Beiträge von Powerprinter66

    Tach auch,

    der Tag ist eigentlich nicht schlecht, nur sollte man bei Reparaturen an den heutigen Maschinen doch sehr vorsichtig sein.

    Gerade elektronische Baugruppen benötigen bestimmte vorkehrungen, ehe man da Hand anlegt.

    Bei bestimmten mechanischen Baugruppen kommt es auf 1/10mm oder noch feiner an, daran zu schrauben kann fatale Folgen haben.

    Alles andere würde ich sage: Jo, da kann man ruhig mal die ein oder andere Sache nennen, wenn´s mal Probleme gibt bzw. bekannt ist, dass da ofters was im argen ist. Meist sind das nur ganz kleine Tricks, weswegen man die Monteure ruft. Die kommen dann, machen hochintelligenten Eindruck und schrauben den halben Tag.

    Nur um zu sagen, dass der Sicherungsschalter aktiviert war....

    War alles schon da.

    Gruß

    Tach auch,

    ich finde es toll und lobenswert, dass auch hier im Forum offen solche Angebote gemacht werden.

    Wer wie ich seit einem halben Jahr oder länger Arbeit sucht, wird mit Dingen konfrontiert, die noch vor ein zwei Jahren undenkbar waren. Das gibt es überall, auch in der Schweiz.

    Ich lese mir gerne die Tags durch von denen, die glauben, dass es im Ausland besser als in Deutschland wäre.

    Den Zahn kann ich euch getrost ziehen.

    Bsp. Tschechien: Monatslohn eines sehr guten Druckers an einer Achtfarben: 585€ monatl. bei 40 Std. von Mo-Sa., 3-Schicht, Überstunden nicht bezahlt, 20 Tage Urlaub, Weihnachts- oder Urlaubsgeld kennen die eh nicht.

    Wer will, dem geb ich gerne die Addi...

    Gruß

    Moin moin,

    richtig, das wäre dann aber auch wie ein Schwimmkurs in der Wüste.

    Was soll ein Unternehmen im Verband, wenn es sich in bestimmten Teilen ausklinkt?

    Wenn Du in der Gewerkschaft organisiert bist, klammerst Du ja auch nicht die Tarifbindung aus.

    Das sind dann die Alibi-Mitgliedschaften, um Kunden und MA zu täuschen.

    Gruß

    Moin moin,

    wenigstens einer, der richtig liegt @ günter1961.

    Das die Farbe im den weiteren Werken dreckog wird, liegt tatsächlich daran, dass die nachfolgende Farbe die vorhergehende Farbe über den Druckabwicklungsprozess aufnimmt.

    Wenn man ganz normal cmyk druckt, dann sind die Farben von der KOnsistens und Abspaltverhalten aufeinander abgestimmt. Wer nun auf der Zweifarben einen Farbsatz oder schwierige Farben zu verarbeiten hat, der muß in die Trickkiste greifen.

    Sollte ich z.B. schwarz/gelb drucken, würde das Gelb im 1. Werk laufen, dann kann es nur dann dreckig werden, wenn das FW nicht korrekt gewaschen wurde oder so wenig Farbabnahme da ist, dass es mit der Zeit grün ausfällt. Auch da gibts Hilfe: Der Farbabnahmestreifen am Ende des Bogens, falls Platz vorhanden.

    Genauso verhält es sich dann mit problematischen Farben wie z.B. ganz helle Pantonefarben bei ganz wenig Farbabnahme.

    Schwierig wirds, wenn eine schwarze Fläche NiN mit Öldrucklack gedruckt wird.

    Für alle anderen Fälle gibt es eine Paste aus dem Kartondruck, die relativ gut verhindert, dass die vorghergehende Farbe oder Schmutz des Bedruckstoffes (bei Wellpappe und nichtbeschichtetem Karton normal) nicht ins FW läuft.

    So, ich hoffe, man kann sich das merken und ich bin niemandem auf den Schlips getreten.

    Gruß

    Tach auch,

    wow, von der Frage ürsprünglich, ob man etwas sagen darf bis zu den veröffentlichten Bilanzen, was für ein Weg....

    Wenn ich alles richtig gelesen hatte, hat aber keiner eine richtige Antwort gegeben.

    Also, es ist erstmal die Frage zu klären, ob der Betrieb dem Druckverband angehört. Wenn ja, dann muß er die Tariflöhne und Erhöhungen zahlen und zwar allen. Der Haustarifvertrag wird dann vom Verbandtarifvertrag gebrochen.

    Wenn nicht, dann müßte er mal dabeigewesenb sein, sonst würde der Arbeitsvertrag des alten Hasen auch nicht zu diesen Konditionen abgeschlossen werden können.

    Nun zu der Wartungsgeschichte: Selbst wenn das nicht ausdrücklich im Arbeitsvertrag erwähnt wird, bist Du verpflichtet, Deine Dir anvertrauten Materialien und Werkzeuge pfleglich zu behandeln. Dazu zählen auch Wartungarbeiten im normalen Umfang, wie z.B. Zylinderbleche wechseln. Erst recht, wenn es sich um Pervorierbleche handelt.

    Natürlich kannst Du mit allen solchen Belangen zu Deinem Chef gehen und ein Fass aufmachen. Du mußt Dir nur über die Konsequenzen im klaren sein: Wenn ihr weniger als 10 MA im Betrieb seid, kann er z.b. Dir fristgerecht kündigen ohne Angabe von Gründen und ohne irgendwelche Sozialleistungen zahlen zu müssen.

    Das wäre der schlimmste Fall (GAU)

    Mein Tipp: Kröte schlucken und klammheimlich einen neuen Job suchen. Dann wirst Du sehen, was auf dem Markt los ist und wo Dein Marktwert liegt.

    So, und noch eine kurze Bemerkung zu Bilanzen:

    Die muß man natürlich lesen können, ich kann euch diese erklären wenn Ihr wollt, dann aber in einem anderen Thread. Ganz kurz: Aus der Bilanz kann man erkennen, ob man gut dasteht oder eben schlecht. Warum und welchen Teilbereichen man gut oder schlecht dasteht, kann man daraus nicht erkennen. Dazu bedarf es dann schon den ausführlichen Büchern. Und um diese dann richtig zu lesen, braucht man schon die richtige Ausbildung (Wirtschaftsprüfer) und selbst die erkennen nicht immer die Trickserei, die da erzählt wird..

    Gruß

    Tach auch,

    wie soll ich´s sagen?

    Wer glaubt, seine Bewerbung nur abschicken zu brauchen und die Firmen melden sich dann, ist auf dem Holzweg.

    Heutzutage wird erwartet, dass der Bewerber sich darum kümmert, nicht vergessen zu werden. Nicht selten wird eine Liste geführt, in der das Nachhaken (sog. Feedback) aufgeführt wird. Und nur der, der auch wirklich einen Job will, meldet sich. Alle anderen fallen durch... und hören auch nix mehr.

    Gruß

    Tach auch,

    naja, Drittgrößte Druckerei Deutschlands....? Ich kenne mehrere, die noch größer sind.

    Aber nichtsdestotrotz: Frag bei Starkbrillant in Pforzheim nach, die suchen für die KBA 142 noch Leute, die sich mit KBA auskennen.

    Tel und Addi kreigst Du aus dem Netz oder den einschlägigen Jobportalen im Netz.

    Viel Erfolg

    Gruß

    Moin moin,

    ne viertel oder halbe Umdrehung? Naja, wenns hilft, bei mir wären das Welten an der Maschine gewesen...

    Anderer Vorschlag: Wenns nicht gerade partiell ist, sondern über die ganze Walze (dann hätte Günther sicherlich recht), dann ist die Oberflächenspannung des Feuchtwassers zu niedrig. Passiert meist, wenn der Alkoholpegel (oder Ersatzdroge) nicht korrekt ist. Verlass Dich nicht auf die Anzeige der Feuchtmittelzentrale sondern mess das mal aus.

    Das müßte dann auch auf dem Gummtuchzylinder gut zu sehen sein, weil an den Stellen, an denen kein Papier bedruckt wird, läuft das Gummituch zu.

    Schreib mal, ob das nicht so ist.

    Gruß

    Moin moin,

    wer von euch hat denn den Ausbilderschein? Oder anders gefragt, wer hat den Teil 4 der Meisterprüfung?

    Nun, ich würde mal empfehlen, den Ball flach zu halten. Dem Jungen hier den Rat zu geben, zum Ausbilder zu gehen und irgendwas einzufordern (besonders in der jetzigen Situation) geht garantiert nach hinten los und es gibt einen Tritt.

    Zudem kennt Ihr nicht die genauen Hintergründe. Ich weiss, dass es Ihr alle gut meint, aber ich möcht euch sehn, wenn ihr bei den Chefs sitzt und die ganz grimmig dreinschauen.

    So, dann zu den Lehrlingen: Ich hatte schon Lehrlinge, Gesellen und Meister, die konnten einfach nicht drucken, waren echt zu doof. Andererseits hatte ich bisher einen, den konnte ich ruhigen Gewissens schon am Ende des ersten Lehrjahres einfache Jobs machen. Ihr seht also, es kommt immer auf den jeweilgen Menschen an.

    Jeder hat im Laufe seiner Lehrzeit mal einen richtigen Durchhänger. Da hilft nur das gemeinsame Gespräch um das Dilemma zu lösen. Wenn der Chef im Vorfeld jetzt halt mal ein Statement verlangt, sollte man sich halt mal hinsetzen und ordentlich drüber Nachdenken. Dann offen alles Ansprechen und man wird feststellen, es geht dann wieder aufwärts. Nur wird es gar nix bringen, sich affig zu machen und evtl. den Leuten was vorheucheln, die sind nicht doof und können das gar nicht leiden, wenn man die für blöd hält. Umgekehrt sollte das ebenso sein.

    So, und nun noch zu den billigen Arbeitskräften: Wenn Ihr billige Arbeitskräfte sehen wollt, dann geht nach Rumänien. Die verdienen manchmal weniger als 10€ am Tag brutto.

    Ein Lehrling ist im Endeffekt alles andere als billig. Deshalb versuchen die Chefs auch immer wieder so viel wie möglich denen herauszuholen. Leider ist es so, dass in vielen Betrieben das Handwerk nicht mehr beigebracht wird sondern nur noch, wie man die eine oder andere Maschine bedient. Kommen Probleme, passiert eben dieser Fall. Deshalb mein Rat: Wenn Probleme an der Maschine, im Druck beim Einrichten oder wo auch immer auftauchen, dann immer Hilfe holen, wenn man das Problem nicht beseitigt kriegt. Andernfalls geht der Job in die Hose und alles hat nur n´dicken Hals.Knifflig wird´s nur, wenn man das Problem x-Mal schon gehabt hatte und vergessen hat, wie es beseitigt wird. dann solte man sich halt mal Gedanken machen....

    Ich hoffe, ich bin jetzt nicht wieder jemanden auf den Schlips getreten....

    Gruß

    Tach auch,

    naja, Druck hin oder her. Wir hatten folgenden Auftrag:

    Daten um 14.00 Uhr aus der Redaktion. Druck entweder digital oder konventionell je nach Bedarf ab 15.00 Uhr. Spätestens um 17.14 Uhr mußten die ersten Exemplare beim Kunden ausgelegt sein, damit dieser sene Kunden mit den neuesten Nachrichten in Printform versorgen konnte.

    Spezifikation: 20-24S. DIN A4, 4/4 Skala, 80gr. Offset weiss, ca. 2.500 - 3.000 Ex jeden Tag an ca. 8-10 Stellen je Standort. 4 Standorte in der Bundesrepublik.

    Verdient hatten wir daran nix, war ein Drauflegegeschäft. Wir hatten das insgesamt 4 Jahre gebacken gekriegt, danach kam der Arschtritt vom Geldgeber...

    Gruß

    Tach auch,

    ich hab die Frage jetzt ein bißchen anders verstanden, deshalb auch eine vollkommen andere Antwort:

    Bei der CP-1.04 Version werden die voreingestellten Funktionen erst bei Gebrauch aktiviert und dementsprechend angezeigt. Im Display also dann dunkel. Gleiches siehst Du ja, wenn die Maschine in Druck geht. Alles was anspringt wird orange, der Rest bleibt dunkel.

    Wenn Du in der Vorwahl diese Funktion aktivierst, ist das Farb-/Feuchtwerk dauerhaft getrennt, also auch beim Waschen oder Vorfärben der Farbwalzen. Viele vergessen das und wundern sich, dass die Feuchtauftragswalze/Reiber und Zwischenwalze nicht sauber sind.

    So, und nun für 6-Jährige: Orange: Farbwerk+Feuchtwerk verbunden

    Dunkel: Farbwerk+Feuchtwerk getrennt.

    Für CP1.04, nicht CP2000Center.

    Gruß

    Tach auch,

    naja, was die wenigsten wissen: Früher hat man im Kartondruck fast immer noch Unterlagen unter der Platte gehabt. Jetzt nicht, weil das mit der Plattenstärke zusammenhing, sondern deshalb, weil man die Drucklänge besser einstellen konnte. Im Mehrfarben-Kartondruck kommt es öfter vor, das vom ersten bis zum letzten Farbwerk der Bogen massiv aus den Fugen gerät. Das hatte man damals dann meist mit den Unterlagebogen unter der Platte korrigiert. Dazu gehörte aber auch, dass man die Pressung zwischen Platte und Gummi einstellen konnte, welches bei den heutigen Maschinen fast nicht mehr vorkommt.

    Gruß

    N´Abend,

    ja, da könnt ich mich auch köstlich drüber amüsieren.

    Letzendlich ist es immer die eigene Erfahrungssache, wie man das einstellt. Ob nu mehr hier und weniger da oder umgekehrt lernt jeder selbst im Druckerleben.

    Und noch etwas: Speziell bei den Heidelberger und Roland Maschinen hatte ich noch nie das Problem, dass wenn ich mit der Geschwindigkeit hoch oder runterfahre, ich die Farbe neu stellen muß. Auch RCI oder PIC hatten nur ganz minimale korrekturen angeboten die der Kunde mit blosem Auge gar nicht wahrnimmt. Ist auch etwas logisch, weil der Farbverbrauch fast nix mit der Geschwindigkeit der Maschine zu tun hat.

    Gruß

    Tach auch,

    das Zeug ist alt. Das gibts schon seit der MO-Serie. Ursprünglich war es dazu gedacht, den Zylindereinstich des Plattenzylinders auf die richtige Höhe zu bringen, weil es damals auch dünnere Folien gab, mit denen man drucken konnte.

    Wir haben dann verschiedene Folien auf den Gummizylinder gepappt, damit das damalige gewusel von verschiedenen kalibrierten Bogen ein Ende hatte.

    Das ganze hat einen eklatanten Nachteil: Die Dinger sind nicht kompressibel. Wenn also mal ein richtiger Knautschbogen durchgeht, ist nicht nur das Gummituch dran. Die ganze Kraft geht auf die Zylinderlager über.

    Ich denke nicht, dass das lange Zeit gut gehen kann. Schaun mer mal....

    Gruß

    Tach auch,

    so was ähnliches hatten wir an unserer SM CD102 auch, nur dass das im Umstellen auf Wendebetrieb passiert war.

    Folgender Hintergrund: Uns war im Werk nach der Wendung (3.) öfters der Wasserkasten übergelaufen wg. Fühlerfehler. Dieses Wasser hatte uns an der Wendung die Schmierung beschädigt (durch eindringen) Nun wars dann so, dass der Einstellvorgang immer länger gedauert hat und irgendwann die Maschine nicht mehr in die Wendung gehen wollte. Schöndruck lief noch.

    Die HD-Technikers haben dann einen sogenannten Sprengring aus- und neu eingebaut. Danach noch den Wasserfühler und gut wars. Bei uns war dann die Fehlermeldung Zeitüberschreitung (Rot) und der Techniker meinte auch, das wäre die Klemmung. Ich denke, das wird die Arretierung sein, welches früher 4 Schrauben waren und heute ein pneumatisch betätigtes Klemmlager ist.

    Aber wenn schon die HD-Technikers nicht weiter wissen...

    Gruß