Beiträge von Powerprinter66

    N´Abend auch,

    also einen Lack auf einen getrockneten (Dispersions-)Lack zu drucken, würd ich nicht empfehlen.

    Der Duftlack ist wie jeder andere Lack eher Wegschlagend als Oxidativ trocknend. Wenn die Papieroberfläche durch einen Lack also schon geschlossen ist, ist das nicht eifach, die nächste Schicht ohne Verkleben oder übermäßiges Pudern zum trocknen zu bringen. Auch öfters Lüften bringt aufgrund der schlechten Trocknungseigenschaften nicht viel. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich jetzt vorher Matt- oder Glanzlack drauf hatte. Geschlossen ist geschlossen (oder besser versiegelt)

    Abhilfe: Den Dispolack aussparen und alles NiN drucken. Ist vielleicht am Anfang mehr rüsten, aber je höher die Auflage umso schneller rechnet sich der Aufwand.


    Gruß

    N´Abend auch,

    wenn man so die Antworten liest, merkt man doch ganz gut, wer mit älteren Maschinen arbeitet und wer die Tricks dazu schon kennt.

    Bei neueren Maschinen werden die Register eh automatisch auf Null gefahren, ist bei der Voreinstellung des Menus Rüsten dann so eingestellt.

    Bei älteren Maschinen empfiehlt sich das weniger, weil dort meist die Grundeinstellung der unteren Plattenschiene nicht mehr auf Null steht. Diese kann man an jeder Maschine einstellen, sollte aber tunlichst unterlassen werden, wenn man nicht weiss, wie das genau geht.

    Also lass ich doch dann das Umfang/Seitenrigister so, wie es ist, dann bin ich schneller im Passer. Anders ist das mit dem Diagonalregister, das verändert sich auch bei neuen Maschinen von Job zu Job, deshalb sollte man es auch immer auf Null fahren lassen, bevor neu gerüstet wird.


    Gruß

    N´Abend auch,

    naja, verbotene Preisabsprachen gibt es überall, blöd ist´s halt, wenn das Kartellamt drauf kommt. Meist hat man dann aber auch übertrieben.

    Bei einem solchen Oligopol ist es sehr schwer, solche Preisabsprachen nachweisen zu können. Das da viel Gemauschelt wird, ist bekannt, Nachweisen, das ist das Problem.

    Ob das nun Papierhersteller, Zubehörliefernaten oder Maschinenhersteller sind, Ihr könnt euch nicht vorstellen, was da zum Teil der Kunde (in dem Fall die Druckereien etc.)aushalten muß, wenn es um Preise und Leistungen geht.

    Jeder ist dort sich selbst der nächste und der Kunde der Dumme.

    Aufhören werden die sicherlich nicht, nur Vorsichtiger agieren.


    Gruß

    Tach auch,

    Achtung Senf:

    Plus-Version hat den Antrieb für das Nummerierwerk bzw. Eindruckwerk. Die Trägertraverse für Umschalthebel/Nummereirwerk bzw Halter für Perforoerarme ist dann automatisch mit bei.

    Auch auf der Minusversion kann man perforieren, hat aber eine andere Halterung für die Perorierarme. Dazu muß lediglich eine weitere Traverse eingebaut werden, die nicht im Lieferumfang vorhanden ist.

    Gruß

    Tach auch,

    hm, die Zeit, die man braucht, um von einer Maschine auf die andere zu kommen, ist unterschiedlich, das kommt auf das technische Verständnis und die Merkfähigkeit an.

    Sicherlich ist es so, dass viele Dinge übereinstimmen, andereseits sind doch viele Handgriffe anders. Meist stecken die Schräubchen und Motörchen dort, wo man die halt grad nicht vermutet.

    Auch ist die Computerunterstützung bei allen Herstellern immer anders.

    Mein Tipp: Nie auf so eine Frage einlassen, man wird tatsächlich daran gemessen. Sagt man von Anfang an einen zu kurzen Einarbeitungsprozess voraus, kriegt man Schwierigkeiten, wenn man zu lange braucht, sagt man das Umgekehrt, wird man als Bewerber uninteressant.

    Um von der MAN 700 an eine HD SM oder CD -8 selbständig arbeiten zu können, brtaucht man sicherlich mehr als drei Wochen, vor allem dann, wenn noch Meßmewchanismen drin sind, die man nicht kennt

    z.B. RCI/Roland zu Axis.Control/HD.

    Wenn Du 10 Jahre an der MAN gearbeitet hast, wirst Du sicherlich wissen, wie lange Du gebraucht hast, um diese zu kennen, genauso lange brauchst Du, um die HD zu beherrschen.

    Gruß

    Tach auch,

    jaaaaa, die gute alte Plattenkopie...

    Frage: Waren das Positiv oder Negativplatten?

    Wenn es nämlich Negativplatten gewesen wären, dann wär das auch eine logische Erklärung.

    Bei der Positivplatte werden die nicht bedekten Stellen tatsächlich so eine Art verbrannt, die abgedeckten Stellen dann später im Entwicklerbad lichtunempfindlich gemacht und gehärtet.

    Bei der Negativplatte ist das grad umgekehrt. Die Nicht abgedeckten Stellen werden gehärtet, diese wiederum bleiben nach dem Entwickeln und werden dann auch nicht abgewaschen (meist mit Wasser)

    Solltest Du also Negativfilme gehabt haben und zwei Mal belichtet haben, dann bleiben beide Bilder da, obwohl Du jeweils eines Abgedeckt hattest.

    Sollten es Positivfilme gewesen sein und Positivplatte, kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen, weil es technisch nicht logisch ist.


    Gruß

    Tach auch,

    die Stellmotoren sind eigentlich bei allen Maschinenherstellern ein mehr oder weniger kleines Problem. Auch wir hatten an verschiedenen Modellen immer wieder Schwierigkeiten.

    Nach intensiver Diskussion mit z.B. HD wurden wir darauf hingewiesen, dass wir die Revisionen am Farbwerk, sowie deren Stellemotoren immer einhalten sollten. Dazu gehört das regelmäßige Wechseln der Folien und Schaumstoffstreifen an den Motoren. Bei den kleinen Maschinen mit Handverstellung waren die Zwischenräume der Farbmesser regelmäßig zu reinigen und zu versiegeln, welches und MAN für die Schiber an der 708 und 706 ebenfalls geraten hatten.

    Solange das dann regelmäßig durchgeführt wurde, hatten wir dann keine Probnleme mehr. Der Zeitaufwand hat sich gerechtfertigt, da der Einbau neuer Stellmechanismen genausoviel Geld gekostet hätte.

    Gruß

    Tach auch,

    kommunismus, sozialismus, marxismus oder nur mus...

    Nix gibt es in Reinkultur, genauswenig wie demokratie, monarchie oder anarchie.

    Die Grenzen sind immer verschwommen, jeder kann Für- oder Gegenargumente zu Hauf beisteuern. Das ist in etwa so, wie die ewige Diskussion zwischen MAN-Druckern und HD-Druckern.

    Wenn man das ganz genau betrachtet, ist es immer eine Diktatur. Ob da jetzt ein Fürst oder gekröntes Haupt, ein Politiker oder wirtschaftlicher Stratege die Richtung weist, es ist immer einer, der den anderen zeigt, wo es lang gehen soll. Und das Volk hat immer mitgemacht bis es die Schnautze voll hatte.

    Denkt mal nach: Ob das jetzt Wilhelm war, Bismarck, Adolf oder Merkel. Immer wird dem Volk gesagt, was sie zu tun oder zu lassen haben. Unterschiedlich ist nur, wie die nach oben gekommen sind und was das für Auswirkungen auf uns hatte.

    Bsp. Kanzlerwahl 1998, Schröder, damals SPD-Chef, verspricht, die Steuern steigen nicht. Ergo: Wahl gewonnen. Vier Wochen später gingen die Steuern hoch.

    Kanzlerwahl 2002, Schröder, jetzt Kanzler, verspricht, die Steuern steigen nicht. Ergo: Wahl gewonnen, Steuern steigen schon nach 10 Tagen.

    Kanzlerwahl 2006, Merkel, damals CDU-Gallionsfigur, verspricht, die Steuern steigen nicht. Ergo, Wahl gewonnen, Steuern steigen 2 Tage nach Vereidigung.

    Also ist der Deutsche entweder Dumm wie die Nacht dunkel ist oder ich hab von Demokratie nicht viel Ahnung. Aber eigentlich sollte doch das Volk für das Volk entscheiden.

    Wenn ich es also unter die Lupe nehme, dann stelle ich ch nur angelogen werden will.

    Dann schaue ich mir die Spitzbuben des Sozialimus an. Naja, alles für alle. Man mußte zwar Jahre drauf warten, aber irgenwann gabs dass dann halt. Außer vielleicht Bananen...

    Trotzdem hat einer entschieden, was gemacht werden soll und alle haben genickt.

    Was ist also dann der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus? Ganz einfach, beim Sozialismus verdienen ganz viele das Geld, im Kapitalismus verdient nur einer Geld.

    Unterschied zwischen Demokratie und Kapitalismus? In der Demokratie bestimmen alle, was mit ihrem Geld passieren soll und im Kapitalismus streicht einer von allen alles ein.

    Und der Unterschied zwischen Sozialismus und Demokratie? Gibts keinen, die, die ganz unten sind, zahlen alles und diejenigen die oben sind werden immer reicher.

    Sicherlich gibt das jetzt wieder ganz viele Gastkommentare.

    :D Aber erst Hirn einschalten, dann schreiben. :D

    Gruß

    Moin moin,

    hm, das mit der eigenen Erfahrung ist echt gut.

    Ihr glaubt nicht, wie viele Mitarbeiter (Kranke und Azubis) ich selbst habe schon vor die Tür setzen müssen und das in einem Großunternehmen. Ich weiss wie das ist, von beiden Seiten.

    Nochmals: Wer jemanden rausschmeissen will, der macht und kann das. Betriebsbedingte Gründe sind immer noch das beste und glaubt ja nicht, dass der Wirtschaftprüfer des Gerichts so viel Durchblick hat, um die reale Geschäftslage richtig einschätzen zu können. Da hat immer das Argument gezogen, dass das die Insolvenz droht und eben mehrere Arbeiter gehen müssen...

    Fakten: 4 Prozesse, alle gewonnen einen erst vor dem LG. Die Firma war immer am längeren Hebel.

    Warum ich das gemacht hab? Wessen Brot ich fress, dessen Lied ich pfeiff. Wenn ich es nicht gemacht hätte, wäre ich rausgeflogen. Naja, heute bin ich auch ohne Job, warum wohl?

    Ich möchte niemandem Angst machen, aber wenn man weiss, was einem passieren kann, dann wird man vorsichtig, überschätzt seine Möglichkeiten nicht und macht keinen Blödsinn.

    Für jedes Gestz gibt es eine Möglichkeit, es zu umgehen.

    Gruß

    Moin moin,

    jaja, der Kapitalismus...

    Tatsache ist halt mal, dass neben Energie und Rohstoffe der Arbeitslohn der größte Faktor ist. In der verarbeitenden Industrie wie jetzt Druck und Papier kommen dann auch noch Maschinen und Anlagen hinzu. Jetzt denkt mal nach: Wenn ihr sparen wollt um konkurrenzfähig zu bleiben und zu überleben, wo könnt ihr sparen?

    An drei von vie Positionen ist das einfach nicht möglich.

    Seit Jahren versuchen verschiedene Regierungen in umsrem Land, die Lohn(Neben)kosten zu minimieren. Da wird auch vor dem 2. rbeitsmarkt nicht halt gemacht und den stetig gefördert, hauptsache nicht mehr Arbeitslose. Da sind dann Reallöhne von unter 7,50€ keine Seltenheit.

    Wer Lohnkosten berechnen kann, wird feststellen, dass Zeitarbeitsfirmen nicht mehr zahlen können, weil diese sonst für eine Firma selbst unrentabel werden.

    Bsp. Ihr verdient in einer Firma 1000,--€ im Monat, so hat der Arbeitgeber weitere Kosten i.H.v. ca. 750€, macht zusammen 1750€ Lohn für einen Arbeiter.

    Bei der Zeitarbeitsfirma wird das etwas anders gehandhabt. Da das ein Verleihgeschäft ist, fallen da gleich mal 19% Mwst an, dazu kommen bei denen ja auch 75% Lohnnebenkosten dazu. Dann will die Firma ja auch noch was verdienen, gehen wir mal von 5% aus. Dazu kommt noch, dass viele Firmen, die Leiharbeiter einstellen, den Verleihfirmen einen max. Stundensatz zahlen. Der liegt dann in etwa bei dem, was ein normaler Arbeiter verdient. Davon also die ganzen Unkosten abgezogen, bleibt ein Hungerlohn für den Arbeiter.

    Das alles wird also von den Regierungen gefördert aber nicht probagiert.

    Ich bin mal gespannt, wie lange das noch gut geht, bis die Bombe mit Zeitzünder explodiert. Zudem wird ja im Moment ganz heiss diskutiert, dass hier im Landle ca. 50.000 und Bundesweit 400.000 Fach- und Führungskräfte fehlen. Da wird es für uns Fach- und Führungkräfte sicherlich nicht einfacher, einen Job zu kriegen.

    Gruß

    Tach auch,

    Leute, Ihr habt vom Kündigungsrecht mit seinen Sonderformen nicht viel Ahnung.

    Mal ganz kurz: Wenn man kündigen will, geht das, auch bei Azubis. Der Grundsatz, dass Lehrlinge, Schwangere und Kranke faktisch nicht kündbar sind (außer wg. groben Vergehen), ist schon lange überholt. Bedankt euch bei Ex-Kanzler Schröder, der die Kündigungsgesetze novelliert hatte.

    So kann z.B. einem Lehrling dann gekündigt werden, wenn es die wirtschaftliche Situation des Betriebes erfordert, die Personalsituation anzupassen. Heißt z.B. dass die Mitarbeiter die verheiratet sind und Kinderhaben, mehr Kündigungsschutz haben, als Lehrlinge. Noch leichter geht das, bei Betrieben mit weniger als 10 P.

    Zu der Frage, wie Massari sich jetzt verhalten soll:

    Also grundlegend ist mal, dass man bei solchen Gesprächen mit der Geschäftsleitung alleine ist, max. noch die Personalvertretung anwesend ist. Zum Scherzen und Lachen ist da keinem zu Mute.

    Man sollte annehmen, dass das ein Schuss in den Busch war, glaub ich persönlich aber nicht. Ich denke, der macht wirklich ernst. Da ist der Tipp, die Ausbildungsstelle zu wechseln, Gold wert. Vorher würd ich nochmals ein Gespräch unter vier Augen mit dem Chef suchen (Termin geben lassen) und anhören, wo nach seiner Meinung die Probleme sind. Das alles Aufschreiben und erst mal sacken lassen.

    Danach evtl. den Ausbildungsberater der Kammer aufsuchen und mit dem Problem konfrontieren. Ich denke, dass diese Person am ehesten als Vermittler in FRage kommt, weil die die Probleme von beiden Seiten kennen. Und wenn alles nix hilft, dann hörst Du auf bevor Du kaputt gehst.

    Eins muß man sich immer merken: Wenn der Chef jemanden los haben will, dann findet der einen Grund. Dann schon lieber selber mit Würde gehen...

    Gruß

    Tach auch,

    nix Fehlbogensensor, der ist für Fehlbogen da.

    Ich meine den Grad-Potentionemter. Er sagt der Maschine genau, wo die steht. Jede Maschine ist in 360 Grad unterteilt, jedesmal, wenn die stehenbleibt, ist das ein Punkt, den sich der Potentiometer merkt. Wenn Du dann z.B. Umstellst, wird über den Potentiometer genau angegeben, an welcher Gradzahl der Maschine welches Teil manuel oder automatisch bewegt werden muss.

    Wenn also diese Potentiometer einen Schuss hat, kann er der Maschine z.B. beim Umstellen nicht sagen, wo die sich gerade befindet. Eine HD läuft dann z.B. gar nicht mehr.

    Die Fehlbogensensoren sind IR-Rückstrahlsensoren, die darauf ausgelegt sind, dass im Druck imm ein gewisses Signal ausgestrahlt und empfangen wird. Dies passiert i.d.R im 1. Drittel des Bogens.

    Ich hoffe, das hört sich nicht allzusehr nach Schlaumeier an...

    Gruß

    Moin moin,

    o.k. hast recht, bin halt ein kleiner Willi...

    Problem findest Du im letzten Punkt, Sensor für Umstellung ist entweder defekt oder nur dreckig (kriegt ja seine Vorgabe von der Voreinstellung und prüft das bei der Umstellung von SD auf WD)

    Ihr habt die halbautomatische Wendeeinrichtung, wo der dieser kleine Dreckskerl ganz genau sitzt, weiß ich nicht, bei der vollautomatischen Wendung ist der Impulsgeber am Anleger zu finden.

    Gruß

    Tach auch,

    das tritt dann auf, wenn der Umstellprozess zu lange dauert. Der Prozess des Umstellens der MAN Roland ist in jeder Phase an bestimmte Zeitfenster gebunden, dauert nur eins zu lange, wird der Umstellprozess nicht beendet, das WD-Logo bleibt rot. Durch umstecken bestimmter PINS an der Schaltkonsole kann der Zeitrahmen verändert werden, was jedoch die Ursache (meist ein schleichender Schaden) nicht bereinigt.

    Es bleibt also nur der Weg zum Mechaniker.

    Gruß

    Tach auch,

    jo, ganz am Anfang war doch mal ein richtiger Ansatz.

    Wenn das erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit auftritt, ist der Lack halt nicht dafür geeignet. Wenn ihr das sog. technische Merkblatt habt, müßte dort verzeichnet sein, bis zu welcher Geschwindigkeit dieser empfohlen wird.

    Das Problem ist, dass bei einer anderen Konsistenz des Lackes es in anderen Bereichen Probleme geben wird. Wobei ich aber auch sagen muß, dass 16.500 ja schon eine sehr gute Leistung ist, wegen den paar Bogen mehr in der Stunde würde ich keine anderen Probleme riskieren wollen.

    Gruß

    Tach auch,

    eieiei, was Ratschläge....

    LAB-Werte vom Kunden sind schon o.k., der saugt sich die auch nicht aus den Fingern.

    Das Problem ist, dass der Drucker nicht weiss, welche Grundlagen der LAB-Wertermittler zugrunde gelegt hat.

    Bsp. Es wird ein reinweisses Papier mit ganz normaler skala zugrunde gelegt. Die entsprechenden Werte werden eingetragen aber es wird auf einen bläulich-weissen Papier gedruckt. Was kommt da wohl raus?Wenn Ihr von den Werten abweicht, gibts ein Tritt wg. nichteinhalten und wenn der Wert stimmt, stimmt der Farbton nicht.

    Die meisten Fehler werden in dem Bereich gemacht, wobei man den Jung von der Grafik nicht mal einen Vorwurf machen kann, denn die kriegen in den seltensten Fällen ein Muster des Bedruckstoffes mit.

    So, dann noch der Tipp von Metermeister: Das ist dann echter Murks, weil beide Lacke eine Eigenfarbe besitzen, den das Meßgerät sieht, der Mensch aber nicht.

    Richtig wäre, die Werte in der Vorstufe zu minimieren, nur so kommt man an Ergebnisse, die beim Ausmessen auch stabil und verkäuflich sind.

    Ist umständlich, aber bei Großprojekten wird schon zwei bis dreimal angedruckt.

    Gruß

    Tach auch,

    wenn er fragt, wie er das machen soll, weiß er sicherlich auch nicht, an welchen Schrauben in welche Richtung zu drehen ist.

    Das richtige justieren von Walzen kann nur anhand von Bildern wie z.B. im Handbuch oder wenn man es gezeigt bekommt, richtig ausführen. Alles andere wird zu schwer.

    Also erst mal die Frage: Hast Du das Handbich der GTO 46 zur Hand? Wenn ja, dann schau unter der Pos. Walzen justieren nach. Dort wird angezeigt, welche Schraube für die justage zum Reiber und welche zur Platte ist. Dabei ist es wichtig, dass man weiss, wo man die Schrauben im Farbwerk findet. Das is sicherlich nicht mehr das sauberste und es wird schwierig sein, die kleinen Biester zu sehen.

    Gruß

    Moin moin,

    ich möcht auch mal mein Senf dzugeben, denn alles, was hier beschrieben wurde, ist eigentlich richtig.

    Ich selbst hab eigentlich nur das Papier in Verdacht, wenn der Papierstrich nicht optimal mit den Papierfasern verbunden ist, dann rupft das eben aus. Verhinderung ist am besten, wenn man die Farbe im 1. DW weniger zügig macht. Im Allgemeinen verwendet man da kein Drucköl oder flüssige Mittel sondern Pasten. Wie z.B. Reduxpaste.

    Wer die Beschreibung richtig gelesen hat, wird festgestellt haben, dass wohl auch ein Temperaturproblem besteht.

    Nun, das 1 DW ist immer am kältesten, kommt dann auch noch kaltes Papier hinzu, ist das schon recht problematisch. Ich geh mal davon aus, das das Papier akkliamtisiert bedruckt wurde. Trotzdem ist es immer noch so, dass es dann Probleme geben wird. Besonders im Winter, wer kennt das nicht.

    So, und wer nun aufgepaßt hat und feststellt, dass es wohl an der FW-Temperierung liegen könnte, wird jetzt sagen, ja dann Kühlen wir halt weniger.

    Das würd ich auch tun, denn Farbe, die etwas wärmer wird, neigt zum besseren verdrucken (Farbspaltung/Rupfen). Also Temperierung so fahren, dass die Farbe wärmer ankommt aber nicht nebelt.

    Zu guter letzt kann es sein, dass das eine oder andere Gummituch entweder zu alt oder eben nicht geeignet ist, es neigt ebenfalls zum rupfen und Farb-/Staubaufbau.

    Abhilfe: Mit Plattenreiniger waschen, dann nochmals mit Waschwerk, dann nochmals mit klarem Wasser. Das dient dazu, die Adhäsion des GT zu senken. Die ersten 20 Bg. gehen in Eimer aber dann müßte es laufen. Wenn nicht: GT wechseln.

    So, wenn das nicht hilft, dann weiss ich auch nicht, dann werd ich eben Bäcker.... :D

    Gruß