko:
Ich denke für einen großen Laden wie EFI ist es doch ein leichtes die ganzen deutschen Wettbewerber aufzukaufen. Das Zahlen die leider aus der Portokasse. Kapitalismus in Reinkultur, nicht das beste Produkt setzt sich durch, lediglich Kohle gewinnt den Wettlauf.
Viele Grüße
Michael
Hallo Schusterjunge,
Mit der Schilderung hast Du mir mein Wochenende gerettet. Ich habe jetzt noch Tränen in den Augen vom Lachen.
Wer kennt solche Situationen nicht, irgendwann denkt man das kann doch alles nicht sein. Aber das macht unseren Beruf hält auch so einzigartig. Jeder Laie denkt sich Drucken kann doch nicht so schwer sein, aber weit gefehlt.
Vielen Dank für diesen tollen Bericht ich kann Dich zu 100% verstehen.
Viele Grüße Michael
Die freie Stelle konnte erfolgreich besetzt werden.
Wir wünschen allen Kollegen nur das Beste.