Kommt denke ich ganz drauf an, wie oft man die Wannen entleeren muss. Wir putzen zirka alle 7 bis 8 Wochen.
Beiträge von Exxon Valdez
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Also die Herrschaften waren von Siegwerk und diese Einsätze sind für die drei großen deutschen Maschinenbauer geplant. Bei den asiatischen Herstellern ist man sich noch nicht sicher. Vorraussetzung für die Benutzung dieser Einsätze ist allerdings eine Rakellippe mit einer Nut an der Unterseite (da, wo die Einsätze eingehängt/-geklippst werden). Diese wird es zum Nachrüsten geben. Bin mal gespannt.
Edit: Tatsache! Hab ich mirs doch gedacht, dass schon irgendjemand auf die glorreiche Idee kam.
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Hallo Gemeinde,
hatten auf Arbeit heute Besuch von Vertretern für Farbe mit so kleinen Pröbchen und außerdem einer sehr ausgetüffelten Idee: Gezeigt wurde mir ein Modell einer Rakelwanne mit so einem Einsatz aus Plastik, worein die Farbe beim Runterwaschen läuft und man mit einem Handgriff aus der Wanne lösen kann um es in die Tonne zu hauen. Vergleichbar mit Filtertüten und Kaffeemaschine.
Das ganze ist nach deren Aussage wohl noch im Entwicklungsstadium aber ich fand die Idee an sich recht praktisch. Oder arbeitet von euch jemand schon mit Vergleichbarem?
Grüße.
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Habe in meiner Lehre zur schlott-Gruppe gehört und kann mir gut vorstellen, dass das Zusammenbrechen von Karstadt-Quelle und einigen anderen Großkunden die Ursache dafür ist.
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Okay, ich bin gelernter Drucker, habe 3 Jahre an KBAs und Roland 700ern gelernt, arbeite inzwischen an einer XL 75 wie in meinem Avatar abgebildet und beherrsche unseren ganzen Fuhrpark der Weiterverarbeitung inkl. Schneidemaschine, falzen, perforieren, rillen, folienkaschieren, stanzen, blindprägen, Heißfolie-prägen, Rückstichheften normal und Ringösen, SD-Sätze zusammentragen, leimen und all diesen Keks und habe einen Verdienst, für den würden hier 95 % meiner Vorposter morgens noch nichtmal aufstehen. Ich sag nur so viel, von 12 Euronen die Stunde wage ich gar nicht zu träumen. Nur um das mal klarzustellen, was in Deutschland gerade abgeht. Aber ich weiß schon, die Gehälter von Ost und West sind nach 20 Jahren Mauerfall nahezu angeglichen. Ja neee, is klar. Aber was bringt mir das, sich aufzuregen? Ich hab Spaß an der Arbeit und total geile Kollege und nette Chefs.
Wenn ich dieses scheiß Thema hier lese krieg ich Plaque.
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Würdest du sagen, dass du für Ostverhältnisse eher viel oder eher wenig verdienst?
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Mich würde mal interessieren, wer von euch aus dem Osten der Republik kommt.
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Ach wirklich? Mein Chef ist da immer total von begeistert, wenn ich mit'n Problem heim gehe und am nächsten Tag mit der Lösung wiederkomme.

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Ich befürchte, diese Maschine wird massig Probleme verursachen. Wenn die Ursprungsmaschine schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, unterliegt alles einem normalen Verschleiß. Wenn man dann zwei neue Werke dranschraubt, beißen sich diese zwei Baugruppen. Ich vermute Übergabefehler, Passerprobleme, elektronische Macken usw.
Das ist wie einem Motor, der schon 300.000 km gelaufen ist, ein Chip-Tuning zu verpassen. Genickschuss. -
- nicht auflagenbeständig (beeinflusst durch eingesetzte Farbe, Papier, Klischeequalität, Belichtungseinheit)
- wenn so ne Belichtungseinheit mal die Hufe hochknallt, steht die komplette Maschine und es wird richtig teuer
- wenn die Vorstufe absackt, dreht sich die Maschine ebenfalls nicht
- Einrichtezeit ist dieselbe wie bei konventionellen Offsetmaschinen dieser Formatklasse, ein Farbfluss über viele Walzen findet ja trotzdem statt (wie will man sonst das oh so böse Schablonieren kompensieren?)
- und nen Drucker, der sich mit Farbmischung und -regelung auskennt und ein gutes Farbauge hat, wirst du dennoch brauchen
Dazu kommen noch einige andere Dinge, weswegen sich mein Chef nur ungern an diese Zeit zurückerinnert. Theorie und Praxis sind eben auch heute noch zwei verschiedene paar Schuhe. Oh, und zu dem ist die Nachfrage nach solchen Maschinen einfach zu gering. Das wird wohl der Grund sein, weswegen es diese Klasse kaum noch oder nicht mehr gibt. Der Markt geht eher in Richtung größer, breiter, schneller. Man denke nur einmal an den ganzen asiatischen Raum und an die vielen Internet-Druckportale, die über 40 GGFs in ihrem Fuhrpark haben. -
Wenn es nach den Herstellern geht, sind deren Maschinen alle perfekt.

Ich nehme mal an, aus dem gleichen Grund, weshalb es die Heidelberger DI-Maschinen nicht mehr gibt. Einfach zu unpraktisch, zu kostenintensiv, zu problematisch. Mein jetziger Arbeitgeber hatte vor 10 Jahren solch eine DI gehabt und hätte das Unternehmen um Haaresbreite gegen die Wand gefahren. So ging es vielen Druckereien damals. Weil es neue, revolutionäre Technik war und man sich ja profilieren musste. Und wieder mal gilt der Spruch: "Just because you can doesn't mean you should."
Hier noch ein Link, den ich ergooglet habe: Link
50% davon ist aber auch ziemlicher Kokolores.
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Meistens nach dem Formatbogenwechsel im Lackwerk (Kammerrakelsystem) geht die Maschine einfach nicht in den Fortdruck. Fehler - Lacktauchwalze. Wie der UV-Trocker leider ebenfalls nicht vorhanden aber wenigstens einer von wenigen Fehlern, die sich direkt über das CPC 2000 quittieren lassen. Haben Sie die Ursache des Fehlers gefunden? Ja, meine Maschine ist schizophren.
ZitatDie hatten Fehlermeldungen wie
-> Schutzklappe für Nummeriereinheit offen (Hatten wir nicht - hochstapel)
-> Feuchtwerk im 5 Druckwerk reagiert nicht (4c)Na ja, deine Maschine ist entweder extrem fürsorglich und macht dich darauf aufmerksam, dass du kein Feuchtwerk im 5. Werk hast, solltest du es mal anstellen wollen. Oder aber sie ist wie ein böser Freund, der dir immer vorhält, was du alles NICHT hast. Wohl noch mit nem großen "Haha!" dahinter...
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Hallo, liebe Druckerzunft!
Da mir heute mal wieder eingefallen ist, wie wir uns damals in der Berufsschule so über Fehlermeldungen an unseren Maschinen lustig machten und mir gerade heute wieder was witziges untergekommen ist, war es mir ein Anliegen jenes Thema zu eröffnen.
Denn heute fiel meiner XL75 nach 7 Stunden Drucken auf einmal ein: "Fehler - Greiferbrücke im Strahlungsbereich!!1" Dies machte sie vehement mit einem nicht endenden Piep-Piep Intervall-Piepen deutlich. Und in der Diagnose, wo der Fehler abgelegt war, war so ein drolliges Trocknersymbol mit den großen Buchstaben UV abgebildet. Nur blöd, dass wir keinen UV-Trockner haben. Plötzlich hörte das Piepen auf, der Fehler verschwand und tauchte beim nächsten Plattenwechsel wieder auf. Sie ließ sich währenddessen auch weder vor noch zurück tippen. Wie es dann weiterging weiß ich nicht, denn mein Kollege übernahm die Maschine.Welche Fehlermeldungen habt ihr denn schon so erlebt? Bei den Rollendruckern soll's ja auch oft die dollsten Dinger geben.
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Die Nasen an der Unterseite hats bei uns auch. Ich sag dazu immer Bart.
Die Messer bau ich so ein, dass die Schrift auf dem Messer ins Innere der Kammer zeigt, also mit der angefasten Seite nach innen. Der Druck dürfte auch derselbe sein, da ja das Arbeitsrakel bei euch wie bei mir auch ein Stahlmesser ist. -
Hab hier auch schonmal son Thema aufgemacht. Das hieß auch noch genauso... komisch. Vielleicht findest du ja da drin noch was interessantes. Link
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Waschbalken an ner KBA Planeta gewechselt. Beim Wiedereinrollen hab ich ne halbe Sekunde zu spät losgelassen und den Zeigefinger zwischen Waschbalken und Maschine gehabt. Tja, vorderstes Fingerglied zweimal gebrochen, Sehne fast durchtrennt, drei Wochen zuhause und das sechs Wochen vor der praktischen Gesellenprüfung.
Der Nagel hat sich komplett gelöst. Mittlerweile hab ich zwei geteilte an dem Finger.
ACHTUNG! Anhänge nichts für schwache Nerven!
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Vielleicht Life of Brian?
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Nach Aussage eines Druckinstrukteurs von HD bringt der Einsatz eines Trockners bei reinem 4-Farb-Druck überhaupt nichts. Seitdem nutze ich den Trockner dabei auch nicht und stelle wirklich keine Veränderung fest. Laut seiner Aussage wird der Bedruckstoff nur erwärmt, was aber keinen Einfluss auf die Trocknung der Farbe hat.
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Die meisten größeren Druckereien verwenden sehr grobe Puder, selbst bei sehr dünnen Papieren. Das merkt man oft an hochwertigen Imagebroschüren mit viel Farbe. Da fassen sich die Bilder fast schon rauh und perlig an. Kann mir aber vorstellen, dass es somit um einiges leichter von der Hand geht.
Wenn bei uns was mit hoher Farbbelegung gedruckt werden soll, wird meistens gleich dispersionslackiert. Pudern tu ich dann so um die 4 - 6 %, je nach Klischee.